Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:31:37
    Auch diese Karte gehört zur gleichen Motivreihe:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Ausblick in die Rheinebene“

    Sie zeigt einen Blick von der Höhenlage der Schwarzwaldhochstraße westwärts über die Vorberge des Schwarzwaldes in Richtung Rheinebene.

    Auffällig sind:

    die noch relativ junge Aufforstung bzw. Kahlschlagfläche im Vordergrund,
    die charakteristischen hohen Fichten,
    der weitreichende Blick über die tiefer liegenden Schwarzwaldhänge,
    und die typische gezackte Kartenkante, wie sie bei älteren fotografischen Ansichtskarten häufig vorkommt.
    Zusammenhang mit Ihrer vorherigen Karte

    Die beiden Karten dürften sehr wahrscheinlich aus derselben Serie stammen:

    „Ausblick auf das Oostal mit Merkur und Kl. Staufen“
    „Ausblick in die Rheinebene“

    Der gemeinsame Titel „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt“ weist auf die touristische Vermarktung der damals noch jungen bzw. ausgebauten Schwarzwaldhochstraße hin.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:29:38
    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Ausblick auf das Oostal mit Merkur und Kl. Staufen“

    Das Motiv zeigt demnach den Blick von der Schwarzwaldhochstraße hinunter in das Oostal bei Baden-Baden. Im Hintergrund sind der Merkur und der Kleine Staufen bezeichnet. Das Oostal liegt unmittelbar östlich von Baden-Baden.

    Was auf dem Foto zu erkennen ist
    Im Tal erkennt man die verstreute Bebauung des Oostals.
    Der markante Berg im Hintergrund ist der Merkur (Großer Staufen) bzw. der Bereich des Merkurmassivs.
    Der zweite Berg ist auf der Karte als „Kl. Staufen“ = Kleiner Staufen angegeben.
    Im Vordergrund verläuft eine Straße bzw. ein Aussichtspunkt; mehrere Motorradfahrer und Ausflügler sind zu sehen.
    Die Aufnahme dürfte aus der Zeit stammen, als die Schwarzwaldhochstraße bereits eine beliebte Ausflugs- und Touristenroute war.

    Interessant ist auch die fotografische Gestaltung: Die gezackten/ungeraden weißen Ränder und die Schwarzweißaufnahme sprechen für eine ältere, vermutlich in den 1930er–1950er Jahren entstandene Bildpostkarte. Das lässt sich anhand des Bildes allein aber noch nicht exakt datieren.
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 20:17:12
    Das gezeigte Deckblatt gehört zu einer **Fotomappe mit 12 Originalfotografien von Berlin**:

    > **„12 echte Photographien von BERLIN – Serie I“**
    > Verlag **P. Rechenberg, Berlin**

    Anhand der Gestaltung und der Schreibweise **„Photographien“** (mit *ph*) lässt sich die Mappe wahrscheinlich in die Zeit **ca. 1905–1925** datieren. Solche Mappen wurden als preiswerte Souvenirs verkauft und enthielten 12 echte fotografische Abzüge (keine gedruckten Postkarten), meist auf Karton montiert oder lose eingelegt.

    Zum **Verlag P. Rechenberg** sind heute nur wenige gesicherte Informationen verfügbar. Er gehörte offenbar zu den Berliner Verlagen, die Ansichtsfotografien und Souvenirmappen vertrieben. Der Verlag ist deutlich seltener dokumentiert als andere Berliner Ansichtskartenverlage, weshalb genaue Verlagsdaten schwer zu finden sind.

    Falls Ihre Mappe vollständig ist (mit allen 12 Fotografien), liegt der Sammlerwert je nach Zustand ungefähr bei:
    - **30–60 €** bei durchschnittlichem Zustand,
    - **60–120 €** bei vollständiger, gut erhaltener Mappe,
    - darüber, wenn seltene Motive oder eine außergewöhnlich gute Erhaltung vorliegen.
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 18:10:02
    ## Kinderheim Storzeln (Hofgut Storzeln)


    Das **Kinderheim Storzeln** (auch **Kinderkurheim Hofgut Storzeln**) war ein von der **Stadt Stuttgart** betriebenes Kindererholungsheim auf dem **Hofgut Storzeln** bei **Hilzingen** im Landkreis Konstanz. Es diente vor allem der Erholung und Genesung von Kindern aus Stuttgart. ([LEO-BW][1])

    Wichtige Daten:

