Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:14:56
    Ja, **Foto Nr. 5 ist korrekt: „Donautal – Schloß Bronnen im Donautal“**.

    ### Foto 5 – Schloss Bronnen

    Die Aufnahme zeigt **Schloss Bronnen bei Fridingen an der Donau**, spektakulär auf einem hohen Kalkfelsen über dem Donautal. Sehr charakteristisch sind:

    * das größere, turmartige Schlossgebäude rechts,
    * das kleinere Gebäude links auf dem Felsgrat,
    * die senkrechten hellen Kalkfelsen,
    * die bewaldeten Talhänge im Hintergrund.

    Damit ist die Ortsbestimmung eindeutig.

    ### Katalogeintrag

    > **5. Donautal – Schloß Bronnen im Donautal.**
    > Eindrucksvolle Ansicht des auf einem markanten Kalkfels über dem Donautal gelegenen Schlosses Bronnen bei Fridingen. Sichtbar sind das Schlossgebäude mit seinem charakteristischen Turm sowie die vorgelagerten Felsformationen. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Aufnahmevorlage wahrscheinlich aus der **Zwischenkriegszeit**, vermutlich frühe bis mittlere 1930er Jahre.

    ### Aktueller Stand

    Damit sind jetzt **5 von 12 Fotografien** sicher bestimmt:

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen**
    3. **Schloß Werenwag**
    4. **Tuttlingen mit Ruine Honberg**
    5. **Schloß Bronnen im Donautal**

    Interessant ist, dass sich jetzt ein klares Muster ergibt: **Schäfer konzentrierte sich bei der Serie sehr stark auf die spektakulären Burgen, Schlösser und Felsformationen des Donautals.** Schloss Bronnen und Werenwag gehören dabei zu den besonders eindrucksvoll ausgewählten Motiven.

    Für die Datierung liefert dieses Foto selbst keinen so präzisen Anhaltspunkt wie das Tuttlingen-Bild. Ich würde deshalb die bisherige Einschätzung **ca. 1930–1937** unverändert beibehalten.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:12:56
    Ja, **Foto Nr. 4 ist korrekt als „Donautal – Tuttlingen mit Ruine Honberg“ bezeichnet.**

    ### Foto 4 – Tuttlingen mit Ruine Honberg

    Die Aufnahme zeigt eine **Gesamtansicht von Tuttlingen**, aufgenommen von einer erhöhten Position. Im Hintergrund rechts liegt der **Honberg** mit der markanten **Ruine Honberg**; die beiden Türme der ehemaligen Festungsanlage sind deutlich zu erkennen. Die Ruine ist bis heute ein Wahrzeichen Tuttlingens und liegt auf dem 739 m hohen Honberg. ([Bwegt][1])

    Besonders auffällig ist die **evangelische Stadtkirche** mit ihrem hohen, neugotischen Turm rechts der Bildmitte. Die dichte Bebauung im Vordergrund vermittelt außerdem sehr schön das Stadtbild des damaligen Tuttlingen.

    ### Datierungshinweis

    Dieses Foto ist für unsere Datierung **besonders interessant**. Es gibt eine Ansichtskarte mit praktisch demselben Motiv **„Tuttlingen, Blick von der Ruine Honburg“**, die nachweislich **1930 gelaufen** ist. ([eBay.de][2])

    Das beweist zwar nicht, dass dein Foto ebenfalls 1930 aufgenommen wurde, bestätigt aber, dass diese Perspektive **spätestens um 1930** als touristische Aufnahme verbreitet war.

    Interessant ist auch, dass die heutigen Honberg-Türme durch spätere Restaurierungen verändert wurden. Die heutige Form ist daher für eine Datierung alter Fotografien nicht ohne Weiteres als Vergleich heranzuziehen. ([tuttlinger-stadtgeschichte.de][3])

    ### Katalogeintrag

    > **4. Donautal – Tuttlingen mit Ruine Honberg.**
    > Gesamtansicht von Tuttlingen von erhöhter Lage mit der historischen Stadtbebauung und der auf dem bewaldeten Honberg gelegenen Burgruine. Im Stadtbild markant die evangelische Stadtkirche. Original-Schwarzweißfotografie, ca. 6,5 × 9 cm. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Motiv bereits um **1930** nachweisbar; Aufnahme bzw. Serienabzug wahrscheinlich **Anfang/Mitte der 1930er Jahre**.

