Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 17:39:43
    Dieses vierte Foto ist besonders aufschlussreich. Die Aufschrift lautet:

    „Oberes Murgtal – Luftkurort Klosterreichenbach 520 m ü. M.“
    „freigeg. d. RLM … Nr. E 15161/41“

    Damit haben wir jetzt vier Aufnahmen aus der Serie.

    Ort RLM-Nummer Jahr
    Schwarzenberg E 7185/40 1940
    Schönmünzach E 10508/41 1941
    Klosterreichenbach E 15161/41 1941
    Baiersbronn E 15162/41 1941
    Der entscheidende neue Hinweis

    Die Nummern E 15161/41 und E 15162/41 sind unmittelbar aufeinanderfolgend.

    Das ist ein sehr starkes Indiz dafür, dass Klosterreichenbach und Baiersbronn im selben Arbeits-/Aufnahmezusammenhang erfasst und 1941 freigegeben wurden. Es ist allerdings nicht beweisbar, dass beide Aufnahmen am selben Tag entstanden sind – dafür bräuchte man die Originalunterlagen des RLM.

    Das Bundesarchiv bestätigt grundsätzlich, dass im Bestand RL 1 das Bildplanwerk des Reichsluftfahrtministeriums erhalten ist und dass dort Luftbilder des ehemaligen Reichsgebiets recherchiert werden können. Die Bundesarchiv-Bilddatenbank dokumentiert beispielsweise RLM-Luftbilder mit konkretem Befliegungsdatum und RLM-Herkunft.

    Damit wird die Datierung der Mappe deutlich sicherer

    Ich würde meine bisherige Einschätzung jetzt auf:

    ➡️ wahrscheinlich 1941, spätestens kurz danach

    festlegen.

    Warum?

    Die Mappe selbst trägt „Oberes Murgtal – Freudenstadt–Schönmünzach“ und enthält offenbar mehrere Luftaufnahmen, die 1940 bzw. 1941 vom RLM freigegeben wurden. Insbesondere die beiden direkt aufeinanderfolgenden Nummern E 15161/41 und E 15162/41 sprechen dafür, dass Gebr. Metz bei der Zusammenstellung auf eine 1941 entstandene Serie bzw. einen Bestand von Aufnahmen zurückgriff.

    Die bereits gefundene Tübinger Museumsdokumentation ist dabei interessant, weil sie eine Gebr.-Metz-Fotomappe mit exakt dem Format 6,5 × 9 cm und 12 Fotografien dokumentiert. Das dortige Exemplar wird allerdings „um 1950“ datiert. Das zeigt, dass Gebr. Metz solche Mappen auch später noch produzierte; deshalb kann man die Datierung dieses Murgtal-Exemplars nicht allein aus der äußeren Gestaltung ableiten.

    Die RLM-Nummern Ihrer Originalfotos sind für Ihre konkrete Mappe der wesentlich stärkere Datierungshinweis.

    Ein weiterer interessanter Punkt

    Auf den Fotos steht jeweils „Metz“ direkt hinter der RLM-Freigabe. Das würde ich zunächst als Hinweis auf die fotografische bzw. verlegerische Herkunft Gebr. Metz lesen – nicht als Bestandteil der RLM-Nummer.

    Bei Klosterreichenbach E 15161/41 und Baiersbronn E 15162/41 haben wir damit praktisch zwei benachbarte Datensätze:

    E 15161/41 → Klosterreichenbach
    E 15162/41 → Baiersbronn

    Das macht die Serie als historisches Dokument wesentlich interessanter.

    Vorläufiger Katalogeintrag

    Ich würde Ihr Stück derzeit so beschreiben:

    Gebr. Metz, Tübingen
    Oberes Murgtal – Freudenstadt–Schönmünzach
    Mappe mit 12 Photographien, 6,5 × 9 cm
    mehrere RLM-freigegebene Luftaufnahmen
    Entstehungs-/Veröffentlichungszeit: wahrscheinlich 1941/42, mit Schwerpunkt 1941
    mindestens vier nachgewiesene Motive: Schwarzenberg, Schönmünzach, Klosterreichenbach, Baiersbronn.

    Wichtig: Eine belegte Auflagenzahl habe ich weiterhin nicht gefunden. Ich würde daher keine konkrete Stückzahl nennen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 17:36:27
    Dieses dritte Foto ist ein sehr guter weiterer Beleg für die Datierung.

    Aufnahme:

    „Oberes Murgtal – Luftkurort Schönmünzach i. Murgtal“
    „freigeg. d. RLM … Nr. E 10508/41“

    Damit haben wir jetzt drei RLM-Nummern
    Motiv RLM-Freigabenummer Jahr
    Schwarzenberg E 7185/40 1940
    Schönmünzach E 10508/41 1941
    Baiersbronn E 15162/41 1941

    Die Kennzeichnung „Freigeg. d. RLM“ bezeichnet tatsächlich die Genehmigung einer Luftbildaufnahme durch das Reichsluftfahrtministerium; solche Genehmigungen wurden bis 1945 auf Ansichtskarten angegeben. Auch das Bundesarchiv bestätigt, dass das Reichsluftfahrtministerium über umfangreiche Luftbildbestände für das damalige Reichsgebiet verfügte.

