Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Dienstag, 11. August 2026 um 08:40:11
    Das **5. Foto bestätigt die Richtung der bisherigen Datierung sehr deutlich**. Es ist eine klassische **Fernansicht von Badenweiler über die Rheinebene zu den Vogesen**. Genau für dieses Motiv gibt es sogar einen sehr guten archivalischen Datierungsanker.

    ### 5. Foto – Fernblick über Badenweiler zur Rheinebene

    Im Bild erkennt man links die **Burgruine Badenweiler** auf dem bewaldeten Burgberg. Der Blick geht von einer erhöhten Lage über den Ort und die Weinberge weit hinaus in die **Rheinebene**; am Horizont stehen die Vogesen. Der heutige Tourismusverband beschreibt genau diesen Blick von der Burg als Panorama über Rheinebene, Römerberg und Schwarzwald.

    Besonders wichtig ist aber ein Eintrag des **Landesarchivs Baden-Württemberg**: Dort ist ein Foto **„Badenweiler: Fernblick zur Rheinebene“** aus der Sammlung Willy Pragher auf den **13. Mai 1955** datiert.

    Das ist zwar noch **kein Beweis, dass dein Metz-Abzug vom selben Negativ stammt**, aber der Motivvergleich ist für die zeitliche Einordnung sehr wertvoll.

    ### Auffälligkeit im Vordergrund

    Rechts unten erkennt man einen größeren, repräsentativen Gebäudekomplex innerhalb des Kurortbereichs. Zusammen mit der Burg und der Topografie ist damit ein sehr charakteristischer historischer Badenweiler-Blick gegeben.

    Und genau hier wird die Serie interessant: Die bisherigen fünf Bilder wirken **nicht wie zufällig zusammengestellte alte Ansichtsfotos**, sondern zunehmend wie eine **einheitlich fotografierte Badenweiler-Serie**.

    ### Neue Datierung nach 5 von 12 Bildern

    Ich würde die Datierung jetzt etwas präziser fassen:

    | Bestandteil | Einschätzung |
    |---|---|
    | Fotos 1–5 | überwiegend **ca. 1950–1955** |
    | wahrscheinlichste Aufnahmephase | **1954–1955** |
    | Fotomappe | **ca. 1954–1956** |
    | Verlag | Gebr. Metz, Tübingen |
    | Format | 6½ × 9 cm |
    | Charakter | originale kleine Souvenir-Fotomappe mit echten Fotoabzügen |

    Der **13. Mai 1955** ist momentan der wichtigste externe Vergleichspunkt. Hinzu kommt, dass das staatliche Kurmittelhaus/Markgrafenbad **1954–1958** großzügig umgebaut und erweitert wurde. Das ist für die nächsten Bilder besonders wichtig: Sobald eines der Fotos das Bad oder die Thermalanlagen zeigt, können wir möglicherweise feststellen, **ob die Aufnahme vor oder nach Beginn dieses Umbaus entstand**.

    Auch für das alte Kurhaus existiert ein archivalisch auf **Juli 1954** datiertes Foto.

    ### Ein wichtiger Zwischenbefund

    Damit ergibt sich inzwischen eine interessante zeitliche Klammer:

    **1954 → Umbau der Thermalanlagen**
    **13. Mai 1955 → archivierte Badenweiler-Fernansicht**
    **1957 → bereits gelaufene Badenweiler-Fotokarte mit Kurhaus-Terrasse nachweisbar**
    **18. Oktober 1958 → Badenweiler-Fernsehbeitrag im SWR**

    Das macht **1954–1956** als Entstehungszeit deiner 12er-Metzmappe momentan ausgesprochen plausibel.

    ### Mein aktueller Stand

    Nach fünf Bildern würde ich daher vorläufig katalogisieren:

    > **Gebr. Metz, Tübingen (GMT), „Thermalkurort Badenweiler – südl. Schwarzwald“, 12 echte Photographien, 6½ × 9 cm, ca. 1954–1956. Die fotografischen Aufnahmen wahrscheinlich um 1954/55.**

    **Die nächsten Bilder sind jetzt besonders wichtig.** Wenn unter den verbleibenden sieben Aufnahmen das **Markgrafenbad/Thermalbad, Kurhaus, Römerbad oder ein Hotel** erscheint, können wir die Datierung möglicherweise auf **ein oder zwei Jahre** eingrenzen.
  • admin - Dienstag, 11. August 2026 um 08:37:36
    Dieses **4. Foto ist für die Datierung ein echter Wendepunkt**. Es zeigt sehr wahrscheinlich **Badenweiler aus den Weinbergen von Oberweiler bzw. vom Römerberg**. Das lässt sich jetzt sogar mit einem historischen Archivfoto abgleichen: Das Landesarchiv Baden-Württemberg führt eine Aufnahme mit exakt dem Motiv **„Oberweiler: Blick auf Badenweiler vom Weinberg (Römerberg)”**, datiert auf den **13. Mai 1955**.

    ### 4. Foto – Motiv

    Im Vordergrund sind deutlich die **Rebstöcke des Markgräfler Weinbaugebiets** zu erkennen. Der Blick geht über Oberweiler hinweg auf Badenweiler und die bewaldeten Höhen des Südschwarzwaldes.

    Das passt hervorragend zur Topografie: Badenweiler liegt an einem Ausläufer des Südschwarzwaldes, während die Weinlagen unmittelbar unterhalb des Ortes liegen.

    ### Und jetzt wird es für unsere Datierung spannend

    Das Archivfoto von **Willy Pragher** ist zwar nicht automatisch dasselbe Negativ wie dein Metz-Foto, aber es ist ein sehr starker **zeitlicher und motivischer Vergleich**:

    > **Oberweiler – Blick auf Badenweiler vom Weinberg (Römerberg), 13. Mai 1955.**

    Das Landesarchiv datiert dieses Motiv ausdrücklich auf 1955.

    Dein Foto weist außerdem eine **sehr ähnliche fotografische Ästhetik der 1950er Jahre** auf. Vor allem die starke Detailzeichnung, der Kontrast und die Gestaltung der Weinbergsansicht passen wesentlich besser in die **Nachkriegszeit** als zu meiner früheren Vermutung 1930er Jahre.

    ### Meine Datierung korrigiere ich deshalb erneut

    Nach vier Bildern halte ich jetzt folgende Einordnung für am wahrscheinlichsten:

    | Bestandteil | neue Einschätzung |
    |---|---|
    | **Aufnahme 1** | ca. **1945–1955** |
    | **Aufnahme 2** | ca. **1945–1955** |
    | **Aufnahme 3** | ca. **1945–1955** |
    | **Aufnahme 4** | **ca. 1950–1955**, möglicherweise nahe **1955** |
    | **Herstellung der Mappe** | **ca. 1950–1958** |
    | **wahrscheinlichster Zeitraum insgesamt** | **ca. 1953–1956** |

    Ich würde inzwischen sogar **1954–1956 als Arbeitsdatierung** für die gesamte Serie favorisieren.

