Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Montag, 10. August 2026 um 17:52:58
    Ja – dieses Bild ist für die Datierung der gesamten **„Donautal – 10 Farbphotobilder nach Agfacolor-Aufnahmen“** sehr aufschlussreich.

    ## Bild 1: Blick vom Knopfmacherfelsen auf Donau und Kloster Beuron

    Das Motiv ist eindeutig der bekannte Aussichtspunkt **Knopfmacherfelsen** bei Fridingen. Von dort reicht der Blick über die Donau in Richtung Beuron; genau dieser Blick ist auch in historischen und heutigen Bildquellen als charakteristisches Donautal-Motiv dokumentiert. ([Wikimedia Commons][1])

    ### Was auf dem Bild auffällt

    Besonders interessant sind:

    * die **Donautalbahn** links der Donau
    * die noch sehr wenig ausgebaute Tallandschaft
    * die landwirtschaftlich genutzten Wiesenflächen
    * das weitgehend freie Tal ohne moderne Verkehrs- und Freizeitinfrastruktur
    * **Kloster Beuron** mit der charakteristischen roten Dachlandschaft
    * im Hintergrund die noch sehr dünn bebauten Albhochflächen

    Die Bahnstrecke ist auf dem Bild ausgesprochen gut zu erkennen. Das macht das Foto für eine historische Einordnung wesentlich wertvoller als ein reines Landschaftsmotiv.

    ### Datierung des Aufnahmebildes

    Ich würde das **Aufnahmedatum des Originalfotos nicht automatisch mit dem Erscheinungsdatum der Mappe gleichsetzen**.

    Meine Einschätzung für dieses konkrete Negativ:

    **ca. 1949–1953**

    mit einer wahrscheinlichsten Einordnung um **1950/51**.

    Das ist interessant, denn damit könnte die Fotografie selbst **kurz nach dem Zweiten Weltkrieg** entstanden sein, während die Mappe erst etwas später vertrieben wurde.

    Dafür spricht auch ein Vergleich mit späteren Metz-Erzeugnissen: Ein sehr ähnliches Motiv „Blick vom Knopfmacherfelsen auf Donau und Kloster Beuron“ ist bei einer von Gebr. Metz herausgegebenen Ansichtskarte bibliografisch für **1965** nachgewiesen. ([Buchfreund][2]) Das zeigt, dass Metz dieses Motiv über längere Zeit verwendete.

    ### Farbcharakter

    Die Aufnahme besitzt einen für frühe **Agfacolor-Abzüge** sehr typischen Charakter:

    * leicht gedämpftes Grün
    * cyan-/bläulicher Himmel
    * relativ geringe Farbsättigung
    * feine, etwas körnige Farbwiedergabe
    * deutlicher Druck-/Rastercharakter der späteren Reproduktion

    Das spricht **nicht für eine moderne Nachcolorierung**, sondern für eine frühe farbfotografische Vorlage bzw. deren Reproduktion.

    ### Wichtig für die Gesamtmappe

    Dieses erste Bild bestätigt meine vorherige Einschätzung, aber ich würde die Datierung jetzt **etwas enger fassen**:

    **Mappe:** ca. **1951–1955**
    **wahrscheinlich:** **1952/53**

    **Aufnahme dieses Motivs:** wahrscheinlich **um 1950–1952**

    Damit haben wir bereits einen wichtigen Anhaltspunkt: Die Bilder der Mappe müssen nicht erst unmittelbar zur Zeit des Verkaufs aufgenommen worden sein. Metz konnte vorhandene Farbaufnahmen aus seinem Archiv verwenden.

    Der Knopfmacherfelsen-Blick ist übrigens auch in heutigen Bildarchiven ausdrücklich als historisch charakteristischer Blick auf Beuron dokumentiert; das Landesmedienzentrum beschreibt einen solchen Blick vom Knopfmacherfelsen ins Donautal auf das Kloster Beuron. ([LEO-BW][3])

    **Für die weitere Untersuchung würde ich jetzt jedes der 10 Bilder einzeln datieren.** Wenn bei mehreren Motiven dieselben baulichen oder verkehrstechnischen Merkmale auftauchen, können wir möglicherweise die **Aufnahmezeit der gesamten Serie auf ein sehr enges Zeitfenster von 1–3 Jahren** eingrenzen.