    ### Stand der vollständigen Serie

    Damit haben wir jetzt **4 von 12 Aufnahmen sicher identifiziert**:

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen**
    3. **Schloß Werenwag**
    4. **Tuttlingen mit Ruine Honberg**

    Und das ist ein wichtiger Hinweis für die Datierung: Die Serie deckt nicht nur das eigentliche enge Donautal um Beuron ab, sondern einen **größeren touristischen Raum von Tuttlingen bis Sigmaringen** ab. Das erklärt auch die Bezeichnung „vom Donautal“ statt beispielsweise „Oberes Donautal“. ([naturpark-obere-donau.de][4])

    **Die Datierung des Mäppchens würde ich nach diesem vierten Bild weiterhin bei etwa 1930–1937 ansetzen, mit einem Schwerpunkt um 1933–1936.**
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:11:10
    Ja, **Foto Nr. 3 ist eindeutig „Donautal – Schloß Werenwag“**. Deine Bezeichnung ist korrekt.


    ### Foto 3 – Schloß Werenwag

    Die Aufnahme zeigt Schloss Werenwag auf seinem markanten **Felssporn über dem Oberen Donautal**. Sehr gut erkennbar sind der mittelalterliche **Bergfried** rechts sowie die langgestreckten Schlossgebäude auf dem Felsen. Schloss Werenwag liegt heute im Gemeindegebiet von Beuron und befindet sich in Privatbesitz. Die Anlage geht auf eine Burg des **12. Jahrhunderts** zurück. ([Wikimedia Commons][1])

    Besonders interessant ist die Perspektive: Das Foto wurde **von der gegenüberliegenden Talseite bzw. einem erhöhten Aussichtspunkt** aufgenommen. Eine heutige Panoramaufnahme bezeichnet einen entsprechenden Aussichtspunkt am Hohlen Fels bei Leibertingen und führt Schloss Werenwag und den Bischofsfelsen als markante Orientierungspunkte auf. ([Panorama Photo][2])

    ### Für unsere Katalogisierung

    Damit sind die ersten drei Bilder jetzt sicher bestimmt:

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen – Gesamtansicht**
    3. **Schloß Werenwag**

    Das bestätigt zugleich sehr schön die touristische Konzeption des Mäppchens: Schäfer hat nicht nur einzelne Orte, sondern die **markantesten Burgen und Städte des Oberen Donautals** zusammengestellt.

    ### Datierungshinweis

    Bei diesem Foto sehe ich **keinen baulichen Hinweis auf eine spätere Nachkriegsaufnahme**. Die fotografische Vorlage dürfte eher aus der **Zwischenkriegszeit** stammen. Allerdings lässt sich das konkrete Aufnahmejahr aus diesem Bild allein nicht bestimmen.

    Ein interessanter Vergleich ist eine historische Postkarte mit **Schloss Werenwag, Langenbrunn und Hausen im Tal**, die für **1942** dokumentiert ist. Das zeigt, dass die gleiche Landschaftsperspektive auch während des Krieges weiterhin als touristisches Motiv verwendet wurde. ([Wikimedia Commons][3])

    Für dein Schäfer-Mäppchen würde ich deshalb vorerst bei der Gesamtspanne **ca. 1930–1937** bleiben.

    **Katalogeintrag:**

    > **3. Donautal – Schloß Werenwag.** Ansicht des auf einem markanten Felssporn gelegenen Schlosses Werenwag im Oberen Donautal, mit dem mittelalterlichen Bergfried und den Schlossgebäuden. Blick von der gegenüberliegenden Höhe auf die Felsenlandschaft. Original-Schwarzweißfotografie, ca. 6,5 × 9 cm. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Wahrscheinlich Aufnahmevorlage aus der **Zwischenkriegszeit, etwa 1930er Jahre**.

