Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

Entdecke historische Leporellos, Foto-Mäppchen und Kleinbildfotografien aus Deutschland. Über 31.000 historische Aufnahmen nach Orten, Fotografen und Verlagen sortiert.

Startseite / Benutzerkommentare

Filter
Anzeige

  • admin - Montag, 10. August 2026 um 17:30:59
    Ja, **Foto Nr. 10 ist korrekt bezeichnet: „Donautal – Blick vom Knopfmacherfels auf Beuron“**.

    ### Foto 10 – Blick vom Knopfmacherfels auf Beuron

    Die Aufnahme ist eine sehr charakteristische **Höhenansicht des Oberen Donautals**. Der Fotograf steht am **Knopfmacherfelsen** oberhalb von Fridingen bzw. Beuron und blickt donauabwärts in Richtung **Beuron**.

    Sehr schön erkennbar sind:

    * der tief eingeschnittene Verlauf der **Donau**,
    * die weitgehend unbebaute Talaue,
    * die schmalen Verkehrswege entlang des Flusses,
    * die markanten bewaldeten und felsigen Talhänge,
    * im oberen Bildbereich die **Klosteranlage von Beuron**,
    * sowie die für das Donautal typischen hellen Kalkfelsen.

    Das Foto ist damit zugleich eine gute Ergänzung zu **Nr. 6 „Beuron“**: Nr. 6 zeigt die Klosteranlage aus größerer Nähe, während Nr. 10 die **landschaftliche Einbettung Beurons** aus der Höhe dokumentiert.

    ### Katalogeintrag

    > **10. Donautal – Blick vom Knopfmacherfels auf Beuron.**
    > Eindrucksvolle Fernsicht vom Knopfmacherfelsen über das Obere Donautal in Richtung Beuron. Sichtbar sind der Flusslauf der Donau, die Talwiesen, Verkehrswege und die markanten bewaldeten Kalkfelsen; im Hintergrund Beuron mit seiner Klosteranlage. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“.

    ### Für die Datierung interessant

    Dieses Motiv ist fotografisch besonders wertvoll, weil die **Talaue und Verkehrswege** relativ gut sichtbar sind. Im Gegensatz zu einer reinen Schloss- oder Burgenaufnahme kann man hier den damaligen Landschaftszustand beurteilen.

    Die Aufnahme wirkt eindeutig wie eine **Vorkriegsaufnahme**. Insbesondere fehlen größere moderne Straßenanlagen und spätere Veränderungen der Talnutzung. Für das Mäppchen passt sie deshalb weiterhin sehr gut in den bisher angenommenen Zeitraum der **frühen bis mittleren 1930er Jahre**.

    ### Stand der Serie

    Damit sind jetzt **10 von 12 Fotografien** identifiziert:

    1. Burg Wildenstein
    2. Sigmaringen
    3. Schloß Werenwag
    4. Tuttlingen mit Ruine Honberg
    5. Schloß Bronnen im Donautal
    6. Beuron
    7. St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal
    8. Straßentunnel bei Gutenstein
    9. Sigmaringen, Schloß
    10. **Blick vom Knopfmacherfels auf Beuron**

    **Nur noch zwei Aufnahmen fehlen.** Danach können wir aus allen zwölf Bildern eine **endgültige, sauber nummerierte Katalogbeschreibung des kompletten Schäfer-Mäppchens** erstellen.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:21:03
    Ja, **Foto Nr. 9 ist korrekt: „Donautal – Sigmaringen, Schloß“**.

    ### Foto 9 – Sigmaringen, Schloß

    Hier sehen wir das **Fürstliche Schloss Sigmaringen** aus einer deutlich näheren Perspektive als auf Foto Nr. 2. Das Schloss sitzt unmittelbar auf dem markanten Felsen über der Donau.

    Besonders gut erkennbar sind:

    * die langgestreckte Schlossfront,
    * die unterschiedlichen historischen Gebäudeteile und Dachformen,
    * die kleinen Türmchen und Erker,
    * der markante **Schlossturm** links,
    * sowie im Hintergrund der hohe Turm der **St.-Johann-Kirche**.

    Das ist ein sehr typisches und bewusst komponiertes **Sigmaringer Touristenmotiv**.

