Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

Entdecke historische Leporellos, Foto-Mäppchen und Kleinbildfotografien aus Deutschland. Über 31.000 historische Aufnahmen nach Orten, Fotografen und Verlagen sortiert.

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  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 16:33:24
    ChatGPT
    Eine genaue Datierung ist anhand dieses Scans nicht möglich, aber man kann die Aufnahme recht gut eingrenzen.

    Meine Einschätzung:

    Aufnahme: wahrscheinlich ca. 1900–1930, am ehesten 1910–1925.
    Warum?
    Der warme Sepia- bzw. Silbergelatine-Ton ist typisch für Fotografien dieser Zeit.
    Die Aufnahme ist sorgfältig komponiert und entspricht dem Stil früher Kunst- und Ansichtskartenfotografie.
    Die weiche Ausleuchtung und der starke Kontrast zwischen der hellen Skulptur und dem dunklen Hintergrund sind charakteristisch für Aufnahmen in Kirchen aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.
    Der enge Bildausschnitt wurde häufig für Kunstpostkarten und Andachtsbilder verwendet.

    Falls es sich um eine Postkarte handelt

    Die Beschriftung „Konstanz – Basilika U. L. Frau – Madonna von Fr. Schreiber“ spricht dafür, dass es sich um eine Kunstpostkarte oder einen Fotoabzug eines regionalen Fotografen oder Verlags handelt. Solche Karten wurden besonders zwischen 1905 und 1935 hergestellt.

    Wahrscheinlichste Datierung

    Ich würde die Originalaufnahme auf ca. 1915 ± 10 Jahre datieren, also etwa 1905–1925.
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 16:31:59
    ChatGPT
    Das Foto zeigt sehr wahrscheinlich die Madonna mit dem Kind im Münster Unserer Lieben Frau (Basilica minor) in Konstanz. Die Bildunterschrift „Madonna von Fr. Schreiber“ bezieht sich vermutlich nicht auf den Bildhauer der Statue, sondern auf den Fotografen oder Herausgeber der Aufnahme. Die Bezeichnung „Fr. Schreiber“ wird häufig für Franz (oder Friedrich) Schreiber auf älteren Ansichtskarten und Fotografien verwendet, während die Madonna selbst wesentlich älter ist.

    Das Motiv auf Ihrem Foto passt zu einer der bedeutenden Marienfiguren des Münsters:

    eine thronende Madonna mit dem Jesuskind,
    entstanden um 1260/1270,
    eines der bedeutendsten frühgotischen Kunstwerke des Konstanzer Münsters,
    ursprünglich aus Pappelholz, mit Leinwand überzogen sowie vergoldet und bemalt. Heute befindet sich das Original in der Schatzkammer des Münsters; im Kirchenraum steht eine Kopie.

    Die Fotografie zeigt allerdings nur einen engen Ausschnitt. Aufgrund des Bildwinkels lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen, ob es sich um die frühgotische Sitzmadonna oder eine andere Marienfigur im Münster handelt, doch die Zuordnung zum Münster Unserer Lieben Frau in Konstanz ist gut nachvollziehbar.
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 16:13:58
    ChatGPT
    Das Foto zeigt das Heilige Grab in der Mauritiusrotunde des Konstanzer Münsters Unserer Lieben Frau (oft auch „Konstanzer Münster“ genannt). Das Bauwerk befindet sich nicht im eigentlichen Kirchenraum, sondern in der Mauritiusrotunde, einer Rundkapelle östlich des Münsters.

    Ein paar interessante Hintergründe:

    Das Heilige Grab entstand nach heutiger Forschung um 1260–1280 und gehört damit zu den bedeutendsten Werken der deutschen Früh- bzw. Hochgotik. Ältere Literatur datierte es teilweise „um 1300“, was auch zu deiner Bildbeschriftung passt.
    Es handelt sich um einen zwölfeckigen Sandsteinbau, der als symbolische Nachbildung des Heiligen Grabes in Jerusalem geschaffen wurde.
    Der Bau diente der mittelalterlichen Osterliturgie: An Karfreitag wurde hier die Grablegung Christi nachgestellt, an Ostern die Auferstehung gefeiert.
    Details, die man auf deinem Foto erkennt
    Die Figuren außen zeigen Szenen aus der Kindheitsgeschichte Christi, darunter Verkündigung, Heimsuchung, Geburt Christi sowie die Anbetung der Hirten und Könige. Zwischen den Wimpergen stehen Apostelfiguren.
    Der Eingang führt in den kleinen Innenraum des Grabbaus. Dort befanden sich Figuren der drei Frauen am Grab, des Engels sowie der schlafenden Wächter.
    Das Foto entstand noch vor der Freilegung und Restaurierung der 1960er Jahre. Deshalb wirkt die Oberfläche dunkler und gleichmäßiger als heute.
    Zur Datierung der Bildunterschrift