    ### Warum das wichtig ist

    Die bisherigen Fotos sehen auf den ersten Blick wie ältere Vorkriegsaufnahmen aus. Das liegt aber teilweise an:

    - dem Schwarzweiß-Filmmaterial,
    - dem sehr harten Kontrast,
    - der fehlenden modernen Beschriftung,
    - den historischen Gebäuden,
    - und dem bewusst „zeitlosen“ Charakter touristischer Landschaftsaufnahmen.

    Das vierte Bild zeigt aber einen **entscheidenden modernen Bezugspunkt: die Weinberglage**. Und genau für diesen Blickwinkel existiert eine **archivalisch auf den 13. Mai 1955 datierte Aufnahme**.

    Das macht eine **1950er-Jahre-Entstehung der Metz-Serie wesentlich wahrscheinlicher**.

    ### Noch ein interessanter Punkt

    Die Römerberg-Klinik in Oberweiler, die in diesem Landschaftsbereich ebenfalls zu den markanten Gebäuden gehört, wurde bereits **1906/07** errichtet. Sie ist daher kein enger Datierungsanker, bestätigt aber die historische Identität der Landschaft.

    **Zwischenstand nach 4 von 12 Bildern:**
    Ich würde die Mappe momentan **nicht mehr als „alte Vorkriegsserie, später neu verpackt“ beschreiben**, sondern eher als **originale Gebr.-Metz-Souvenirserie der mittleren 1950er Jahre**, bei der die Fotografien vermutlich **um 1950–1955** entstanden sind.

    Das ist jetzt eine deutlich belastbarere Arbeitshypothese als die anfängliche Datierung auf 1930–1940.

    **Das 5. Bild könnte sehr entscheidend werden** – insbesondere wenn darauf das Kurhaus, die Römertherme, ein Hotel oder eine konkrete Straße zu sehen ist.
  • admin - Dienstag, 11. August 2026 um 08:35:31
    Das **3. Foto ist ein sehr wichtiger Hinweis** – und ich würde damit meine bisherige Datierung der Aufnahmen **nach oben korrigieren**.

    ### 3. Aufnahme: Blick von der Burgruine auf Badenweiler

    Der Aufnahmeort ist praktisch eindeutig: **Standort auf der Burgruine Badenweiler**, Blick hinunter über den Kurort. Die große Steinmauer im linken Vordergrund gehört zur Burgruine. Die erhöhte Lage der Burg bietet genau diesen Panoramablick über Badenweiler und den Kurpark.

    Besonders interessant ist das große Gebäude rechts. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um das **Grandhotel Römerbad**. Das Hotel liegt unmittelbar am Schlossplatz, nahe Kurhaus und Burg; historische Ansichten aus genau dieser Perspektive werden im Landesarchiv sogar ausdrücklich als **„Blick auf Hotel Römerbad von der Burgruine“** bezeichnet.

    ### Ein wichtiger Datierungshinweis

    Das Foto selbst wirkt zwar stilistisch älter, **aber die sichtbare Architektur erlaubt keine Datierung auf 1930–1935**. Gerade bei solchen Touristenfotografien ist der fotografische Eindruck sehr trügerisch.

    Das Grandhotel Römerbad bestand bereits seit dem 19. Jahrhundert und wurde mehrfach umgebaut; der heutige Bau geht auf die Erweiterungen des historischen Hotels zurück.

    Noch wichtiger: Das **alte Kurhaus**, das in dieser historischen Ortsansicht zum Ensemble gehört, bestand bis 1972; erst dann wurde es durch das neue Kurhaus ersetzt.

    ### Was ich jetzt für die drei Bilder annehme

    Nach dem dritten Bild würde ich die bisherige Aussage **„Aufnahmen ca. 1930–1935“ nicht mehr so eng vertreten**.

    Meine aktuelle Einschätzung:

    | Bild | Aufnahmezeit – derzeitige Einschätzung |
    |---|---|
    | 1. Gesamtansicht | **ca. 1935–1950** |
    | 2. Pauluskirche / Burg | **ca. 1935–1950** |
    | 3. Blick von der Burg auf Römerbad | **ca. 1935–1950** |
    | Herstellung der GMT-Mappe | **wahrscheinlich ca. 1950–1958** |

    **Mein Schwerpunkt liegt inzwischen bei etwa 1940–1950.**

    Der Grund ist auch die **Bildqualität**: Die drei Abzüge haben einen ausgesprochen einheitlichen Charakter. Das spricht dafür, dass Gebr. Metz möglicherweise eine zusammenhängende fotografische Serie für diese Mappe verwendet hat – und nicht wahllos alte Ansichtskartenmotive zusammengestellt hat.

    ### Besonders interessant: die Aufnahme könnte sogar nach 1945 liegen

    Das dritte Bild zeigt eine sehr gepflegte, stark bewaldete und touristisch genutzte Umgebung. Es gibt keinerlei offensichtliche Kriegszerstörungen. Das allein beweist natürlich nichts, ist aber ein weiteres Indiz gegen eine sehr frühe Datierung.

    Außerdem wissen wir inzwischen, dass das Landesarchiv für Badenweiler eine umfangreiche fotografische Überlieferung aus **ca. 1930–1992** besitzt. Vergleichsbilder von Willy Pragher zeigen, dass Ansichten von der Burgruine über Jahrzehnte immer wieder fotografiert wurden.

    ### Für die Sammlung besonders wichtig

    Ich würde daher momentan **nicht mehr versuchen, die Mappe allein anhand des Fotostils auf 1930–1940 zu datieren**.

    Viel aussagekräftiger werden jetzt die **Gebäude in den restlichen neun Bildern**. Wenn beispielsweise ein Hotel, eine Badeanlage oder ein anderes Gebäude auftaucht, dessen Bau- oder Umbaujahr wir exakt kennen, können wir die Serie eventuell auf einen relativ kleinen Zeitraum eingrenzen.

    **Zwischenfazit nach 3 von 12 Bildern:**

    > **Gebr. Metz, Tübingen – „Thermalkurort Badenweiler, südl. Schwarzwald“, 12 echte Photographien, 6½ × 9 cm. Die Mappe wahrscheinlich frühe/mittlere 1950er Jahre; die verwendeten fotografischen Aufnahmen vermutlich etwa 1940–1950.**

    Das halte ich jetzt für belastbarer als meine ursprüngliche Schätzung **1930–1935**.
  • admin - Dienstag, 11. August 2026 um 08:33:20
    Ja – dieses zweite Bild ist für die Datierung **noch interessanter** als das erste.

    ### 2. Aufnahme: Badenweiler mit Pauluskirche und Burgruine

    Im Bild sind zwei sehr markante Fixpunkte eindeutig zu erkennen:

    - **Pauluskirche** im Ortszentrum, mit dem charakteristischen hohen Turm.
    - **Burgruine Badenweiler** unmittelbar dahinter auf dem bewaldeten Burgberg.

