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Lieber Freund, in diesem Hause Saßen wir beim frohen Schmause, haben dabei dein gedacht, und ein Hoch auf dich gebracht. |
Da der Becher macht die Runde Denken alle liebend dein, wünschend, das zu dieser Stunde du in unserm Kreis mögst sein. |
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Findst du vielleicht uns hier heraus auf diesem bunten Bilde? Ich hoffe, das Ihr es zu haus nicht treibt wie wir so wilde. |
Angekommen hier soeben wollt ich dir, mein liebes Kind, gleich erst kurze Nachricht geben, das wir wohl und munter sind. |
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Entlich sind wir angekommen, Tint und Feder wird genommen, um zugleich zu senden dir diesen Kartengruß von hier. |
Liebe darf niemals ermatten, selbst bei dreisig Grad im Schatten muß ihr soviel Kraft verbleiben, einen Kartengruß zu schreiben |
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Abendfrieden liegt auf Feld und Hain, Sehnsuchtsvoll gedenk ich heute dein. Wenn auch ist der Raum nur klein, Sollst du doch gegrüßet sein. |
Kann mein Lieb mich nicht begleiten, wenn auf Turnerfahrt ich bin, Denk ich doch zu allen Zeiten stets an sie mit frohen Sinn. |
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Mich zu revanchiren, ihr Album zu zieren, Send ich ihnen gerne diesen Gruß aus der Ferne. |
Lege dieses Kärtchen fein, in dein Album hübsch hinein, doch die Grüße, die drauf stehn, sollen dir zu herzen gehn. |
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Für dein Album soll ich sorgen? daran denk ich jeden Morgen. Sende drum auch heut von hier diese Ansichtskarte dir. |
Wir sitzen hier im Wirtshausgarten und beschreiben Ansichtskarten damit ihr es zu hause wißt, wie wunderschön die Gegend ist. |
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Das Essen vorzüglich, Vorzüglich das Bier; wie wär ich vergnüglich wärst du hier bei mir. |
Was du auf dieser Kart kannst sehn, das ist in Wirklichkeit nicht schön! Indeß ist´s immer noch recht nett, Verpflegung ist gut und sauber das Bett. |
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Dank den schönen bunten Bilder, ist erspart mir vieles Schildern. Eins fehlt mir nur in der Stadt, daß ich dich nicht bei mir hab. |
Leicht ward mein Beutel, leicht mein Gewicht. Gehalten das Bad hat, was es verspricht. |
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Vorläufig diese Karte nur, das sie dich unterrichte, es kommt mir gut die Brunnenkur, sie mindert mein Gewichte. |
Zwei Wandrer stiegen auf die Höh, es that den beiden alles weh, doch oben wurden´s munter und schickten Karten runter. |
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Erst zwei Stunden lang gekletter, oben angekommen, hüllt sich in Nebel ein die Gegend, da soll man nicht werden wild. |
Hier auf dieser Karte siehst du unser Haus, wo ich schau so gerne in das Thal hinaus. |
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Acht Tage sind wir schon unterwegs und immer regnets noch. Drum wünschen wir herzlichst: wären wir zu hause doch. |
Es regnet ohne unterlaß, ich bin bis auf die Knochen naß. Du brauchst dich nicht zu betrüben, daß du zu Haus geblieben. |
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Mit X der Abschluß convenabel, bedingungen sind acceptabel, die tour ich bald beenden muß, im voraus diesen Kartengruß. |
Die Ordres sind passabel, gesundheit ist durabel, seit gestern hier am Ort und heute (morgen) reis ich fort. |
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Wir schlürfen am Rhein den edlen Wein, und denken in Liebe oft dabei dein; möcht nun auch dir bald beschieden sein ´ne hochzeitsreise zum Vater Rhein. |
Ob schön die Welt, ich kanns nicht sagen, da mußt du wohl mein Weibchen fragen, in ihre Augen schau ich nur, nur da bewund´re ich die Natur.gester |
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Gestern gab´s ne große Schlacht, ei, wie hat es da gekracht von Gewehren und Kanonen, Gott sei Dank mit Platzpatronen. |
Im Manöverfeld langt nur knapp das Geld. Diesen Zaunspfahlwink, ihr Lieben, sei mit Kartengruß geschrieben. |
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O, lag ich Lahm im Lazareth, da hätt ich wenigstens ein Bett, auf blankem Stroh schlief ich hier ein und das soll ein Vergnügen sein. |
Kaum im Dorfe angekommen und daselbst Quartier genommen, sendet donnerndes Bivat dir dein treuer Kamerat. |
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Auf dem Rade eilig fort fliege ich von Ort zu Ort, Raste keine lange Weile, ruf dir fröhlich zu: "All Heil!" |
