Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:46:14
    Nr. 8 – Schwarzenbachtalsperre im nördlichen Hochschwarzwald

    Auch Bild Nr. 8 gehört zur Schwarzenbachtalsperre. Hier ist die Staumauer selbst wesentlich deutlicher zu sehen als auf Bild Nr. 7.

    Charakteristisch sind:

    die geschwungene Staumauer,
    die Straße bzw. der Weg, der über die Mauer führt,
    der große Schwarzenbachstausee rechts,
    die dicht bewaldeten Höhen des Nordschwarzwalds im Hintergrund.

    Die Beschriftung lautet wiederum:

    „Schwarzenbachtalsperre im nördlichen Hochschwarzwald (670 m ü. M.)“

    Damit bestätigt Bild Nr. 8 nochmals unseren bisherigen Datierungsansatz: Die Aufnahme kann nicht vor der Fertigstellung der Talsperre 1926 entstanden sein.

    Die Reihe bisher
    Titelbild – Murgtal / Viadukt
    Gernsbach – Gesamtansicht
    Schloss Eberstein
    Tennetschluchtbrücke bei Langenbrand
    Forbach – Alte Murgbrücke
    Forbach – Druckrohrleitung
    Schwarzenbachtalsperre – Seeblick
    Schwarzenbachtalsperre – Staumauer

    Bemerkenswert ist, dass der Fotograf bzw. Verlag der Talsperre gleich zwei Aufnahmen widmet. Das zeigt, welchen Stellenwert die damals noch relativ neue technische Großanlage als touristische Sehenswürdigkeit hatte.

    Für die Datierung bleibt damit weiterhin: frühestens 1926, und wegen der noch vorhandenen alten Forbacher Murgbrücke spätestens vor 1954. Die eigentliche Entstehung des Heftes dürfte aber wahrscheinlich deutlich enger einzugrenzen sein, wenn wir die nächsten Bilder betrachten.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:43:47
    Nr. 7 – Schwarzenbachtalsperre

    Ja, das ist Bild Nr. 7 aus der Reihe:

    „Schwarzenbachtalsperre im nördlichen Hochschwarzwald (670 m ü. M.)“

    Zu sehen ist der Schwarzenbachstausee mit seinem bewaldeten Ufer und der Staumauer im Hintergrund.

    Für unsere Datierung ist dieses Bild besonders aufschlussreich:

    Die Schwarzenbachtalsperre wurde 1922–1926 errichtet.
    Die Inbetriebnahme erfolgte 1926.
    Damit kann diese Aufnahme frühestens ab 1926 entstanden sein.
    Zusammen mit Bild Nr. 6 (Murgwerk) und Nr. 5 (alte Murgbrücke) verdichtet sich der mögliche Entstehungszeitraum.
    Aktueller Stand
    Nr. Motiv Zeitlicher Hinweis
    1 Titelbild – Murgtal / Viadukt nach 1909
    2 Gernsbach – Gesamtansicht –
    3 Schloss Eberstein –
    4 Tennetschluchtbrücke nach 1909
    5 Forbach – Alte Murgbrücke vor 1954
    6 Forbach – Druckrohrleitung / Murgwerk nach 1918
    7 Schwarzenbachtalsperre nach 1926

    Damit haben wir momentan einen gesicherten Rahmen von etwa 1926 bis 1953 für die Bildserie.

    Die Aufnahme selbst wirkt allerdings eher wie eine Vorkriegsaufnahme, also möglicherweise aus den späten 1920er oder 1930er Jahren. Das wäre aber noch eine vorsichtige Einschätzung und kein gesichertes Aufnahmejahr.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:42:00
    Nr. 6 – Forbach im Murgtal: Druckrohrleitung

    Ja. Bild Nr. 6 zeigt die Druckrohrleitungen des damaligen Murgwerks in Forbach, des heutigen Rudolf-Fettweis-Werks.

    Sehr schön zu erkennen ist die technische Anlage, die sich den bewaldeten Hang hinaufzieht. Im Vordergrund befindet sich das Krafthaus, darüber verlaufen die Druckrohre in einer langgezogenen Schneise.

    Das ist historisch besonders interessant:

    Mit dem Bau des Murgwerks in Forbach wurde 1914 begonnen.
    1917 konnte erstmals Strom erzeugt werden; das Kraftwerk wurde bis 1918 fertiggestellt.
    Das Wasser wurde über Druckstollen und anschließend über Druckrohrleitungen zum Kraftwerk geführt.
    Das abgebildete Kraftwerk gehört heute zum Rudolf-Fettweis-Werk.

    Besonders spannend: Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg besitzt eine historische Aufnahme des Forbacher Kraftwerks mit den Druckrohrleitungen, die auf Juni 1930 datiert ist.

    Damit passt Bild Nr. 6 sehr gut in unsere bisherige zeitliche Einordnung.