    Die heutige Pauluskirche wurde **1893–1898** errichtet und am 26. Juni 1898 eingeweiht. Damit ist die Aufnahme sicher **nach 1898** entstanden.



    ### Was mir bei diesem Foto auffällt

    Die Aufnahme wirkt **deutlich älter als eine typische Nachkriegsaufnahme**:

    - Die Häuser zeigen überwiegend die Architektur des späten 19. bzw. frühen 20. Jahrhunderts.
    - Es sind **keine Automobile oder andere moderne Verkehrsmittel** sichtbar.
    - Die Fotografie besitzt einen sehr klassischen, offenbar älteren Aufnahmecharakter.
    - Die Aufnahme ist offenbar von einem erhöhten Standort im Bereich des Kurparks bzw. der südlichen/östlichen Ortslage gemacht worden.
    - Die Pauluskirche erscheint noch in ihrer ursprünglichen historischen Erscheinung. Besonders wichtig: Der **neugotische Altar wurde erst 1960 ersetzt**, was für dieses Außenbild zwar nicht direkt relevant ist, aber zeigt, dass die Kirche selbst nach dem Krieg erheblich verändert wurde.

    ### Vorläufige Datierung

    Für **dieses konkrete Negativ/Fotomotiv** würde ich meine bisherige Einschätzung etwas nach unten korrigieren:

    **ca. 1925–1938**, wahrscheinlich **um 1930–1935**.

    Ich halte eine Aufnahme erst in den 1950er Jahren inzwischen für **weniger wahrscheinlich**.

    Das ist besonders interessant, weil wir bereits für Badenweiler eine **Gebr.-Metz-Gesamtansicht aus der Zeit um 1915** nachweisen können. Außerdem sind Metz-Badenweiler-Karten noch für 1958 belegt.

    Das bedeutet: **Gebr. Metz hatte offenbar über Jahrzehnte einen Bestand an Badenweiler-Aufnahmen.** Es ist daher durchaus möglich, dass die 12-teilige Mappe der 1950er Jahre ältere Originalaufnahmen verwendet.

    ### Vergleich mit dem ersten Foto

    Jetzt zeichnet sich ein Muster ab:

    | Foto | Motiv | meine Datierung der Aufnahme |
    |---|---|---|
    | **1** | Gesamtansicht Badenweiler / Rheinebene | ca. **1930–1940** |
    | **2** | Pauluskirche / Burg Badenweiler | ca. **1925–1938** |
    | **Mappe** | „12 echte Photographien“ GMT | vermutlich **1950er Jahre** |

    **Das ist ein wichtiger Befund:** Die beiden bisher gezeigten Bilder scheinen stilistisch tatsächlich zu einer **älteren fotografischen Vorlage** zu gehören, die später für die kleine GMT-Souvenirmappe verwendet wurde.

    Ich würde deshalb momentan die **Mappe auf etwa 1950–1956** und die **Aufnahmen selbst überwiegend auf etwa 1930–1935** datieren.

    Schick mir das **3. Foto** – besonders interessant wären jetzt Ansichten mit **Kurhaus, Thermen, Kurpark oder Hotels**. Anhand dieser Gebäude können wir die Datierung noch erheblich enger eingrenzen.
  • admin - Dienstag, 11. August 2026 um 08:31:53
    Das erste Innenfoto ist sehr aufschlussreich. Es handelt sich um eine **Gesamtansicht von Badenweiler aus erhöhter Lage**, mit Blick über den Ort in Richtung Rheinebene und Vogesen.

    ### Was auf dem Foto zu erkennen ist

    Im Vordergrund und Mittelgrund sieht man die dicht bebaute historische Kurlandschaft Badenweilers. Besonders markant sind:

    - die zahlreichen **Villen und Kurhotels** mit aufwendigen Dachformen,
    - die stark durchgrünte Bebauung,
    - im Zentrum ein auffälliger größerer Gebäudekomplex mit Türmchen,
    - dahinter die offene **Rheinebene**,
    - am Horizont die Höhenzüge der **Vogesen**.

    Die Aufnahme ist damit eindeutig eine **Badenweiler-Gesamtansicht** und kein späteres Luftbild.

    ### Für die Datierung besonders wichtig

    Das Foto ist **älter als die Mappe selbst** bzw. kann durchaus einige Jahre älter sein.

    Die entscheidende Beobachtung ist die historische Bebauung: Auf dem Foto ist noch die alte Kurortstruktur vorhanden. Das alte Kurhaus wurde erst **1971 abgebrochen**, nachdem 1972 das neue Kurhaus eröffnet wurde. Damit ist das Foto natürlich spätestens vor 1971 entstanden; für die hier betrachtete Mappe ist aber eine wesentlich frühere Entstehung wahrscheinlich.

    Noch interessanter: Historische Badenweiler-Ansichten des **Verlags Gebr. Metz, Tübingen** sind bereits aus der Zeit um **1915** nachgewiesen. Das zeigt, dass Metz für Badenweiler ältere fotografische Vorlagen mehrfach verwendet haben kann.

    ### Meine Einschätzung für dieses konkrete Foto

    Ich würde die **Aufnahme selbst zunächst auf etwa 1930–1940** datieren, mit einem Schwerpunkt **um 1935**.

    Die **Fotomappe** kann trotzdem deutlich später hergestellt worden sein, etwa **1950er Jahre**. Das ist bei den kleinen „12 Echte Photographien“-Mappen von Gebr. Metz durchaus plausibel: Ein Verlag konnte vorhandene Negativbestände bzw. ältere Aufnahmen für eine neue Souvenirserie weiterverwenden.

    **Damit würde ich momentan unterscheiden:**

    | Merkmal | Einschätzung |
    |---|---|
    | Aufnahme dieses Motivs | **ca. 1930–1940** |
    | wahrscheinlichste Aufnahmezeit | **ca. 1935** |
    | Herstellung/Vertrieb der Mappe | **ca. 1950–1958** |
    | Verlag | Gebr. Metz, Tübingen |
    | Format | 6,5 × 9 cm |
    | Motiv | Gesamtansicht Badenweiler |

    Das ist gegenüber meiner ersten Einschätzung eine **wichtige Präzisierung**: Ich würde die Datierung nicht mehr einfach mit dem Erscheinungszeitraum der Mappe gleichsetzen.

    **Zeig mir das zweite Foto der Mappe.** Wenn wir alle 12 Aufnahmen nacheinander untersuchen, können wir feststellen, ob mehrere Bilder aus derselben älteren Fotoserie stammen. Gerade bei den Gebäuden lässt sich dann möglicherweise sogar eine **engere Aufnahmezeit (z. B. 1932–1936)** bestimmen.
  • admin - Dienstag, 11. August 2026 um 08:30:04
    Das ist eine **sehr typische Fotomappe des Tübinger Verlages Gebr. Metz (GMT)**. Anhand des Umschlags und im Vergleich mit nachweisbaren Metz-Fotografien lässt sich das Stück recht gut einordnen.

