Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Montag, 10. August 2026 um 15:47:12
    Das ist ein **kleines Foto-Mäppchen mit 12 echten Fotografien aus dem Oberen Donautal**, herausgegeben vom **Verlag J. Schäfer in Reutlingen**. Das Format von **ca. 6,5 × 9 cm** und die Gestaltung passen sehr gut zu den regionalen Foto-Mäppchen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Reiseandenken verkauft wurden.

    ### Einordnung des Stücks

    **Titel:**
    **„12 Echte Photographien vom Donautal“**

    **Verlag:** J. Schäfer, Reutlingen
    **Format der Fotografien:** ca. 6,5 × 9 cm
    **Umfang:** 12 Fotografien
    **Gebiet:** Donautal, insbesondere das landschaftlich-touristische Obere Donautal

    Die Datenbank Photorello führt genau dieses Mäppchen ebenfalls unter **„Donautal-1“** und bestätigt Titel, Verlag, Umfang und Format. Dort werden insgesamt **13 Aufnahmen** gezählt – wahrscheinlich einschließlich des Umschlagbildes. ([Photorello][1])

    ### Datierung

    Ich würde das Mäppchen derzeit relativ deutlich in die **späten 1920er bis 1930er Jahre** einordnen, mit einem Schwerpunkt etwa bei:

    **ca. 1930–1938**

    Dafür sprechen mehrere Punkte:

    * die Bezeichnung **„Echte Photographien“**, die bei den damaligen kleinen Foto-Mäppchen und Echtfoto-Serien sehr verbreitet war;
    * das relativ kleine Format von 6,5 × 9 cm;
    * die typografische und ornamentale Gestaltung des Umschlags;
    * die noch deutlich traditionelle, touristische Gestaltung des Mäppchens;
    * vor allem aber der Verlag **J. Schäfer, Reutlingen**.

    Für diesen Verlag lässt sich die Produktion solcher fotografischer Ansichtskarten tatsächlich belegen. Eine von J. Schäfer herausgegebene Fotopostkarte aus dem Raum Neuffen trägt beispielsweise die Verlagsangabe **„J Schäfer Reutlingen“** und wurde nachweislich **1933** postalisch verwendet. ([Oldthing][2])

    Interessant ist außerdem, dass bei einer anderen Schäfer-Karte die Nummer **759** erscheint. Das zeigt, dass Schäfer mit einem systematischen, nummerierten regionalen Bildprogramm arbeitete. ([Oldthing][3])

    **Meine Datierung für dein Mäppchen: etwa 1930–1937, mit einer möglichen Herstellung ab Ende der 1920er Jahre.**

    Eine exakte Jahreszahl lässt sich allein vom Umschlag allerdings noch nicht seriös bestimmen.

    ### Besonders interessant: der Umschlag

    Der Umschlag ist für die Datierung ziemlich aussagekräftig. Die Gestaltung mit

    > **„12 Echte Photographien“**

    oben und

    > **„vom Donautal“**

    unten sowie den seitlich wiederholten Werbesprüchen **„Reizendes Andenken“** bzw. **„Reizender Andenken“** gehört eindeutig zur touristischen Souvenirproduktion.

    Die aufgeklebte bzw. ausgestanzte zentrale Fläche zeigt außerdem, dass es sich nicht einfach um ein loses Postkartenbündel handelt, sondern um ein **eigenständiges Foto-Souvenir-Mäppchen**. Genau solche kleinen Mäppchen wurden an Ausflugs- und Fremdenverkehrsorten verkauft.

    ### Historischer Kontext

    Das **Obere Donautal** mit seinen Felsen, Burgen, Klöstern und Aussichtspunkten entwickelte sich bereits im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zu einem beliebten Ausflugsgebiet. Das Motivprogramm solcher Mäppchen dürfte deshalb typischerweise Orte wie **Beuron, Hausen im Tal, Schloss Werenwag, Schloss Bronnen, die Donaufelsen und weitere markante Landschaftspunkte** umfasst haben.