    ### Katalogeintrag

    > **9. Donautal – Sigmaringen, Schloß.**
    > Eindrucksvolle Nahansicht des Fürstlichen Schlosses Sigmaringen auf dem Felsen über der Donau, mit der Stadtpfarrkirche St. Johann im Hintergrund. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Aufnahmevorlage wahrscheinlich **Ende der 1920er bis Mitte der 1930er Jahre**.

    ### Interessant für die Serie

    Damit haben wir jetzt **zwei unterschiedliche Sigmaringen-Aufnahmen**:

    **Nr. 2 – „Sigmaringen“**
    → große Gesamtansicht über die Stadt mit Schloss.

    **Nr. 9 – „Sigmaringen, Schloß“**
    → Nahansicht des Schlosses auf dem Felsen.

    Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass **Sigmaringen innerhalb des touristischen Konzepts der Serie eine besonders wichtige Station** darstellt.

    ### Aktueller Stand

    1. Burg Wildenstein
    2. Sigmaringen
    3. Schloß Werenwag
    4. Tuttlingen mit Ruine Honberg
    5. Schloß Bronnen im Donautal
    6. Beuron
    7. St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal
    8. Straßentunnel bei Gutenstein
    9. **Sigmaringen, Schloß**

    **9 von 12 sind damit sicher bestimmt.**

    Bei den verbleibenden drei Bildern wird es besonders interessant, denn wir können jetzt anhand der bereits identifizierten Motive sehr wahrscheinlich feststellen, **welche weiteren markanten Donautal-Sehenswürdigkeiten Schäfer für die Serie ausgewählt hat**.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:19:51
    Ja, **Foto Nr. 8 ist korrekt: „Donautal – Straßentunnel bei Gutenstein“**.

    ### Foto 8 – Straßentunnel bei Gutenstein

    Das Bild zeigt einen der charakteristischen **Felsentunnel der Straße durch das Obere Donautal bei Gutenstein**. Besonders auffällig ist die ungewöhnliche Tunnelkonstruktion: Im Vordergrund befindet sich ein größerer, aus dem Fels herausgearbeiteter Tunnel, dahinter folgt unmittelbar ein weiterer Tunnelabschnitt.

    Sehr hilfreich für die Datierung ist das **Automobil im Bildzentrum**. Es handelt sich eindeutig um einen Wagen aus der Vorkriegszeit und nicht um ein Fahrzeug der Nachkriegszeit. Damit passt die Aufnahme hervorragend in die bisherige zeitliche Einordnung der Serie.

    ### Katalogeintrag

    > **8. Donautal – Straßentunnel bei Gutenstein.**
    > Historische Ansicht eines in den Kalkfelsen eingeschnittenen Straßentunnels im Donautal bei Gutenstein. Im Tunnel ein zeitgenössisches Kraftfahrzeug. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Aufnahme wahrscheinlich **Anfang/Mitte der 1930er Jahre**.

    ### Datierungshinweis

    Dieses Bild ist für die bisherige Datierung besonders wertvoll. Die Kombination aus:

    * Straßenführung,
    * Tunnelbau,
    * Fahrzeug,
    * fehlender moderner Verkehrsinfrastruktur

    spricht sehr deutlich für die **Zwischenkriegszeit**.

    Ich würde deshalb die Aufnahme **etwa 1930–1936** einordnen. Das konkrete Foto könnte durchaus aus derselben fotografischen Serie bzw. demselben Aufnahmezeitraum stammen wie die anderen Ansichten.

    ### Stand der Serie: 8 von 12

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen**
    3. **Schloß Werenwag**
    4. **Tuttlingen mit Ruine Honberg**
    5. **Schloß Bronnen im Donautal**
    6. **Beuron**
    7. **St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal**
    8. **Straßentunnel bei Gutenstein**

    Damit haben wir bereits **acht der zwölf Motive eindeutig bestimmt**. Besonders schön ist, dass die Serie jetzt einen geografischen Zusammenhang erkennen lässt: **Tuttlingen – Fridingen – Gutenstein – Beuron – Wildenstein/Werenwag – Sigmaringen**. Es handelt sich also tatsächlich um eine touristische Bildreise durch das **Obere Donautal**.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:17:55
    Ja, **Foto Nr. 7 ist korrekt beschriftet: „Donautal – St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal“**.