    ### Sammlerbeschreibung

    **Titel:** *Thermalkurort Badenweiler – südl. Schwarzwald*
    **Inhalt:** 12 echte Photographien
    **Format der Einzelbilder:** ca. **6,5 × 9 cm**
    **Verlag:** **Gebr. Metz, Tübingen (GMT)**
    **Technik:** echte Fotografien / Silbergelatine-Abzüge
    **Motivgebiet:** Badenweiler und Umgebung, südlicher Schwarzwald
    **Objekt:** kleine Souvenir-Fotomappe für Kurgäste und Reisende

    Die Gestaltung mit dem **achtseitig abgeschrägten Sichtfenster** ist charakteristisch für solche kleinformatigen Metz-Fotomappen. Die Bezeichnung „**ECHTE PHOTOGRAPHIEN**“ ist dabei wichtig: Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Offset- oder Lichtdruck, sondern um fotografische Abzüge.

    ### Datierung

    Ich würde die Mappe derzeit **am ehesten um 1950–1958** datieren, mit einem Schwerpunkt **ca. 1952–1956**.

    Dafür sprechen mehrere Punkte:

    - Die Gestaltung und Typografie wirken deutlich **frühe bis mittlere 1950er Jahre**.
    - Das kleine Format von 6,5 × 9 cm entspricht den bekannten **GMT-Fotomappen** dieser Zeit.
    - Ein besonders interessanter Vergleich stammt aus dem **Stadtmuseum Tübingen**: Dort ist eine Metz-Mappe mit exakt der Angabe **„12 Echte Photographien 6½ × 9 cm“** und dem Format 6,5 × 9 cm **um 1950** katalogisiert.
    - Andererseits produzierte Gebr. Metz entsprechende Badenweiler-Fotokarten noch später. Eine einzelne GMT-Fotopostkarte von Badenweiler ist beispielsweise für **1961** nachgewiesen.

    Damit ist eine Datierung **um 1950–1958** wesentlich plausibler als eine Einordnung in die 1930er/40er Jahre.

    ### Interessanter Hinweis zur Datierung

    Die Bezeichnung **„Thermalkurort Badenweiler“** passt sehr gut zur touristischen Vermarktung Badenweilers in der Nachkriegszeit. Historische Quellen verwenden diese Bezeichnung ebenfalls; Badenweiler wurde als klassischer Thermalkurort im südlichen Schwarzwald beworben.

    Die **Aufnahmezeit der einzelnen Fotografien kann allerdings einige Jahre vor dem Druck der Mappe liegen**. Das ist bei solchen Souvenirserien normal. Entscheidend wären deshalb die **12 Innenaufnahmen**.

    ### Sammlerwert

    Bei einer vollständigen Mappe mit allen 12 Fotografien würde ich ungefähr ansetzen:

    | Zustand | realistischer Sammlerwert |
    |---|---:|
    | unvollständig / beschädigt | **5–10 €** |
    | vollständig, durchschnittlich | **12–20 €** |
    | vollständig, sehr guter Zustand | **20–30 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten / selten angeboten | **30–40 €** |

    Der Wert liegt weniger in den einzelnen Fotografien als in der **kompletten, originalen Zusammenstellung**. Für einen Sammler von **Gebr. Metz/GMT**, Badenweiler oder historischen Schwarzwald-Fotografien ist die Mappe interessanter als eine einzelne GMT-Ansichtskarte.

    **Wichtig:** Wenn du mir jetzt die **12 Innenaufnahmen** zeigst, kann ich die Datierung deutlich genauer eingrenzen. Besonders Gebäude, Fahrzeuge, Kleidung, Kurparkanlagen und die Beschriftung einzelner Bilder können zeigen, ob die Aufnahmen tatsächlich um **1950** oder eher **1955–1960** entstanden sind.
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 18:12:21
    ## Bild 10: „Donautal – Schloss Mühlheim an der Donau“

    Das **zehnte und letzte Bild** ist für die Gesamtbeurteilung der Mappe tatsächlich der entscheidende Treffer.

    Denn **Schloss Mühlheim** gehört ausdrücklich zum historischen Donautal-Bildprogramm von **Gebr. Metz, Tübingen**. Die Deutsche Digitale Bibliothek weist einen Metz-Bildbestand „Donautal“ nach, der unter anderem **die Burg in Mühlheim an der Donau, Beuron, Bronnen, Gutenstein, Sigmaringen, Werenwag und Wildenstein** umfasst. Dieser Bestand ist auf **1900** datiert – ausdrücklich aufgrund des Poststempels einer identischen Karte mit der Bestellnummer 481. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Damit haben wir jetzt einen **sehr starken Abschlussbefund**.

    ### Die zehn Motive deiner Mappe

    | Nr. | Motiv |
    | -----: | --------------------------------- |
    | 1 | Knopfmacherfelsen – Beuron |
    | 2 | St. Mauruskapelle – Wildenstein |
    | 3 | Gutenstein |
    | 4 | Schloss Werenwag |
    | 5 | Stiegelefels bei Fridingen |
    | 6 | Erzabtei Beuron – Wildenstein |
    | 7 | Schloss Bronnen |
    | 8 | Burg Wildenstein |
    | 9 | Schloss Sigmaringen |
    | **10** | **Schloss Mühlheim an der Donau** |

    Und jetzt kommt der entscheidende Punkt:

    Der historische Metz-Bestand von **1900** nennt praktisch genau dieselbe touristische Motivwelt: **Beuron, St. Mauruskapelle, Schloss Bronnen, Gutenstein, Mühlheim, Sigmaringen, Werenwag und Wildenstein**. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Das ist aus meiner Sicht **kein zufälliges Zusammentreffen**.

    ---

    ## Das Mühlheim-Bild selbst

    Auf deinem Foto ist das **Schloss der Herren von Enzberg** auf dem markanten Bergsporn über der Donau zu sehen. Die Stadt Mühlheim beschreibt das Schloss heute als markanten Bestandteil des historischen Stadtbildes; die mittelalterliche Stadtanlage entstand auf diesem Bergsporn spätestens ab dem frühen 13. Jahrhundert. ([Mühlheim an der Donau][2])

    Sehr interessant ist die Perspektive deines Fotos:

    * Aufnahme von der gegenüberliegenden Donauseite
    * Schloss hoch über dem Fluss
    * ruhiger Donauabschnitt im Vordergrund
    * historische Bebauung am Fuß des Schlossbergs
    * starke Betonung der Spiegelung
    * bewusst als Landschafts- und Stimmungsbild komponiert

    Das ist ein typisches **touristisches Donautal-Motiv**, kein rein architektonisches Dokument.