    Die Angabe „Das Hl. Grab (um 1300)“ bezieht sich wahrscheinlich auf eine ältere kunsthistorische Datierung. Heute wird der Bau meist um 1260/70 oder um 1280 eingeordnet. Die Mauritiusrotunde selbst wurde allerdings um 1300 gotisch umgebaut, wodurch beide Jahresangaben in der Literatur auftauchen können.

    Das macht dein Foto auch historisch interessant: Es dokumentiert den Zustand des Heiligen Grabes vor den modernen Restaurierungsmaßnahmen und ist damit selbst eine wertvolle Quelle für die Denkmalgeschichte des Konstanzer Münsters.

    Das Foto selbst

    Es wirkt wie eine professionelle kunsthistorische Aufnahme aus der Zeit 1900–1925:

    exakt mittig aufgenommen,
    dokumentarischer Stil,
    keine Besucher,
    vermutlich aus einer Denkmalinventarisation.
  • admin - Samstag, 4. September 2021 um 13:13:11
    Der Hübichenstein bei Bad Grund im niedersächsischen Landkreis Göttingen ist ein Kalksteinfelsen mit Doppelgipfel im Westteil des Harzes. Seine zwei miteinander verbundenen Felsnadeln sind Reste von Korallenriffen. Von den Nadeln wird jedoch meistens nur die höhere, die knapp 50 m über die Umgebung hinausragt, als Hübichenstein assoziiert. Auf dem Gipfel (448,5 m ü. NHN[1]) befindet sich eine Adlerfigur aus Bronze als Rest eines Denkmals für Kaiser Wilhelm I.

    https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCbichenstein
  • admin - Mittwoch, 21. Juli 2021 um 08:46:52
    Der auf 142 Stufen besteigbare Turm zur Mulde hin heißt der Lichtverhältnisse wegen "Lichte Jupe".
  • nReinsch - Mittwoch, 19. Mai 2021 um 15:02:21
    Hallo,
    vielen Dank - jetzt hat es geklappt!
    Wir sind für eine historische Ausstellung auf der Suche nach Fotos von Maria Valtingojer. Wäre es möglich, dass wir für unseren Katalog das Titelblatt des Leporellos und das Foto "Bad Pyrmont - Erdbeertempel" als Bildvorlagen (in 300 dpi oder höher) erhalten könnten?
  • admin - Montag, 10. Mai 2021 um 20:27:07
    Hallo,
    wenn sie sich angemeldet haben und Freigeschaltet sind dann sind alle Bilder zu sehen!
    Ups, da ist wohl nach dem Update etwas gelöscht worden aber nun sollte es gehen :)
  • nReinsch - Montag, 10. Mai 2021 um 09:58:47
    Gibt es weitere Ansichten, auch der Fotos?
  • HWJ - Donnerstag, 4. Februar 2021 um 09:56:28
    Dorthin wurde ich 1962 verschickt!
  • admin - Dienstag, 17. März 2020 um 09:37:01
    Das Bingertor

    In der östlichen Mauer der Oberstadt in der Nähe des Balz (Platz in Boppard) befindet sich das Bingertor. Es ist heute noch in ruinösem Zustand erhalten. Durch das Tor läuft die Bingergasse, die noch auf die Römische Rheintalstraße zurückgeht. Im Bopparder Krieg von 1497 war das Tor heftigem Beschuss ausgesetzt. Auf Brauns und Hogenbergs Ansichten aus dem 16. Jahrhundert ist das Tor mit einem steilen Schwertdach dargestellt. Der einst 130 Fuß (rund 40 Meter) hohe Turmaufbau des Bingertors ist heute nicht mehr erhalten, er wurde wie auch andere Teile der Stadtmauer zwischen 1808 und 1812 abgebrochen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtbefestigung_Boppard