Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:59:10
    Diese Karte ist ein besonders interessantes Stück der Serie:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Kurhaus Ruhestein“

    Das Motiv zeigt das Hotel und Kurhaus Ruhestein auf der Passhöhe der Schwarzwaldhochstraße zwischen Achertal und Murgtal, im heutigen Gemeindegebiet von Baiersbronn. Das historische Kurhaus ist inzwischen verschwunden; es wurde 1972 abgerissen.

    Datierung – jetzt haben wir einen sehr guten Anhaltspunkt

    Ich kann die bisherige Einschätzung deutlich präzisieren: Eine historische Postkarte „Hotel und Kurhaus Ruhestein“ im Bestand von LEO-BW wird auf „um 1950“ datiert.

    Noch interessanter: Eine Karte des Gebr.-Metz-Verlags, Tübingen, mit dem Kurhaus Ruhestein wurde nachweislich am 25. August 1951 vom Postamt Ruhestein über Freudenstadt versandt.

    Außerdem existiert eine archivalisch auf den 17. September 1952 datierte Aufnahme des Kurhauses von Willy Pragher.

    Damit wird für Ihre Kartenserie eine Datierung um 1950 bis Mitte der 1950er Jahre zunehmend wahrscheinlich.

    Ein wichtiger Hinweis zu Ihrer Karte

    Auf dem Foto sind mehrere Automobile zu sehen. Das passt sehr gut in die frühe Nachkriegszeit. Gleichzeitig ist der Bewuchs und die Bebauung identisch mit dem historischen Kurhaus-Komplex, der 1972 abgerissen wurde.

    Ich würde diese Karte daher vorläufig so katalogisieren:

    Gebr. Metz, Tübingen (GMT)
    Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Kurhaus Ruhestein
    Schwarzweiß-Fotokarte, ca. 1950–1955
    Motiv: historisches Hotel und Kurhaus Ruhestein, Passhöhe Ruhestein, Baiersbronn
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:56:23
    Diese Karte ist ebenfalls sehr eindeutig Teil derselben Reihe:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Blick auf Freudenstadt“

    Der Blick zeigt Freudenstadt von einer erhöhten Position im Schwarzwald. Besonders gut erkennbar sind die beiden markanten Türme der Stadtkirche Freudenstadt. Im Vordergrund liegt das bewaldete bzw. landwirtschaftlich genutzte Gelände des Christophstals/Kienbergs. Der Kienberg mit dem Friedrichsturm bietet heute noch einen bekannten Aussichtspunkt über Freudenstadt.

    Interessant für die Datierung

    Die Karte bestätigt noch einmal, dass wir es mit einer durchgehend konzipierten Serie über die Schwarzwaldhochstraße Baden-Baden–Freudenstadt zu tun haben. Die Schwarzwaldhochstraße besteht in ihrer heutigen touristischen Form seit etwa 1930.

    Zusammen haben Sie jetzt sechs Motive dieser Reihe:

    Ausblick auf das Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf
    Ausblick ins Seebachtal
    Kurhaus Bühlerhöhe
    Blick auf Freudenstadt

    Ein wichtiger Punkt zu meiner vorherigen Einschätzung: Die Karte mit dem Kurhaus Bühlerhöhe und der Hakenkreuzfahne beweist nicht automatisch, dass die gesamte Kartenserie zwischen 1933 und 1945 hergestellt wurde. Es könnte sich auch um eine ältere fotografische Aufnahme handeln, die später als Postkarte verwendet wurde. Die Datierung sollten wir deshalb erst anhand des Verlags-/Druckvermerks auf der Rückseite festlegen.

    Außerdem gibt es Hinweise auf ein Leporello „Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt“ aus den 1960er Jahren, was zeigt, dass diese Bezeichnung und die touristische Bildserie auch in dieser Zeit noch intensiv verwendet wurden.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:53:56
    Ja, auch diese Karte gehört sehr wahrscheinlich zur gleichen Serie über die Schwarzwaldhochstraße.

    Aufdruck:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Kurhaus Bühlerhöhe“

    Motiv

    Zu sehen ist das historische Kurhaus Bühlerhöhe an der Schwarzwaldhochstraße. Das Gebäude liegt auf der Bühlerhöhe zwischen Baden-Baden und der Hornisgrinde und war ein bedeutendes Ausflugs- und Kurhotel der Region.