    Bisher:
    Titelbild – Murgtal / Viadukt
    Gernsbach – Gesamtansicht
    Schloss Eberstein
    Tennetschluchtbrücke bei Langenbrand
    Forbach – Alte Murgbrücke
    Forbach – Druckrohrleitung

    Bild Nr. 6 ist ein besonders guter Hinweis darauf, dass das Heft nach 1918 entstanden sein muss, denn die abgebildete Kraftwerksanlage existierte vorher noch nicht. Gleichzeitig wissen wir durch die alte Murgbrücke, dass die Motive vor 1954 aufgenommen wurden.

    Damit liegt der bisher gesicherte Zeitraum für die Bilder bei ca. 1918–1953.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:39:54
    Nr. 5 – Forbach im Murgtal: Alte Murgbrücke

    Ja, auch diese Beschriftung ist richtig. Das Bild zeigt Forbach im Murgtal mit der alten, gedeckten Holzbrücke über die Murg.

    Besonders interessant ist dieses Foto für die Datierung des Heftes:

    Die abgebildete Brücke ist die historische Holzbrücke von 1778/79.
    Sie war eine überdachte, freitragende Fachwerkbrücke mit rund 38 m Spannweite.
    Die auf dem Foto zu sehende Originalbrücke wurde 1954 abgetragen.
    1954/55 wurde sie originalgetreu neu errichtet.
    Damit stammt diese konkrete Aufnahme sicher aus der Zeit vor 1954.

    Es gibt sogar eine sehr interessante Vergleichsaufnahme: Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg besitzt eine Fotografie der alten Forbacher Murgbrücke, die auf Mai 1930 datiert ist.

    Auf deinem Bild ist außerdem die Doppelturmfassade der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer deutlich im Hintergrund zu erkennen. Die Kirche wurde 1886–1891 erbaut.

    Bisherige Folge des Heftes
    Titelbild – Murgtal
    Gernsbach – Gesamtansicht
    Schloss Eberstein
    Tennetschluchtbrücke bei Langenbrand
    Forbach – Alte Murgbrücke

    Damit haben wir jetzt einen sehr wichtigen zeitlichen Anhaltspunkt: Bild Nr. 5 muss vor 1954 aufgenommen worden sein. In Verbindung mit der Tennetschluchtbrücke (Bau 1908/09) liegt der mögliche Zeitraum für die Motive des Heftes also zunächst bei ca. 1909–1953.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:37:05
    Nr. 4 – Tennetschluchtbrücke bei Langenbrand im Murgtal

    Ja, die Beschriftung stimmt. Das Foto zeigt die Tennetschluchtbrücke (Tennetschlucht-Viadukt) der Murgtalbahn bei Langenbrand, heute ein Ortsteil von Forbach im Landkreis Rastatt.

    Besonders markant ist die lange Reihe der steiner­nen Rundbogen. Die Brücke führt die Murgtalbahn über die Tennetschlucht und ist 183 Meter lang und etwa 27 Meter hoch.

    Interessant für die Datierung deines Fotoblatts: Die Brücke wurde 1908–1909 errichtet. Damit kann die Aufnahme natürlich erst ab 1909 entstanden sein.

    Auf deinem historischen Foto ist außerdem schön zu erkennen, wie die Bahnstrecke in einem großen Bogen über dem Tal verläuft. Die heutige Brücke steht noch und wird weiterhin von der Murgtalbahn befahren.

    Bisherige Reihenfolge des Heftes:

    Titelbild – Murgtal / Viadukt
    Gernsbach – Gesamtansicht
    Schloss Eberstein
    Tennetschluchtbrücke bei Langenbrand

    Damit haben wir bereits einen wichtigen Hinweis für die frühestmögliche Entstehungszeit des gesamten Heftes: nach 1909.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:34:47
    Ja, Bild Nr. 3 ist eindeutig:

    Nr. 3 – Gernsbach im Murgtal: Schloss Eberstein

    Das Foto zeigt Schloss Eberstein bei Gernsbach, auch Neu-Eberstein genannt. Die Beschriftung des historischen Fotoblatts ist damit korrekt.

    Sehr charakteristisch ist die damalige Ansicht der Anlage mit:

    dem mittelalterlichen Bergfried bzw. Wehrturm,
    dem historischen Wohn- und Schlossbau,
    den Wirtschaftsgebäuden im Vordergrund,
    und vor allem dem steilen Weinberg unterhalb des Schlosses.

    Schloss Eberstein liegt auf einem Felssporn etwa 130 Meter über der Murg. Die heutige Gestalt der Anlage entstand allerdings erst im 19. Jahrhundert durch Umbauten, nachdem Markgraf Friedrich von Baden die damals verfallene Burg 1803/04 durch Friedrich Weinbrenner wiederherstellen ließ.

    Bemerkenswert für die Datierung des Fotoblatts: Der auf deinem Foto sichtbare Turm kann bei der zeitlichen Einordnung helfen. Der Bergfried wurde 1870 abgetragen und erst 1951 in seiner heutigen Form wiederhergestellt.

    Damit ist dieses historische Foto jedenfalls nach dem Umbau von 1803/04 und vor der späteren Veränderung des Bergfrieds einzuordnen. Die konkrete Aufnahme dürfte deutlich jünger sein, wahrscheinlich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:32:14
    Ja, das ist Gernsbach im Murgtal – Gesamtansicht, also das Bild Nr. 2 aus dem Heft.

