Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 17:20:43
    Das Bild zeigt einen Ausschnitt des **West- bzw. Hauptportals des Konstanzer Münsters (Basilika Unserer Lieben Frau)**. Die beiden monumentalen Türflügel entstanden **1470** in der Werkstatt des Konstanzer Tischlermeisters **Simon Haider** und gehören zu den bedeutendsten spätgotischen Holzschnitzarbeiten Süddeutschlands. Die eigentlichen Reliefs wurden vermutlich von mehreren Bildschnitzern ausgeführt, deren Namen nicht sicher überliefert sind. ([LKM Universität Konstanz][1])

    Auf Ihrem Foto ist ein Türflügel mit **sechs Reliefs** zu sehen. Von **oben links nach unten rechts** sind dargestellt:

    1. **Auferweckung des Lazarus** – Christus ruft Lazarus aus dem Grab.
    2. **Maria Magdalena salbt die Füße Jesu**.
    3. **Einzug Jesu in Jerusalem**.
    4. **Kreuzigung Christi**.
    5. **Die Gefangennahme Jesu** (unten links; auf dem Ausschnitt nur teilweise sichtbar).
    6. **Das Letzte Abendmahl** (unten rechts). ([LKM Universität Konstanz][2])

    Weitere auffällige Details:

    * Der **Löwenkopf** in der Mitte ist ein bronzener **Türzieher**, der kurz nach der Fertigstellung des Portals angebracht wurde.
    * Die reich geschnitzten Ranken- und Maßwerkrahmen sind typisch für die **Spätgotik**.
    * Insgesamt besitzen beide Türflügel **20 Bildfelder**, die das Leben Jesu von der **Verkündigung Mariens** bis zum **Tod Mariens** erzählen. ([LKM Universität Konstanz][3])

    Ihr Bild zeigt also einen besonders kunstvollen Ausschnitt eines der berühmtesten spätgotischen Holzportale am Bodensee.

    [1]: https://www.lkm.uni-konstanz.de/otg/touren.php?ID=15&item_ID=3&utm_source=chatgpt.com "Konstanzer Münster"
    [2]: https://www.lkm.uni-konstanz.de/otg/touren.php?ID=15&item_ID=2&utm_source=chatgpt.com "Konstanzer Münster"
    [3]: https://www.lkm.uni-konstanz.de/otg/touren.php?ID=15&item_ID=1&utm_source=chatgpt.com "Konstanzer Münster"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 17:18:17
    Das Bild zeigt das historische Innere des **Münsters Unserer Lieben Frau (Basilika U. L. Frau) in Konstanz** mit Blick auf den **klassizistischen Hochaltar**, der **1774** errichtet wurde.

    Einige interessante Details:

    * Der **Hochaltar** entstand im Zuge der umfassenden Umgestaltung des Chores in den Jahren **1774–1776**. Damals wurde der Altar von seiner früheren Position in der Mitte des Chores an die Ostwand versetzt. ([LKM Universität Konstanz][1])
    * Das große **Altarbild** zeigt die **Himmelfahrt Mariens** und stammt von **Franz Carl Stauder** aus dem Jahr **1701**. Es wurde in den neuen Hochaltar integriert. ([Dehio DE][2])
    * Die Aufnahme selbst ist eine historische Fotografie oder kolorierte Ansichtskarte. Sie dokumentiert den Zustand **vor der liturgischen Neuordnung nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (ab den 1960er Jahren)**. Deshalb sieht man noch:

    * den Hochaltar als Hauptzelebrationsaltar,
    * zahlreiche Leuchter und Reliquiare,
    * die Kommunionbank vor dem Chor,
    * das Chorgitter sowie die symmetrische barock-klassizistische Ausstattung.

    Heute wirkt der Chor des Münsters deutlich schlichter, da einige liturgische Elemente entfernt oder umgestaltet wurden, der Hochaltar selbst jedoch erhalten geblieben ist. ([LKM Universität Konstanz][1])

    Insgesamt ist diese Aufnahme ein wertvolles Dokument des Erscheinungsbildes des Konstanzer Münsters im frühen bis mittleren 20. Jahrhundert.