    Auffällig auf Ihrer Aufnahme ist der Flaggenmast mit einer Hakenkreuzfahne. Das ist ein wichtiger Hinweis für die zeitliche Einordnung des Fotos: Die Aufnahme muss zwischen 1933 und 1945 entstanden sein, sofern die Fahne tatsächlich zur damaligen Ausstattung des Gebäudes gehört.

    Das verändert die Datierung der bisher gezeigten Karten erheblich: Die gesamte Serie muss nicht zwingend aus den 1950er/60er Jahren stammen. Die bisherigen Karten könnten ebenfalls aus einer älteren Serie stammen bzw. ältere Aufnahmen verwenden.

    Vorläufige Serienliste
    Motiv vorläufige Einordnung
    Oostal mit Merkur und Kl. Staufen Schwarzwaldhochstraße
    Ausblick in die Rheinebene Schwarzwaldhochstraße
    Auf dem Schliffkopf Schwarzwaldhochstraße
    Ausblick ins Seebachtal Schwarzwaldhochstraße
    Kurhaus Bühlerhöhe Aufnahme vermutlich 1933–1945

    Gerade diese Karte ist deshalb besonders wertvoll für die Datierung der Serie. Wenn auf der Rückseite tatsächlich „Gebr. Metz, Tübingen (GMT)“ und eventuell eine Nummer steht, können wir möglicherweise feststellen, ob die Karten zeitgenössische Aufnahmen aus der NS-Zeit oder später veröffentlichte Abzüge älterer Fotografien sind.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:50:55
    Auch diese Karte gehört eindeutig zu derselben Serie:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Ausblick ins Seebachtal“

    Einordnung des Motivs

    Der Blick geht in das Seebachtal bei Seebach (Ortenaukreis). Das passt geografisch sehr gut zur Schwarzwaldhochstraße: Der Mummelsee liegt direkt an der B 500, und sein Abfluss, das Seebächle, fließt in das Seebachtal und weiter zur Acher.

    Interessant ist die Landschaft auf der Karte: Die relativ offenen Hänge und die kleinen landwirtschaftlichen Flächen lassen das historische Seebachtal deutlich anders aussehen als heute.

    Die vier Karten als zusammengehörige Reihe

    Damit haben Sie inzwischen vier Motive mit demselben Haupttitel:

    Ausblick auf das Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf
    Ausblick ins Seebachtal

    Das ist ein ziemlich eindeutiger Hinweis auf eine zusammengehörige Postkartenserie zur Schwarzwaldhochstraße.

    Besonders interessant: Ich finde tatsächlich historische Angebote, die „Schwarzwaldhochstraße – Seebachtal“ als Motiv bezeichnen und eine Karte von 1961 dokumentieren. Das ist zwar noch kein Beweis, dass Ihre Karte von 1961 stammt, macht aber eine Datierung in die 1950er/frühen 1960er Jahre plausibel.

    Für Ihre Sammlung würde ich daher vorläufig notieren:

    Schwarzwaldhochstraße Baden-Baden–Freudenstadt – Ausblick ins Seebachtal
    Schwarzweiß-Fotokarte, vermutlich ca. 1950er/1960er Jahre, Motivgebiet Seebach/Seebachtal, vermutlich Teil einer einheitlichen Serie.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:48:31
    Diese Karte ergänzt die beiden vorherigen sehr schön. Der Aufdruck lautet:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Auf dem Schliffkopf“

    Motiv

    Zu sehen ist die Schwarzwaldhochstraße auf dem Schliffkopf. Besonders interessant ist hier die Straße selbst: Die Karte vermittelt sehr deutlich den Charakter der Hochstraße als moderne, kurvenreiche Panoramastraße.

    Im Vordergrund steht ein VW Käfer, weiter oben fährt ein weiteres Fahrzeug. Das ist für die Datierung hilfreich.