    [1]: https://commons.wikimedia.org/wiki/Beuron?utm_source=chatgpt.com "Beuron - Wikimedia Commons"
    [2]: https://www.buchfreund.de/de/d/p/125050852/fridingen-oberes-donautal-berghaus-knopfmacher?utm_source=chatgpt.com "Fridingen / Oberes Donautal / Berghaus Knopfmacher. Alte Ansichtskarte / Postka…"
    [3]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/lmz_bilddatenbank_02/LMZ005591/Donautal%20mit%20Kloster%20Beuron%201997?utm_source=chatgpt.com "Donautal mit Kloster Beuron 1997 - Detailseite - LEO-BW"
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 17:51:15
    Das ist eine **interessante kleine Farbfotomappe von Gebr. Metz**, und die Formulierung auf dem Umschlag erlaubt bereits eine recht gute zeitliche Einordnung.

    ### Donautal – 10 Farbphotobilder

    **Titel:** *Donautal – 10 Farbphotobilder nach Agfacolor-Aufnahmen*
    **Verlag:** Gebr. Metz, Tübingen (GMT)
    **Format:** ca. 7,5 × 10,5 cm
    **Umfang:** 10 farbige Fotografien
    **Ausführung:** lose Farbfotobilder in einer bedruckten Mappe

    ### Datierung

    Ich würde die Mappe derzeit **in die frühen bis mittleren 1950er Jahre**, etwa **1951–1956**, datieren.

    Dafür spricht vor allem die Bezeichnung **„nach Agfacolor-Aufnahmen“**. Das ist hier ein wichtiger Hinweis: Das Agfacolor-Negativ/Positiv-Verfahren für farbige Papierbilder wurde in Westdeutschland erst **1949/50** eingeführt. Ab 1950 konnten solche Farbaufnahmen regulär entwickelt und als Papierbilder hergestellt werden. ([DGPh e.V.][1])

    Ein sehr guter Vergleich ist außerdem eine heute noch angebotene **Hohenzollern-Mappe mit „10cm Farbphotobilder nach Agfacolor Aufnahmen“**, die ausdrücklich in die **1950er Jahre** datiert wird. ([eBay.de][2])

    Das passt auch hervorragend zur Produktionsgeschichte von Gebr. Metz. Der Verlag war in der Nachkriegszeit weiterhin ein bedeutender Hersteller von fotografischen Ansichten; für Metz sind beispielsweise Ansichten aus den **1950er Jahren** dokumentiert. ([Wikimedia Commons][3])

    **Meine derzeitige Datierung: ca. 1952–1955**, mit einem Schwerpunkt um **1953/54**.

    Eine Datierung in die 1940er Jahre halte ich für die vorliegende Mappe dagegen für **sehr unwahrscheinlich**. Zwar gab es Agfacolor bereits vor dem Krieg, die für solche touristischen Farbpapierbilder relevante Negativ/Positiv-Technik wurde in der Bundesrepublik aber erst um 1949/50 praktisch verfügbar. ([DGPh e.V.][1])

    ### Bedeutung der Mappe

    Die Bezeichnung **„10 Farbphotobilder“** ist durchaus bemerkenswert. Es handelt sich nicht einfach um kolorierte Ansichtskarten, sondern um eine kleine **farbfotografische Souvenirmappe**. Gerade die frühe Nachkriegszeit ist hierfür interessant, weil echte Farbfotografie noch deutlich aufwendiger und teurer war als der klassische Schwarzweiß-Ansichtskartendruck.