    [1]: https://www.lkm.uni-konstanz.de/otg/touren.php?ID=17&item_ID=1&utm_source=chatgpt.com "Konstanzer Münster"
    [2]: https://de.dehio.org/bauwerk/konstanz-muenster-unserer-lieben-frau-st-pelagius-und-st-konrad-basilica-minor?facet%5Blocations_browsable%5D%5Bindex%5D=W&facet%5Bpersons_browsable%5D%5Bindex%5D=I&filter%5Bvolume%5D%5B0%5D=Rheinland-Pfalz%2C+Saarland&filter%5Bvolume%5D%5B1%5D=Sachsen-Anhalt+II.+Regierungsbezirke+Dessau+und+Halle&filter%5Bvolume%5D%5B2%5D=Sachsen+II.+Regierungsbezirke+Leipzig+und+Chemnitz&filter%5Bvolume%5D%5B3%5D=Sachsen+I.+Regierungsbezirk+Dresden&filter%5Bvolume%5D%5B4%5D=Baden-W%C3%BCrttemberg+II.+Die+Regierungsbezirke+Freiburg+und+T%C3%BCbingen&filter%5Bvolume%5D%5B5%5D=Mecklenburg-Vorpommern&filter%5Bvolume%5D%5B6%5D=Hessen+I%3A+Regierungsbezirke+Gie%C3%9Fen+und+Kassel&position=33&start=32&widget%5Blocations_browsable_facet%5D%5Bshow%5D=1&widget%5Bpersons_browsable_facet%5D%5Bshow%5D=1&utm_source=chatgpt.com "KONSTANZ / Münster Unserer Lieben Frau, St. Pelagius und St. Konrad, Basilica minor | Dehio DE"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 17:16:23
    Das Bild zeigt den Innenraum des Münster Unserer Lieben Frau in Konstanz mit Blick zur Westempore und der großen Orgel.

    Ein paar Details, die man erkennen kann:

    * **Blickrichtung:** Vom Langhaus nach Westen auf die Orgelempore.
    * **Architektur:** Romanische Säulenarkaden mit einem später eingefügten gotischen Gewölbe – typisch für das Konstanzer Münster, dessen Baugeschichte mehrere Jahrhunderte umfasst. ([Konstanz Info][1])
    * **Orgel:** Die große Westorgel beherrscht die Empore. Das heutige Instrument wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts mehrfach erneuert und umgebaut; historische Ansichten wie diese zeigen noch den früheren Zustand des Orgelprospekts. ([Wikimedia Commons][2])
    * **Kanzel:** Rechts im Bild befindet sich die reich verzierte barocke Kanzel.
    * **Kirchenschiff:** Die langen Reihen von Kirchenbänken führen den Blick direkt auf die Orgel und betonen die Symmetrie des Raumes.

    Der auf der Karte angegebene Titel **„Konstanz – Basilika U. L. Frau – Blick zur Orgel“** bedeutet ausgeschrieben:

    > **Konstanz – Basilika Unserer Lieben Frau – Blick zur Orgel**

    Diese Aufnahme stammt sehr wahrscheinlich von einer Ansichtskarte aus den **1950er bis 1960er Jahren**, bevor spätere Veränderungen im Innenraum und an der Orgel vorgenommen wurden. ([LEO-BW][3])

    [1]: https://www.konstanz-info.com/_Resources/Persistent/b1aa09f9baa734e95b4e4518bb5476569fa8aad6/2024_Stadtrundgang_DinLang-Broschuere_DE_WEB.pdf?utm_source=chatgpt.com "KONSTANZ
    Stadtrundgang
    1"
    [2]: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AKonstanz_M%C3%BCnster_Unserer_lieben_Frau_Innen_Orgel_1.jpg?utm_source=chatgpt.com "File:Konstanz Münster Unserer lieben Frau Innen Orgel 1.jpg - Wikimedia Commons"
    [3]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/blm_museumsobjekte/439155EAAD3741DC8EBF584B89B70A5F/Das%20M%C3%BCnster%20in%20Konstanz?utm_source=chatgpt.com "Das Münster in Konstanz - Detailseite - LEO-BW"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 17:14:47
    Die Beschriftung lautet:

    > **„Konstanz – Basilika U. L. Frau – Durchblick aus dem südl. Seitenschiff“**

    Dabei steht **„U. L. Frau“** für **„Unserer Lieben Frau“**, also das heutige **Konstanzer Münster Unserer Lieben Frau** (Basilica minor).