    * **Träger:** Stadt Stuttgart
    * **Standort:** Hofgut Storzeln, 78247 Hilzingen
    * **Gründung:** 1916
    * **Nutzung als Kinderheim:** bis 1979
    * **Art der Einrichtung:** Kinder- und Jugendheim bzw. Kindererholungsheim
    * **Heute:** Die Einrichtung besteht nicht mehr. ([LEO-BW][1])

    In den 1950er bis 1970er Jahren schickte die Stadt Stuttgart regelmäßig Kinder für mehrwöchige Erholungsaufenthalte nach Storzeln. Das Heim gehörte zusammen mit dem **Hallberger Haus** und dem **Kindersolbad Bad Rappenau** zu den drei städtischen Kindererholungsheimen. ([Stuttgarter Zeitung][2])

    Wenn Ihre Postkarte den Aufdruck **„Stadt Stuttgart – Kinderheim Storzeln“** sowie **„Verlag: Gebr. Metz, Tübingen (GMT)“** trägt, handelt es sich sehr wahrscheinlich um eine offizielle Ansichtskarte des Kinderheims aus den **1950er bis 1970er Jahren**. Solche Karten wurden häufig an Eltern verschickt oder als Erinnerungsstücke verkauft. ([Stuttgarter Zeitung][2])

    Falls Sie die Vorder- oder Rückseite der Postkarte hochladen, kann ich sie zeitlich oft auf wenige Jahre eingrenzen und Besonderheiten des Motivs erläutern.

    [1]: https://www.leo-bw.de/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_heimliste/775/Kinderheim%2BHofgut%2BStorzeln%2BHilzingen?utm_source=chatgpt.com "Kinderheim Hofgut Storzeln Hilzingen - Detailseite - LEO-BW"
    [2]: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wohin-wurden-die-stuttgarter-kinder-verschickt-sechs-wochen-heimweh.9da1e4ef-fffb-48aa-a6c7-2fd9d2731024.html?utm_source=chatgpt.com "Wohin wurden die Stuttgarter Kinder verschickt?: Sechs Wochen Heimweh - Stuttgart"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 18:08:38
    Der **Verlag Gebr. Metz** (auch **Gebrüder Metz**, abgekürzt **GMT**) war ein bedeutender deutscher Postkarten- und Bildbandverlag mit Sitz in Tübingen.

    Die wichtigsten Fakten:

    * Gegründet **1828** als Buchbinderei und Schreibwarengeschäft.
    * Ab **1896** entwickelten die Brüder **Heinrich und Gustav Metz** den Betrieb zu einem der größten deutschen Verlage für Ansichtspostkarten. ([Wikipedia][1])
    * Das Verlagsprogramm umfasste:

    * Ansichtskarten aus Deutschland und Europa,
    * Bildbände,
    * Stadt- und Reiseführer,
    * historische Fotobände (z. B. die „Altserie“ mit Städten um 1900). ([Wikipedia][1])
    * Das Unternehmen bestand bis **1990**. Nach dem Konkurs wurden das umfangreiche Fotoarchiv und rund **270.000 Glasplattennegative** vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg übernommen und werden bis heute erschlossen und digitalisiert. ([Wikipedia][1])

    Wenn auf einem Buch oder einer Ansichtskarte **„Verlag: Gebr. Metz, Tübingen (GMT)“** steht, stammt das Werk also aus diesem traditionsreichen Verlag, der besonders für hochwertige historische Ansichts- und Bildpostkarten bekannt war. ([Wikipedia][1])

    [1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Gebr%C3%BCder_Metz?utm_source=chatgpt.com "Gebrüder Metz"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 18:07:14
    Dieses Foto zeigt eine **Gesamtansicht des Kinderheims Storzeln** und vermittelt einen guten Eindruck von der Größe der Anlage.

    ![Image](https://images.openai.com/static-rsc-4/l-thWc2b0bpWPsEfkLubToFKqrIw7-n9jdkEJTevlPWyr6OT-kOwYdU-aXcEHOvZVd5wO2TyMdizjHRpz05_bDfA0Xi8Lm2j_kuJKSijwK25liTTPB6mi2stCdtD16kCXUN4MTeUmtFx4aKkSrwnUZDY38r5lGtPvAoPs0JjigRYuT4-xfsbUlI3wUXfyobe?purpose=fullsize)