    Gebr. Metz besaß zudem ein außergewöhnlich großes Fotoarchiv; rund **270.000 Glasplattennegative** des Unternehmens befinden sich heute im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. ([Haus der Geschichte Baden-Württemberg][4])

    ### Sammlerwert

    Für die **komplette Mappe mit allen 10 Bildern** würde ich ungefähr folgende Größenordnung ansetzen:

    | Zustand | realistischer Sammlerwert |
    | ----------------------------------------------- | ------------------------: |
    | unvollständig / beschädigt | **10–20 €** |
    | komplett, deutliche Gebrauchsspuren | **20–30 €** |
    | komplett, guter Zustand | **30–45 €** |
    | sehr guter Zustand, saubere Farben | **45–60 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten / selten angeboten | **60–80 €** |

    **Meine Einschätzung für ein vollständiges, gut erhaltenes Exemplar: etwa 35–50 €.**

    Der Wert könnte allerdings **deutlich interessanter werden, wenn die 10 enthaltenen Bilder ungewöhnliche historische Ansichten des Donautals zeigen**. Bei solchen Mappen ist nämlich nicht nur der Umschlag entscheidend, sondern insbesondere, **welche Motive Metz ausgewählt hat und wie früh die Aufnahmen tatsächlich entstanden sind**.

    ### Besonders wichtig

    Wenn du mir jetzt die **10 einzelnen Farbphotobilder** der Mappe nacheinander zeigst, kann ich sie jeweils untersuchen auf:

    * Aufnahmezeit anhand von Gebäuden, Straßen, Fahrzeugen und Landschaft
    * Veränderungen im Donautal
    * mögliche Vorkriegs- oder frühe Nachkriegsaufnahmen
    * fotografische Vorlage und eventuelle spätere Nachkolorierung/Reproduktion
    * Reihenfolge und Vollständigkeit der Mappe
    * Vergleich mit anderen Metz-Ausgaben
    * **präzisere Datierung der Mappe**
    * und anschließend eine **endgültige Sammlerbeschreibung mit Wertspanne** erstellen.

    Gerade bei dieser Mappe dürfte die **Datierung der einzelnen Motive** wesentlich genauer sein als die Datierung allein über den Umschlag.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 17:37:22
    Ja. Nach der **vollständigen Sichtung der Mappe mit allen 12 Originalfotografien** würde ich den Wert etwas differenzierter ansetzen als bei einem gewöhnlichen Ansichtskarten-Konvolut.

    ### Meine aktuelle Preiseinschätzung

    | Zustand der Mappe | realistischer Marktwert |
    | ------------------------------------------------------ | ----------------------: |
    | unvollständig / deutliche Schäden | **5–10 €** |
    | vollständig, stärker gebraucht | **10–20 €** |
    | **vollständig, guter Zustand** | **20–35 €** |
    | **sehr guter Zustand** | **35–50 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten / seltenes Sammlerangebot | **50–70 €** |

    **Für deine Mappe würde ich derzeit etwa 30–45 € als realistischen Sammlerwert ansetzen**, sofern tatsächlich alle 12 Fotos vorhanden sind und der Zustand ungefähr dem auf den Bildern entspricht.

    ### Warum sie etwas interessanter ist

    Die Mappe hat einige sammlerisch positive Eigenschaften:

    * **komplett mit allen 12 Fotografien**
    * originaler **J.-Schäfer-Umschlag**
    * einheitliche historische Bildserie
    * zahlreiche sehr attraktive Motive des Oberen Donautals
    * **Burg Wildenstein und Schloss Werenwag jeweils in zwei verschiedenen Ansichten**
    * Sigmaringen ebenfalls zweimal vertreten
    * kleine, für Sammler interessante **Echtfotografie-Serie**
    * regionalgeschichtlich gut dokumentierbares Motivprogramm

    Ein Vergleich zeigt außerdem, dass solche **„12 echte Photographien“**-Mappen durchaus als eigenständige historische Souvenirobjekte im Antiquariatshandel geführt werden; beispielsweise wird eine vergleichbare **„Birnau – 12 echte Photographien“**-Mappe aus der Metz-Produktion um 1950 separat katalogisiert. ([Antiquariat][1])

    ### Was ich bei einem Verkauf ansetzen würde

    Wenn **du sie verkaufen möchtest**, würde ich nicht mit 30 € beginnen.