    Photorello ordnet das Stück heute ausdrücklich dem **Naturpark Obere Donau** zu und beschreibt das Gebiet als den Durchbruch der Donau durch die Schwäbische Alb. ([Photorello][1])

    ### Sammlerwert

    Für ein einzelnes Foto-Mäppchen dieser Art würde ich ungefähr folgende Größenordnung ansetzen:

    | Zustand | realistischer Sammlerwert |
    | ----------------------------------------------- | ------------------------: |
    | stark beschädigt / unvollständig | ca. **5–10 €** |
    | vollständig, durchschnittlich | ca. **10–20 €** |
    | sehr gut erhalten | ca. **20–30 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten / selten angeboten | ca. **30–40 €** |

    Der Wert hängt hier **sehr stark von der Vollständigkeit** ab. Sind tatsächlich alle 12 Fotografien vorhanden und befinden sie sich noch im ursprünglichen Mäppchen, ist das wesentlich interessanter als ein einzelnes Foto.

    ### Vorläufige Sammlerbeschreibung

    **Donautal – „12 Echte Photographien vom Donautal“**
    Historisches Foto-Souvenir-Mäppchen mit zwölf fotografischen Originalaufnahmen aus dem Oberen Donautal. Herausgegeben vom **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, im Kleinformat von etwa **6,5 × 9 cm**. Farbiger bzw. orangefarbener bedruckter Kartonumschlag mit ornamentaler Randgestaltung und den Aufschriften „12 Echte Photographien“, „vom Donautal“ sowie „Reizendes Andenken“. Herstellung wahrscheinlich **um 1930–1937**, möglicherweise bereits Ende der 1920er Jahre. Zeittypisches Reiseandenken aus der regionalen Souvenir- und Fotografieverlagsproduktion.

    **Sammlerwert: etwa 10–30 €, bei komplettem und sehr gutem Zustand bis ca. 40 €.**

    Wenn du mir **die 12 einzelnen Fotografien nacheinander zeigst**, kann ich daraus noch eine deutlich genauere **Datierung des gesamten Mäppchens** erstellen. Besonders interessant wären dabei Gebäude, Straßen, Fahrzeuge, Kleidung und der Zustand der jeweiligen Landschaft – damit lässt sich möglicherweise ein Zeitraum von nur **3–5 Jahren** bestimmen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:16:45
    Das ist **das zehnte bzw. letzte Motiv der Serie** und eine sehr schöne Ergänzung:

    **„Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Blick auf Zastler, Hinterwaldkopf und Kandel“**

    Das Motiv zeigt den Blick nach Norden/Nordosten über das **Zastlertal**; im weiteren Panorama liegen **Hinterwaldkopf und Kandel**. Die geografische Zuordnung passt: Zastler liegt zwischen dem Toten Mann und Hinterwaldkopf, und der Hinterwaldkopf liegt nordöstlich des Feldbergs.

    ### Damit haben wir jetzt die komplette Serie

    Und ich würde meine bisherigen Einschätzungen **noch einmal etwas korrigieren**: Das letzte Bild bringt **keinen neuen harten Jahresbeleg**. Entscheidend für die Datierung bleiben vielmehr die beiden Fotos mit **Sessellift** und **Fernsehturm**.

    Was wir relativ sicher sagen können:

    - Der **Fernsehturm** auf deinem Foto setzt eine Untergrenze in der zweiten Hälfte der 1950er.
    - Der abgebildete **Sessellift** spricht für die Zeit um **1959 oder danach**.
    - Die Motive zeigen insgesamt eine bereits stark entwickelte touristische Infrastruktur, aber noch die Landschaft der frühen Nachkriegszeit.
    - Die Serie dürfte daher **nicht vor etwa 1959** entstanden sein.

    **Meine derzeitige beste Datierung: etwa 1959–1962.**

    Ich würde allerdings **nicht behaupten, dass 1962 das definitive Enddatum ist**. Dafür fehlt uns noch ein wirklich eindeutiger Anhaltspunkt.

    ### Und zum Wert

    Jetzt, wo wir wissen, dass es sich tatsächlich um ein **komplettes 10-Bild-Leporello** handelt, würde ich es nicht mehr einfach mit einer einzelnen alten Ansichtskarte vergleichen.