    ![Image](https://images.openai.com/static-rsc-4/TEXFrkyH0ByAbW_zoiMZFKWN6usKhD_XufGImmJpEj71UmnonhcuTci-Sd2kkeyCtIsWSxyptA37goXzPGcCUecgt6smgZnER8bdVEAtBtkXGpnrNKVejkokntaRiHYdays2Su4G5D9vzu2YXlnKFQE34MJFs04sI5AK0DP9eud-WLiqhiQkHTFwvAKDDoj2?purpose=fullsize)

    Folgende Details sind erkennbar:

    * Das langgestreckte, dreigeschossige Hauptgebäude mit Dachgauben bildet den Mittelpunkt der Anlage. Es beherbergte vermutlich Schlafsäle, Aufenthaltsräume, Verwaltung und Speisesaal.
    * Vor dem Gebäude liegt ein großer Hof mit zahlreichen Bäumen. Zwischen ihnen sind mehrere Kinder zu erkennen, die sich im Freien aufhalten oder spielen.
    * Rechts schließt sich ein niedrigerer Gebäudeteil an, der möglicherweise Wirtschaftsräume oder einen Speisesaal enthielt.
    * Hinter dem Hauptgebäude befindet sich nach der Bildbeschriftung das sogenannte **„Schlößle“**, das links teilweise sichtbar ist. Dabei dürfte es sich um ein älteres Gebäude des Hofguts Storzeln handeln.
    * Im Hintergrund erkennt man die offene Hegau-Landschaft mit Feldern und bewaldeten Hügeln. Die erhöhte Lage des Fotografen lässt vermuten, dass das Bild von einem Hang oberhalb der Anlage aufgenommen wurde.

    ### Historischer Eindruck

    Die Architektur weist auf einen ursprünglich landwirtschaftlichen Gutshof hin, der später zu einem Kinderheim umgebaut und erweitert wurde. Die weitläufige Anlage mit großen Freiflächen entsprach dem damaligen Konzept der Kindererholung: frische Luft, Bewegung und Aufenthalt in ländlicher Umgebung galten als gesundheitsfördernd.

    Zusammen mit den beiden zuvor gezeigten Fotos – der **Lesestunde im Freien** und dem **Ziergarten hinter dem Schlößle** – ergibt sich ein stimmiges Bild des Alltags im Kinderheim:

    * gemeinsames Lernen und Lesen,
    * gepflegte Gartenanlagen,
    * große Aufenthalts- und Spielflächen,
    * mehrere Gebäude mit unterschiedlichen Funktionen auf einem weitläufigen Gelände.

    Dieses Foto ist besonders wertvoll, weil es die räumliche Anordnung der Anlage dokumentiert und hilft, die anderen Aufnahmen auf dem Gelände einzuordnen.
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 18:05:44
    Das Foto zeigt einen gepflegten **Ziergarten** auf dem Gelände des Kinderheims Storzeln.

    Auffällig sind:

    * Im Vordergrund befinden sich sorgfältig angelegte Blumenbeete mit Stauden und Zierpflanzen.
    * Ein geschwungener Gartenweg führt durch die Anlage.
    * Im Hintergrund verläuft ein langer, überdachter Holzgang, der vermutlich verschiedene Gebäude des Heims miteinander verband und auch bei Regen einen geschützten Übergang bot.
    * Zwei Frauen stehen im Garten und unterhalten sich. Aufgrund der Kleidung und des Kontextes könnten sie Mitarbeiterinnen des Heims sein, sicher lässt sich das aus dem Bild allein jedoch nicht feststellen.
    * Hinter dem Garten stehen Gebäude mit Fensterläden, die zum historischen Hofgut gehören.

    Die Bildunterschrift **„Ziergarten hinter dem *Schlößle*“** legt nahe, dass sich dieser Garten hinter einem Gebäude befand, das auf dem Gelände als **„Schlößle“** bezeichnet wurde – vermutlich ein älteres oder repräsentativeres Wohngebäude des Kinderheims.

    Das Kinderheim Storzeln (Hofgut Storzeln bei Hilzingen) wurde von der Stadt Stuttgart als Kindererholungsheim betrieben. Es bestand seit 1916 und wurde Anfang der 1970er Jahre wegen baulicher Mängel geschlossen; im Heimverzeichnis wird die Einrichtung bis 1979 geführt. ([Verschickungsheime][1])

    Insgesamt vermittelt das Foto einen Eindruck davon, wie viel Wert damals auf eine gepflegte Umgebung gelegt wurde. Solche Gärten dienten nicht nur der Verschönerung, sondern boten den Kindern und dem Personal auch einen ruhigen Ort zum Aufenthalt im Freien.