    Ich würde sie beispielsweise für **49 € VB** anbieten und bei einem ernsthaften Käufer einen Abschluss bei etwa **35–40 €** als völlig angemessen betrachten.

    Bei einer Auktion wäre meine Erwartung eher:

    **ca. 20–35 €**, mit der Möglichkeit, dass ein Liebhaber des Donautals etwas mehr bezahlt.

    ### Wichtig für den Sammlerwert

    Der **orangefarbene Originalumschlag** ist besonders wichtig. Die zwölf Fotos allein wären deutlich weniger interessant. Erst die Kombination

    **Originalmappe + 12 originale Fotografien + vollständige Serie**

    macht daraus ein schönes geschlossenes Sammlerobjekt.

    **Meine persönliche Bewertung für dein Exemplar: ca. 40 €**, sofern die Mappe keine größeren Einrisse oder Fehlstellen besitzt.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 17:33:05
    Ja – damit ist auch **Foto Nr. 12 eindeutig bestimmt: „Donautal – Schaufelsen mit Neidinger Mühle“**.

    ### Foto 12 – Schaufelsen mit Neidinger Mühle

    Die Aufnahme zeigt die eindrucksvolle **Schaufelsen-Partie im Oberen Donautal**. Rechts dominieren die senkrechten hellen Kalkfelsen, während links unten der Talraum mit der **Neidinger Mühle** und dem Verkehrsweg zu erkennen ist.

    Besonders charakteristisch ist die Kombination aus:

    * den mächtigen, senkrechten Kalkfelsen des **Schaufelsens**,
    * dem tief eingeschnittenen Donautal,
    * der **Neidinger Mühle** im Tal,
    * und der damaligen Verkehrsführung entlang der Donau.

    Damit ist das letzte Motiv des Mäppchens identifiziert.

    ### Katalogeintrag

    > **12. Donautal – Schaufelsen mit Neidinger Mühle.**
    > Eindrucksvolle Ansicht der markanten Felsformation des Schaufelsens im Oberen Donautal mit Blick auf die im Tal gelegene Neidinger Mühle und den damaligen Verkehrsweg. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“.

    ## Damit ist die komplette Serie entschlüsselt

    | Nr. | Motiv |
    | -----: | --------------------------------------------- |
    | **1** | Burg Wildenstein |
    | **2** | Sigmaringen |
    | **3** | Schloß Werenwag |
    | **4** | Tuttlingen mit Ruine Honberg |
    | **5** | Schloß Bronnen im Donautal |
    | **6** | Beuron |
    | **7** | St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal |
    | **8** | Straßentunnel bei Gutenstein |
    | **9** | Sigmaringen, Schloß |
    | **10** | Blick vom Knopfmacherfels auf Beuron |
    | **11** | Schloß Werenwag |
    | **12** | **Schaufelsen mit Neidinger Mühle** |

    ### Auffällige Zusammenstellung

    Jetzt wird auch die Konzeption des Mäppchens sehr deutlich. Schäfer hat **nicht einfach zwölf verschiedene Ortschaften** ausgewählt, sondern die spektakulärsten touristischen Motive des Donautals:

    * **Burgen:** Wildenstein, Werenwag
    * **Schloss:** Bronnen, Sigmaringen
    * **Kloster:** Beuron
    * **Städte:** Tuttlingen, Sigmaringen
    * **Felsen:** Schaufelsen
    * **Aussichtspunkte:** Knopfmacherfels
    * **Verkehrsdenkmal:** Straßentunnel bei Gutenstein
    * **Kapelle:** St. Maurus
    * **Landschaft:** verschiedene Donautal-Panoramen

    Bemerkenswert sind dabei die **Doppeldarstellungen von Wildenstein und Werenwag**. Das zeigt, dass diese beiden Burgen für die touristische Vermarktung des Donautals besonders wichtig waren.