    Für ein vollständiges Exemplar in deinem gezeigten Zustand würde ich grob ansetzen:

    **ca. 15–30 €**,
    bei einem besonders guten Sammler-/Heimatkundemarkt eventuell **30–40 €**.

    Das ist eine **vorsichtige Marktwertschätzung**, kein nachgewiesener Verkaufspreis. Der relativ kleine Markt für solche regionalen Souvenir-Fotohefte begrenzt den Wert, obwohl die vollständige Serie durchaus sammelwürdig ist.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:14:43
    Ja – **dieses zehnte Bild ist der entscheidende Datierungshinweis**.

    Die Beschriftung lautet:

    **„Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Bismarkturm und Fernsehturm“**

    Der hohe Turm rechts ist der **alte Feldbergturm auf dem Seebuck**, also der damalige Fernsehturm. Er wurde **1955** errichtet und am 20. Dezember 1955 in Betrieb genommen. Der Turm war ursprünglich deutlich höher als heute, weil er eine Antenne trug.

    Damit steht fest:

    ### Datierung des Foto-Leporellos

    **Frühestmöglich: 1955.**

    Zusammen mit dem vorherigen Foto **„Sessel-Lift und Bismarkturm“** wird es noch interessanter. Für den dort abgebildeten Sessellift gibt es einen historischen Beleg, der ihn **1959** an dieser Stelle verortet.

    Damit halte ich inzwischen für sehr wahrscheinlich:

    > **ca. 1959–1962/63**

    Das ist wesentlich belastbarer als meine anfängliche Schätzung. Die **1950er-Jahre sind eindeutig**, und die Serie kann nicht aus den 1930er/40er Jahren stammen.

    Ein zusätzlicher möglicher Grenzstein ist die **Feldbergkirche „Verklärung Christi“**, die erst **1962/63** gebaut wurde. Wenn sie auf einem der Panoramabilder nicht vorhanden ist, würde das die obere Grenze weiter stützen.

    ### Was wir jetzt über dein Exemplar wissen

    | Merkmal | Einschätzung |
    |---|---|
    | Verlag | **Erwin Burda, Freiburg i. Br.** |
    | Inhalt | 10 fotografische Kleinbilder |
    | Format | ca. 6 × 9 cm |
    | Herstellung | „Echt Foto“ |
    | Region | Feldberg / Hochschwarzwald |
    | Datierung | **sehr wahrscheinlich 1959–1962/63** |
    | Charakter | touristisches Souvenir-Leporello |
    | Erhaltung | auf deinen Bildern insgesamt ordentlich, mit altersbedingten Randspuren |

    **Eine kleine Besonderheit:** Die Aufschrift „1500 m ü. M.“ ist historisch erklärbar – der Feldberg wird heute mit **1.493 m** angegeben. Die runde Angabe 1500 m war für touristische Drucksachen durchaus üblich.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:12:22
    Das ist **Bild Nr. 8 von 10** und zugleich der bislang stärkste Beleg für die Datierung.

    **Beschriftung:** „Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Sessel-Lift und Bismarkturm“
    („Bismarkturm“ ist auf dem Foto tatsächlich so geschrieben.)

    ### Entscheidender Datierungshinweis

    Der auf dem Bild sichtbare Sessellift gehört zur Verbindung **Feldberger Hof – Seebuck/Bismarckdenkmal**. Für diesen Lift lässt sich inzwischen ein ziemlich konkreter zeitlicher Anhaltspunkt finden:

    Eine historische Darstellung des Breisgau-Geschichtsvereins nennt ausdrücklich, dass **1959 der meistbenutzte Sessellift des Schwarzwaldes am Seebuck errichtet wurde**.

    Das passt sehr gut zu deinem Foto: Die Konstruktion mit den markanten Portalstützen und den einzelnen Sesseln entspricht genau der frühen Liftgeneration, die auf dem Feldberg in dieser Zeit eingesetzt wurde.

    Außerdem bestätigt der Hochschwarzwald-Tourismus, dass **1951 zunächst eine Schwebeseilbahn am Seebuck** in Betrieb ging; der Sessellift kam später hinzu.

    ### Damit würde ich die Serie jetzt so datieren:

    **frühestens 1959**
    **wahrscheinlich ca. 1959–1963**
    möglicherweise noch etwas später, aber **die frühen 1960er erscheinen mir derzeit am wahrscheinlichsten**.