    **Stand der Serie: 3 von 12 eindeutig bestimmt.**
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:09:26
    Ja, **dieses zweite Foto ist eindeutig „Donautal – Sigmaringen“**.

    ### Foto 2 – Sigmaringen

    Die Aufnahme zeigt eine **Gesamtansicht von Sigmaringen mit dem Schloss Sigmaringen im Hintergrund**, aufgenommen von einer erhöhten Position über der Stadt. Besonders markant sind:

    * das **Fürstliche Schloss Sigmaringen** auf dem Felsen,
    * die dicht bebaute historische Altstadt im Vordergrund,
    * die **Pfarrkirche St. Johann** mit ihrem markanten Turm,
    * die bewaldeten Höhen des Donautals dahinter.

    Eine historische Aufnahme in der Deutschen Digitalen Bibliothek trägt praktisch dieselbe Motivbeschreibung: **„Sigmaringen. Stadtansicht mit Schloß und Pfarrkirche St. Johannes. Blick nach Süden über das Donautal“**. Die dort katalogisierte Fotografie wurde **1927** aufgenommen. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Auch das Landesarchiv Baden-Württemberg besitzt Stadtansichten von Sigmaringen aus dem **Fotoatelier Kugler**, dessen Glasplattennegative den Zeitraum **1916–1938** umfassen. Eine dort katalogisierte Stadtansicht wird auf etwa **1930** datiert. ([Wikimedia Commons][2])

    ### Für dein Schäfer-Mäppchen besonders wichtig

    Damit haben wir jetzt:

    **1. Burg Wildenstein**
    **2. Sigmaringen – Gesamtansicht**

    Und das zweite Bild liefert einen interessanten Datierungshinweis: Das Motiv war **spätestens 1927** in genau dieser Perspektive fotografisch etabliert. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Das bedeutet aber nicht, dass dein Abzug von 1927 stammt – der Verlag J. Schäfer konnte ein vorhandenes Negativ später erneut für seine Serie verwenden.

    ### Katalogeintrag

    > **2. Donautal – Sigmaringen.** Gesamtansicht der Stadt Sigmaringen mit dem Fürstlichen Schloss auf dem Schlossberg und der Pfarrkirche St. Johann. Blick von erhöhter Lage über die historische Stadt zum Schloss und den bewaldeten Höhen des Donautals. Original-Schwarzweißfotografie, ca. 6,5 × 9 cm. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Motivvorlage wahrscheinlich bereits **Ende der 1920er Jahre**, Abzug/Serienproduktion vermutlich in den **1930er Jahren**.

    **Datierung des konkreten Abzugs:** weiterhin am ehesten **ca. 1930–1937**.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 15:50:54
    Ja – das ist tatsächlich Burg Wildenstein im Oberen Donautal bei Leibertingen. Deine Beschriftung ist hier korrekt.

    Foto 1 des Mäppchens

    Bezeichnung:
    Donautal – Burg Wildenstein

    Das Foto zeigt einen Teil der Vor-/Außenbefestigung der Burg Wildenstein, insbesondere den markanten Rundturm. Der Vergleich mit historischen Aufnahmen ist sehr überzeugend: Die charakteristische Rundturmform, die angrenzenden Gebäudeteile und die Felslage stimmen mit historischen Darstellungen der Burg überein.

    Die Burg Wildenstein liegt bei Leibertingen im Landkreis Sigmaringen, hoch über dem Donaudurchbruch. Ihre heutige Gestalt geht im Wesentlichen auf den großen Umbau im 16. Jahrhundert zurück.

    Interessant für die Datierung des Mäppchens

    Dieses Foto hilft uns auch bei der bisherigen Datierung. Es handelt sich offensichtlich um eine gezielt komponierte historische Touristenaufnahme und nicht um eine zufällige Dokumentation. Das Motiv war schon auf Ansichtskarten der 1920er Jahre verbreitet; eine entsprechende Karte mit „Schloss Wildenstein“ wird beispielsweise auf 1920 datiert.

    Für dein Schäfer-Mäppchen würde ich deshalb weiterhin ca. 1930–1937 als wahrscheinlichsten Herstellungszeitraum ansehen.