    Eine wichtige Schlussfolgerung

    Jetzt würde ich die Mappe sehr wahrscheinlich auf 1941/42 datieren.

    Denn wir haben in derselben Serie:

    eine Aufnahme von 1940
    mindestens zwei Aufnahmen von 1941
    und die Mappe trägt genau die Ortsbezeichnung „Freudenstadt–Schönmünzach“, die zu diesen Aufnahmen passt.

    Damit ist 1941 als Erscheinungsjahr der Mappe sehr wahrscheinlich, eventuell 1942, falls Gebr. Metz die Serie erst nach Zusammenstellung und Druck in den Handel gebracht hat.

    Ich würde derzeit katalogisieren:

    Gebr. Metz, Tübingen – „Oberes Murgtal – Freudenstadt–Schönmünzach“
    12 Photographien, 6½ × 9 cm
    Datierung: ca. 1941–1942, wahrscheinlich 1941
    Enthält vom RLM freigegebene Luftbildaufnahmen.

    Interessant ist auch die Reihenfolge der RLM-Nummern

    Die Nummern sind nicht einfach fortlaufend:

    E 7185/40 → E 10508/41 → E 15162/41

    Das spricht dafür, dass die Aufnahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten hergestellt bzw. zur Veröffentlichung freigegeben wurden. Die Mappe wurde also wahrscheinlich aus bereits vorhandenen Aufnahmen zusammengestellt und nicht als ein einziger zwölfteiliger Fotoflug produziert.

    Das ist bei historischen Luftbildserien durchaus plausibel. Das RLM unterhielt umfangreiche Luftbildbestände und Prüfstelle für Luftbilder.

    Für die Wertbestimmung wird es jetzt spannender

    Die drei von Ihnen gezeigten Fotos sind nicht einfach irgendwelche Souvenirbilder. Sie dokumentieren den baulichen Zustand von Baiersbronn, Schwarzenberg und Schönmünzach um 1940/41, also unmittelbar vor bzw. während des Zweiten Weltkriegs.

    Gerade die Luftaufnahmen sind für die Heimat- und Ortsgeschichtsforschung interessant, weil man Straßen, Gebäude, Bebauung und Landschaftsstruktur erkennen kann.

    Mein vorläufiger Wert für die komplette Mappe würde ich deshalb etwas nach oben korrigieren: etwa 50–100 €, bei vollständigen 12 Originalfotos und sehr gutem Zustand. Bei einem spezialisierten Sammler oder einer regionalgeschichtlichen Sammlung könnte auch ein höherer Preis erzielt werden.

    Wenn Sie mir die nächsten Fotos zeigen, kann ich eine Liste aller 12 Motive erstellen. Besonders wichtig sind die RLM-Nummern: Wenn wir am Ende alle zwölf haben, können wir sehr wahrscheinlich feststellen, welche Bilder 1940 und welche 1941 freigegeben wurden und damit die Entstehungsgeschichte der kompletten Mappe wesentlich genauer rekonstruieren.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 17:33:44
    Das ist ein sehr wichtiger zweiter Beleg. Zusammen mit dem vorherigen Foto lässt sich die Datierung der Mappe jetzt wesentlich besser eingrenzen.

    Auf diesem Bild steht:

    „Oberes Murgtal – Schwarzenberg 600–800 m ü. M.“
    „freigeg. d. RLM … Nr. E 7185/40“

    Entscheidend ist die Nummer „E 7185/40“

    Die Angabe „/40“ verweist sehr wahrscheinlich auf 1940. Vergleichbare deutsche Luftbildkarten aus dieser Zeit tragen ebenfalls RLM-Freigabenummern mit einer Jahresangabe, etwa „E 8476/40“, die für eine Karte von 1940 dokumentiert ist.

    Damit haben wir jetzt zwei Aufnahmen aus Ihrer Serie:

    Baiersbronn – RLM E 15162/41 → Freigabe 1941
    Schwarzenberg – RLM E 7185/40 → Freigabe 1940

    Das ist äußerst interessant.

    Was bedeutet das für die Mappe?

    Ich würde die bisherige Datierung nochmals präzisieren:

    Die Mappe selbst ist sehr wahrscheinlich 1941 oder kurz danach erschienen.

    Denn mindestens zwei der verwendeten Luftaufnahmen stammen aus unterschiedlichen Jahren. Das bedeutet, dass die Mappe nicht zwingend komplett 1941 fotografiert wurde. Vielmehr hat Gebr. Metz offenbar bereits vorhandene, vom RLM freigegebene Luftaufnahmen für die Zusammenstellung der Serie verwendet.

    Das passt auch grundsätzlich zur Arbeitsweise von Gebr. Metz: Vergleichbare Gebr.-Metz-Luftbildkarten aus der Zeit um 1940/41 sind dokumentiert.

