Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:34:47
    Ja, Bild Nr. 3 ist eindeutig:

    Nr. 3 – Gernsbach im Murgtal: Schloss Eberstein

    Das Foto zeigt Schloss Eberstein bei Gernsbach, auch Neu-Eberstein genannt. Die Beschriftung des historischen Fotoblatts ist damit korrekt.

    Sehr charakteristisch ist die damalige Ansicht der Anlage mit:

    dem mittelalterlichen Bergfried bzw. Wehrturm,
    dem historischen Wohn- und Schlossbau,
    den Wirtschaftsgebäuden im Vordergrund,
    und vor allem dem steilen Weinberg unterhalb des Schlosses.

    Schloss Eberstein liegt auf einem Felssporn etwa 130 Meter über der Murg. Die heutige Gestalt der Anlage entstand allerdings erst im 19. Jahrhundert durch Umbauten, nachdem Markgraf Friedrich von Baden die damals verfallene Burg 1803/04 durch Friedrich Weinbrenner wiederherstellen ließ.

    Bemerkenswert für die Datierung des Fotoblatts: Der auf deinem Foto sichtbare Turm kann bei der zeitlichen Einordnung helfen. Der Bergfried wurde 1870 abgetragen und erst 1951 in seiner heutigen Form wiederhergestellt.

    Damit ist dieses historische Foto jedenfalls nach dem Umbau von 1803/04 und vor der späteren Veränderung des Bergfrieds einzuordnen. Die konkrete Aufnahme dürfte deutlich jünger sein, wahrscheinlich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:32:14
    Ja, das ist Gernsbach im Murgtal – Gesamtansicht, also das Bild Nr. 2 aus dem Heft.

    Besonders gut erkennbar ist rechts die Liebfrauenkirche mit ihrem markanten, hoch aufragenden Turm. Die Kirche steht auf dem höchsten Punkt der historischen Stadt und prägt bis heute die Silhouette Gernsbachs.

    Was auf dem Foto zu sehen ist
    Gernsbach, von Süden bzw. Südwesten aus gesehen
    Im Vordergrund die damaligen Obst- und Wiesenflächen
    Dahinter die dicht bebaute Stadt
    Rechts die Liebfrauenkirche
    Im Hintergrund die bewaldeten und teilweise felsigen Schwarzwaldhänge
    Die Aufnahme zeigt Gernsbach noch mit deutlich weniger Bebauung als heute.

    Interessant für die zeitliche Einordnung: Es existieren sehr ähnliche historische Gesamtansichten von Gernsbach, die bereits 1905 als Ansichtskarten belegt sind. Eine weitere Gesamtansicht mit Kirche wurde nachweislich 1939 verwendet.

    Die Stadt selbst beschreibt Gernsbach als historisches Zentrum des unteren Murgtals; die Entwicklung der Stadt geht urkundlich bis ins 13. Jahrhundert zurück.

    Das Foto würde ich daher vorläufig in die Zeit um 1900–1930 einordnen, wobei sich anhand dieses einzelnen Abzugs noch kein exaktes Aufnahmejahr bestimmen lässt.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:30:02
    Ja – dieses Bild lässt sich eindeutig zuordnen.

    ???? Rastatt in Baden – Residenzschloss Rastatt

    Die Aufnahme zeigt das Residenzschloss Rastatt, nicht Schloss Favorite. Das passt auch sehr gut zur Beschriftung des historischen Fotoblatts: „Rastatt in Baden – Schloß“.

    Einige charakteristische Merkmale auf deinem Foto stimmen mit dem Residenzschloss überein:

    der dreigeschossige Hauptbau mit dem stark betonten Mittelrisalit,
    die markanten Dachaufbauten,
    die lange, regelmäßig gegliederte Fassade,
    der Schlossgarten mit den barocken Skulpturen im Vordergrund.
    Auf dem Dach befindet sich die bekannte **Jupiterfigur („Goldener Mann“) **. Die Stadt Rastatt bezeichnet sie ausdrücklich als Wahrzeichen des Schlosses.