    Katalogeintrag:

    1. Burg Wildenstein – Ansicht eines markanten Rundturms und der angrenzenden Burggebäude der Burg Wildenstein über dem Oberen Donautal bei Leibertingen. Original-Schwarzweißfotografie, ca. 6,5 × 9 cm. Verlag J. Schäfer, Reutlingen. Teil der Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Aufnahme wahrscheinlich Anfang/Mitte der 1930er Jahre.

    Wichtig: Die Bezeichnung „Burg Wildenstein“ ist damit ein weiterer sicher identifizierter Bestandteil des Mäppchens. Bei den nächsten Fotos können wir die Serie jetzt Stück für Stück exakt katalogisieren und dabei gleichzeitig prüfen, ob sich über Bauzustände oder Vegetation die Datierung noch weiter eingrenzen lässt.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 15:47:12
    Das ist ein **kleines Foto-Mäppchen mit 12 echten Fotografien aus dem Oberen Donautal**, herausgegeben vom **Verlag J. Schäfer in Reutlingen**. Das Format von **ca. 6,5 × 9 cm** und die Gestaltung passen sehr gut zu den regionalen Foto-Mäppchen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Reiseandenken verkauft wurden.

    ### Einordnung des Stücks

    **Titel:**
    **„12 Echte Photographien vom Donautal“**

    **Verlag:** J. Schäfer, Reutlingen
    **Format der Fotografien:** ca. 6,5 × 9 cm
    **Umfang:** 12 Fotografien
    **Gebiet:** Donautal, insbesondere das landschaftlich-touristische Obere Donautal

    Die Datenbank Photorello führt genau dieses Mäppchen ebenfalls unter **„Donautal-1“** und bestätigt Titel, Verlag, Umfang und Format. Dort werden insgesamt **13 Aufnahmen** gezählt – wahrscheinlich einschließlich des Umschlagbildes. ([Photorello][1])

    ### Datierung

    Ich würde das Mäppchen derzeit relativ deutlich in die **späten 1920er bis 1930er Jahre** einordnen, mit einem Schwerpunkt etwa bei:

    **ca. 1930–1938**

    Dafür sprechen mehrere Punkte:

    * die Bezeichnung **„Echte Photographien“**, die bei den damaligen kleinen Foto-Mäppchen und Echtfoto-Serien sehr verbreitet war;
    * das relativ kleine Format von 6,5 × 9 cm;
    * die typografische und ornamentale Gestaltung des Umschlags;
    * die noch deutlich traditionelle, touristische Gestaltung des Mäppchens;
    * vor allem aber der Verlag **J. Schäfer, Reutlingen**.

    Für diesen Verlag lässt sich die Produktion solcher fotografischer Ansichtskarten tatsächlich belegen. Eine von J. Schäfer herausgegebene Fotopostkarte aus dem Raum Neuffen trägt beispielsweise die Verlagsangabe **„J Schäfer Reutlingen“** und wurde nachweislich **1933** postalisch verwendet. ([Oldthing][2])

    Interessant ist außerdem, dass bei einer anderen Schäfer-Karte die Nummer **759** erscheint. Das zeigt, dass Schäfer mit einem systematischen, nummerierten regionalen Bildprogramm arbeitete. ([Oldthing][3])

    **Meine Datierung für dein Mäppchen: etwa 1930–1937, mit einer möglichen Herstellung ab Ende der 1920er Jahre.**

    Eine exakte Jahreszahl lässt sich allein vom Umschlag allerdings noch nicht seriös bestimmen.

    ### Besonders interessant: der Umschlag

    Der Umschlag ist für die Datierung ziemlich aussagekräftig. Die Gestaltung mit

    > **„12 Echte Photographien“**

    oben und

    > **„vom Donautal“**

    unten sowie den seitlich wiederholten Werbesprüchen **„Reizendes Andenken“** bzw. **„Reizender Andenken“** gehört eindeutig zur touristischen Souvenirproduktion.