    Eine kleine Korrektur zu meiner vorherigen Aussage

    Ich würde deshalb nicht mehr behaupten, dass „/41“ automatisch das Erscheinungsjahr der gesamten Mappe ist.

    Sicher ist:

    Aufnahme/negative Freigabe E 7185/40 → 1940
    Aufnahme/negative Freigabe E 15162/41 → 1941
    Die Fotomappe muss nach Verwendung der 1941er Aufnahme entstanden sein, sofern diese tatsächlich zur selben Originalmappe gehört.
    Damit ist 1941–1942 momentan der plausibelste Zeitraum für die komplette Mappe.
    Noch interessanter: Es handelt sich offenbar um eine zusammenhängende Luftbildserie

    Beide Fotos haben denselben Aufbau:

    „Oberes Murgtal – [Ort] [Höhenangabe]“

    und dieselbe Gebr.-Metz-Produktionsweise. Das spricht sehr stark dafür, dass sie Bestandteile derselben 12-teiligen Serie sind.

    Wenn Sie noch weitere Fotos dieser Mappe haben, können wir anhand der RLM-Nummern möglicherweise eine kleine Chronologie erstellen:

    Motiv RLM-Freigabe Jahr
    Schwarzenberg E 7185/40 1940
    Baiersbronn E 15162/41 1941
    weitere Fotos ? ?

    Wenn mehrere der zwölf Bilder ebenfalls eine RLM-Nummer tragen, wäre das jetzt der spannendste Ansatz. Dann lässt sich vermutlich ziemlich genau bestimmen, wann Gebr. Metz diese konkrete 12-Foto-Mappe zusammengestellt und herausgegeben hat – und möglicherweise sogar, ob es verschiedene Auflagen gab.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 17:31:13
    Ja – diese einzelne Fotografie liefert einen sehr wichtigen Hinweis und korrigiert die bisherige Datierung deutlich.

    Auf dem Foto steht:

    „Oberes Murgtal – Luftkurort Baiersbronn 600 m ü. M.“
    „freig. d. RLM Nr. E 15162/41“

    Damit lässt sich die Aufnahme auf 1941 datieren

    „RLM“ steht für Reichsluftfahrtministerium. Luftbildaufnahmen mussten damals genehmigt werden; die Genehmigungsnummer wurde auf der Rückseite bzw. am Rand solcher Bilder/Ansichtskarten angegeben. Vergleichbare Karten tragen beispielsweise „Freig. d. RLM. Nr. E 9170/40“, wobei „/40“ für 1940 steht.

    Bei Ihrem Bild lautet die Nummer:

    E 15162/41

    Das „/41“ ist daher ein sehr starkes Indiz für das Jahr 1941. Zusammen mit der Tatsache, dass Gebr. Metz nachweislich auch 1941 entsprechende Ansichtskarten herausgab, halte ich nun folgende Datierung für wesentlich besser abgesichert:

    ????️ Datierung der Mappe

    Sehr wahrscheinlich: 1941

    Nicht lediglich „um 1950“, wie ich zuvor vermutet hatte.

    Interessant ist dabei, dass die Mappe „12 Photographien 6½ × 9 cm“ genau zu diesem Fotoformat passt. Wenn dieses Bild tatsächlich eines der zwölf Originalfotos aus Ihrer Mappe ist, haben wir damit praktisch einen direkten Datierungsbeleg für die gesamte Serie.

    Ich würde die Mappe deshalb jetzt so katalogisieren:

    Gebr. Metz, Tübingen – Oberes Murgtal / Freudenstadt–Schönmünzach
    12 Photographien, 6½ × 9 cm, um 1941, vermutlich Ausgabe 1941.
    Einzelaufnahme: „Luftkurort Baiersbronn 600 m ü. M.“, RLM-Freigabe E 15162/41.

    Besonders interessant: Es handelt sich offenbar um eine Luftaufnahme

    Die Perspektive des Bildes passt zu einer erhöhten bzw. aus der Luft aufgenommenen Gesamtansicht von Baiersbronn. Die RLM-Freigabe bestätigt, dass das Bild unter die damalige Genehmigungspflicht für Luftaufnahmen fiel. Bis 1945 wurden solche Luftbilder in Deutschland vom Reichsluftfahrtministerium genehmigt.

    Das macht die Karte historisch interessanter als eine gewöhnliche Ansichtskarte, weil sie den Ortszustand von Baiersbronn unmittelbar vor bzw. während des Zweiten Weltkriegs dokumentiert.

    Und damit verändert sich auch meine Wertschätzung

    Wenn alle 12 Fotografien vorhanden sind und tatsächlich zu dieser Mappe gehören, würde ich die Sammlung nicht mehr einfach als „Souvenir aus den 1950er Jahren“ bewerten.