    Auf der Aufnahme sieht man:

    * den Blick entlang des **südlichen Seitenschiffs**,
    * die mächtigen **romanischen Rundsäulen** des 11. Jahrhunderts,
    * die **gotischen Kreuzrippengewölbe** über dem Seitenschiff,
    * links die Kirchenbänke des Mittelschiffs,
    * im Hintergrund den Chorbereich mit barocker Ausstattung.

    Diese Kombination aus romanischem Säulenlanghaus und späteren gotischen Gewölben ist charakteristisch für das Konstanzer Münster, das 1089 geweiht wurde und über Jahrhunderte mehrfach umgebaut wurde. Während des Konzils von Konstanz (1414–1418) spielte die Kirche eine zentrale Rolle als Versammlungsort der Kirchenversammlung. ([Wikipedia][1])

    Die Fotografie selbst wirkt wie eine **historische Ansichtskarte**, wahrscheinlich aus den **1950er bis 1960er Jahren**, was auch zu ähnlichen damals verbreiteten Postkartenmotiven des südlichen Seitenschiffs passt. ([Oldthing][2])

    [1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Konstanzer_M%C3%BCnster?utm_source=chatgpt.com "Konstanzer Münster"
    [2]: https://oldthing.de/Konstanz-Basilika-UL-Frau-boerdliches-Seitenschiff-ca-1955-0057915068?utm_source=chatgpt.com "Konstanz Basilika U.L. Frau.. | Ansichtskarten günstig"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 17:04:55
    Nach dem Erscheinungsbild des Abzugs würde ich ihn auf **ca. 1925–1935** datieren, am ehesten **um 1930**.

    Die wichtigsten Anhaltspunkte sind:

    * **Silbergelatine-Abzug** mit neutralem bis leicht warmem Schwarzton – typisch für professionelle Architekturaufnahmen der 1920er und frühen 1930er Jahre.
    * **Weiche Tonwertabstufung** und gute Zeichnung in den Schatten, wie sie bei Großformatkameras dieser Zeit üblich war.
    * **Format und Beschnitt** entsprechen den häufig als Ansichtskarten oder Verlagsfotos vertriebenen Kircheninterieurs.
    * Der Innenraum zeigt keine erkennbaren Veränderungen der Nachkriegszeit; vergleichbare Aufnahmen des Konstanzer Münsters erschienen in den **1930er Jahren** bei Verlagen wie Emil Hartmann oder Dr. Sommer. ([Heimatsammlung][1])

    **Datierungsvorschlag für einen Katalog:**

    > **Konstanz, Münster Unserer Lieben Frau, Mariä-End-Chor. Silbergelatineabzug, um 1930 (ca. 1925–1935).**


    [1]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/78/78_unter_konstanz.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Konstanz-01"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 17:01:52
    CHATGPT

    Das Foto zeigt den **Mariä-End-Chor (Südchor)** des **Konstanzer Münsters Unserer Lieben Frau** in Konstanz. Der Bildtitel „**Basilika U. L. Frau – Mariä-Endchor (1637)**“ bezieht sich auf den monumentalen **Mariä-End-Altar**, dessen barocker Aufbau **1637** vollendet wurde. Der Altar wurde von **Jörg Guggenbüchel** aus Einsiedeln geschaffen und ist dem **Tod Mariens (Mariae End)** gewidmet. Das große Altarbild zeigt den Marientod. ([LKM Universität Konstanz][1])

    Auf Ihrem historischen Foto sind mehrere charakteristische Elemente zu erkennen:

    * Der monumentale **barocke Hochaltar** mit schwarzen Marmorsäulen und einer vergoldeten Strahlengloriole.
    * Rechts im Vordergrund die reich verzierte **Kanzel**.
    * Die kunstvollen **Schmiedeeisengitter**, welche den Chorbereich vom Kirchenschiff trennen.
    * Die schlichten Kirchenbänke und die Raumwirkung des gotischen Münsters vor seiner späteren Umgestaltung.