Das wär ein Frauchen gleich für dich; Reich, Jung, gebildet, wirtschaftlich, Blond, Schön und Treu dir zugeneigt, auch fesch, wie dir das Blindchen zeigt. |
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Wir machen heut die erste Tour, und alles geht wie an der Schnur. O, köstlich ist die Radelei, wie schade, daß du nicht dabei. |
Bin eine flotte Radlerin, Frei ist die Brust und froh mein Sinn, Wenn´s auch Philistern nicht gefällt, ich rad´le fröhlich durch die Welt. |
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Das Boot ist gelandet, Die Ruderer sind da, und grüßen euch alle mit "hipp, hopp, hurrah!" |
Bei welch köstliches Vergnügen, durch die grüne Fluth zu fliegen; DemAuge fern, dem herzen nah, Grüß ich euch fröhlich: hipp, hopp, hurrah. |
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Unter blühenden Lindenbäumen, bei des Mondes Silberschein denken wir in lieben Träumen, beste Freundin, herzlich dein. |
Ich glaub, am Nordpol ist es bald gar nicht einmal wie hier so kalt, um nur so leidlich mich zu schützen thu ich von innen mich erhitzen. |
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An dieser ganzen Ausstellung macht ich so manche Ausstellung, sie scheint mir nichts als Scheinstellung, drum wär das beste: Einstellung! |
Zurückgekehrt von der Reise und wieder im häuslichen kreise, begrüßt euch in herzlichen weise ein alter bekannter: ich heiße. |
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Wir heut zu senden herzlichen Gruß, stieg ich gernvom Rad auf den Pegasus, doch ist das Thier hetzt gar nicht munter, drum steig ich schleunigst wieder runter. |
Dies Bildchen bringt zum frohen Tag auch meinen Glückwunsch dar. Fern sei dir leib und Ungemach im neuen Lebendsjahr. |
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In des kränzchens frohem Bunde, grüßen wir zur schönen Stunde, uns´re Freundin in der Ferne, die auch uns´rer denkt so gerne. |
Die Reise, mein Vater, thut mir gut, eshat mir erfrischt das trübe Blut. Nur zu der Gewißheit bin ich gekommen, ich habe zu wenig Geld mitgenommen. |
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Das war ein fideler Tag, haben herzlich viel gelacht; Senden nun aus voller Brust, unsern besten Seglergruß. |
Wir sind gewandert wie die Ratten, Wir haben vergossen des Schweißes viel, Jetzt aber sitzen wir kühl im Schatten Und treiben das edle Kartenspiel. |
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An Reck und Barren, Seil und Leiter, Da Turnen wir hier frisch und heiter, Ich nutze aus die kurze Ruh Und sende ein *Gutes Heil* Dir zu. |
Das Wetter, das ist heiter, Marschier drum rüstig weiter, Doch von der Rast beim Bier Send ein *Gut Heil* zu Dir. |
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Im Vergnügen eine Pause Nütz ich aus zum Gruß nach Hause, Denn man amüsirt aufs Beste Sich auf diesen Schützenfeste. |
Leider hörst Du nicht die Lieder Uns´rer lieben Sangesbrüder, Wirst Dich drum begnügen müssen, Wenn wir all dich herzlich grüßen. |
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Feste ohne Unterlaß, Fröhliches Genießen, Lasse in Tenor und Baß Dich (Sie) vom Herzen grüßen. |
Gekneipt wird auf´s Beste Beim Gaukegler-Feste, Wir führen mit Stolz Den Wahlspruch *Gut Holz!* |
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Wir sitzen hier im frohen Runde Und denken Dein, Von uns´rer lust´gen Tafelrunde Sollst Du gegrüßet sein. |
Daß ich hier in guter Laune, Dir die Karte ausposaune, Wie Du siehst gedenk ich Dein, Wenn auch noch so gut der Wein. |
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Im corpore wir wandern, Von einer Kneip zur andern. Wärst Du mit auf der Reise, Noch schöner wär´s im Kreise. |
Es ist schon spät nach Mitternacht, Das Bier in unsern Gläsern lacht; Bevor wir weiter tollen, Wir bringen Dir nen Bollen. |
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Mir fehlt nicht Hunger, auch nicht Durst, Doch fehlt mir Geld zu Bier und Wurst, Drum bin gezwungen ich zu beten: *Ilch, wenn dock kämen die Moneten!* |
Du wirst verzeihen das Verbrechen, Daß wir für keinen jetzt zu sprechen; Bis nach den Flitterwochen warte, Dann kriegst Du manche schöne Karte. |
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Niemals fällt mit einem Streiche Selbst die allerjüngste Eiche. Wirst drum auch nach vielen Streichen Dieser Jungen Herz erweichen. |
Meine Dankbarkeit wär grenzenlos, Und meine Freude riesengroß, Erfüllst Du meine Bitte bloß, Freund schicke mir ein wenig *Moos.* |
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Ich stelle mich zum frohen Feste Nur mit diesem Kärtchen ein. Mit dem Herzenswunsch es möge euer Glück vollkommen sein. |