    ### Und hier haben wir sogar einen konkreten historischen Vergleich

    Ein heute dokumentiertes Angebot weist eine **Gebr.-Metz-Karte „Donautal mit Schloss Mühlheim“** bereits für etwa **1920** nach. ([Oldthing][3])

    Damit lässt sich die Entwicklung sehr schön nachvollziehen:

    **Gebr. Metz fotografiert/veröffentlicht Mühlheim spätestens im frühen 20. Jahrhundert → das Motiv bleibt Bestandteil des Donautal-Programms → Jahrzehnte später erscheint es in deiner frühen Agfacolor-Farbmappe.**

    ---

    # Jetzt können wir die Mappe wesentlich sicherer einordnen

    Die zehn Bilder zeigen **nicht einfach zehn beliebige Donautal-Aufnahmen**.

    Vielmehr scheint Metz für die Farbmappe bewusst auf die **bereits etablierte touristische Ikonografie des oberen Donautals** zurückgegriffen zu haben.

    Das ist besonders bemerkenswert, weil der historische Metz-Bestand von 1900 bereits nahezu dieselben „Schlüsselorte“ enthält. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    ### Deshalb würde ich meine bisherige Einschätzung etwas korrigieren:

    Ich würde **nicht mehr versuchen, jedes einzelne Farbphoto auf ein bestimmtes Aufnahmejahr zu datieren**.

    Viel sinnvoller ist die Unterscheidung:

    **1. Historisches Metz-Motivprogramm:**
    bereits um **1900** nachweisbar.

    **2. Einzelne fotografische Vorlagen:**
    teilweise möglicherweise älter bzw. aus verschiedenen Aufnahmegenerationen.

    **3. Deine Farbmappe:**
    eine wesentlich spätere **Agfacolor-Ausgabe**.

    ---

    # Meine endgültige Datierung der Mappe

    Nach Betrachtung **aller zehn Bilder** würde ich die Mappe jetzt am ehesten datieren auf:

    ### **ca. 1952–1955**

    ### wahrscheinlich **1953/54**

    Ich würde in einer Sammlerbeschreibung daher schreiben:

    > **Gebr. Metz, Tübingen (GMT), „Donautal – 10 Farbphotobilder nach Agfacolor-Aufnahmen“, frühe bis mittlere 1950er Jahre, wahrscheinlich 1953/54. Zehn farbige Donautal-Ansichten im Format ca. 7,5 × 10,5 cm. Die Motivauswahl greift auf die bereits seit der Kaiserzeit etablierte Donautal-Bildtradition des Metz-Verlags zurück; zahlreiche der dargestellten Orte sind bereits in einem um 1900 datierten Metz-Bildbestand nachweisbar.**

    Das ist wesentlich belastbarer als die anfängliche Aussage, die einzelnen Bilder seien allesamt um 1950 aufgenommen worden.

    ---

    ## Besonders interessant für Sammler

    Der historische Metz-Bestand ist hier außergewöhnlich hilfreich: Er umfasst bereits **Mühlheim, Sigmaringen, Werenwag, Wildenstein, Bronnen, Gutenstein und Beuron**. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Damit besitzt deine Mappe eine **direkte motivgeschichtliche Verbindung zu einem dokumentierten Metz-Bildprogramm von um 1900**.

    Das erhöht meiner Ansicht nach den sammlungsgeschichtlichen Reiz deutlich.

    ### Meine abschließende Wertschätzung

    Für die **vollständige Mappe mit allen 10 Farbphotobildern** würde ich nach dieser Untersuchung ansetzen:

    * **15–25 €:** deutliche Gebrauchsspuren / Farbverluste / unvollständig
    * **25–40 €:** vollständig, durchschnittlicher Zustand
    * **40–60 €:** vollständig und gut erhalten
    * **60–80 €:** sehr guter Zustand, kräftige Farben, Mappe sauber und unbeschädigt
    * **über 80 €:** nur bei außergewöhnlich gutem Erhaltungszustand oder einem spezialisierten Donautal-/Metz-Sammler

    **Realistischer Marktwert eines guten vollständigen Exemplars: etwa 40–60 €.**

    Der eigentliche Mehrwert liegt weniger in der Seltenheit einzelner Landschaftsmotive als in der **frühen Agfacolor-Ausführung und der nachweisbaren Verbindung zum historischen Bildarchiv von Gebr. Metz**.

    [Historischer Metz-Bestand „Donautal“ in der Deutschen Digitalen Bibliothek](https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/JA3L3466E57HTD2XPWKFA2G5E2T65MOI?utm_source=chatgpt.com)

    [LEO-BW: historischer Donautal-Bestand des Landesarchivs Baden-Württemberg](https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_05/labw-6-213596/Donautal?utm_source=chatgpt.com)

    [1]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/JA3L3466E57HTD2XPWKFA2G5E2T65MOI?utm_source=chatgpt.com "Donautal - Deutsche Digitale Bibliothek"
    [2]: https://muehlheim-donau.de/freizeit-tourismus/tourismus/?utm_source=chatgpt.com "Tourismus – Mühlheim an der Donau"
    [3]: https://oldthing.de/Muehlheim-an-der-Donau-Donautal-mit-Schloss-Muehlheim-Donau-Panorama-1920-0035983330?utm_source=chatgpt.com "Der Artikel mit der oldhting.de-id 35983330 ist aktuell ausverkauft."
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 18:09:41
    ### Bild 9: „Donautal – Schloss Sigmaringen an der Donau“

    Dieses neunte Bild ist **ein besonders wichtiger Treffer für unsere Gesamtanalyse**. Denn Schloss Sigmaringen gehört nachweislich zum historischen **Donautal-Motivbestand der Gebr. Metz**. Im Landesarchiv Baden-Württemberg ist ein Metz-Bestand „Donautal“ überliefert, der ausdrücklich **Schloss Sigmaringen, Beuron, Bronnen, Gutenstein, Werenwag und Wildenstein** umfasst. Dieser Bestand wird auf **1900** datiert; die Datierung beruht auf dem Poststempel einer identischen Karte mit der Bestellnummer 481. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Noch aussagekräftiger sind einzelne Metz-Belege: Eine **kolorierte** Aufnahme „Schloss Sigmaringen und Donau“ ist im Landesarchiv auf **1904** datiert. Eine weitere Metz-Aufnahme „Schloss Sigmaringen – Ansicht von der Donau“ wird auf **1906** datiert. ([LEO-BW][2])

    ## Was dein Bild zeigt

    Die Perspektive ist sehr charakteristisch:

    * Schloss Sigmaringen auf dem steilen Kalkfelsen
    * die Donau unmittelbar unterhalb des Schlosses
    * die Schlosskapelle bzw. der markante Kirchturm im Hintergrund
    * die historische Schlossarchitektur
    * die stark bewaldeten Hänge
    * im Vordergrund das Wehr bzw. die Staustufe

    Das ist eindeutig **Sigmaringen** und passt hervorragend in das klassische Donautal-Programm von Metz.

    ### Besonders interessant: die Bildvorlage

    Hier wird unsere bisherige These jetzt **noch stärker**.