    Dieses Bild stammt wahrscheinlich aus dem frühen bis mittleren 20. Jahrhundert und dokumentiert den Innenraum vor neueren Restaurierungen und liturgischen Veränderungen. Der Altar selbst ist eines der bedeutendsten barocken Kunstwerke des Münsters und prägt den südlichen Querhausarm bis heute. ([LKM Universität Konstanz][1])

    [1]: https://www.lkm.uni-konstanz.de/otg/karten.php?ID=26&item_ID=7013&utm_source=chatgpt.com "Konstanzer Münster"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 16:58:30
    Die Beschriftung auf der Postkarte lautet:

    > **„Konstanz – Basilika U. L. Frau – Kapellengitter (18. Jh.)“**

    Dabei bedeutet:

    * **Konstanz** – die Stadt am Bodensee in Baden-Württemberg.
    * **Basilika U. L. Frau** – Abkürzung für **Basilika Unserer Lieben Frau**, das Konstanzer Münster.
    * **Kapellengitter** – ein kunstvoll geschmiedetes Eisengitter vor einer Seitenkapelle.
    * **(18. Jh.)** – das Gitter stammt aus dem **18. Jahrhundert**.

    Das Foto zeigt eines der reich verzierten schmiedeeisernen Kapellengitter im **Konstanzer Münster (Münster Unserer Lieben Frau)**. Das Münster besitzt eine Reihe bedeutender schmiedeeiserner Kapellengitter aus dem 17. und 18. Jahrhundert; insbesondere die Gitter vor den Seitenkapellen gelten als hervorragende Beispiele süddeutscher Schmiedekunst. ([Dehio DE][1])

    Das abgebildete Gitter dürfte sehr wahrscheinlich das **Prunkgitter einer Seitenkapelle** sein (oft wird es der Nikolaus- bzw. Nepomukkapelle zugeordnet), dessen aufwändige Rocaille-Ornamentik typisch für das Barock bzw. Rokoko des frühen 18. Jahrhunderts ist. ([Dehio DE][1])

    [1]: https://de.dehio.org/bauwerk/konstanz-muenster-unserer-lieben-frau-st-pelagius-und-st-konrad-basilica-minor?facet%5Blocations_browsable%5D%5Bindex%5D=W&facet%5Bpersons_browsable%5D%5Bindex%5D=I&filter%5Bvolume%5D%5B0%5D=Rheinland-Pfalz%2C+Saarland&filter%5Bvolume%5D%5B1%5D=Sachsen-Anhalt+II.+Regierungsbezirke+Dessau+und+Halle&filter%5Bvolume%5D%5B2%5D=Sachsen+II.+Regierungsbezirke+Leipzig+und+Chemnitz&filter%5Bvolume%5D%5B3%5D=Sachsen+I.+Regierungsbezirk+Dresden&filter%5Bvolume%5D%5B4%5D=Baden-W%C3%BCrttemberg+II.+Die+Regierungsbezirke+Freiburg+und+T%C3%BCbingen&filter%5Bvolume%5D%5B5%5D=Mecklenburg-Vorpommern&filter%5Bvolume%5D%5B6%5D=Hessen+I%3A+Regierungsbezirke+Gie%C3%9Fen+und+Kassel&position=33&start=32&widget%5Blocations_browsable_facet%5D%5Bshow%5D=1&widget%5Bpersons_browsable_facet%5D%5Bshow%5D=1&utm_source=chatgpt.com "KONSTANZ / Münster Unserer Lieben Frau, St. Pelagius und St. Konrad, Basilica minor | Dehio DE"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 16:53:34
    Das gezeigte historische Foto zeigt den **Thomasaltar im Konstanzer Münster (Basilika Unserer Lieben Frau)**, heute im **Thomaschor** des Münsters.

