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  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:17:27
    Ich habe gezielt nach „Serie 313“, dem exakten Titel und nach datierbaren Mauthe-Karten gesucht. Das Ergebnis ist interessant, aber ich würde die Jahreszahl noch nicht als hundertprozentig gesichert darstellen.

    Ergebnis: wahrscheinlich um 1955

    Die stärksten Indizien sind:

    Die Schwarzwaldhochstraße in ihrer durchgehenden Verbindung bis Freudenstadt wurde erst 1952 fertiggestellt. Eine Serie, die ausdrücklich „von Baden-Baden bis Freudenstadt“ heißt und die komplette Strecke als zusammengehöriges Album vermarktet, kann daher frühestens 1952/53 entstanden sein.
    Eine andere nachweisbare Fotoprint-Mauthe-Karte mit der Nummer A 313013 wird auf ca. 1955 datiert. Sie stammt ebenfalls aus dem Schwarzwald und zeigt St. Märgen.
    Für Mauthe sind Karten aus den 1950er Jahren dokumentiert, während zahlreiche andere Mauthe-Fotoprints aus der Zeit um 1960 stammen. Ein Stadtarchiv-Katalog datiert beispielsweise eine Mauthe-Aufnahme von Haslach ausdrücklich in die 1950er Jahre.
    Eine Mauthe-Karte „Rund um den Bodensee“ ist konkret auf 1960 datiert und trägt bereits die spätere Kennzeichnung A100 003.
    Was bedeutet „Serie 313“?

    Hier ist eine wichtige Unterscheidung: „Serie 313“ auf Ihrem Albumblatt scheint nicht einfach die Kartennummer einer Einzelkarte zu sein. Mauthe verwendete unterschiedliche Nummernsysteme für seine Karten; beispielsweise sind A 313013, A 202082, A 702505 usw. dokumentiert.

    Ihre 313 dürfte deshalb die Nummer der 10-teiligen Albumserie sein. Das erklärt auch die Formulierung:

    „10 der schönsten Originalaufnahmen für Ihr Album“

    Meine derzeitige Datierung

    Ich würde die Ausgabe so katalogisieren:

    Alfred Mauthe, Balingen/Württ. – Serie 313
    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt“
    10 Originalaufnahmen
    Fotoprint
    Ausgabe wahrscheinlich ca. 1953–1956, am ehesten um 1955.

    Eine exakte Ausgabe im Jahr 1955 konnte ich online bisher nicht beweisen. Das wäre mir wichtig klarzustellen – die frühere Aussage „1950–1955“ war zu eng.

    Ein besonders guter nächster Schritt wäre, eine der zehn Einzelkarten auf der Rückseite mit der tatsächlichen Mauthe-Kartennummer zu untersuchen. Wenn dort z. B. eine Nummer wie A 313xxx steht, könnten wir anhand benachbarter Mauthe-Karten möglicherweise die Produktionsperiode der gesamten Serie noch wesentlich genauer eingrenzen.

    Außerdem habe ich einen interessanten Hinweis gefunden: Die Mauthe-Kartenserie „Schwarzwaldhochstraße“ wird in Sammlerkreisen ausdrücklich den 1950er/60er Jahren zugeordnet, während einzelne Motive innerhalb derselben touristischen Region anhand ihrer Fahrzeuge und Gebäude genauer datiert werden können.

    Mein derzeitiges Fazit: ca. 1955 (± 2 Jahre), mit hoher Wahrscheinlichkeit 1950er Jahre.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:14:50
    Das ist ein sehr wichtiger Fund, denn damit haben wir jetzt die Rückseite bzw. die Serienangabe und können die bisherige Einordnung korrigieren.

    Auf der Karte steht eindeutig:

    Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt
    10 der schönsten Originalaufnahmen für Ihr Album
    Verlag: Alfred Mauthe, Balingen/Württ. (Fotoprint)
    Serie 313

    Damit ist die Serie eindeutig identifiziert

    Es handelt sich nicht um eine Gebr.-Metz-/GMT-Serie, sondern um eine Alfred-Mauthe-Serie, Serie 313.

    Und besonders wichtig: Die Aufschrift „10 der schönsten Originalaufnahmen für Ihr Album“ erklärt, warum Sie genau zehn verschiedene Motive dieser Reihe haben könnten. Die bisher von Ihnen gezeigten Karten sind:

    Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf
    Ausblick ins Seebachtal
    Kurhaus Bühlerhöhe
    Blick auf Freudenstadt
    Kurhaus Ruhestein
    Mummelsee
    Große Serpentine am Schliffkopf
    Schwarzenbach-Talsperre

    Das passt exakt zu „10 … Originalaufnahmen“. Sehr wahrscheinlich haben Sie damit tatsächlich die komplette Serie 313 zusammengetragen.