    Das Residenzschloss wurde ab 1700 unter Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden („Türkenlouis“) als barocke Residenz errichtet. Es gilt als die früheste Barockresidenz am Oberrhein und orientiert sich unter anderem am Vorbild Versailles.

    Interessant ist auch der Zusammenhang mit deinem ersten Bild: Das Heft „Das romantische Murgtal – 16 echte Kleinfotos“ beschränkt sich offenbar nicht ausschließlich auf das eigentliche Murgtal, sondern führt auch Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, hier also Rastatt, auf.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:30:01
    Ja – dieses Bild lässt sich eindeutig zuordnen.

    ???? Rastatt in Baden – Residenzschloss Rastatt

    Die Aufnahme zeigt das Residenzschloss Rastatt, nicht Schloss Favorite. Das passt auch sehr gut zur Beschriftung des historischen Fotoblatts: „Rastatt in Baden – Schloß“.

    Einige charakteristische Merkmale auf deinem Foto stimmen mit dem Residenzschloss überein:

    der dreigeschossige Hauptbau mit dem stark betonten Mittelrisalit,
    die markanten Dachaufbauten,
    die lange, regelmäßig gegliederte Fassade,
    der Schlossgarten mit den barocken Skulpturen im Vordergrund.
    Auf dem Dach befindet sich die bekannte **Jupiterfigur („Goldener Mann“) **. Die Stadt Rastatt bezeichnet sie ausdrücklich als Wahrzeichen des Schlosses.

    Das Residenzschloss wurde ab 1700 unter Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden („Türkenlouis“) als barocke Residenz errichtet. Es gilt als die früheste Barockresidenz am Oberrhein und orientiert sich unter anderem am Vorbild Versailles.

    Interessant ist auch der Zusammenhang mit deinem ersten Bild: Das Heft „Das romantische Murgtal – 16 echte Kleinfotos“ beschränkt sich offenbar nicht ausschließlich auf das eigentliche Murgtal, sondern führt auch Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, hier also Rastatt, auf.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:27:50
    Das ist ein historisches Souvenir-Fotoheft mit dem Titel:

    „Das romantische Murgtal – 16 echte Kleinfotos“

    Verlag: Schöning & Co., Lübeck
    Motiv auf dem Umschlag: eine große steinerne Bogenbrücke bzw. ein Viadukt im Murgtal
    Landschaft: bewaldete Schwarzwaldhänge und das Tal der Murg
    Die Gestaltung und die fotografische Technik sprechen für eine ältere Ausgabe aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts; eine genaue Datierung lässt sich anhand des gezeigten Umschlags allein jedoch nicht sicher bestimmen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:17:27
    Ich habe gezielt nach „Serie 313“, dem exakten Titel und nach datierbaren Mauthe-Karten gesucht. Das Ergebnis ist interessant, aber ich würde die Jahreszahl noch nicht als hundertprozentig gesichert darstellen.

    Ergebnis: wahrscheinlich um 1955

    Die stärksten Indizien sind:

    Die Schwarzwaldhochstraße in ihrer durchgehenden Verbindung bis Freudenstadt wurde erst 1952 fertiggestellt. Eine Serie, die ausdrücklich „von Baden-Baden bis Freudenstadt“ heißt und die komplette Strecke als zusammengehöriges Album vermarktet, kann daher frühestens 1952/53 entstanden sein.
    Eine andere nachweisbare Fotoprint-Mauthe-Karte mit der Nummer A 313013 wird auf ca. 1955 datiert. Sie stammt ebenfalls aus dem Schwarzwald und zeigt St. Märgen.
    Für Mauthe sind Karten aus den 1950er Jahren dokumentiert, während zahlreiche andere Mauthe-Fotoprints aus der Zeit um 1960 stammen. Ein Stadtarchiv-Katalog datiert beispielsweise eine Mauthe-Aufnahme von Haslach ausdrücklich in die 1950er Jahre.
    Eine Mauthe-Karte „Rund um den Bodensee“ ist konkret auf 1960 datiert und trägt bereits die spätere Kennzeichnung A100 003.
    Was bedeutet „Serie 313“?