    Meine vorläufige Einschätzung wäre jetzt:

    leere Mappe: ca. 5–15 €
    Mappe mit wenigen Fotos: ca. 15–30 €
    komplette Mappe mit 12 Fotos: etwa 40–80 €
    komplett, sehr guter Originalzustand: etwa 60–100 €
    für einen spezialisierten Schwarzwald-/Heimat- oder Gebr.-Metz-Sammler eventuell etwas mehr.

    Der eigentliche Wert hängt stark davon ab, welche zwölf Motive enthalten sind.

    Wenn Sie mir die restlichen Fotografien einzeln zeigen, kann ich die komplette Serie anhand der Bildnummern, Motive und RLM-Nummern rekonstruieren. Dann können wir auch feststellen, ob E 15162/41 bei allen Bildern gleich ist oder ob die zwölf Aufnahmen unterschiedliche Freigabenummern haben – das wäre für die genaue Bestimmung der Ausgabe sehr aufschlussreich.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 17:25:51
    Ich habe die Angaben mit Museums- und Archivquellen sowie mit nachweisbaren Gebr.-Metz-Erzeugnissen abgeglichen. Dabei ergibt sich ein etwas anderes Bild als bei meiner ersten Einschätzung: Die Mappe dürfte deutlich eher aus der Mitte des 20. Jahrhunderts stammen als aus der Zeit um 1900.

    Meine Einschätzung
    Merkmal Einschätzung
    Hersteller/Verlag Gebrüder Metz, Tübingen
    Objekt Fotomappe mit 12 echten Fotografien
    Format 6,5 × 9 cm
    Herstellungszeit ca. 1948–1955
    wahrscheinlichster Zeitraum um 1950
    Auflage nicht ermittelbar; vermutlich mehrere tausend Exemplare
    Sammlerwert mit 12 Fotos + Mappe etwa 30–60 €
    sehr guter/vollständiger Zustand etwa 60–100 €
    außergewöhnlich seltene Motive / ungebrauchte Komplettmappe möglicherweise 100–150 €+
    Warum ich „um 1950“ für wahrscheinlich halte

    Ein besonders wichtiger Vergleich stammt aus dem Stadtmuseum Tübingen. Dort ist eine praktisch gleichartige Gebr.-Metz-Fotografienmappe dokumentiert: 12 echte Fotografien im Format 6,5 × 9 cm, mit dem Aufdruck „12 Echte Photographien 6½ × 9 cm“. Das Museum datiert dieses Objekt ausdrücklich auf „um 1950“.

    Das ist für Ihre Mappe ein sehr starkes Indiz, denn Format, Anzahl der Fotografien, Hersteller und Produktgestaltung stimmen überein.

    Auch andere Gebr.-Metz-Erzeugnisse lassen sich in den 1950er Jahren eindeutig nachweisen. Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg besitzt beispielsweise Fotografien aus der Gebrüder-Metz-Sammlung, und konkrete Gebr.-Metz-Ansichtskarten sind für die 1950er Jahre belegt.

    Interessant ist außerdem, dass Gebr. Metz über ein riesiges Archiv von etwa 270.000 Glasplattennegativen verfügte und zu den führenden deutschen Herstellern von Ansichtskarten und fotografischen Souvenirs gehörte.

    Auflage

    Hier muss ich ausdrücklich vorsichtig sein: Eine konkrete Auflagenzahl dieser Murgtal-Mappe konnte ich nicht finden.

    Gebr. Metz hat offenbar keine Auflagenzahlen auf solchen Souvenirmappen angegeben, und weder das Stadtmuseum Tübingen noch die von mir gefundenen Archivquellen nennen für diese spezielle Ausgabe eine Auflage.

    Eine Auflage von mehreren tausend Exemplaren halte ich aufgrund des touristischen Charakters für plausibel, aber das ist eine Schätzung und kein belegter Wert.

    Was ist sie heute wert?

    Der entscheidende Punkt ist, ob die 12 Originalfotografien noch vorhanden sind.

    Die von Ihnen gezeigte Aufnahme zeigt lediglich die Mappe; die Fotos fehlen auf dem Bild. Falls die Mappe tatsächlich leer ist, würde ich den Wert wesentlich niedriger ansetzen:

    leere Mappe: ca. 5–15 €
    Mappe + einige Fotos: ca. 15–30 €
    komplett mit allen 12 Fotos: ca. 30–60 €
    komplett, sehr guter Zustand, keine Beschriftungen/Flecken: ca. 60–100 €
    besonders seltene Variante bzw. nachweislich frühe Ausgabe: eventuell darüber

    Das sind realistische Markt-/Sammlerwerte, keine Versicherungstaxen. Bei einem Verkauf über ein Auktionshaus können die erzielten Preise deutlich schwanken.

    Ein wichtiger Punkt

    Ich würde meine vorherige Aussage, die Mappe sei wahrscheinlich „frühes 20. Jahrhundert“, korrigieren. Die neue Recherche spricht wesentlich stärker für ca. 1948–1955, wahrscheinlich um 1950. Das sehr ähnliche Museumsobjekt des Stadtmuseums Tübingen ist dafür der wichtigste Vergleich.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 17:25:16
    Das ist eine alte Fotomappe bzw. ein Souvenir-Fotoheft aus dem Schwarzwald.