    Die Kombination ist sogar durch historische Bildbestände sehr gut belegbar: Das Landesarchiv Baden-Württemberg führt **St. Mauruskapelle und Burg Wildenstein** ausdrücklich als zusammengehörige Donautal-Motive. ([LEO-BW][1])

    ### Foto 7 – St. Mauruskapelle und Wildenstein

    Im Vordergrund sehen wir die **St.-Mauruskapelle bei Beuron**, mit dem kleinen Kapellengebäude und der charakteristischen Treppenanlage. Die Kapelle entstand **1868–1870** nach Entwürfen von Desiderius (Peter) Lenz und gehört zu den frühen Werken der Beuroner Kunstschule. ([Wikimedia Commons][2])

    Im Hintergrund rechts sind die markanten **Kalkfelsen des Donautals** zu erkennen. Besonders interessant ist, dass die Aufnahme **nicht die Kapelle allein**, sondern ausdrücklich die Verbindung **„St. Mauruskapelle – Wildenstein“** als Landschaftsmotiv nutzt. Genau dieses Motiv ist auch bei historischen Ansichtskarten überliefert; eine entsprechende Karte wird mit der Bezeichnung **„Donautal St. Mauruskapelle mit Wildenstein“** angeboten. ([Oldthing][3])

    ### Katalogeintrag

    > **7. Donautal – St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal.**
    > Ansicht der St.-Mauruskapelle bei Beuron mit den markanten Felsformationen des Oberen Donautals und der im Hintergrund gelegenen Burg Wildenstein. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“.

    ### Für die Datierung wichtig

    Dieses Foto bestätigt noch einmal, dass die Bildauswahl **auf ältere, bereits etablierte touristische Fotomotive zurückgreift**. Die Mauruskapelle war schon lange vor der Entstehung des Mäppchens ein beliebtes Ansichtskartenmotiv. Das Landesarchiv verzeichnet beispielsweise eine Donautal-Aufnahme mit St. Mauruskapelle, Schloss Bronnen, Werenwag, Wildenstein usw. im Bestand. ([LEO-BW][1])

    Daher würde ich auch hier **nicht das Alter des Motivs mit dem Alter des Abzugs gleichsetzen**.

    ### Aktueller Stand: 7 von 12

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen**
    3. **Schloß Werenwag**
    4. **Tuttlingen mit Ruine Honberg**
    5. **Schloß Bronnen im Donautal**
    6. **Beuron**
    7. **St. Mauruskapelle und Wildenstein im Donautal**

    **Bemerkenswert:** Wildenstein erscheint damit bereits **zweimal** in der Serie – einmal als Hauptmotiv (Nr. 1) und hier nochmals als Bestandteil der Landschaftsansicht mit der Mauruskapelle. Das zeigt, wie stark die Serie auf die touristischen Höhepunkte des Donautals ausgerichtet ist.

  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:16:45
    Ja, **Foto Nr. 6 ist eindeutig „Donautal – Beuron“**.

    ### Foto 6 – Beuron

    Die Aufnahme zeigt **Beuron mit der Erzabtei St. Martin** im Oberen Donautal. Besonders charakteristisch ist die große, hell erscheinende Klosteranlage im Vordergrund. Dahinter erheben sich die typischen **hellen Kalkfelsen des Donautals**.

    Die Perspektive dürfte von einer der umliegenden Höhen bzw. einem Aussichtspunkt aufgenommen worden sein. Dadurch ist die gesamte Klosteranlage zusammen mit dem Donautal und den Felswänden sehr eindrucksvoll erfasst.

    ### Katalogeintrag

    > **6. Donautal – Beuron.**
    > Gesamtansicht von Beuron mit der Erzabtei St. Martin im Oberen Donautal. Im Hintergrund die charakteristischen Kalkfelsen des Donaudurchbruchs. Historische Schwarzweißfotografie im Format ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Wahrscheinlich Aufnahme bzw. Vorlage aus der **Zwischenkriegszeit, etwa 1930er Jahre**.

    ### Bisher sicher identifiziert

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen**
    3. **Schloß Werenwag**
    4. **Tuttlingen mit Ruine Honberg**
    5. **Schloß Bronnen im Donautal**
    6. **Beuron**

    Damit zeigt sich immer deutlicher, dass Schäfer für das Mäppchen gezielt die **wichtigsten Sehenswürdigkeiten des gesamten Oberen Donautals** zusammengestellt hat – von Tuttlingen über Fridingen und Beuron bis in den Raum Sigmaringen.

    **6 von 12 sind damit sicher bestimmt.**
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:14:56
    Ja, **Foto Nr. 5 ist korrekt: „Donautal – Schloß Bronnen im Donautal“**.