    Der historische Metz-Bestand von etwa 1900 enthält bereits **genau die Motivwelt**, die deine Mappe zeigt: Beuron, Mauruskapelle, Bronnen, Gutenstein, Sigmaringen, Werenwag und Wildenstein. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Damit sind inzwischen **9 von 9 gezeigten Bildern** thematisch mit dem traditionellen Metz-Donautal-Programm vereinbar.

    Das halte ich für einen sehr deutlichen Hinweis darauf, dass die Farbmappe **bewusst auf dem etablierten Metz-Bildprogramm des Donautals aufbaut**.

    ---

    ## Aber: Das Farbphoto selbst ist deutlich jünger

    Ich würde auch bei diesem Motiv zwischen **Motivvorlage** und **konkreter Farbaufnahme** unterscheiden.

    Die historische Metz-Motivtradition ist hier spätestens für **1904/1906** belegt. ([LEO-BW][3])

    Das von dir gezeigte Farbphoto wirkt dagegen wie eine **Nachkriegsaufnahme**:

    * kräftiger, aber etwas ungleichmäßiger Farbabzug
    * moderne fotografische Perspektive
    * stark gepflegte Park- und Uferanlagen
    * relativ dichter Baumbestand
    * keine sichtbaren Automobile oder anderen eindeutig datierbaren modernen Objekte

    Ich würde das konkrete Farbmotiv deshalb vorläufig auf etwa

    > **1948–1954**

    datieren, mit einer Tendenz zu **ca. 1950–1952**.

    Das ist allerdings eine **Arbeitsdatierung**, keine archivalisch belegte Datierung des konkreten Farbnegativs.

    ---

    # Ein wichtiger Befund für die ganze Mappe

    Jetzt können wir unsere bisherige Aussage wesentlich präziser formulieren.

    Es handelt sich wahrscheinlich **nicht** um eine Mappe, deren zehn Fotos alle gleichzeitig neu aufgenommen wurden.

    Vielmehr sieht es nach einer **frühen Farbausgabe eines bereits etablierten touristischen Metz-Bildprogramms** aus.

    Das lässt sich jetzt sehr gut anhand der Motive nachvollziehen:

    1. Knopfmacherfelsen / Beuron
    2. St. Mauruskapelle / Wildenstein
    3. Gutenstein
    4. Werenwag
    5. Stiegelefels
    6. Erzabtei Beuron / Wildenstein
    7. Schloss Bronnen
    8. Burg Wildenstein
    9. **Schloss Sigmaringen**

    Und gerade die archivalischen Metz-Bestände nennen fast genau diese Orte gemeinsam. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    ### Das ist meiner Meinung nach der bislang stärkste Befund der Untersuchung.

    Die Mappe dürfte deshalb **nicht einfach als „zehn Agfacolor-Aufnahmen aus den frühen 1950er Jahren“** katalogisiert werden.

    Besser wäre:

    > **Frühe Agfacolor-Farbphotomappe von Gebr. Metz, Tübingen, mit zehn Ansichten des Oberen Donautals. Die Serie greift auf die seit der Kaiserzeit etablierte fotografische Motivwelt des Metz-Verlags zurück und dürfte teilweise ältere Bildvorlagen bzw. deren neuere fotografische Fassungen verwenden.**

    ---

    ## Datierung der Mappe – jetzt fast abgeschlossen

    Nach 9 von 10 Bildern würde ich meine Datierung **leicht nach vorne korrigieren**:

    ### **Mappe: ca. 1952–1954**

    **Wahrscheinlichste Datierung: ca. 1953**

    Das erscheint mir inzwischen plausibler als eine allgemeine Spanne bis 1955.

    Warum?

    Die Agfacolor-Technik passt in die frühe Nachkriegszeit, während die Motivauswahl eindeutig auf das ältere Metz-Archiv zurückgreift. Die vorhandenen historischen Metz-Belege von 1900–1906 erklären außerdem, warum einige Motive einen ausgesprochen „klassischen“ Charakter besitzen. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Eine interessante zusätzliche Bestätigung liefert ein Sammler-/Ansichtskartenverzeichnis: Dort sind spätere Metz-Karten aus Sigmaringen beispielsweise für **1956** und **1968** dokumentiert. Das zeigt, dass Metz die Sigmaringen-Motive über Jahrzehnte weiterverwendete. ([Heimatsammlung][4])

    ### Zwischenstand

    **Ausgabe der Mappe:** **ca. 1953**
    **realistische Spanne:** **1952–1954**

    **Fotografische Vorlagen:** teilweise wesentlich älter; bei einzelnen Metz-Motiven ist eine Bildtradition bereits **um 1900–1906** belegt.

    **Bild 9:** wahrscheinlich fotografisch **um 1950**, aber Motivtradition bei Metz spätestens **1904/06**.

    Jetzt fehlt nur noch **Bild 10**. Das dürfte besonders interessant sein, weil wir danach die komplette Zehnerfolge zusammenstellen und prüfen können, **wie eng sie tatsächlich mit dem historischen Metz-Donautal-Bestand von 1900 verbunden ist**.

    [1]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/JA3L3466E57HTD2XPWKFA2G5E2T65MOI?lang=en&utm_source=chatgpt.com "Donautal - Deutsche Digitale Bibliothek"
    [2]: https://www.leo-bw.de/en/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_05/labw-6-195118/Schloss%20Sigmaringen%20und%20Donau?utm_source=chatgpt.com "Schloss Sigmaringen und Donau - Detailseite - LEO-BW"
    [3]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_05/labw-6-195067/Schloss%20Sigmaringen%20Ansicht%20von%20der%20Donau?utm_source=chatgpt.com "Schloss Sigmaringen Ansicht von der Donau - Detailseite - LEO-BW"
    [4]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/72/sigmaringen.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Sigmaringen"
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 18:07:27
    ### Bild 8: „Donautal – Burg Wildenstein / Donautal 811 m“

    Dieses Motiv ist für die Gesamtanalyse **sehr wichtig**, denn Burg Wildenstein ist einer der Orte, die im historischen Donautal-Bildbestand von **Gebr. Metz, Tübingen** ausdrücklich genannt werden. Das Landesarchiv Baden-Württemberg führt diesen Metz-Bestand mit Beuron, Mauruskapelle, Bronnen, Gutenstein, Werenwag und **Wildenstein** und datiert die betreffende Vorlage auf **1900** – allerdings aufgrund des Poststempels einer identischen Karte, also nicht aufgrund eines direkt datierten Negativs. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    ### Was dieses Bild besonders interessant macht

    Dein Farbphoto zeigt Burg Wildenstein aus einer **westlich/südwestlich gelegenen Landschaftsperspektive**. Sehr schön erkennbar sind:

    * die kompakte Burganlage auf dem Felsplateau,
    * der markante Bergfried bzw. Hauptturm rechts,
    * die langgestreckten Gebäudetrakte,
    * die stark bewaldeten Steilhänge,
    * die charakteristischen Jurafelsen,
    * und die noch ausgesprochen wenig erschlossene Landschaft.