    Die aufgeklebte bzw. ausgestanzte zentrale Fläche zeigt außerdem, dass es sich nicht einfach um ein loses Postkartenbündel handelt, sondern um ein **eigenständiges Foto-Souvenir-Mäppchen**. Genau solche kleinen Mäppchen wurden an Ausflugs- und Fremdenverkehrsorten verkauft.

    ### Historischer Kontext

    Das **Obere Donautal** mit seinen Felsen, Burgen, Klöstern und Aussichtspunkten entwickelte sich bereits im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zu einem beliebten Ausflugsgebiet. Das Motivprogramm solcher Mäppchen dürfte deshalb typischerweise Orte wie **Beuron, Hausen im Tal, Schloss Werenwag, Schloss Bronnen, die Donaufelsen und weitere markante Landschaftspunkte** umfasst haben.

    Photorello ordnet das Stück heute ausdrücklich dem **Naturpark Obere Donau** zu und beschreibt das Gebiet als den Durchbruch der Donau durch die Schwäbische Alb. ([Photorello][1])

    ### Sammlerwert

    Für ein einzelnes Foto-Mäppchen dieser Art würde ich ungefähr folgende Größenordnung ansetzen:

    | Zustand | realistischer Sammlerwert |
    | ----------------------------------------------- | ------------------------: |
    | stark beschädigt / unvollständig | ca. **5–10 €** |
    | vollständig, durchschnittlich | ca. **10–20 €** |
    | sehr gut erhalten | ca. **20–30 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten / selten angeboten | ca. **30–40 €** |

    Der Wert hängt hier **sehr stark von der Vollständigkeit** ab. Sind tatsächlich alle 12 Fotografien vorhanden und befinden sie sich noch im ursprünglichen Mäppchen, ist das wesentlich interessanter als ein einzelnes Foto.

    ### Vorläufige Sammlerbeschreibung

    **Donautal – „12 Echte Photographien vom Donautal“**
    Historisches Foto-Souvenir-Mäppchen mit zwölf fotografischen Originalaufnahmen aus dem Oberen Donautal. Herausgegeben vom **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, im Kleinformat von etwa **6,5 × 9 cm**. Farbiger bzw. orangefarbener bedruckter Kartonumschlag mit ornamentaler Randgestaltung und den Aufschriften „12 Echte Photographien“, „vom Donautal“ sowie „Reizendes Andenken“. Herstellung wahrscheinlich **um 1930–1937**, möglicherweise bereits Ende der 1920er Jahre. Zeittypisches Reiseandenken aus der regionalen Souvenir- und Fotografieverlagsproduktion.

    **Sammlerwert: etwa 10–30 €, bei komplettem und sehr gutem Zustand bis ca. 40 €.**

    Wenn du mir **die 12 einzelnen Fotografien nacheinander zeigst**, kann ich daraus noch eine deutlich genauere **Datierung des gesamten Mäppchens** erstellen. Besonders interessant wären dabei Gebäude, Straßen, Fahrzeuge, Kleidung und der Zustand der jeweiligen Landschaft – damit lässt sich möglicherweise ein Zeitraum von nur **3–5 Jahren** bestimmen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:16:45
    Das ist **das zehnte bzw. letzte Motiv der Serie** und eine sehr schöne Ergänzung:

    **„Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Blick auf Zastler, Hinterwaldkopf und Kandel“**

    Das Motiv zeigt den Blick nach Norden/Nordosten über das **Zastlertal**; im weiteren Panorama liegen **Hinterwaldkopf und Kandel**. Die geografische Zuordnung passt: Zastler liegt zwischen dem Toten Mann und Hinterwaldkopf, und der Hinterwaldkopf liegt nordöstlich des Feldbergs.

    ### Damit haben wir jetzt die komplette Serie

    Und ich würde meine bisherigen Einschätzungen **noch einmal etwas korrigieren**: Das letzte Bild bringt **keinen neuen harten Jahresbeleg**. Entscheidend für die Datierung bleiben vielmehr die beiden Fotos mit **Sessellift** und **Fernsehturm**.