    Auch die Datierung lässt sich jetzt besser betrachten

    Die Bezeichnung „Fotoprint“ und die Gestaltung der Hülle/Karte sprechen für eine Nachkriegsproduktion, und die auf Ihren Motiven erkennbaren Automobile passen ebenfalls gut in die 1950er Jahre. Eine genaue Jahreszahl würde ich ohne postalische Verwendung oder Katalognachweis aber noch nicht behaupten.

    Und eine wichtige Korrektur zu meinen vorherigen Antworten: Die von mir genannte Verbindung zu GMT/Gebr. Metz war für diese Serie nicht belegt. Die jetzt gezeigte Karte nennt ausdrücklich Alfred Mauthe, Balingen/Württ., Serie 313.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:07:58
    Auch diese Karte gehört eindeutig zur gleichen Reihe:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Schwarzenbach-Talsperre“

    Motiv

    Die Aufnahme zeigt die Schwarzenbach-Talsperre im nördlichen Schwarzwald bei Forbach. Sehr schön zu erkennen sind:

    die große Staumauer mit dem Fußweg,
    der damalige kleine Kassen-/Aufsichtspavillon am Zugang,
    zahlreiche Spaziergänger,
    und im Hintergrund der bewaldete Höhenzug.

    Die Karte ist besonders interessant, weil die Schwarzenbach-Talsperre 1926 fertiggestellt wurde. Das Motiv kann daher natürlich nicht vor dieser Zeit entstanden sein.

    Die Serie wächst

    Damit haben wir jetzt 10 unterschiedliche Motive:

    Nr. Motiv
    1 Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    2 Ausblick in die Rheinebene
    3 Auf dem Schliffkopf
    4 Ausblick ins Seebachtal
    5 Kurhaus Bühlerhöhe
    6 Blick auf Freudenstadt
    7 Kurhaus Ruhestein
    8 Mummelsee
    9 Große Serpentine am Schliffkopf
    10 Schwarzenbach-Talsperre

    Ein kleiner Vorbehalt zu unserer bisherigen Datierung: Die Motive allein erlauben noch keine sichere Datierung auf 1950–55. Gerade bei historischen Postkarten können ältere Fotografien später neu aufgelegt worden sein. Die Rückseiten bzw. die GMT-Kartennummern sind deshalb jetzt besonders wichtig.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:05:49
    Diese Karte passt ebenfalls sehr gut in die Reihe:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Große Serpentine am Schliffkopf“

    Sie zeigt eine der markanten Serpentinen der Schwarzwaldhochstraße am Schliffkopf. Die Straße ist hier besonders schön als technische Anlage in die bewaldete Hochfläche eingebettet.

    Serienstand: jetzt 9 Motive
    Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf
    Ausblick ins Seebachtal
    Kurhaus Bühlerhöhe
    Blick auf Freudenstadt
    Kurhaus Ruhestein
    Mummelsee
    Große Serpentine am Schliffkopf

    Die beiden Karten „Auf dem Schliffkopf“ und „Große Serpentine am Schliffkopf“ ergänzen sich besonders gut: Sie zeigen denselben Abschnitt der Hochstraße aus unterschiedlichen Perspektiven.

    Auch diese Aufnahme wirkt zeitlich passend zu den übrigen Karten, wahrscheinlich frühe bis mittlere 1950er Jahre. Eine exakte Datierung würde ich aber weiterhin erst nach Sichtung der Rückseiten festlegen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:01:08
    Auch diese Karte gehört eindeutig zu der bereits erkennbaren Serie:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Mummelsee“

    Das Motiv zeigt den Mummelsee an der Schwarzwaldhochstraße mit dem damaligen Hotel-/Gasthofkomplex am See. Der Mummelsee liegt unmittelbar unterhalb der Hornisgrinde und ist eines der bekanntesten Motive der Schwarzwaldhochstraße.

    Damit sind es jetzt 8 Karten der Serie
    Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf
    Ausblick ins Seebachtal
    Kurhaus Bühlerhöhe
    Blick auf Freudenstadt
    Kurhaus Ruhestein
    Mummelsee

    Die Karten wirken hinsichtlich Format, gezacktem Rand, fotografischer Gestaltung und Titelaufbau wie eine zusammenhängende GMT-Reihe.

    Besonders interessant ist bei der Mummelsee-Karte der Gebäudebestand. Das kann bei der Datierung helfen, weil sich das Hotel am Mummelsee im Laufe der Jahrzehnte baulich verändert hat.