    Zeitliche Einordnung

    Das Motiv würde ich zunächst auf etwa 1950er bis frühe 1960er Jahre datieren. Der VW Käfer und das andere Fahrzeug passen gut in diese Zeit. Die Straße wirkt bereits vollständig ausgebaut, während die Verkehrssituation noch ausgesprochen gering ist.

    Die drei Karten bilden wahrscheinlich eine zusammengehörige Serie:

    Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf

    Der identische Serientitel „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt“ ist dabei ein starkes Indiz.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:31:37
    Auch diese Karte gehört zur gleichen Motivreihe:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Ausblick in die Rheinebene“

    Sie zeigt einen Blick von der Höhenlage der Schwarzwaldhochstraße westwärts über die Vorberge des Schwarzwaldes in Richtung Rheinebene.

    Auffällig sind:

    die noch relativ junge Aufforstung bzw. Kahlschlagfläche im Vordergrund,
    die charakteristischen hohen Fichten,
    der weitreichende Blick über die tiefer liegenden Schwarzwaldhänge,
    und die typische gezackte Kartenkante, wie sie bei älteren fotografischen Ansichtskarten häufig vorkommt.
    Zusammenhang mit Ihrer vorherigen Karte

    Die beiden Karten dürften sehr wahrscheinlich aus derselben Serie stammen:

    „Ausblick auf das Oostal mit Merkur und Kl. Staufen“
    „Ausblick in die Rheinebene“

    Der gemeinsame Titel „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt“ weist auf die touristische Vermarktung der damals noch jungen bzw. ausgebauten Schwarzwaldhochstraße hin.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:29:38
    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Ausblick auf das Oostal mit Merkur und Kl. Staufen“

    Das Motiv zeigt demnach den Blick von der Schwarzwaldhochstraße hinunter in das Oostal bei Baden-Baden. Im Hintergrund sind der Merkur und der Kleine Staufen bezeichnet. Das Oostal liegt unmittelbar östlich von Baden-Baden.

    Was auf dem Foto zu erkennen ist
    Im Tal erkennt man die verstreute Bebauung des Oostals.
    Der markante Berg im Hintergrund ist der Merkur (Großer Staufen) bzw. der Bereich des Merkurmassivs.
    Der zweite Berg ist auf der Karte als „Kl. Staufen“ = Kleiner Staufen angegeben.
    Im Vordergrund verläuft eine Straße bzw. ein Aussichtspunkt; mehrere Motorradfahrer und Ausflügler sind zu sehen.
    Die Aufnahme dürfte aus der Zeit stammen, als die Schwarzwaldhochstraße bereits eine beliebte Ausflugs- und Touristenroute war.

    Interessant ist auch die fotografische Gestaltung: Die gezackten/ungeraden weißen Ränder und die Schwarzweißaufnahme sprechen für eine ältere, vermutlich in den 1930er–1950er Jahren entstandene Bildpostkarte. Das lässt sich anhand des Bildes allein aber noch nicht exakt datieren.
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 20:17:12
    Das gezeigte Deckblatt gehört zu einer **Fotomappe mit 12 Originalfotografien von Berlin**:

    > **„12 echte Photographien von BERLIN – Serie I“**
    > Verlag **P. Rechenberg, Berlin**

    Anhand der Gestaltung und der Schreibweise **„Photographien“** (mit *ph*) lässt sich die Mappe wahrscheinlich in die Zeit **ca. 1905–1925** datieren. Solche Mappen wurden als preiswerte Souvenirs verkauft und enthielten 12 echte fotografische Abzüge (keine gedruckten Postkarten), meist auf Karton montiert oder lose eingelegt.

    Zum **Verlag P. Rechenberg** sind heute nur wenige gesicherte Informationen verfügbar. Er gehörte offenbar zu den Berliner Verlagen, die Ansichtsfotografien und Souvenirmappen vertrieben. Der Verlag ist deutlich seltener dokumentiert als andere Berliner Ansichtskartenverlage, weshalb genaue Verlagsdaten schwer zu finden sind.