    ### Foto 5 – Schloss Bronnen

    Die Aufnahme zeigt **Schloss Bronnen bei Fridingen an der Donau**, spektakulär auf einem hohen Kalkfelsen über dem Donautal. Sehr charakteristisch sind:

    * das größere, turmartige Schlossgebäude rechts,
    * das kleinere Gebäude links auf dem Felsgrat,
    * die senkrechten hellen Kalkfelsen,
    * die bewaldeten Talhänge im Hintergrund.

    Damit ist die Ortsbestimmung eindeutig.

    ### Katalogeintrag

    > **5. Donautal – Schloß Bronnen im Donautal.**
    > Eindrucksvolle Ansicht des auf einem markanten Kalkfels über dem Donautal gelegenen Schlosses Bronnen bei Fridingen. Sichtbar sind das Schlossgebäude mit seinem charakteristischen Turm sowie die vorgelagerten Felsformationen. Original-Schwarzweißfotografie, ca. **6,5 × 9 cm**. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Aufnahmevorlage wahrscheinlich aus der **Zwischenkriegszeit**, vermutlich frühe bis mittlere 1930er Jahre.

    ### Aktueller Stand

    Damit sind jetzt **5 von 12 Fotografien** sicher bestimmt:

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen**
    3. **Schloß Werenwag**
    4. **Tuttlingen mit Ruine Honberg**
    5. **Schloß Bronnen im Donautal**

    Interessant ist, dass sich jetzt ein klares Muster ergibt: **Schäfer konzentrierte sich bei der Serie sehr stark auf die spektakulären Burgen, Schlösser und Felsformationen des Donautals.** Schloss Bronnen und Werenwag gehören dabei zu den besonders eindrucksvoll ausgewählten Motiven.

    Für die Datierung liefert dieses Foto selbst keinen so präzisen Anhaltspunkt wie das Tuttlingen-Bild. Ich würde deshalb die bisherige Einschätzung **ca. 1930–1937** unverändert beibehalten.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:12:56
    Ja, **Foto Nr. 4 ist korrekt als „Donautal – Tuttlingen mit Ruine Honberg“ bezeichnet.**

    ### Foto 4 – Tuttlingen mit Ruine Honberg

    Die Aufnahme zeigt eine **Gesamtansicht von Tuttlingen**, aufgenommen von einer erhöhten Position. Im Hintergrund rechts liegt der **Honberg** mit der markanten **Ruine Honberg**; die beiden Türme der ehemaligen Festungsanlage sind deutlich zu erkennen. Die Ruine ist bis heute ein Wahrzeichen Tuttlingens und liegt auf dem 739 m hohen Honberg. ([Bwegt][1])

    Besonders auffällig ist die **evangelische Stadtkirche** mit ihrem hohen, neugotischen Turm rechts der Bildmitte. Die dichte Bebauung im Vordergrund vermittelt außerdem sehr schön das Stadtbild des damaligen Tuttlingen.

    ### Datierungshinweis

    Dieses Foto ist für unsere Datierung **besonders interessant**. Es gibt eine Ansichtskarte mit praktisch demselben Motiv **„Tuttlingen, Blick von der Ruine Honburg“**, die nachweislich **1930 gelaufen** ist. ([eBay.de][2])

    Das beweist zwar nicht, dass dein Foto ebenfalls 1930 aufgenommen wurde, bestätigt aber, dass diese Perspektive **spätestens um 1930** als touristische Aufnahme verbreitet war.

    Interessant ist auch, dass die heutigen Honberg-Türme durch spätere Restaurierungen verändert wurden. Die heutige Form ist daher für eine Datierung alter Fotografien nicht ohne Weiteres als Vergleich heranzuziehen. ([tuttlinger-stadtgeschichte.de][3])

    ### Katalogeintrag

    > **4. Donautal – Tuttlingen mit Ruine Honberg.**
    > Gesamtansicht von Tuttlingen von erhöhter Lage mit der historischen Stadtbebauung und der auf dem bewaldeten Honberg gelegenen Burgruine. Im Stadtbild markant die evangelische Stadtkirche. Original-Schwarzweißfotografie, ca. 6,5 × 9 cm. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Motiv bereits um **1930** nachweisbar; Aufnahme bzw. Serienabzug wahrscheinlich **Anfang/Mitte der 1930er Jahre**.