    [1]: https://verschickungsheime.de/wp-content/uploads/2025/07/Abschlussbericht.pdf?utm_source=chatgpt.com "Die Geschichte der Kinderkuren und Kindererholungsmaßnahmen"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 18:03:34
    Das Bild zeigt eine Gruppe von Kindern, die im Freien an langen Tischen sitzen und konzentriert lesen oder schreiben. Im Vordergrund arbeiten mehrere Kinder mit Büchern oder Heften, während im Hintergrund weitere Gruppen an Tischen unter einem Sonnenschirm und im Schatten eines großen Baumes sitzen. Dahinter steht ein mehrstöckiges Gebäude, das wie ein Heim oder eine Schule wirkt.

    Der eingeblendete Titel **„Kinderheim Storzeln – Lesestunde“** deutet darauf hin, dass es sich um eine organisierte Lese- oder Lernstunde in einem Kinderheim namens **Storzeln** handelt. Aufgrund der Kleidung der Kinder, der Frisuren und des fotografischen Stils dürfte das Foto wahrscheinlich aus den **1950er oder 1960er Jahren** stammen (eine genaue Datierung allein anhand des Bildes ist jedoch nicht möglich).

    Historisch war das **Kinderkurheim Storzeln** ein Kindererholungsheim der Stadt Stuttgart. Es wurde bis Anfang der 1970er Jahre betrieben und 1974 geschlossen. ([DRK][1])

    Insgesamt vermittelt das Foto den Eindruck einer ruhigen, beaufsichtigten Unterrichts- oder Freizeitaktivität im Freien, bei der Lesen und Lernen im Mittelpunkt stehen.

    [1]: https://www.drk.de/fileadmin/user_upload/06_Das_DRK/067_Geschichte/Verschickungskinder/Nuetznadel_et_al.__Die_Geschichte_der_Kinderkuren_DRV__DCV__DRK__Diakonie.pdf?utm_source=chatgpt.com "Die Geschichte der Kinderkuren und Kindererholungsmaßnahmen"
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 17:57:39
    Das Foto zeigt den Tagesraum des Kinderhauses im Kinderheim Storzeln. Es handelt sich um eine historische Schwarzweißaufnahme, die vermutlich aus den 1950er- bis 1970er-Jahren stammt. Eine genaue Datierung ist anhand des Bildes jedoch nicht möglich.

    Auf dem Bild sind folgende Details zu erkennen:

    Etwa zwölf Kinder sitzen an mehreren Tischen.
    Die Kinder beschäftigen sich ruhig mit Bastel-, Mal-, Schreib- oder Handarbeiten.
    Mehrere Erwachsene – vermutlich Erzieherinnen oder Betreuerinnen – beaufsichtigen die Gruppen.
    Der Raum wirkt hell, freundlich und schlicht eingerichtet.
    Auffällig sind:
    große Fenster mit Vorhängen,
    Holztische und Holzstühle,
    eine Wanduhr,
    Kinderzeichnungen an der Wand,
    Zimmerpflanzen als Dekoration,
    eine Deckenleuchte.

    Insgesamt vermittelt das Bild den Eindruck eines gut organisierten Gemeinschaftsraums, in dem die Kinder gemeinsam den Tag verbringen und unter Anleitung verschiedenen Beschäftigungen nachgehen.
  • admin - Donnerstag, 6. August 2026 um 17:53:39
    Das Bild zeigt eine historische Aufnahme des Kinderheims Storzeln mit seinem Spielplatz und der Tischtennishalle.

    Bildbeschreibung:

    Im Vordergrund klettern zwei Kinder auf einem Metall-Klettergerüst.
    Weitere Kinder sitzen oder spielen am Fuß des Gerüsts.
    Im Hintergrund befindet sich ein langes Gebäude, das laut Bildbeschriftung die Tischtennishalle beherbergt.
    Rechts stehen Tische, Stühle und Sonnenschirme, die auf einen Aufenthalts- oder Cafeteriabereich schließen lassen.
    Die Anlage ist von hohen Bäumen umgeben und vermittelt den Eindruck eines großzügigen Freizeitgeländes.

    Die Bildunterschrift lautet:

    „Kinderheim Storzeln – Spielplatz und Tischtennishalle“

    Anhand der Kleidung der Kinder, der Bauweise des Gebäudes und der Spielgeräte dürfte das Foto vermutlich in den 1960er oder 1970er Jahren aufgenommen worden sein.