    ### Datierung – nach allen 12 Bildern

    Nach der vollständigen Sichtung würde ich die Datierung jetzt etwas enger formulieren:

    **Fotografische Vorlagen:** etwa **1928–1935**
    **Herstellung/Vertrieb des Mäppchens:** wahrscheinlich **ca. 1932–1937**
    **wahrscheinlichster Zeitraum:** **ca. 1933–1936**

    Das ist allerdings eine **stilistisch und motivgeschichtlich begründete Datierung**, keine durch einen aufgedruckten Verlagscode gesicherte Jahreszahl.

    **Gesamturteil:** Ein schönes, vollständig erhaltenes **Zwischenkriegszeit-Foto-Mäppchen aus der regionalen Souvenirproduktion des Verlags J. Schäfer, Reutlingen**, mit einem ungewöhnlich gut dokumentierten Motivprogramm des Oberen Donautals.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 17:31:57
    Ja – **Foto Nr. 11 lautet korrekt: „Donautal – Schloß Werenwag“**.

    Hier handelt es sich allerdings um eine **andere Perspektive als bei Foto Nr. 3**. Das ist für die Serie interessant.

    ### Foto 11 – Schloß Werenwag

    Die Aufnahme zeigt das **Schloß Werenwag auf dem Felsgrat**, diesmal aus einer wesentlich dramatischeren Höhenperspektive. Im Vordergrund ragen die markanten Kalkfelsen des Donautals auf; rechts unten ist der Verlauf der **Donau** bzw. der Talraum erkennbar.

    Im Hintergrund liegt Werenwag mit:

    * dem langgestreckten Schlossbau,
    * dem markanten Turm,
    * den vorgelagerten Felswänden,
    * und dem tief eingeschnittenen Donautal.

    ### Besonderheit innerhalb des Mäppchens

    Damit besitzt die Serie **zwei verschiedene Aufnahmen von Schloß Werenwag**:

    **Nr. 3:**
    „Donautal – Schloß Werenwag“ – eher klassische Gesamtansicht des Schlosses von der gegenüberliegenden Talseite.

    **Nr. 11:**
    „Donautal – Schloß Werenwag“ – dramatische Ansicht mit den Felsen des Donautals im Vordergrund.

    Das ist kein Fehler oder Dublette, sondern offenbar **bewusst eine zweite fotografische Perspektive desselben touristischen Hauptmotivs**.

    ### Katalogeintrag

    > **11. Donautal – Schloß Werenwag.**
    > Eindrucksvolle Höhenansicht des auf einem markanten Felsgrat gelegenen Schlosses Werenwag im Oberen Donautal. Im Vordergrund die charakteristischen steil aufragenden Kalkfelsen, rechts der Talraum mit dem Verlauf der Donau. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“.

    ### Aktueller Stand

    Damit sind **11 von 12** Bildern eindeutig katalogisiert:

    1. Burg Wildenstein
    2. Sigmaringen
    3. Schloß Werenwag
    4. Tuttlingen mit Ruine Honberg
    5. Schloß Bronnen im Donautal
    6. Beuron
    7. St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal
    8. Straßentunnel bei Gutenstein
    9. Sigmaringen, Schloß
    10. Blick vom Knopfmacherfels auf Beuron
    11. **Schloß Werenwag**

    **Nur noch das 12. Foto fehlt.** Danach können wir die komplette Serie abschließend auswerten – einschließlich der auffälligen **Doppeldarstellungen von Werenwag und Wildenstein** und einer erneuten, möglichst engen Datierung.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 17:30:59
    Ja, **Foto Nr. 10 ist korrekt bezeichnet: „Donautal – Blick vom Knopfmacherfels auf Beuron“**.

    ### Foto 10 – Blick vom Knopfmacherfels auf Beuron

    Die Aufnahme ist eine sehr charakteristische **Höhenansicht des Oberen Donautals**. Der Fotograf steht am **Knopfmacherfelsen** oberhalb von Fridingen bzw. Beuron und blickt donauabwärts in Richtung **Beuron**.