    Aufschrift:

    „12 Photographien 6½ × 9 cm“
    „Oberes Murgtal“
    „Freudenstadt – Schönmünzach“
    Verlag: Gebr. Metz, Tübingen
    12 Fotografien im Format 6,5 × 9 cm

    Es handelt sich damit sehr wahrscheinlich um eine historische Ansichtskarten-/Fotografiensammlung mit 12 Aufnahmen aus dem Oberen Murgtal, der touristischen Strecke zwischen Freudenstadt und Schönmünzach.

    Der Verlag Gebr. Metz in Tübingen war ein bedeutender süddeutscher Verlag für fotografische Ansichten und Reise-/Souvenirbilder. Die Gestaltung und Typografie der Mappe sprechen für eine Entstehung um die Zeit des frühen 20. Jahrhunderts.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 17:13:16
    a. Nach der Sichtung aller 16 Aufnahmen und einer gezielten Recherche zum Verlag und zu vergleichbaren Schöning-Fotomappen lässt sich die Datierung wesentlich besser eingrenzen als zunächst.

    Ergebnis vorweg

    Meine derzeitige Einschätzung lautet:

    Das Heft „Das romantische Murgtal – 16 echte Kleinfotos“ wurde sehr wahrscheinlich um 1938 hergestellt, vermutlich 1938 oder unmittelbar danach.

    Ich würde derzeit einen wahrscheinlichen Entstehungszeitraum von etwa 1937–1940 ansetzen.

    Die Aufnahmen selbst dürften überwiegend in den 1930er Jahren entstanden sein. Eine Herstellung erst in den 1950er Jahren halte ich inzwischen für deutlich weniger wahrscheinlich, auch wenn einzelne Fotografien theoretisch älter gewesen sein könnten.

    1. Der wichtigste Hinweis: Schöning-Fotomappen um 1938

    Bei der Recherche ist ein sehr interessanter Parallelbeleg aufgetaucht.

    Ein Antiquariat führt eine Schöning-Fotomap­pe mit dem Titel:

    „16 der schönsten Kleinfotos vom Südlichen Schwarzwald“

    Verlag: Schöning & Co., Lübeck
    Reihennummer: Swd. Nr. 9
    Datierung: ca. 1938
    Format: kleine Fotomappe mit 16 Bildern, jeweils etwa 9 × 7 cm.

    Noch wichtiger: Im gleichen Katalog findet sich eine weitere Schöning-Mappe:

    „10 der schönsten Ansichten aus der Ravennaschlucht im Höllental“

    ebenfalls Schöning & Co., Lübeck, ca. 1938, ebenfalls als kleine Fotomappe.

    Das ist ein sehr starker Vergleich zu deinem Heft.

    Dein Exemplar hat:

    16 kleine Schwarzweißfotografien
    nummerierte Bildtafeln
    genau den Charakter einer kleinen Souvenir-Fotomap­pe
    Schöning & Co., Lübeck
    die Formulierung „16 echte Kleinfotos“
    eine touristische Schwarzwald-Thematik.

    Das spricht dafür, dass dein Heft zu derselben Produktgattung und wahrscheinlich derselben Produktionsphase gehört.

    Das ist für mich derzeit der stärkste Datierungshinweis.

    2. Schöning war zu diesem Zeitpunkt bereits etabliert

    Der Schöning-Verlag wurde in Lübeck 1925 als Ansichtskartenverlag gegründet.

    Andere Quellen führen die Entstehung des Unternehmens bereits auf einen Zusammenschluss von Papiergroßhandel Schöning und Druckerei Gebrüder Schmidt im Jahr 1919 zurück; als eigentlicher Ansichtskartenverlag wird jedoch 1925 genannt.

    Damit ist klar:

    vor 1925: dein Heft praktisch ausgeschlossen
    1925–1930: möglich, aber die konkrete Fotomappen-Serie spricht eher dagegen
    1930er: sehr gut passend
    um 1938: besonders gut belegt
    1950er: technisch möglich, aber inzwischen weniger überzeugend.

    Interessant ist außerdem, dass Schöning bereits in den 1930er Jahren nachweislich Schwarzweiß-Fotokarten produzierte. Eine Schöning-Karte aus Flensburg wird beispielsweise mit 1925 datiert, und für zahlreiche andere Motive sind Karten aus den 1930er Jahren belegt.

    3. Die Bildserie selbst passt hervorragend in die 1930er Jahre

    Jetzt wird es bei deinen 16 Fotos interessant.

    Nr. 4 – Tennetschluchtbrücke

    Die Tennetschluchtbrücke ist ein Bauwerk der Murgtalbahn und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Sie ist also als Motiv bereits lange vor der vermuteten Entstehung des Heftes vorhanden gewesen.

    Historische Aufnahmen der Brücke aus den 1930er Jahren sind ebenfalls überliefert.