    Hier ist eine wichtige Unterscheidung: „Serie 313“ auf Ihrem Albumblatt scheint nicht einfach die Kartennummer einer Einzelkarte zu sein. Mauthe verwendete unterschiedliche Nummernsysteme für seine Karten; beispielsweise sind A 313013, A 202082, A 702505 usw. dokumentiert.

    Ihre 313 dürfte deshalb die Nummer der 10-teiligen Albumserie sein. Das erklärt auch die Formulierung:

    „10 der schönsten Originalaufnahmen für Ihr Album“

    Meine derzeitige Datierung

    Ich würde die Ausgabe so katalogisieren:

    Alfred Mauthe, Balingen/Württ. – Serie 313
    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt“
    10 Originalaufnahmen
    Fotoprint
    Ausgabe wahrscheinlich ca. 1953–1956, am ehesten um 1955.

    Eine exakte Ausgabe im Jahr 1955 konnte ich online bisher nicht beweisen. Das wäre mir wichtig klarzustellen – die frühere Aussage „1950–1955“ war zu eng.

    Ein besonders guter nächster Schritt wäre, eine der zehn Einzelkarten auf der Rückseite mit der tatsächlichen Mauthe-Kartennummer zu untersuchen. Wenn dort z. B. eine Nummer wie A 313xxx steht, könnten wir anhand benachbarter Mauthe-Karten möglicherweise die Produktionsperiode der gesamten Serie noch wesentlich genauer eingrenzen.

    Außerdem habe ich einen interessanten Hinweis gefunden: Die Mauthe-Kartenserie „Schwarzwaldhochstraße“ wird in Sammlerkreisen ausdrücklich den 1950er/60er Jahren zugeordnet, während einzelne Motive innerhalb derselben touristischen Region anhand ihrer Fahrzeuge und Gebäude genauer datiert werden können.

    Mein derzeitiges Fazit: ca. 1955 (± 2 Jahre), mit hoher Wahrscheinlichkeit 1950er Jahre.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:14:50
    Das ist ein sehr wichtiger Fund, denn damit haben wir jetzt die Rückseite bzw. die Serienangabe und können die bisherige Einordnung korrigieren.

    Auf der Karte steht eindeutig:

    Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt
    10 der schönsten Originalaufnahmen für Ihr Album
    Verlag: Alfred Mauthe, Balingen/Württ. (Fotoprint)
    Serie 313

    Damit ist die Serie eindeutig identifiziert

    Es handelt sich nicht um eine Gebr.-Metz-/GMT-Serie, sondern um eine Alfred-Mauthe-Serie, Serie 313.

    Und besonders wichtig: Die Aufschrift „10 der schönsten Originalaufnahmen für Ihr Album“ erklärt, warum Sie genau zehn verschiedene Motive dieser Reihe haben könnten. Die bisher von Ihnen gezeigten Karten sind:

    Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf
    Ausblick ins Seebachtal
    Kurhaus Bühlerhöhe
    Blick auf Freudenstadt
    Kurhaus Ruhestein
    Mummelsee
    Große Serpentine am Schliffkopf
    Schwarzenbach-Talsperre

    Das passt exakt zu „10 … Originalaufnahmen“. Sehr wahrscheinlich haben Sie damit tatsächlich die komplette Serie 313 zusammengetragen.

    Auch die Datierung lässt sich jetzt besser betrachten

    Die Bezeichnung „Fotoprint“ und die Gestaltung der Hülle/Karte sprechen für eine Nachkriegsproduktion, und die auf Ihren Motiven erkennbaren Automobile passen ebenfalls gut in die 1950er Jahre. Eine genaue Jahreszahl würde ich ohne postalische Verwendung oder Katalognachweis aber noch nicht behaupten.