    Sehr schön erkennbar sind:

    * der tief eingeschnittene Verlauf der **Donau**,
    * die weitgehend unbebaute Talaue,
    * die schmalen Verkehrswege entlang des Flusses,
    * die markanten bewaldeten und felsigen Talhänge,
    * im oberen Bildbereich die **Klosteranlage von Beuron**,
    * sowie die für das Donautal typischen hellen Kalkfelsen.

    Das Foto ist damit zugleich eine gute Ergänzung zu **Nr. 6 „Beuron“**: Nr. 6 zeigt die Klosteranlage aus größerer Nähe, während Nr. 10 die **landschaftliche Einbettung Beurons** aus der Höhe dokumentiert.

    ### Katalogeintrag

    > **10. Donautal – Blick vom Knopfmacherfels auf Beuron.**
    > Eindrucksvolle Fernsicht vom Knopfmacherfelsen über das Obere Donautal in Richtung Beuron. Sichtbar sind der Flusslauf der Donau, die Talwiesen, Verkehrswege und die markanten bewaldeten Kalkfelsen; im Hintergrund Beuron mit seiner Klosteranlage. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“.

    ### Für die Datierung interessant

    Dieses Motiv ist fotografisch besonders wertvoll, weil die **Talaue und Verkehrswege** relativ gut sichtbar sind. Im Gegensatz zu einer reinen Schloss- oder Burgenaufnahme kann man hier den damaligen Landschaftszustand beurteilen.

    Die Aufnahme wirkt eindeutig wie eine **Vorkriegsaufnahme**. Insbesondere fehlen größere moderne Straßenanlagen und spätere Veränderungen der Talnutzung. Für das Mäppchen passt sie deshalb weiterhin sehr gut in den bisher angenommenen Zeitraum der **frühen bis mittleren 1930er Jahre**.

    ### Stand der Serie

    Damit sind jetzt **10 von 12 Fotografien** identifiziert:

    1. Burg Wildenstein
    2. Sigmaringen
    3. Schloß Werenwag
    4. Tuttlingen mit Ruine Honberg
    5. Schloß Bronnen im Donautal
    6. Beuron
    7. St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal
    8. Straßentunnel bei Gutenstein
    9. Sigmaringen, Schloß
    10. **Blick vom Knopfmacherfels auf Beuron**

    **Nur noch zwei Aufnahmen fehlen.** Danach können wir aus allen zwölf Bildern eine **endgültige, sauber nummerierte Katalogbeschreibung des kompletten Schäfer-Mäppchens** erstellen.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:21:03
    Ja, **Foto Nr. 9 ist korrekt: „Donautal – Sigmaringen, Schloß“**.

    ### Foto 9 – Sigmaringen, Schloß

    Hier sehen wir das **Fürstliche Schloss Sigmaringen** aus einer deutlich näheren Perspektive als auf Foto Nr. 2. Das Schloss sitzt unmittelbar auf dem markanten Felsen über der Donau.

    Besonders gut erkennbar sind:

    * die langgestreckte Schlossfront,
    * die unterschiedlichen historischen Gebäudeteile und Dachformen,
    * die kleinen Türmchen und Erker,
    * der markante **Schlossturm** links,
    * sowie im Hintergrund der hohe Turm der **St.-Johann-Kirche**.

    Das ist ein sehr typisches und bewusst komponiertes **Sigmaringer Touristenmotiv**.

    ### Katalogeintrag

    > **9. Donautal – Sigmaringen, Schloß.**
    > Eindrucksvolle Nahansicht des Fürstlichen Schlosses Sigmaringen auf dem Felsen über der Donau, mit der Stadtpfarrkirche St. Johann im Hintergrund. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Aufnahmevorlage wahrscheinlich **Ende der 1920er bis Mitte der 1930er Jahre**.

    ### Interessant für die Serie

    Damit haben wir jetzt **zwei unterschiedliche Sigmaringen-Aufnahmen**:

    **Nr. 2 – „Sigmaringen“**
    → große Gesamtansicht über die Stadt mit Schloss.

    **Nr. 9 – „Sigmaringen, Schloß“**
    → Nahansicht des Schlosses auf dem Felsen.

    Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass **Sigmaringen innerhalb des touristischen Konzepts der Serie eine besonders wichtige Station** darstellt.