    Was wir relativ sicher sagen können:

    - Der **Fernsehturm** auf deinem Foto setzt eine Untergrenze in der zweiten Hälfte der 1950er.
    - Der abgebildete **Sessellift** spricht für die Zeit um **1959 oder danach**.
    - Die Motive zeigen insgesamt eine bereits stark entwickelte touristische Infrastruktur, aber noch die Landschaft der frühen Nachkriegszeit.
    - Die Serie dürfte daher **nicht vor etwa 1959** entstanden sein.

    **Meine derzeitige beste Datierung: etwa 1959–1962.**

    Ich würde allerdings **nicht behaupten, dass 1962 das definitive Enddatum ist**. Dafür fehlt uns noch ein wirklich eindeutiger Anhaltspunkt.

    ### Und zum Wert

    Jetzt, wo wir wissen, dass es sich tatsächlich um ein **komplettes 10-Bild-Leporello** handelt, würde ich es nicht mehr einfach mit einer einzelnen alten Ansichtskarte vergleichen.

    Für ein vollständiges Exemplar in deinem gezeigten Zustand würde ich grob ansetzen:

    **ca. 15–30 €**,
    bei einem besonders guten Sammler-/Heimatkundemarkt eventuell **30–40 €**.

    Das ist eine **vorsichtige Marktwertschätzung**, kein nachgewiesener Verkaufspreis. Der relativ kleine Markt für solche regionalen Souvenir-Fotohefte begrenzt den Wert, obwohl die vollständige Serie durchaus sammelwürdig ist.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:14:43
    Ja – **dieses zehnte Bild ist der entscheidende Datierungshinweis**.

    Die Beschriftung lautet:

    **„Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Bismarkturm und Fernsehturm“**

    Der hohe Turm rechts ist der **alte Feldbergturm auf dem Seebuck**, also der damalige Fernsehturm. Er wurde **1955** errichtet und am 20. Dezember 1955 in Betrieb genommen. Der Turm war ursprünglich deutlich höher als heute, weil er eine Antenne trug.

    Damit steht fest:

    ### Datierung des Foto-Leporellos

    **Frühestmöglich: 1955.**

    Zusammen mit dem vorherigen Foto **„Sessel-Lift und Bismarkturm“** wird es noch interessanter. Für den dort abgebildeten Sessellift gibt es einen historischen Beleg, der ihn **1959** an dieser Stelle verortet.

    Damit halte ich inzwischen für sehr wahrscheinlich:

    > **ca. 1959–1962/63**

    Das ist wesentlich belastbarer als meine anfängliche Schätzung. Die **1950er-Jahre sind eindeutig**, und die Serie kann nicht aus den 1930er/40er Jahren stammen.

    Ein zusätzlicher möglicher Grenzstein ist die **Feldbergkirche „Verklärung Christi“**, die erst **1962/63** gebaut wurde. Wenn sie auf einem der Panoramabilder nicht vorhanden ist, würde das die obere Grenze weiter stützen.

    ### Was wir jetzt über dein Exemplar wissen

    | Merkmal | Einschätzung |
    |---|---|
    | Verlag | **Erwin Burda, Freiburg i. Br.** |
    | Inhalt | 10 fotografische Kleinbilder |
    | Format | ca. 6 × 9 cm |
    | Herstellung | „Echt Foto“ |
    | Region | Feldberg / Hochschwarzwald |
    | Datierung | **sehr wahrscheinlich 1959–1962/63** |
    | Charakter | touristisches Souvenir-Leporello |
    | Erhaltung | auf deinen Bildern insgesamt ordentlich, mit altersbedingten Randspuren |

    **Eine kleine Besonderheit:** Die Aufschrift „1500 m ü. M.“ ist historisch erklärbar – der Feldberg wird heute mit **1.493 m** angegeben. Die runde Angabe 1500 m war für touristische Drucksachen durchaus üblich.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:12:22
    Das ist **Bild Nr. 8 von 10** und zugleich der bislang stärkste Beleg für die Datierung.

    **Beschriftung:** „Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Sessel-Lift und Bismarkturm“
    („Bismarkturm“ ist auf dem Foto tatsächlich so geschrieben.)