    Das Foto in deinem Heft wirkt tatsächlich wie eine typische Vorkriegsaufnahme.

    4. Nr. 5 – die alte Forbacher Holzbrücke

    Hier hatten wir zunächst einen Zeitraum vor 1954 festgestellt.

    Das ist richtig, aber inzwischen können wir weitergehen.

    Die alte gedeckte Holzbrücke wurde erst 1954/55 durch den heutigen Neubau ersetzt. Es gibt im Schöning-Umfeld auch eine historische Schöning-Foto-Ansichtskarte:

    „Forbach – Alte Holzbrücke über die Murg“.

    Noch interessanter: Historische Aufnahmen von Forbach und dem Kraftwerk sind ausdrücklich für 1930 belegt. So gibt es beispielsweise eine Aufnahme „Blick auf Forbach im Murgtal 1930“ sowie eine Aufnahme des Murg- und Schwarzenbachwerks von 1930.

    Das passt sehr gut zum fotografischen Charakter deines Heftes.

    5. Nr. 6 – Druckrohrleitung des Murgwerks

    Dieses Bild ist ebenfalls ein sehr guter Zeitanker.

    Das Murgwerk war bereits im Ersten Weltkrieg errichtet worden. Die Kraftwerksanlagen existierten also lange vor dem Heft.

    Aber: Von der Druckrohrleitung existiert eine historische Ansichtskarte, die ausdrücklich mit 1933 datiert wird.

    Damit haben wir einen sehr interessanten Hinweis:

    Die technische Bildwelt deines Heftes entspricht ziemlich genau der Bildproduktion der frühen bis mittleren 1930er Jahre.

    6. Nr. 7 und 8 – Schwarzenbachtalsperre

    Die Schwarzenbachtalsperre wurde 1922–1926 errichtet.

    Damit gilt zunächst:

    frühestmögliche Aufnahme: 1926.

    Aber die entscheidende Frage ist, wann die gezeigten Fotografien tatsächlich gemacht wurden.

    Hier gibt es wiederum einen interessanten Vergleich: Historische Karten und Fotos der Schwarzenbachtalsperre werden ausdrücklich den 1930er Jahren zugeordnet. Eine erhaltene Ansichtskarte wird sogar konkret mit 1938 datiert.

    Auch eine historische Sammlung weist eine Aufnahme von Schwarzenbachtalsperre + Murgwerk aus den 1930er Jahren aus.

    Das ist bemerkenswert, weil dein Heft gerade diese beiden Motive besonders ausführlich zeigt:

    Nr. 7 – Schwarzenbachtalsperre
    Nr. 8 – Staumauer
    Nr. 9 – Kirschbaumwasen/Murgwerk

    Das sieht sehr nach einer gezielten touristischen Bildserie aus der Zeit um 1930–1938 aus.

    7. Nr. 16 – Freudenstadt ist besonders wichtig

    Das halte ich für einen der interessantesten Hinweise.

    Freudenstadt wurde am 16./17. April 1945 schwer zerstört. Auch die Stadtkirche wurde weitgehend zerstört und erst 1948–1950 wieder aufgebaut. Die äußere Architektur wurde dabei zwar weitgehend originalgetreu wiederhergestellt.

    Das bedeutet:

    Ein Foto aus den 1950er Jahren könnte theoretisch wieder sehr ähnlich aussehen.

    Aber die Gesamtansicht Nr. 16 vermittelt einen ausgesprochen vorkriegszeitlichen Eindruck:

    sehr lockere Bebauung,
    große zusammenhängende Wiesen- und Obstflächen,
    kaum erkennbare Nachkriegsbebauung,
    ein insgesamt geschlossenes, historisches Stadtbild.

    Das passt wesentlich besser zu einer Aufnahme vor 1945.

    Außerdem ist für Schöning eine Freudenstadt-Karte nachweisbar, die 1938 gelaufen ist.

    Das beweist nicht, dass genau dein Foto 1938 aufgenommen wurde, zeigt aber, dass Schöning zu dieser Zeit bereits eine aktive Bildproduktion für Freudenstadt hatte.

    8. Die Fotos sehen nicht nach einer typischen Nachkriegsserie aus

    Wenn man alle 16 Bilder gemeinsam betrachtet, fällt etwas auf.

    Es gibt praktisch keine Hinweise auf die typische Bildwelt der 1950er Jahre:

    keine Autos als auffällige moderne Elemente,
    keine Nachkriegsarchitektur,
    keine neuen Verkehrsanlagen,
    keine modernen Reklameschilder,
    keine Nachkriegs-Hotels oder Neubauten,
    keine touristische Farbästhetik.

    Stattdessen sehen wir:

    Landschaft – Bahn – Wasserkraft – alte Ortskerne – historische Gebäude.

    Das ist eine sehr typische Schwarzwald-Souvenirserie der Zwischenkriegszeit.

    9. Die Gestaltung des Heftes

    Auch die Gestaltung halte ich für wichtig.