    ### Aktueller Stand

    1. Burg Wildenstein
    2. Sigmaringen
    3. Schloß Werenwag
    4. Tuttlingen mit Ruine Honberg
    5. Schloß Bronnen im Donautal
    6. Beuron
    7. St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal
    8. Straßentunnel bei Gutenstein
    9. **Sigmaringen, Schloß**

    **9 von 12 sind damit sicher bestimmt.**

    Bei den verbleibenden drei Bildern wird es besonders interessant, denn wir können jetzt anhand der bereits identifizierten Motive sehr wahrscheinlich feststellen, **welche weiteren markanten Donautal-Sehenswürdigkeiten Schäfer für die Serie ausgewählt hat**.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:19:51
    Ja, **Foto Nr. 8 ist korrekt: „Donautal – Straßentunnel bei Gutenstein“**.

    ### Foto 8 – Straßentunnel bei Gutenstein

    Das Bild zeigt einen der charakteristischen **Felsentunnel der Straße durch das Obere Donautal bei Gutenstein**. Besonders auffällig ist die ungewöhnliche Tunnelkonstruktion: Im Vordergrund befindet sich ein größerer, aus dem Fels herausgearbeiteter Tunnel, dahinter folgt unmittelbar ein weiterer Tunnelabschnitt.

    Sehr hilfreich für die Datierung ist das **Automobil im Bildzentrum**. Es handelt sich eindeutig um einen Wagen aus der Vorkriegszeit und nicht um ein Fahrzeug der Nachkriegszeit. Damit passt die Aufnahme hervorragend in die bisherige zeitliche Einordnung der Serie.

    ### Katalogeintrag

    > **8. Donautal – Straßentunnel bei Gutenstein.**
    > Historische Ansicht eines in den Kalkfelsen eingeschnittenen Straßentunnels im Donautal bei Gutenstein. Im Tunnel ein zeitgenössisches Kraftfahrzeug. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Aufnahme wahrscheinlich **Anfang/Mitte der 1930er Jahre**.

    ### Datierungshinweis

    Dieses Bild ist für die bisherige Datierung besonders wertvoll. Die Kombination aus:

    * Straßenführung,
    * Tunnelbau,
    * Fahrzeug,
    * fehlender moderner Verkehrsinfrastruktur

    spricht sehr deutlich für die **Zwischenkriegszeit**.

    Ich würde deshalb die Aufnahme **etwa 1930–1936** einordnen. Das konkrete Foto könnte durchaus aus derselben fotografischen Serie bzw. demselben Aufnahmezeitraum stammen wie die anderen Ansichten.

    ### Stand der Serie: 8 von 12

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen**
    3. **Schloß Werenwag**
    4. **Tuttlingen mit Ruine Honberg**
    5. **Schloß Bronnen im Donautal**
    6. **Beuron**
    7. **St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal**
    8. **Straßentunnel bei Gutenstein**

    Damit haben wir bereits **acht der zwölf Motive eindeutig bestimmt**. Besonders schön ist, dass die Serie jetzt einen geografischen Zusammenhang erkennen lässt: **Tuttlingen – Fridingen – Gutenstein – Beuron – Wildenstein/Werenwag – Sigmaringen**. Es handelt sich also tatsächlich um eine touristische Bildreise durch das **Obere Donautal**.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:17:55
    Ja, **Foto Nr. 7 ist korrekt beschriftet: „Donautal – St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal“**.