    Vorläufige Datierung der Serie: weiterhin etwa um 1950 bis Mitte der 1950er Jahre, wobei die Rückseiten mit den GMT-Druckangaben die entscheidende Bestätigung liefern könnten.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:59:10
    Diese Karte ist ein besonders interessantes Stück der Serie:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Kurhaus Ruhestein“

    Das Motiv zeigt das Hotel und Kurhaus Ruhestein auf der Passhöhe der Schwarzwaldhochstraße zwischen Achertal und Murgtal, im heutigen Gemeindegebiet von Baiersbronn. Das historische Kurhaus ist inzwischen verschwunden; es wurde 1972 abgerissen.

    Datierung – jetzt haben wir einen sehr guten Anhaltspunkt

    Ich kann die bisherige Einschätzung deutlich präzisieren: Eine historische Postkarte „Hotel und Kurhaus Ruhestein“ im Bestand von LEO-BW wird auf „um 1950“ datiert.

    Noch interessanter: Eine Karte des Gebr.-Metz-Verlags, Tübingen, mit dem Kurhaus Ruhestein wurde nachweislich am 25. August 1951 vom Postamt Ruhestein über Freudenstadt versandt.

    Außerdem existiert eine archivalisch auf den 17. September 1952 datierte Aufnahme des Kurhauses von Willy Pragher.

    Damit wird für Ihre Kartenserie eine Datierung um 1950 bis Mitte der 1950er Jahre zunehmend wahrscheinlich.

    Ein wichtiger Hinweis zu Ihrer Karte

    Auf dem Foto sind mehrere Automobile zu sehen. Das passt sehr gut in die frühe Nachkriegszeit. Gleichzeitig ist der Bewuchs und die Bebauung identisch mit dem historischen Kurhaus-Komplex, der 1972 abgerissen wurde.

    Ich würde diese Karte daher vorläufig so katalogisieren:

    Gebr. Metz, Tübingen (GMT)
    Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Kurhaus Ruhestein
    Schwarzweiß-Fotokarte, ca. 1950–1955
    Motiv: historisches Hotel und Kurhaus Ruhestein, Passhöhe Ruhestein, Baiersbronn
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:56:23
    Diese Karte ist ebenfalls sehr eindeutig Teil derselben Reihe:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Blick auf Freudenstadt“

    Der Blick zeigt Freudenstadt von einer erhöhten Position im Schwarzwald. Besonders gut erkennbar sind die beiden markanten Türme der Stadtkirche Freudenstadt. Im Vordergrund liegt das bewaldete bzw. landwirtschaftlich genutzte Gelände des Christophstals/Kienbergs. Der Kienberg mit dem Friedrichsturm bietet heute noch einen bekannten Aussichtspunkt über Freudenstadt.

    Interessant für die Datierung

    Die Karte bestätigt noch einmal, dass wir es mit einer durchgehend konzipierten Serie über die Schwarzwaldhochstraße Baden-Baden–Freudenstadt zu tun haben. Die Schwarzwaldhochstraße besteht in ihrer heutigen touristischen Form seit etwa 1930.

    Zusammen haben Sie jetzt sechs Motive dieser Reihe:

    Ausblick auf das Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf
    Ausblick ins Seebachtal
    Kurhaus Bühlerhöhe
    Blick auf Freudenstadt

    Ein wichtiger Punkt zu meiner vorherigen Einschätzung: Die Karte mit dem Kurhaus Bühlerhöhe und der Hakenkreuzfahne beweist nicht automatisch, dass die gesamte Kartenserie zwischen 1933 und 1945 hergestellt wurde. Es könnte sich auch um eine ältere fotografische Aufnahme handeln, die später als Postkarte verwendet wurde. Die Datierung sollten wir deshalb erst anhand des Verlags-/Druckvermerks auf der Rückseite festlegen.

    Außerdem gibt es Hinweise auf ein Leporello „Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt“ aus den 1960er Jahren, was zeigt, dass diese Bezeichnung und die touristische Bildserie auch in dieser Zeit noch intensiv verwendet wurden.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:53:56
    Ja, auch diese Karte gehört sehr wahrscheinlich zur gleichen Serie über die Schwarzwaldhochstraße.

    Aufdruck:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Kurhaus Bühlerhöhe“

    Motiv

    Zu sehen ist das historische Kurhaus Bühlerhöhe an der Schwarzwaldhochstraße. Das Gebäude liegt auf der Bühlerhöhe zwischen Baden-Baden und der Hornisgrinde und war ein bedeutendes Ausflugs- und Kurhotel der Region.