    Das ist wesentlich belastbarer als meine anfängliche Einschätzung der 1930er/40er – die nehme ich ausdrücklich zurück.

    Ein weiterer interessanter Punkt: Die **Feldbergkirche von 1962/63** ist auf deinen bisher gezeigten Bildern nicht zu sehen. Sollte eines der letzten beiden Bilder einen Blick auf die Passhöhe oder Feldberg-Ort zeigen und die Kirche fehlen, wäre das ein zusätzlicher Hinweis auf eine Entstehung **vor 1962/63**.

    Damit hätten wir momentan ein recht enges Fenster von **1959 bis etwa 1962/63**.

    Noch **zwei Fotos** fehlen. Gerade das zehnte könnte die Sache endgültig eingrenzen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:09:51
    Das **achte Bild ist der bisher wichtigste Datierungshinweis**.

    Beschriftung:

    **„Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Hotel Feldberger Hof und Schweizer Alpen“**

    Man sieht hier neben dem Hotel eindeutig eine **Sessellift-/Seilbahnanlage mit offenen Einzelsitzen bzw. Sesseln**. Das ist wesentlich aussagekräftiger als die bisherige Bildqualität.

    Historische Quellen nennen für den Feldberg den Bau einer Aufstiegshilfe vom **Feldberger Hof zum Seebuck/Bismarckdenkmal ab 1950/1951**. Eine zeitgenössische Zeitung berichtet bereits 1952 vom stark frequentierten „Ski-Lift vom Feldberger Hof zum Bismarckturm“.

    Noch interessanter: Eine historische Darstellung des Breisgau-Geschichtsvereins datiert den **meistbenutzten Sessellift am Seebuck auf 1959**.

    ### Damit würde ich unsere bisherige Datierung deutlich ändern

    Die bisherige Vermutung **1935–1950 ist damit praktisch nicht mehr haltbar**.

    Für dein Fotoheft erscheint mir jetzt:

    **→ wahrscheinlich Ende der 1950er bis frühe 1960er Jahre**

    als wesentlich plausiblere Datierung.

    Das passt auch gut zur gesamten Serie: Die Fotos sind in kräftigem, frühem Farbfoto-Stil ausgeführt, zeigen bereits den stark touristisch erschlossenen Feldberg, aber noch eine Landschaft ohne die späteren umfangreichen Liftanlagen und moderne Infrastruktur.

    **Besonders stark ist der Hinweis des Sessellifts:** Wenn wir anhand des konkreten Liftmodells bestätigen können, dass es sich um die 1959 errichtete Anlage handelt, hätten wir praktisch eine **Untergrenze von 1959** für dieses Foto.

    Und damit wird dein kleines Leporello als **1950er-/frühes-1960er-Jahre-Souvenir** zunehmend wahrscheinlich.

    Noch zwei Bilder – dann können wir die Datierung mit den restlichen Motiven abgleichen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:07:50
    Das ist **Bild Nr. 7**:

    **„Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Feldsee“**

    Der **Feldsee** ist hier sehr schön aus der Höhe zu sehen, einschließlich des steilen, bewaldeten Karhanges. Im oberen Bildbereich erkennt man die weitgehend offene Hochfläche des Feldbergs.

    Für die Datierung liefert dieses Motiv allerdings **keinen so starken Hinweis wie die Bärentalstraße**. Es bestätigt aber sehr gut, dass die Serie konsequent die klassischen Feldberg-Sehenswürdigkeiten dokumentiert.

    Damit haben wir inzwischen **7 von 10 Aufnahmen**:

    1. Blick ins Wiesental
    2. Titisee mit Feldberg-Massiv
    3. Bärentalstrasse
    4. Zastler-Halde
    5. Menzenschwander Tal und Schweizer Alpen
    6. Feldsee
    7. … *(die Zählung der von dir hochgeladenen Bilder weicht möglicherweise von der Reihenfolge der Seriennummern ab)*

    **Kleine Korrektur zu meinen bisherigen Antworten:** Ich würde die Datierung inzwischen **nicht mehr anhand der Bildästhetik auf die 1930er/40er eingrenzen**. Dafür fehlen uns noch belastbare Belege. Der entscheidende Hinweis könnte auf der **Rückseite des Leporellos** oder bei einem der letzten drei Fotos stehen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:06:42
    Das ist **Bild Nr. 6** der Serie:

    **„Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Blick ins Menzenschwander Tal und auf die Schweizer Alpen“**

    Dieses Motiv ist für die Einordnung besonders interessant. Man erkennt unten das damals noch sehr ländlich geprägte **Menzenschwander Tal**, während sich im Hintergrund bei klarer Sicht die schneebedeckten Schweizer Alpen zeigen. Der heutige touristische Kontext bestätigt, dass von den Höhen um Menzenschwand solche Alpenpanoramen tatsächlich typisch sind.