    Der Umschlag besitzt:

    einen schlichten rechteckigen Rahmen,
    Schwarzweißfoto,
    Frakturschrift für „Das romantische Murgtal“,
    darunter eine schlichte Antiqua/Kursivschrift:
    „16 echte Kleinfotos“,
    keine moderne grafische Gestaltung,
    keine farbige Illustration.

    Das wirkt deutlich stärker wie 1930er Jahre als wie ein typisches Souvenirprodukt der 1960er Jahre.

    Besonders die Kombination aus Frakturschrift + Schwarzweiß-Echtfoto + kleiner Fotomappe passt sehr gut zu den nachweisbaren Schöning-Mappen um 1938.

    10. „Echte Kleinfotos“ ist ebenfalls aufschlussreich

    Die Bezeichnung ist nicht zufällig.

    Schöning produzierte in dieser Zeit tatsächlich kleine Souvenir-Fotomappen mit Formulierungen wie:

    „16 der schönsten Kleinfotos …“
    „10 der schönsten Ansichten …“
    „in echter Fotografie“.

    Ein Beispiel aus derselben Verlagsproduktion wird als „Der Rhein von Köln bis Koblenz – 10 der schönsten Originalaufnahmen in echter Fotographie“, Schöning & Co., ca. 1935, beschrieben; Format etwa 7 × 10 cm.

    Damit ist die Formulierung auf deinem Umschlag sehr gut in die Mitte/zweite Hälfte der 1930er Jahre einzuordnen.

    11. Warum ich nicht mehr „1926–1953“ als Hauptdatierung verwenden würde

    Unsere frühere Einschätzung war:

    1926–1953

    Das war als technischer Grenzbereich korrekt, aber für die tatsächliche Datierung des Heftes viel zu weit.

    Die Grenzen sagen nur:

    Schwarzenbachtalsperre → nicht vor 1926
    alte Forbacher Brücke → Foto vor 1954

    Sie sagen nicht, wann Schöning das Heft hergestellt hat.

    Jetzt haben wir zusätzliche Informationen:

    Schöning-Fotomappen mit 16 Kleinfotos sind um 1938 belegt.

    Dazu kommen mehrere Motive, für die 1930er-Jahre als Aufnahmezeit sehr gut belegt sind.

    Damit verschiebt sich die Wahrscheinlichkeit deutlich in Richtung 1930er Jahre.

    12. Meine Bewertung der einzelnen Zeiträume

    Ich würde die Möglichkeiten derzeit so gewichten:

    Zeitraum Einschätzung
    vor 1926 ❌ praktisch ausgeschlossen
    1926–1930 ???? möglich, aber wenig wahrscheinlich
    1931–1936 ???? gut möglich
    1937–1940 ???????? sehr wahrscheinlich
    1941–1945 ???? möglich, aber weniger wahrscheinlich
    1946–1953 ???? theoretisch möglich
    ab 1954 ???? eher unwahrscheinlich
    Mein wahrscheinlichstes Jahr:

    ca. 1938

    mit einem sinnvollen Sicherheitsbereich von ungefähr:

    1936–1940

    13. Eine wichtige Unterscheidung: Aufnahmejahr und Erscheinungsjahr

    Hier sollten wir vorsichtig bleiben.

    Es ist durchaus möglich, dass:

    Fotografien 1930–1937 aufgenommen wurden → Fotomap­pe 1938 zusammengestellt.

    Das wäre sogar sehr plausibel.

    Beispielsweise könnten die Fotos von:

    Gernsbach,
    Schloss Eberstein,
    Forbach,
    Murgwerk,
    Schwarzenbachtalsperre,
    Schönmünzach,
    Baiersbronn

    über mehrere Jahre hinweg entstanden sein.

    Schöning konnte daraus anschließend eine touristische 16-Bilder-Mappe zusammenstellen.

    Das erklärt auch, warum die einzelnen Fotos fotografisch nicht völlig identisch wirken.

    14. Ein besonders starkes Indiz: die Produktfamilie

    Für mich ist mittlerweile die Produktfamilie der Schlüssel.

    Wir haben einen nahezu passenden Schöning-Beleg:

    „16 der schönsten Kleinfotos vom Südlichen Schwarzwald“ – Schöning & Co., Lübeck – Swd. Nr. 9 – ca. 1938 – 16 Bilder, 9 × 7 cm.

    Und dein Exemplar:

    „Das romantische Murgtal – 16 echte Kleinfotos“ – Schöning & Co., Lübeck – 16 nummerierte Schwarzweißaufnahmen.

    Das ist meiner Meinung nach kein Zufall. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine weitere regionale Ausgabe bzw. ein thematisch verwandtes Produkt aus derselben Schöning-Fotomappenserie.