    Falls Ihre Mappe vollständig ist (mit allen 12 Fotografien), liegt der Sammlerwert je nach Zustand ungefähr bei:
    - **30–60 €** bei durchschnittlichem Zustand,
    - **60–120 €** bei vollständiger, gut erhaltener Mappe,
    - darüber, wenn seltene Motive oder eine außergewöhnlich gute Erhaltung vorliegen.
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 18:10:02
    ## Kinderheim Storzeln (Hofgut Storzeln)


    Das **Kinderheim Storzeln** (auch **Kinderkurheim Hofgut Storzeln**) war ein von der **Stadt Stuttgart** betriebenes Kindererholungsheim auf dem **Hofgut Storzeln** bei **Hilzingen** im Landkreis Konstanz. Es diente vor allem der Erholung und Genesung von Kindern aus Stuttgart. ([LEO-BW][1])

    Wichtige Daten:

    * **Träger:** Stadt Stuttgart
    * **Standort:** Hofgut Storzeln, 78247 Hilzingen
    * **Gründung:** 1916
    * **Nutzung als Kinderheim:** bis 1979
    * **Art der Einrichtung:** Kinder- und Jugendheim bzw. Kindererholungsheim
    * **Heute:** Die Einrichtung besteht nicht mehr. ([LEO-BW][1])

    In den 1950er bis 1970er Jahren schickte die Stadt Stuttgart regelmäßig Kinder für mehrwöchige Erholungsaufenthalte nach Storzeln. Das Heim gehörte zusammen mit dem **Hallberger Haus** und dem **Kindersolbad Bad Rappenau** zu den drei städtischen Kindererholungsheimen. ([Stuttgarter Zeitung][2])

    Wenn Ihre Postkarte den Aufdruck **„Stadt Stuttgart – Kinderheim Storzeln“** sowie **„Verlag: Gebr. Metz, Tübingen (GMT)“** trägt, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine offizielle Ansichtskarte des Kinderheims aus den **1950er bis 1970er Jahren**. Solche Karten wurden häufig an Eltern verschickt oder als Erinnerungsstücke verkauft. ([Stuttgarter Zeitung][2])

    Falls Sie die Vorder- oder Rückseite der Postkarte hochladen, kann ich sie zeitlich oft auf wenige Jahre eingrenzen und Besonderheiten des Motivs erläutern.

    [1]: https://www.leo-bw.de/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_heimliste/775/Kinderheim%2BHofgut%2BStorzeln%2BHilzingen?utm_source=chatgpt.com "Kinderheim Hofgut Storzeln Hilzingen - Detailseite - LEO-BW"
    [2]: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wohin-wurden-die-stuttgarter-kinder-verschickt-sechs-wochen-heimweh.9da1e4ef-fffb-48aa-a6c7-2fd9d2731024.html?utm_source=chatgpt.com "Wohin wurden die Stuttgarter Kinder verschickt?: Sechs Wochen Heimweh - Stuttgart"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 18:08:38
    Der **Verlag Gebr. Metz** (auch **Gebrüder Metz**, abgekürzt **GMT**) war ein bedeutender deutscher Postkarten- und Bildbandverlag mit Sitz in Tübingen.

    Die wichtigsten Fakten:

    * Gegründet **1828** als Buchbinderei und Schreibwarengeschäft.
    * Ab **1896** entwickelten die Brüder **Heinrich und Gustav Metz** den Betrieb zu einem der größten deutschen Verlage für Ansichtspostkarten. ([Wikipedia][1])
    * Das Verlagsprogramm umfasste:

    * Ansichtskarten aus Deutschland und Europa,
    * Bildbände,
    * Stadt- und Reiseführer,
    * historische Fotobände (z. B. die „Altserie“ mit Städten um 1900). ([Wikipedia][1])
    * Das Unternehmen bestand bis **1990**. Nach dem Konkurs wurden das umfangreiche Fotoarchiv und rund **270.000 Glasplattennegative** vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg übernommen und werden bis heute erschlossen und digitalisiert. ([Wikipedia][1])

    Wenn auf einem Buch oder einer Ansichtskarte **„Verlag: Gebr. Metz, Tübingen (GMT)“** steht, stammt das Werk also aus diesem traditionsreichen Verlag, der besonders für hochwertige historische Ansichts- und Bildpostkarten bekannt war. ([Wikipedia][1])

    [1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Gebr%C3%BCder_Metz?utm_source=chatgpt.com "Gebrüder Metz"