    ### Was das Foto zur Datierung beiträgt

    Ich sehe hier **keinen eindeutigen Hinweis auf eine Nachkriegsaufnahme der 1950er/60er Jahre**. Die Bebauung im Tal ist sehr zurückhaltend, es gibt praktisch keine sichtbare moderne Infrastruktur, und die Landschaft wirkt ausgesprochen wenig verändert.

    Allerdings möchte ich eine Sache aus meinen vorherigen Antworten korrigieren: **Aus dem Erscheinungsbild der Fotos allein lässt sich „1935–1950“ nicht sicher ableiten.** Die Farbgebung und die fotografische Qualität sind dafür kein zuverlässiger Zeitstempel. Der Verlag Erwin Burda hat offenbar über einen längeren Zeitraum ähnliche Schwarzwaldmotive herausgegeben.

    ### Besonders auffällig

    Bei diesem Bild sieht man sehr schön, dass die Serie offenbar **nicht nur den unmittelbaren Feldberg-Gipfel**, sondern ein ganzes touristisches Panorama-Gebiet abdecken sollte:

    1. Blick ins Wiesental
    2. Titisee mit Feldbergmassiv
    3. Bärentalstraße
    4. Zastler-Halde
    5. Menzenschwander Tal / Schweizer Alpen

    Das spricht tatsächlich für ein **kleines Souvenir-Leporello für Feldberg-Touristen** und nicht für eine gewöhnliche Postkartenserie.

    **Jetzt haben wir 6 von 10 Bildern.** Wenn die restlichen vier ebenfalls unterschiedliche Aussichtspunkte zeigen, könnte sich aus der Zusammenstellung eventuell sogar die konkrete Ausgabe besser bestimmen lassen.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:04:40
    Das fünfte Bild passt sehr gut zur Serie:

    **„Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Zastler-Halde“**

    Zu sehen ist der obere Bereich der **Zastler-Halde** mit dem weitgehend offenen Feldberghang und den markanten technischen Anlagen auf dem Gipfel.

    Ein interessanter Datierungshinweis ist hier allerdings: **Die beiden sichtbaren Türme/Anlagen auf dem Gipfel sind noch vorhanden**, während die Landschaft ansonsten ausgesprochen wenig touristisch erschlossen wirkt. Das spricht eher für eine ältere Aufnahme.

    Ich würde die Datierung nach den bisher gezeigten fünf Bildern weiterhin bei **etwa 1935–1950** sehen, mit einer Tendenz zu **späten 1930ern/frühen 1940ern**. Eine exakte Jahreszahl wäre anhand dieser Motive aber noch nicht seriös.

    **Wichtig:** Bei der Bezeichnung „Zastler-Halde“ handelt es sich nicht um einen Ort im engeren Sinn, sondern um den Bereich des Feldbergmassivs. Die Aufnahme dürfte vermutlich von der damaligen Feldbergstraße bzw. einem Aussichtspunkt aus entstanden sein.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:02:45
    Dieses vierte Bild ist für die Datierung **sehr hilfreich**.

    **Beschriftung:** „Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Bärentalstrasse“

    Man sieht eine asphaltierte, aber noch relativ schmale Bergstraße, die durch den bewaldeten Hang führt. Die Straßenanlage und insbesondere das Fehlen moderner Leitpfosten, Markierungen und Verkehrseinrichtungen wirken deutlich älter als typische Aufnahmen der 1960er Jahre.

    Interessant ist auch der historische Kontext: Die Bärentalstraße war bereits **vor dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Zufahrt zum Feldberggebiet**; eine zeitgenössische Veröffentlichung von 1938 bezeichnet sie ausdrücklich als wichtige Zubringerlinie für den Wintersport.