    Mein endgültiges vorläufiges Urteil

    Herstellung des Heftes:

    wahrscheinlich um 1938

    Wahrscheinlicher Herstellungszeitraum:

    ca. 1936–1940

    Aufnahmezeit der einzelnen Fotografien:

    überwiegend vermutlich ca. 1930–1938

    Absolute technische Grenzen aus den Motiven:

    1926–1953/54

    Die frühere Vermutung „1926–1953“ würde ich daher nicht mehr als eigentliche Datierung verwenden. Sie beschreibt nur die äußersten Grenzen einzelner Motive.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 17:01:30
    Nr. 16 – Freudenstadt im Schwarzwald: Gesamtansicht

    Damit ist das 16. und letzte Foto der Serie erreicht:

    „Das romantische Murgtal – Freudenstadt im Schwarzwald – Gesamtansicht“

    Die Aufnahme zeigt Freudenstadt aus südlicher bzw. südwestlicher Richtung. Im Vordergrund liegen die damals noch weitgehend unbebauten Wiesen und Obstflächen; dahinter erstreckt sich die Stadt über die Hochfläche.

    Sehr gut zu erkennen sind die beiden Türme der Stadtkirche, die zu den markantesten Wahrzeichen Freudenstadts gehören. Rechts im Stadtbild ist außerdem der hohe Turm der St.-Michael-Kirche zu erkennen.

    Damit ist die komplette Serie rekonstruiert:
    Nr. Motiv
    1 Murgtal – Titelbild / Viadukt
    2 Gernsbach – Gesamtansicht
    3 Gernsbach – Schloss Eberstein
    4 Tennetschluchtbrücke bei Langenbrand
    5 Forbach – Alte Murgbrücke
    6 Forbach – Druckrohrleitung
    7 Schwarzenbachtalsperre – Seeblick
    8 Schwarzenbachtalsperre – Staumauer
    9 Kirschbaumwasen bei Schönmünzach – Murgwerk
    10 Schönmünzach – Gesamtansicht
    11 Schönmünzach – Huzenbachersee
    12 Klosterreichenbach – Gesamtansicht
    13 Baiersbronn im Murgtal
    14 Ruhestein – Wildsee
    15 Freudenstadt – Murgtal
    16 Freudenstadt – Gesamtansicht

    Ein wichtiger Punkt: Nachdem wir nun alle 16 Aufnahmen kennen, würde ich die bisherige Datierung nicht einfach pauschal auf 1926–1953 festlegen. Einige Bilder liefern zwar obere bzw. untere Grenzen, aber die Herstellung des gesamten Heftes kann durchaus später erfolgt sein als das Aufnahmejahr einzelner Fotos. Gerade bei solchen Souvenirheften wurden ältere Fotografien oft über längere Zeit weiterverwendet.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:59:12
    Nr. 15 – Freudenstadt im Schwarzwald: Murgtal

    Das ist Bild Nr. 15 aus dem Heft:

    „Das romantische Murgtal – Freudenstadt im Schwarzwald – Murgtal“

    Die Aufnahme zeigt Freudenstadt aus einer erhöhten Perspektive. Im Vordergrund fällt das stark eingeschnittene und bewaldete Tal auf, während sich die Stadt auf der Hochfläche im Hintergrund ausbreitet.

    Besonders gut erkennbar sind die zwei Kirchtürme im Stadtgebiet. Die Aufnahme vermittelt außerdem sehr schön den damaligen Charakter der Landschaft: Zwischen Freudenstadt und dem Murgtal liegen noch große zusammenhängende Wald- und Wiesenflächen.

    Damit fehlt jetzt tatsächlich nur noch Bild Nr. 16. Danach haben wir die komplette Serie von „Das romantische Murgtal – 16 echte Kleinfotos“ zusammen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:57:52
    Nr. 14 – Ruhestein: Der Wildsee

    Das ist Bild Nr. 14 aus dem Heft:

    „Das romantische Murgtal – Ruhestein im nördlichen Hochschwarzwald (920 m ü. M.) – Der Wildsee“

    Zu sehen ist der Wildsee am Ruhestein im Nordschwarzwald. Die Aufnahme stammt offenbar aus der gleichen fotografischen Serie wie die übrigen Bilder und zeigt den See aus einer erhöhten Aussichtslage.

    Besonders schön sind:

    der nahezu kreisförmige Karsee,
    die dichten Fichten- und Tannenwälder,
    die typische Hochlagenlandschaft des Nordschwarzwaldes,
    und der einzelne, charakteristisch gewachsene Baum im Vordergrund.

    Damit wechselt das Heft bei den letzten Bildern deutlich von den Orten und technischen Bauwerken des Murgtals zu den bekannten Landschafts- und Ausflugszielen des Schwarzwaldes.

    Bisher

    12. Klosterreichenbach – Gesamtansicht
    13. Baiersbronn im Murgtal
    14. Ruhestein – Wildsee

    Es fehlen jetzt nur noch Nr. 15 und Nr. 16. Danach können wir die komplette Serie gemeinsam auswerten – insbesondere die wahrscheinliche Datierung des Heftes und die Frage, ob alle 16 Aufnahmen tatsächlich aus derselben Zeit stammen.