    Besonders gut erkennbar ist rechts die Liebfrauenkirche mit ihrem markanten, hoch aufragenden Turm. Die Kirche steht auf dem höchsten Punkt der historischen Stadt und prägt bis heute die Silhouette Gernsbachs.

    Was auf dem Foto zu sehen ist
    Gernsbach, von Süden bzw. Südwesten aus gesehen
    Im Vordergrund die damaligen Obst- und Wiesenflächen
    Dahinter die dicht bebaute Stadt
    Rechts die Liebfrauenkirche
    Im Hintergrund die bewaldeten und teilweise felsigen Schwarzwaldhänge
    Die Aufnahme zeigt Gernsbach noch mit deutlich weniger Bebauung als heute.

    Interessant für die zeitliche Einordnung: Es existieren sehr ähnliche historische Gesamtansichten von Gernsbach, die bereits 1905 als Ansichtskarten belegt sind. Eine weitere Gesamtansicht mit Kirche wurde nachweislich 1939 verwendet.

    Die Stadt selbst beschreibt Gernsbach als historisches Zentrum des unteren Murgtals; die Entwicklung der Stadt geht urkundlich bis ins 13. Jahrhundert zurück.

    Das Foto würde ich daher vorläufig in die Zeit um 1900–1930 einordnen, wobei sich anhand dieses einzelnen Abzugs noch kein exaktes Aufnahmejahr bestimmen lässt.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:30:02
    Ja – dieses Bild lässt sich eindeutig zuordnen.

    ???? Rastatt in Baden – Residenzschloss Rastatt

    Die Aufnahme zeigt das Residenzschloss Rastatt, nicht Schloss Favorite. Das passt auch sehr gut zur Beschriftung des historischen Fotoblatts: „Rastatt in Baden – Schloß“.

    Einige charakteristische Merkmale auf deinem Foto stimmen mit dem Residenzschloss überein:

    der dreigeschossige Hauptbau mit dem stark betonten Mittelrisalit,
    die markanten Dachaufbauten,
    die lange, regelmäßig gegliederte Fassade,
    der Schlossgarten mit den barocken Skulpturen im Vordergrund.
    Auf dem Dach befindet sich die bekannte **Jupiterfigur („Goldener Mann“) **. Die Stadt Rastatt bezeichnet sie ausdrücklich als Wahrzeichen des Schlosses.

    Das Residenzschloss wurde ab 1700 unter Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden („Türkenlouis“) als barocke Residenz errichtet. Es gilt als die früheste Barockresidenz am Oberrhein und orientiert sich unter anderem am Vorbild Versailles.

    Interessant ist auch der Zusammenhang mit deinem ersten Bild: Das Heft „Das romantische Murgtal – 16 echte Kleinfotos“ beschränkt sich offenbar nicht ausschließlich auf das eigentliche Murgtal, sondern führt auch Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, hier also Rastatt, auf.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:30:01
    Ja – dieses Bild lässt sich eindeutig zuordnen.

    ???? Rastatt in Baden – Residenzschloss Rastatt

    Die Aufnahme zeigt das Residenzschloss Rastatt, nicht Schloss Favorite. Das passt auch sehr gut zur Beschriftung des historischen Fotoblatts: „Rastatt in Baden – Schloß“.

    Einige charakteristische Merkmale auf deinem Foto stimmen mit dem Residenzschloss überein:

    der dreigeschossige Hauptbau mit dem stark betonten Mittelrisalit,
    die markanten Dachaufbauten,
    die lange, regelmäßig gegliederte Fassade,
    der Schlossgarten mit den barocken Skulpturen im Vordergrund.
    Auf dem Dach befindet sich die bekannte **Jupiterfigur („Goldener Mann“) **. Die Stadt Rastatt bezeichnet sie ausdrücklich als Wahrzeichen des Schlosses.

    Das Residenzschloss wurde ab 1700 unter Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden („Türkenlouis“) als barocke Residenz errichtet. Es gilt als die früheste Barockresidenz am Oberrhein und orientiert sich unter anderem am Vorbild Versailles.

    Interessant ist auch der Zusammenhang mit deinem ersten Bild: Das Heft „Das romantische Murgtal – 16 echte Kleinfotos“ beschränkt sich offenbar nicht ausschließlich auf das eigentliche Murgtal, sondern führt auch Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, hier also Rastatt, auf.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 16:27:50
    Das ist ein historisches Souvenir-Fotoheft mit dem Titel:

    „Das romantische Murgtal – 16 echte Kleinfotos“

    Verlag: Schöning & Co., Lübeck
    Motiv auf dem Umschlag: eine große steinerne Bogenbrücke bzw. ein Viadukt im Murgtal
    Landschaft: bewaldete Schwarzwaldhänge und das Tal der Murg
    Die Gestaltung und die fotografische Technik sprechen für eine ältere Ausgabe aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts; eine genaue Datierung lässt sich anhand des gezeigten Umschlags allein jedoch nicht sicher bestimmen.