    Auffällig auf Ihrer Aufnahme ist der Flaggenmast mit einer Hakenkreuzfahne. Das ist ein wichtiger Hinweis für die zeitliche Einordnung des Fotos: Die Aufnahme muss zwischen 1933 und 1945 entstanden sein, sofern die Fahne tatsächlich zur damaligen Ausstattung des Gebäudes gehört.

    Das verändert die Datierung der bisher gezeigten Karten erheblich: Die gesamte Serie muss nicht zwingend aus den 1950er/60er Jahren stammen. Die bisherigen Karten könnten ebenfalls aus einer älteren Serie stammen bzw. ältere Aufnahmen verwenden.

    Vorläufige Serienliste
    Motiv vorläufige Einordnung
    Oostal mit Merkur und Kl. Staufen Schwarzwaldhochstraße
    Ausblick in die Rheinebene Schwarzwaldhochstraße
    Auf dem Schliffkopf Schwarzwaldhochstraße
    Ausblick ins Seebachtal Schwarzwaldhochstraße
    Kurhaus Bühlerhöhe Aufnahme vermutlich 1933–1945

    Gerade diese Karte ist deshalb besonders wertvoll für die Datierung der Serie. Wenn auf der Rückseite tatsächlich „Gebr. Metz, Tübingen (GMT)“ und eventuell eine Nummer steht, können wir möglicherweise feststellen, ob die Karten zeitgenössische Aufnahmen aus der NS-Zeit oder später veröffentlichte Abzüge älterer Fotografien sind.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:50:55
    Auch diese Karte gehört eindeutig zu derselben Serie:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Ausblick ins Seebachtal“

    Einordnung des Motivs

    Der Blick geht in das Seebachtal bei Seebach (Ortenaukreis). Das passt geografisch sehr gut zur Schwarzwaldhochstraße: Der Mummelsee liegt direkt an der B 500, und sein Abfluss, das Seebächle, fließt in das Seebachtal und weiter zur Acher.

    Interessant ist die Landschaft auf der Karte: Die relativ offenen Hänge und die kleinen landwirtschaftlichen Flächen lassen das historische Seebachtal deutlich anders aussehen als heute.

    Die vier Karten als zusammengehörige Reihe

    Damit haben Sie inzwischen vier Motive mit demselben Haupttitel:

    Ausblick auf das Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf
    Ausblick ins Seebachtal

    Das ist ein ziemlich eindeutiger Hinweis auf eine zusammengehörige Postkartenserie zur Schwarzwaldhochstraße.

    Besonders interessant: Ich finde tatsächlich historische Angebote, die „Schwarzwaldhochstraße – Seebachtal“ als Motiv bezeichnen und eine Karte von 1961 dokumentieren. Das ist zwar noch kein Beweis, dass Ihre Karte von 1961 stammt, macht aber eine Datierung in die 1950er/frühen 1960er Jahre plausibel.

    Für Ihre Sammlung würde ich daher vorläufig notieren:

    Schwarzwaldhochstraße Baden-Baden–Freudenstadt – Ausblick ins Seebachtal
    Schwarzweiß-Fotokarte, vermutlich ca. 1950er/1960er Jahre, Motivgebiet Seebach/Seebachtal, vermutlich Teil einer einheitlichen Serie.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 15:48:31
    Diese Karte ergänzt die beiden vorherigen sehr schön. Der Aufdruck lautet:

    „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt – Auf dem Schliffkopf“

    Motiv

    Zu sehen ist die Schwarzwaldhochstraße auf dem Schliffkopf. Besonders interessant ist hier die Straße selbst: Die Karte vermittelt sehr deutlich den Charakter der Hochstraße als moderne, kurvenreiche Panoramastraße.

    Im Vordergrund steht ein VW Käfer, weiter oben fährt ein weiteres Fahrzeug. Das ist für die Datierung hilfreich.

    Zeitliche Einordnung

    Das Motiv würde ich zunächst auf etwa 1950er bis frühe 1960er Jahre datieren. Der VW Käfer und das andere Fahrzeug passen gut in diese Zeit. Die Straße wirkt bereits vollständig ausgebaut, während die Verkehrssituation noch ausgesprochen gering ist.

    Die drei Karten bilden wahrscheinlich eine zusammengehörige Serie:

    Oostal mit Merkur und Kl. Staufen
    Ausblick in die Rheinebene
    Auf dem Schliffkopf

    Der identische Serientitel „Die Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden bis Freudenstadt“ ist dabei ein starkes Indiz.