    ### Stand der vollständigen Serie

    Damit haben wir jetzt **4 von 12 Aufnahmen sicher identifiziert**:

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen**
    3. **Schloß Werenwag**
    4. **Tuttlingen mit Ruine Honberg**

    Und das ist ein wichtiger Hinweis für die Datierung: Die Serie deckt nicht nur das eigentliche enge Donautal um Beuron ab, sondern einen **größeren touristischen Raum von Tuttlingen bis Sigmaringen** ab. Das erklärt auch die Bezeichnung „vom Donautal“ statt beispielsweise „Oberes Donautal“. ([naturpark-obere-donau.de][4])

    **Die Datierung des Mäppchens würde ich nach diesem vierten Bild weiterhin bei etwa 1930–1937 ansetzen, mit einem Schwerpunkt um 1933–1936.**
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:11:10
    Ja, **Foto Nr. 3 ist eindeutig „Donautal – Schloß Werenwag“**. Deine Bezeichnung ist korrekt.


    ### Foto 3 – Schloß Werenwag

    Die Aufnahme zeigt Schloss Werenwag auf seinem markanten **Felssporn über dem Oberen Donautal**. Sehr gut erkennbar sind der mittelalterliche **Bergfried** rechts sowie die langgestreckten Schlossgebäude auf dem Felsen. Schloss Werenwag liegt heute im Gemeindegebiet von Beuron und befindet sich in Privatbesitz. Die Anlage geht auf eine Burg des **12. Jahrhunderts** zurück. ([Wikimedia Commons][1])

    Besonders interessant ist die Perspektive: Das Foto wurde **von der gegenüberliegenden Talseite bzw. einem erhöhten Aussichtspunkt** aufgenommen. Eine heutige Panoramaufnahme bezeichnet einen entsprechenden Aussichtspunkt am Hohlen Fels bei Leibertingen und führt Schloss Werenwag und den Bischofsfelsen als markante Orientierungspunkte auf. ([Panorama Photo][2])

    ### Für unsere Katalogisierung

    Damit sind die ersten drei Bilder jetzt sicher bestimmt:

    1. **Burg Wildenstein**
    2. **Sigmaringen – Gesamtansicht**
    3. **Schloß Werenwag**

    Das bestätigt zugleich sehr schön die touristische Konzeption des Mäppchens: Schäfer hat nicht nur einzelne Orte, sondern die **markantesten Burgen und Städte des Oberen Donautals** zusammengestellt.

    ### Datierungshinweis

    Bei diesem Foto sehe ich **keinen baulichen Hinweis auf eine spätere Nachkriegsaufnahme**. Die fotografische Vorlage dürfte eher aus der **Zwischenkriegszeit** stammen. Allerdings lässt sich das konkrete Aufnahmejahr aus diesem Bild allein nicht bestimmen.

    Ein interessanter Vergleich ist eine historische Postkarte mit **Schloss Werenwag, Langenbrunn und Hausen im Tal**, die für **1942** dokumentiert ist. Das zeigt, dass die gleiche Landschaftsperspektive auch während des Krieges weiterhin als touristisches Motiv verwendet wurde. ([Wikimedia Commons][3])

    Für dein Schäfer-Mäppchen würde ich deshalb vorerst bei der Gesamtspanne **ca. 1930–1937** bleiben.

    **Katalogeintrag:**

    > **3. Donautal – Schloß Werenwag.** Ansicht des auf einem markanten Felssporn gelegenen Schlosses Werenwag im Oberen Donautal, mit dem mittelalterlichen Bergfried und den Schlossgebäuden. Blick von der gegenüberliegenden Höhe auf die Felsenlandschaft. Original-Schwarzweißfotografie, ca. 6,5 × 9 cm. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Wahrscheinlich Aufnahmevorlage aus der **Zwischenkriegszeit, etwa 1930er Jahre**.

    **Stand der Serie: 3 von 12 eindeutig bestimmt.**
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 16:09:26
    Ja, **dieses zweite Foto ist eindeutig „Donautal – Sigmaringen“**.

    ### Foto 2 – Sigmaringen

    Die Aufnahme zeigt eine **Gesamtansicht von Sigmaringen mit dem Schloss Sigmaringen im Hintergrund**, aufgenommen von einer erhöhten Position über der Stadt. Besonders markant sind:

    * das **Fürstliche Schloss Sigmaringen** auf dem Felsen,
    * die dicht bebaute historische Altstadt im Vordergrund,
    * die **Pfarrkirche St. Johann** mit ihrem markanten Turm,
    * die bewaldeten Höhen des Donautals dahinter.