    ### Entscheidender Datierungshinweis

    Der auf dem Bild sichtbare Sessellift gehört zur Verbindung **Feldberger Hof – Seebuck/Bismarckdenkmal**. Für diesen Lift lässt sich inzwischen ein ziemlich konkreter zeitlicher Anhaltspunkt finden:

    Eine historische Darstellung des Breisgau-Geschichtsvereins nennt ausdrücklich, dass **1959 der meistbenutzte Sessellift des Schwarzwaldes am Seebuck errichtet wurde**.

    Das passt sehr gut zu deinem Foto: Die Konstruktion mit den markanten Portalstützen und den einzelnen Sesseln entspricht genau der frühen Liftgeneration, die auf dem Feldberg in dieser Zeit eingesetzt wurde.

    Außerdem bestätigt der Hochschwarzwald-Tourismus, dass **1951 zunächst eine Schwebeseilbahn am Seebuck** in Betrieb ging; der Sessellift kam später hinzu.

    ### Damit würde ich die Serie jetzt so datieren:

    **frühestens 1959**
    **wahrscheinlich ca. 1959–1963**
    möglicherweise noch etwas später, aber **die frühen 1960er erscheinen mir derzeit am wahrscheinlichsten**.

    Das ist wesentlich belastbarer als meine anfängliche Einschätzung der 1930er/40er – die nehme ich ausdrücklich zurück.

    Ein weiterer interessanter Punkt: Die **Feldbergkirche von 1962/63** ist auf deinen bisher gezeigten Bildern nicht zu sehen. Sollte eines der letzten beiden Bilder einen Blick auf die Passhöhe oder Feldberg-Ort zeigen und die Kirche fehlen, wäre das ein zusätzlicher Hinweis auf eine Entstehung **vor 1962/63**.

    Damit hätten wir momentan ein recht enges Fenster von **1959 bis etwa 1962/63**.

    Noch **zwei Fotos** fehlen. Gerade das zehnte könnte die Sache endgültig eingrenzen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:09:51
    Das **achte Bild ist der bisher wichtigste Datierungshinweis**.

    Beschriftung:

    **„Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Hotel Feldberger Hof und Schweizer Alpen“**

    Man sieht hier neben dem Hotel eindeutig eine **Sessellift-/Seilbahnanlage mit offenen Einzelsitzen bzw. Sesseln**. Das ist wesentlich aussagekräftiger als die bisherige Bildqualität.

    Historische Quellen nennen für den Feldberg den Bau einer Aufstiegshilfe vom **Feldberger Hof zum Seebuck/Bismarckdenkmal ab 1950/1951**. Eine zeitgenössische Zeitung berichtet bereits 1952 vom stark frequentierten „Ski-Lift vom Feldberger Hof zum Bismarckturm“.

    Noch interessanter: Eine historische Darstellung des Breisgau-Geschichtsvereins datiert den **meistbenutzten Sessellift am Seebuck auf 1959**.

    ### Damit würde ich unsere bisherige Datierung deutlich ändern

    Die bisherige Vermutung **1935–1950 ist damit praktisch nicht mehr haltbar**.

    Für dein Fotoheft erscheint mir jetzt:

    **→ wahrscheinlich Ende der 1950er bis frühe 1960er Jahre**

    als wesentlich plausiblere Datierung.

    Das passt auch gut zur gesamten Serie: Die Fotos sind in kräftigem, frühem Farbfoto-Stil ausgeführt, zeigen bereits den stark touristisch erschlossenen Feldberg, aber noch eine Landschaft ohne die späteren umfangreichen Liftanlagen und moderne Infrastruktur.

    **Besonders stark ist der Hinweis des Sessellifts:** Wenn wir anhand des konkreten Liftmodells bestätigen können, dass es sich um die 1959 errichtete Anlage handelt, hätten wir praktisch eine **Untergrenze von 1959** für dieses Foto.

    Und damit wird dein kleines Leporello als **1950er-/frühes-1960er-Jahre-Souvenir** zunehmend wahrscheinlich.

    Noch zwei Bilder – dann können wir die Datierung mit den restlichen Motiven abgleichen.