    Die Burg selbst ist in ihrer heutigen Grundform weitgehend durch die Umbauten des 16. Jahrhunderts geprägt. ([Bwegt][2])

    ### Ein wichtiger neuer Hinweis zur Datierung

    Für Wildenstein existiert außerdem eine **Gebr.-Metz-Ansichtskarte von 1908**, die im Landesarchiv nachgewiesen ist. Diese ist dort allerdings als Schwarzweiß-Abzug erschlossen. ([LEO-BW][3])

    Noch interessanter ist ein aktuelles Sammlerangebot, das ausdrücklich eine **„Burg Wildenstein – Foto-Ansichtskarte – Verlag Gebr. Metz Tübingen“** aufführt. Damit ist die kontinuierliche Verwendung des Motivs durch Metz zusätzlich belegt. ([Heimatsammlung][4])

    Damit wird die bisherige These immer stärker:

    > **Gebr. Metz hatte Wildenstein bereits Jahrzehnte vor der vorliegenden Agfacolor-Mappe als etabliertes Donautal-Motiv im Programm.**

    ### Ist dein Farbphoto eine alte Aufnahme?

    Hier würde ich diesmal **nicht behaupten**, dass das konkrete Farbphoto von 1900 oder 1908 stammt.

    Das Bild besitzt einen deutlich anderen fotografischen Eindruck als eine typische um 1900 entstandene Aufnahme:

    * sehr klare Farbwiedergabe,
    * relativ moderne Bildkomposition,
    * dichter Baumbestand,
    * keine erkennbare historische Verkehrssituation,
    * und vor allem eine offensichtlich gezielt für eine Farbfotografie ausgewählte Perspektive.

    Ich halte daher für dieses konkrete Bild eine **Aufnahme in den 1940er/frühen 1950er Jahren** für wahrscheinlicher.

    Meine derzeitige Einschätzung:

    **Originalaufnahme:** ca. **1940–1952**
    **wahrscheinlichster Bereich:** **ca. 1947–1952**

    **Farbverarbeitung/Agfacolor-Ausgabe:** frühe 1950er Jahre.

    Damit ist Bild 8 ein schönes Gegenstück zu Werenwag: Bei Werenwag konnten wir eine sehr frühe Metz-Motivtradition bis um 1900 zurückverfolgen; bei Wildenstein ist die Motivtradition ebenfalls alt, aber dein konkretes Farbphoto wirkt wahrscheinlich deutlich jünger.

    ### Ein interessanter Vergleich mit Bild 2 und 6

    Jetzt haben wir bereits **drei verschiedene Ansichten von Wildenstein** innerhalb der Serie:

    1. **St. Mauruskapelle mit Wildenstein**
    2. **Erzabtei Beuron mit Wildenstein**
    3. **Burg Wildenstein als Hauptmotiv**

    Das ist kein Zufall. Metz hat Wildenstein offenbar als eines der wichtigsten **touristischen Leitmotive des Donautals** betrachtet.

    Das historische Metz-Motivprogramm von 1900 umfasst genau diese touristischen Kernpunkte – Beuron, Mauruskapelle, Bronnen, Gutenstein, Werenwag und Wildenstein. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    ---

    ## Zwischenstand nach 8 von 10 Bildern

    | Nr. | Motiv | Einschätzung der Vorlage |
    | ----: | ----------------------------- | ------------------------------------------------------------- |
    | 1 | Knopfmacherfelsen / Beuron | ältere Metz-Vorlage möglich |
    | 2 | St. Maurus / Wildenstein | ältere Metz-Motivtradition |
    | 3 | Gutenstein | ältere Metz-Motivtradition |
    | 4 | Werenwag | alte Metz-Vorlage, möglicherweise um 1900 |
    | 5 | Stiegelefels | eher jüngere Vorlage möglich |
    | 6 | Erzabtei Beuron / Wildenstein | wahrscheinlich Nachkriegsaufnahme |
    | 7 | Schloss Bronnen | alte Metz-Motivtradition, konkrete Aufnahme vermutlich jünger |
    | **8** | **Burg Wildenstein** | **wahrscheinlich ca. 1947–1952** |

    ### Die Mappe selbst

    Nach acht Bildern würde ich die **Ausgabe der Mappe weiterhin bei etwa 1952–1955** sehen, jetzt aber mit einer etwas stärkeren Tendenz zu:

    > **ca. 1953/54**

    Die entscheidende Erkenntnis ist inzwischen sehr belastbar: **Die Serie nutzt die traditionelle Metz-Motivwelt des Donautals, aber die einzelnen Farbfotografien müssen nicht aus demselben Aufnahmejahr stammen.** Der historische Metz-Bestand von 1900 umfasst bereits fast genau die Motivwelt, die wir in deiner Mappe wiederfinden. ([Deutsche Digitale Bibliothek][1])

    Das macht die Mappe sammlungsgeschichtlich deutlich interessanter als eine gewöhnliche 1950er-Jahre-Souvenirmappe.

    **Bild 9 und 10 sind jetzt besonders spannend:** Wenn dort ebenfalls Motive aus diesem alten Metz-Donautal-Programm auftauchen, können wir am Ende ziemlich genau feststellen, **ob die gesamte Zehnerfolge bewusst aus dem historischen Metz-Bestand zusammengestellt wurde.**

    [1]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/JA3L3466E57HTD2XPWKFA2G5E2T65MOI?lang=en&utm_source=chatgpt.com "Donautal - Deutsche Digitale Bibliothek"
    [2]: https://www1.bwegt.de/land-und-leute/das-land-erleben/ausflugsziele/detail/burg-leibertingen/burg-wildenstein-jugendherberge/87295cd6-1837-46e0-981d-c8e15c1e9446/?utm_source=chatgpt.com "Burg Wildenstein / bwegt - Mobilität für Baden-Württemberg"
    [3]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_05/labw-6-195272/Burg%20Wildenstein?utm_source=chatgpt.com "Burg Wildenstein - Detailseite - LEO-BW"
    [4]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/88/88_unter.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Friedrichshafen-Umgebung-01"
  • admin - Montag, 10. August 2026 um 18:04:54
    ### Bild 7: „Donautal – Schloss Bronnen / Donautal 788 m“

    Dieses siebte Bild ist **ein sehr wichtiger Befund für unsere bisherige Datierungsanalyse**. Denn für Schloss Bronnen lässt sich jetzt ein direkter historischer Bezug zu **Gebr. Metz** nachweisen.

    Das Schloss liegt auf einem markanten Felsen im Oberen Donautal zwischen Fridingen und Beuron. ([Wikipedia][1])

    ### 1. Das Motiv gehört eindeutig zum alten Metz-Bildbestand

    In der Deutschen Digitalen Bibliothek ist ein von **Gebr. Metz, Tübingen** fotografierter Donautal-Bestand überliefert, der ausdrücklich **Schloss Bronnen** neben Beuron, Mauruskapelle, Gutenstein, Werenwag und Wildenstein enthält. Der Bestand ist auf **1900** datiert – die Datierung beruht dort auf dem Poststempel einer identischen Postkarte mit der Bestellnummer 481. ([Deutsche Digitale Bibliothek][2])

    Das ist ein außergewöhnlich wichtiger Hinweis.