    Und eine wichtige Korrektur zu meinen vorherigen Antworten: Die von mir genannte Verbindung zu GMT/Gebr. Metz war für diese Serie nicht belegt. Die jetzt gezeigte Karte nennt ausdrücklich Alfred Mauthe, Balingen/Württ., Serie 313.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:07:58
    Auch diese Karte gehört eindeutig zur gleichen Reihe:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Schwarzenbach-Talsperre“

    Motiv

    Die Aufnahme zeigt die Schwarzenbach-Talsperre im nördlichen Schwarzwald bei Forbach. Sehr schön zu erkennen sind:

    die große Staumauer mit dem Fußweg,
    der damalige kleine Kassen-/Aufsichtspavillon am Zugang,
    zahlreiche Spaziergänger,
    und im Hintergrund der bewaldete Höhenzug.

    Die Karte ist besonders interessant, weil die Schwarzenbach-Talsperre 1926 fertiggestellt wurde. Das Motiv kann daher natürlich nicht vor dieser Zeit entstanden sein.

    Die Serie wächst

    Damit haben wir jetzt 10 unterschiedliche Motive:

    Nr. Motiv
    1 Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    2 Ausblick in die Rheinebene
    3 Auf dem Schliffkopf
    4 Ausblick ins Seebachtal
    5 Kurhaus Bühlerhöhe
    6 Blick auf Freudenstadt
    7 Kurhaus Ruhestein
    8 Mummelsee
    9 Große Serpentine am Schliffkopf
    10 Schwarzenbach-Talsperre

    Ein kleiner Vorbehalt zu unserer bisherigen Datierung: Die Motive allein erlauben noch keine sichere Datierung auf 1950–55. Gerade bei historischen Postkarten können ältere Fotografien später neu aufgelegt worden sein. Die Rückseiten bzw. die GMT-Kartennummern sind deshalb jetzt besonders wichtig.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:05:49
    Diese Karte passt ebenfalls sehr gut in die Reihe:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Große Serpentine am Schliffkopf“

    Sie zeigt eine der markanten Serpentinen der Schwarzwaldhochstraße am Schliffkopf. Die Straße ist hier besonders schön als technische Anlage in die bewaldete Hochfläche eingebettet.

    Serienstand: jetzt 9 Motive
    Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf
    Ausblick ins Seebachtal
    Kurhaus Bühlerhöhe
    Blick auf Freudenstadt
    Kurhaus Ruhestein
    Mummelsee
    Große Serpentine am Schliffkopf

    Die beiden Karten „Auf dem Schliffkopf“ und „Große Serpentine am Schliffkopf“ ergänzen sich besonders gut: Sie zeigen denselben Abschnitt der Hochstraße aus unterschiedlichen Perspektiven.

    Auch diese Aufnahme wirkt zeitlich passend zu den übrigen Karten, wahrscheinlich frühe bis mittlere 1950er Jahre. Eine exakte Datierung würde ich aber weiterhin erst nach Sichtung der Rückseiten festlegen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:01:08
    Auch diese Karte gehört eindeutig zu der bereits erkennbaren Serie:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Mummelsee“

    Das Motiv zeigt den Mummelsee an der Schwarzwaldhochstraße mit dem damaligen Hotel-/Gasthofkomplex am See. Der Mummelsee liegt unmittelbar unterhalb der Hornisgrinde und ist eines der bekanntesten Motive der Schwarzwaldhochstraße.

    Damit sind es jetzt 8 Karten der Serie
    Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf
    Ausblick ins Seebachtal
    Kurhaus Bühlerhöhe
    Blick auf Freudenstadt
    Kurhaus Ruhestein
    Mummelsee

    Die Karten wirken hinsichtlich Format, gezacktem Rand, fotografischer Gestaltung und Titelaufbau wie eine zusammenhängende GMT-Reihe.

    Besonders interessant ist bei der Mummelsee-Karte der Gebäudebestand. Das kann bei der Datierung helfen, weil sich das Hotel am Mummelsee im Laufe der Jahrzehnte baulich verändert hat.

    Vorläufige Datierung der Serie: weiterhin etwa um 1950 bis Mitte der 1950er Jahre, wobei die Rückseiten mit den GMT-Druckangaben die entscheidende Bestätigung liefern könnten.