    Die Kombination ist sogar durch historische Bildbestände sehr gut belegbar: Das Landesarchiv Baden-Württemberg führt **St. Mauruskapelle und Burg Wildenstein** ausdrücklich als zusammengehörige Donautal-Motive. ([LEO-BW][1])

    ### Foto 7 – St. Mauruskapelle und Wildenstein

    Im Vordergrund sehen wir die **St.-Mauruskapelle bei Beuron**, mit dem kleinen Kapellengebäude und der charakteristischen Treppenanlage. Die Kapelle entstand **1868–1870** nach Entwürfen von Desiderius (Peter) Lenz und gehört zu den frühen Werken der Beuroner Kunstschule. ([Wikimedia Commons][2])

    Im Hintergrund rechts sind die markanten **Kalkfelsen des Donautals** zu erkennen. Besonders interessant ist, dass die Aufnahme **nicht die Kapelle allein**, sondern ausdrücklich die Verbindung **„St. Mauruskapelle – Wildenstein“** als Landschaftsmotiv nutzt. Genau dieses Motiv ist auch bei historischen Ansichtskarten überliefert; eine entsprechende Karte wird mit der Bezeichnung **„Donautal St. Mauruskapelle mit Wildenstein“** angeboten. ([Oldthing][3])

    ### Katalogeintrag

    > **7. Donautal – St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal.**
    > Ansicht der St.-Mauruskapelle bei Beuron mit den markanten Felsformationen des Oberen Donautals und der im Hintergrund gelegenen Burg Wildenstein. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“.

    ### Für die Datierung wichtig

    Dieses Foto bestätigt noch einmal, dass die Bildauswahl **auf ältere, bereits etablierte touristische Fotomotive zurückgreift**. Die Mauruskapelle war schon lange vor der Entstehung des Mäppchens ein beliebtes Ansichtskartenmotiv. Das Landesarchiv verzeichnet beispielsweise eine Donautal-Aufnahme mit St. Mauruskapelle, Schloss Bronnen, Werenwag, Wildenstein usw. im Bestand. ([LEO-BW][1])

    Daher würde ich auch hier **nicht das Alter des Motivs mit dem Alter des Abzugs gleichsetzen**.

    ### Aktueller Stand: 7 von 12

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen**
    3. **Schloß Werenwag**
    4. **Tuttlingen mit Ruine Honberg**
    5. **Schloß Bronnen im Donautal**
    6. **Beuron**
    7. **St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal**

    **Bemerkenswert:** Wildenstein erscheint damit bereits **zweimal** in der Serie – einmal als Hauptmotiv (Nr. 1) und hier nochmals als Bestandteil der Landschaftsansicht mit der Mauruskapelle. Das zeigt, wie stark die Serie auf die touristischen Höhepunkte des Donautals ausgerichtet ist.

  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:16:45
    Ja, **Foto Nr. 6 ist eindeutig „Donautal – Beuron“**.

    ### Foto 6 – Beuron

    Die Aufnahme zeigt **Beuron mit der Erzabtei St. Martin** im Oberen Donautal. Besonders charakteristisch ist die große, hell erscheinende Klosteranlage im Vordergrund. Dahinter erheben sich die typischen **hellen Kalkfelsen des Donautals**.

    Die Perspektive dürfte von einer der umliegenden Höhen bzw. einem Aussichtspunkt aufgenommen worden sein. Dadurch ist die gesamte Klosteranlage zusammen mit dem Donautal und den Felswänden sehr eindrucksvoll erfasst.

    ### Katalogeintrag

    > **6. Donautal – Beuron.**
    > Gesamtansicht von Beuron mit der Erzabtei St. Martin im Oberen Donautal. Im Hintergrund die charakteristischen Kalkfelsen des Donaudurchbruchs. Historische Schwarzweißfotografie im Format ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Wahrscheinlich Aufnahme bzw. Vorlage aus der **Zwischenkriegszeit, etwa 1930er Jahre**.

    ### Bisher sicher identifiziert

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen**
    3. **Schloß Werenwag**
    4. **Tuttlingen mit Ruine Honberg**
    5. **Schloß Bronnen im Donautal**
    6. **Beuron**

    Damit zeigt sich immer deutlicher, dass Schäfer für das Mäppchen gezielt die **wichtigsten Sehenswürdigkeiten des gesamten Oberen Donautals** zusammengestellt hat – von Tuttlingen über Fridingen und Beuron bis in den Raum Sigmaringen.

    **6 von 12 sind damit sicher bestimmt.**