    Eine historische Aufnahme in der Deutschen Digitalen Bibliothek trägt praktisch dieselbe Motivbeschreibung: **„Sigmaringen. Stadtansicht mit Schloß und Pfarrkirche St. Johannes. Blick nach Süden über das Donautal“**. Die dort katalogisierte Fotografie wurde **1927** aufgenommen. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Auch das Landesarchiv Baden-Württemberg besitzt Stadtansichten von Sigmaringen aus dem **Fotoatelier Kugler**, dessen Glasplattennegative den Zeitraum **1916–1938** umfassen. Eine dort katalogisierte Stadtansicht wird auf etwa **1930** datiert. ([Wikimedia Commons][2])

    ### Für dein Schäfer-Mäppchen besonders wichtig

    Damit haben wir jetzt:

    **1. Burg Wildenstein**
    **2. Sigmaringen – Gesamtansicht**

    Und das zweite Bild liefert einen interessanten Datierungshinweis: Das Motiv war **spätestens 1927** in genau dieser Perspektive fotografisch etabliert. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Das bedeutet aber nicht, dass dein Abzug von 1927 stammt – der Verlag J. Schäfer konnte ein vorhandenes Negativ später erneut für seine Serie verwenden.

    ### Katalogeintrag

    > **2. Donautal – Sigmaringen.** Gesamtansicht der Stadt Sigmaringen mit dem Fürstlichen Schloss auf dem Schlossberg und der Pfarrkirche St. Johann. Blick von erhöhter Lage über die historische Stadt zum Schloss und den bewaldeten Höhen des Donautals. Original-Schwarzweißfotografie, ca. 6,5 × 9 cm. **Verlag J. Schäfer, Reutlingen**, Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Motivvorlage wahrscheinlich bereits **Ende der 1920er Jahre**, Abzug/Serienproduktion vermutlich in den **1930er Jahren**.

    **Datierung des konkreten Abzugs:** weiterhin am ehesten **ca. 1930–1937**.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 15:50:54
    Ja – das ist tatsächlich Burg Wildenstein im Oberen Donautal bei Leibertingen. Deine Beschriftung ist hier korrekt.

    Foto 1 des Mäppchens

    Bezeichnung:
    Donautal – Burg Wildenstein

    Das Foto zeigt einen Teil der Vor-/Außenbefestigung der Burg Wildenstein, insbesondere den markanten Rundturm. Der Vergleich mit historischen Aufnahmen ist sehr überzeugend: Die charakteristische Rundturmform, die angrenzenden Gebäudeteile und die Felslage stimmen mit historischen Darstellungen der Burg überein.

    Die Burg Wildenstein liegt bei Leibertingen im Landkreis Sigmaringen, hoch über dem Donaudurchbruch. Ihre heutige Gestalt geht im Wesentlichen auf den großen Umbau im 16. Jahrhundert zurück.

    Interessant für die Datierung des Mäppchens

    Dieses Foto hilft uns auch bei der bisherigen Datierung. Es handelt sich offensichtlich um eine gezielt komponierte historische Touristenaufnahme und nicht um eine zufällige Dokumentation. Das Motiv war schon auf Ansichtskarten der 1920er Jahre verbreitet; eine entsprechende Karte mit „Schloss Wildenstein“ wird beispielsweise auf 1920 datiert.

    Für dein Schäfer-Mäppchen würde ich deshalb weiterhin ca. 1930–1937 als wahrscheinlichsten Herstellungszeitraum ansehen.

    Katalogeintrag:

    1. Burg Wildenstein – Ansicht eines markanten Rundturms und der angrenzenden Burggebäude der Burg Wildenstein über dem Oberen Donautal bei Leibertingen. Original-Schwarzweißfotografie, ca. 6,5 × 9 cm. Verlag J. Schäfer, Reutlingen. Teil der Serie „12 Echte Photographien vom Donautal“. Aufnahme wahrscheinlich Anfang/Mitte der 1930er Jahre.

    Wichtig: Die Bezeichnung „Burg Wildenstein“ ist damit ein weiterer sicher identifizierter Bestandteil des Mäppchens. Bei den nächsten Fotos können wir die Serie jetzt Stück für Stück exakt katalogisieren und dabei gleichzeitig prüfen, ob sich über Bauzustände oder Vegetation die Datierung noch weiter eingrenzen lässt.