    Damit haben wir jetzt **mindestens vier Motive deiner Mappe**, für die sich eine frühe Metz-Bildtradition nachweisen lässt:

    * Schloss Bronnen
    * Werenwag
    * Gutenstein
    * Beuron / Mauruskapelle bzw. Wildenstein

    Das stärkt ganz erheblich die These, dass Metz für die spätere Agfacolor-Mappe **auf ältere eigene Bildvorlagen zurückgriff**.

    ### 2. Schloss Bronnen selbst liefert einen interessanten Datierungsanker

    Ein archivalisch erfasstes, koloriertes Foto von Schloss Bronnen ist bereits auf **1911** datiert. Es stammt allerdings von **H. Sting, Tübingen**, nicht von Gebr. Metz. ([LEO-BW][3])

    Noch interessanter ist ein weiterer historischer Beleg von **1931**. ([LEO-BW][4])

    Außerdem wurde Schloss Bronnen **1938 renoviert** und erhielt damals unter anderem Wasser-, Strom- und Telefonanschluss. ([schwaben-kultur.de][5])

    Das hilft bei deinem Bild:

    Die auf deinem Farbphoto sichtbare Anlage entspricht bereits dem **renovierten Schlosszustand nach 1938**. Damit ist eine Aufnahme **vor 1938** für dieses konkrete Bild sehr unwahrscheinlich.

    Das ist ein wichtiger Unterschied zu Werenwag.

    ---

    ## 3. Meine Datierung des konkreten Farbmotivs

    Ich würde das Bild deshalb momentan folgendermaßen einordnen:

    **Fotografische Vorlage:** wahrscheinlich **ca. 1938–1952**

    **Farbaufnahme bzw. Agfacolor-Bearbeitung:** wahrscheinlich **frühe 1950er Jahre**

    **Aufnahme in die vorliegende Mappe:** wahrscheinlich **ca. 1952–1955**

    Dabei ist die Spanne der ursprünglichen Aufnahme bewusst weiter gefasst. Die historische Metz-Motivtradition reicht bei Bronnen nachweislich viel weiter zurück; daraus folgt nicht automatisch, dass dein konkretes Farbnegativ ebenfalls um 1900 entstanden ist.

    ### Besonders auffällig

    Das Bild hat einen ausgesprochen **modernen Farbfotocharakter**, während die Bildkomposition gleichzeitig sehr stark an die klassischen historischen Donautal-Ansichten erinnert.

    Das könnte genau die Produktionsweise der Mappe erklären:

    > **Alte, bewährte Metz-Motive wurden für die neue Farbfotografie neu aufgenommen bzw. vorhandene Bildvorlagen farblich umgesetzt.**

    Das ist derzeit die wahrscheinlichste Erklärung.

    ---

    ## 4. Die Höhenangabe „788 m“

    Die aufgedruckte Angabe **„Donautal 788 m“** ist ebenfalls interessant.

    Heute wird Schloss Bronnen je nach Bezugspunkt mit ungefähr **750 m ü. NN** angegeben. ([Burgenwelt][6])

    Die Angabe auf deinem Bild dürfte daher eine **ältere touristische Höhenangabe** sein bzw. sich auf den damaligen topografischen Bezugspunkt beziehen. Ich würde sie nicht als Hinweis auf ein anderes Schloss interpretieren.

    ---

    ## Zwischenstand nach 7 von 10 Bildern

    Jetzt wird das Bild der Mappe immer klarer:

    | Nr. | Motiv | Einschätzung |
    | ----: | ----------------------------- | -------------------------------------------------------------------------------------------- |
    | 1 | Knopfmacherfelsen / Beuron | ältere Metz-Vorlage möglich |
    | 2 | St. Maurus / Wildenstein | ältere Metz-Motivtradition |
    | 3 | Gutenstein | alte Metz-Motivtradition |
    | 4 | Werenwag | **alte Metz-Aufnahme um 1900/04 nachweisbar** |
    | 5 | Stiegelefels | wahrscheinlich jüngere Vorlage |
    | 6 | Erzabtei Beuron / Wildenstein | wahrscheinlich Nachkriegsaufnahme |
    | **7** | **Schloss Bronnen** | **Motiv bei Metz bereits um 1900 nachweisbar; konkretes Farbmotiv wahrscheinlich nach 1938** |

    Die DDB nennt tatsächlich genau diese Kombination von **Beuron, Mauruskapelle, Bronnen, Gutenstein, Werenwag und Wildenstein** innerhalb eines historischen Metz-Donautal-Bestandes. ([Deutsche Digitale Bibliothek][2])

    ### Meine Datierung der Mappe würde ich jetzt sogar etwas präzisieren:

    **Gebr. Metz, Tübingen – „Donautal – 10 Farbphotobilder nach Agfacolor-Aufnahmen“**

    > **wahrscheinlich erschienen ca. 1952–1954, am ehesten um 1953.**

    Die **fotografischen Vorlagen** stammen dagegen offensichtlich aus unterschiedlichen Generationen bzw. greifen auf ältere Metz-Motive zurück.

    Das macht die Mappe aus meiner Sicht **sammlungsgeschichtlich interessanter**, als wenn es sich lediglich um zehn gewöhnliche Farbfotos der 1950er Jahre handeln würde.

    **Wir haben jetzt noch drei Bilder vor uns.** Gerade Bild 8–10 könnten zeigen, ob die zehn Motive tatsächlich aus dem historischen Metz-Donautal-Bestand ausgewählt wurden. Wenn ja, lässt sich die Mappe möglicherweise sogar als **frühe farbliche Neuauflage eines älteren Metz-Donautal-Bildprogramms** charakterisieren.

    [1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bronnen?utm_source=chatgpt.com "Schloss Bronnen"
    [2]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/JA3L3466E57HTD2XPWKFA2G5E2T65MOI?lang=en "Donautal - Deutsche Digitale Bibliothek"
    [3]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_05/labw-6-195256/Ansicht%20von%20Schloss%20Bronnen?utm_source=chatgpt.com "Ansicht von Schloss Bronnen - Detailseite - LEO-BW"
    [4]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_05/labw-6-207190/Ansicht%20von%20Schloss%20Bronnen?utm_source=chatgpt.com "Ansicht von Schloss Bronnen - Detailseite - LEO-BW"
    [5]: https://www.schwaben-kultur.de/starweb/ska/burgen/servlet.starweb?path=ska%2Fburgen%2F%2Fdetails.web&suche4=3856&utm_source=chatgpt.com "Burgen in Europa"
    [6]: https://www.burgenwelt.org/deutschland/bronnen/object.php?utm_source=chatgpt.com "Burgenwelt - Schloss Bronnen - Deutschland"