    Ein kleiner Hinweis zur Bildbeschriftung: Die Datierung **„1680“** ist nicht ganz korrekt bzw. zu vereinfacht. Nach den erhaltenen Baurechnungen entstand:

    * der **Altaraufbau** 1682 durch den Steinmetz **Balthasar Zerlauth**,
    * die **Holzfiguren** (u. a. Christus, Thomas, Heinrich II., Helena, Konrad sowie die Engel) und der **Tabernakel** von **Christoph Daniel Schenck**,
    * 1779/80 erfolgte eine größere klassizistische Umgestaltung durch **Johann Ferdinand Bickel**; dabei wurden unter anderem der große Vorhang, zusätzliche Figuren und das ältere Kruzifix integriert. ([LKM Universität Konstanz][1])

    Auf Ihrem historischen Foto erkennt man gut:

    * das große **Kruzifix** über dem Altar,
    * den barocken Altaraufbau mit der zentralen Figurengruppe des **ungläubigen Thomas**, der die Seitenwunde Christi berührt,
    * die seitlichen Heiligenfiguren,
    * den schmiedeeisernen Chorschrankenbereich vor dem Altar.

    Das Bild ist zugleich ein interessantes Zeitdokument, da der Chorraum heute durch Restaurierungen, Beleuchtung und liturgische Anpassungen etwas anders wirkt, der Thomasaltar selbst jedoch weiterhin zu den bedeutendsten barocken Ausstattungsstücken des Konstanzer Münsters zählt. ([de.wikipedia.org][2])

    [1]: https://www.lkm.uni-konstanz.de/otg/touren.php?ID=17&item_ID=4&utm_source=chatgpt.com "Konstanzer Münster"
    [2]: https://de.wikipedia.org/wiki/Konstanzer_M%C3%BCnster?utm_source=chatgpt.com "Konstanzer Münster"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 16:53:20
    ChatGPT
    Das gezeigte historische Foto zeigt den Thomasaltar im Konstanzer Münster (Basilika Unserer Lieben Frau), heute im Thomaschor des Münsters.

    Ein kleiner Hinweis zur Bildbeschriftung: Die Datierung „1680“ ist nicht ganz korrekt bzw. zu vereinfacht. Nach den erhaltenen Baurechnungen entstand:

    der Altaraufbau 1682 durch den Steinmetz Balthasar Zerlauth,
    die Holzfiguren (u. a. Christus, Thomas, Heinrich II., Helena, Konrad sowie die Engel) und der Tabernakel von Christoph Daniel Schenck,
    1779/80 erfolgte eine größere klassizistische Umgestaltung durch Johann Ferdinand Bickel; dabei wurden unter anderem der große Vorhang, zusätzliche Figuren und das ältere Kruzifix integriert.

    Auf Ihrem historischen Foto erkennt man gut:

    das große Kruzifix über dem Altar,
    den barocken Altaraufbau mit der zentralen Figurengruppe des ungläubigen Thomas, der die Seitenwunde Christi berührt,
    die seitlichen Heiligenfiguren,
    den schmiedeeisernen Chorschrankenbereich vor dem Altar.

    Das Bild ist zugleich ein interessantes Zeitdokument, da der Chorraum heute durch Restaurierungen, Beleuchtung und liturgische Anpassungen etwas anders wirkt, der Thomasaltar selbst jedoch weiterhin zu den bedeutendsten barocken Ausstattungsstücken des Konstanzer Münsters zählt.
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 16:40:33
    ChatGPT
    Ja – die Bildunterschrift passt im Wesentlichen.

    Das Foto zeigt den sogenannten „Schnegg“, das außergewöhnliche spätgotische Treppenhaus im Konstanzer Münster (Münster Unserer Lieben Frau). Der Begriff „Schnegg“ war im süddeutschen Sprachraum früher eine Bezeichnung für eine Wendeltreppe.

    Ein paar interessante Details:

    Der Schnegg wurde 1438 begonnen und 1446 vollendet. Als Baumeister wird Meister Antoni, ein Priester und Werkmeister, genannt.
    Er befindet sich im Thomaschor (Nordquerhaus) des Münsters.
    Das Bauwerk ist eine außergewöhnliche Verbindung von Architektur und Bildhauerei: Die Außenseiten sind mit Prophetenfiguren, Baldachinen sowie Reliefs mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament geschmückt.
    Ursprünglich führte die Treppe vermutlich zur oberen Nikolauskapelle bzw. diente dem Zugang zu höher gelegenen Bereichen des Münsters. Ihre genaue mittelalterliche Funktion ist nicht vollständig geklärt.