    ### Meine aktuelle Einschätzung

    Mit den bisher drei unterschiedlichen Landschaftsmotiven würde ich die Datierung jetzt so ansetzen:

    **ca. 1935–1950, am wahrscheinlichsten frühe bis mittlere 1940er Jahre.**

    Die kräftige Kolorierung der Fotos ist dabei kein zwingendes Indiz für eine Nachkriegsaufnahme – es handelt sich ja ausdrücklich um **„Echt Foto“**, also fotografisch hergestellte Bilder, die nachträglich bzw. im Herstellungsverfahren farbig ausgeführt sein können.

    Bemerkenswert ist außerdem, dass auf deinem Foto **keine modernen Straßenmarkierungen** zu sehen sind. Das passt gut zu einer älteren Aufnahme.

    Ich würde deshalb meine frühere Vermutung „1950er“ wieder etwas zurücknehmen. **Die 1930er/40er erscheinen mir momentan plausibler.**

    Wenn du mir **Bild 4–10** weiter zeigst, können wir möglicherweise anhand einzelner Gebäude oder der Straßenführung sogar einen engeren Zeitraum bestimmen. Besonders spannend wäre ein Bild mit **Feldbergturm, Hotel/Skisprungschanze oder einer Seilbahn**, falls solche Motive in den zehn Bildern enthalten sind.
  • admin - Freitag, 7. August 2026 um 23:00:40
    Dieses dritte Bild ist besonders interessant, weil es die **Datierung des gesamten Heftchens etwas nach hinten korrigieren lässt**.

    Der Titel lautet:

    > **„Feldberg (Schwarzwald) 1500 m ü. M. – Der Titisee mit Feldberg-Massiv“**

    Das Motiv zeigt den Titisee aus erhöhter Lage; im Hintergrund ist das Feldbergmassiv zu erkennen. Die Aufnahme gehört stilistisch eindeutig zur gleichen kleinen **„Echt Foto“-Serie** wie dein vorheriges Bild.

    ### Ein wichtiger neuer Hinweis

    Ich habe nach dem Verlag und vergleichbaren Titisee-Aufnahmen gesucht. Dabei finden sich **Erwin-Burda-Karten mit sehr ähnlichen Motiven sowohl um 1937 als auch noch in den 1950er Jahren**:

    - Eine Burda-Ansicht **„Titisee. Schwarzwald mit Feldberg“** wird auf etwa **1937** datiert.
    - Eine andere Burda-Karte **„Am Titisee Schwarzwald mit Feldberg“** ist mit **1951** datiert und trägt die Seriennummer **B 6-82106**.
    - Burda produzierte nachweislich auch **1957** noch Kleinformat-/Mehrbildkarten vom Titisee.
    - Sogar eine Burda-Karte aus dieser Motivwelt wurde **1964 postalisch verwendet**.

    **Damit ist meine vorherige Einschätzung „1935–1940“ zu eng.** Die Landschaftsaufnahme allein lässt das nicht zu.

    ### Was ich bei deinem Heft jetzt vermute

    Die Kombination aus

    **„10 ausgewählte Klein-Bildchen – Echt Foto“ + 6 × 9 cm + Erwin Burda + farbige Echtfotografien**

    spricht meines Erachtens eher für ein **Souvenir-Fotoheft aus der Nachkriegszeit**, möglicherweise **Ende der 1940er bis 1950er Jahre**.

    Gerade die kräftige Farbgebung des Titisee-Bildes ist ein Hinweis, den ich bei einer Datierung in die 1930er nicht überbewerten würde, der aber zusammen mit den nachweisbaren Burda-Produktionen der 1950er Jahre interessant ist.

    **Noch würde ich mich deshalb nicht auf ein Jahr festlegen.**

    Wenn du die Bilder **3–10** hochlädst, kann ich sie miteinander vergleichen. Besonders hilfreich sind dabei **Gebäude, Lifte, Straßen, Fahrzeuge oder Wanderwege**, weil sich daran die Entstehungszeit wesentlich genauer festmachen lässt. Auch die **Rückseite des Leporellos** wäre sehr wertvoll – dort könnte eine Serien- oder Drucknummer stehen.