Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Mittwoch, 12. August 2026 um 16:31:24
    ### Bild Nr. 2 – „Blick vom Hochblauen nach Marzell“

    Dieses zweite Bild ist **sehr eindeutig identifiziert**: Es zeigt den Blick vom **Hochblauen hinunter auf Marzell im oberen Kandertal**. Die Bildbezeichnung deiner Mappe entspricht damit dem tatsächlichen Motiv. Auch das Landesarchiv Baden-Württemberg führt eine historische Aufnahme ausdrücklich unter **„Marzell: Blick vom Hochblauen auf Marzell“**. ([LEO-BW][1])

    ### Was auf dem Foto besonders auffällt

    Man sieht hier sehr schön die **alte, noch stark landwirtschaftlich geprägte Struktur des Marzeller Beckens**:

    * im Vordergrund und Mittelgrund zahlreiche kleine landwirtschaftliche Parzellen,
    * verstreute Bauernhöfe und kleinere Gebäude,
    * ein relativ kompakter Dorfkern im Tal,
    * darüber die bewaldeten Hänge,
    * im Hintergrund die langgezogenen Schwarzwaldhöhen.

    Besonders interessant ist die große, helle Gebäudestruktur rechts der Bildmitte. Sie hebt sich deutlich von den kleinen Bauernhäusern ab und ist ein guter Orientierungspunkt für den historischen Vergleich.

    Die heutige Gemeinde **Malsburg-Marzell** entstand erst 1974; damals waren Malsburg und Marzell noch selbständige Gemeinden. ([malsburg-marzell.de][2])

    ### Sehr wichtiger Datierungshinweis

    Das Motiv passt **hervorragend zu einer Aufnahme aus den 1920er/30er Jahren**. Der Hochblauen war bereits damals ein stark frequentierter Aussichtspunkt. Eine zeitgenössische Beschreibung von 1952 berichtet sogar, dass Tausende Besucher vom Hochblauen auf das verstreut liegende Marzell blickten und anschließend auf dem Höhenweg Richtung Belchen weitergingen. ([Freiburger historische Bestände][3])

    Für die Datierung deiner Hartmann-Mappe ist außerdem interessant:

    **Die Hochblauenstraße wurde 1928 für den Kraftverkehr freigegeben.** Damit war der Gipfel in der Zeit, in der solche touristischen Fotoheftchen populär wurden, deutlich leichter erreichbar. ([kreiter.info][4])

    Das spricht dafür, dass die Aufnahme **nach etwa 1928** entstanden sein dürfte.

    ### Meine Datierung für dieses Foto

    Ich würde das einzelne Negativ/Fotomotiv derzeit ungefähr so einordnen:

    **Aufnahme:** ca. **1928–1935**
    **Wahrscheinlich:** **um 1930–1933**
    **Druck/Verwendung im Hartmann-Heft:** vermutlich **Mitte der 1930er Jahre**

    Damit passt dieses Bild sehr gut zu meiner bisherigen Einschätzung der gesamten Mappe von ungefähr **1935–1937**.

    ### Sammlerisch besonders interessant

    Dieses Motiv ist sogar **wertvoller für die historische Dokumentation als eine gewöhnliche Landschaftsaufnahme**, weil es einen relativ großen Bereich des damaligen Marzell zeigt. Die Landschaft ist noch ausgesprochen **vorindustriell und landwirtschaftlich** geprägt.

    Außerdem bestätigt die heutige Beschreibung des Hochblauen, dass der Blick nach Osten tatsächlich über Marzell hinweg in Richtung Wiesental führt. ([Freiburg Schwarzwald][5])

    **Zwischenstand der Mappe:**

    | Nr. | Motiv | Einschätzung |
    | --: | --------------------------------- | -------------------------------------------- |
    | 1 | Badenweiler | sehr gutes historisches Ortsmotiv |
    | 2 | Blick vom Hochblauen nach Marzell | **sehr gutes Landschafts- und Ortsdokument** |

    Ich würde dieses Bild innerhalb der 15er-Serie mit **„historisch besonders aussagekräftig“** markieren. Wenn wir die nächsten 13 Bilder genauso durchgehen, können wir am Ende auch feststellen, **ob Hartmann für diese Serie eigene Aufnahmen verwendet hat oder ältere vorhandene Schwarzwaldmotive übernommen hat**.

    [1]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel/labw-5-808677/Marzell%20Blick%20vom%20Hochblauen%20auf%20Marzell?utm_source=chatgpt.com "Marzell Blick vom Hochblauen auf Marzell - Detailseite - LEO-BW"
    [2]: https://www.malsburg-marzell.de/seite/582548/herzlich-willkommen-in-unserer-gemeinde-malsburg-marzell-im-naturpark-s?utm_source=chatgpt.com "Herzlich Willkommen in unserer Gemeinde Malsburg-Marzell im Naturpark Südschwarzwald - Gemeinde Malsburg-Marzell"
    [3]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/markgrafschaft-1952-12/0009/ocr?utm_source=chatgpt.com "Hebelbund Müllheim [Hrsg.]: Die Markgrafschaft: Beiträge aus Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Markgräflerlandes (4. Jahrgang, Heft 12.Dezember 1952) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 4688,fs) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
    [4]: https://www.kreiter.info/familie/docs/paesse/blauen.htm?utm_source=chatgpt.com "Auffahrt zum Blauen oder Hochblauen im Südschwarzwald"
    [5]: https://www.freiburg-schwarzwald.de/blauen.htm?utm_source=chatgpt.com "Freiburg-Schwarzwald.de: Blauen, Hochblauen, Berg im Markgräflerland"
  • admin - Mittwoch, 12. August 2026 um 16:28:23
    ### Bildanalyse – Badenweiler

    Dieses Bild passt **sehr gut in die Serie „Der Schwarzwald-Höhenweg Feldberg–Belchen–Hochblauen“** und zeigt eine typische historische Ansicht von **Badenweiler**, aufgenommen vom erhöhten Burgberg bzw. aus dem Bereich der Burgruine.

    #### Was auf dem Bild zu erkennen ist

    Im unteren Bildbereich liegt der dicht bebaute **Kurort Badenweiler**. Besonders markant ist links die **evangelische Pauluskirche** mit ihrem hohen Turm. Die Kirche wurde 1893–1898 im neoromanischen Stil errichtet und ist damit ein guter zeitlicher Anhaltspunkt für die Aufnahme. ([Badenweiler Tourismus][1])

    Das große, repräsentative Gebäude im Vordergrund rechts ist sehr wahrscheinlich das **Grandhotel Römerbad**. Das Hotel geht auf einen Bau von **1825** zurück und war eines der bedeutendsten Hotels des Kurortes. ([Städte Fotos][2])

    Dahinter zieht sich der bewaldete Hang des **Blauen-Massivs** hinauf. Die charakteristische Siedlungsstruktur mit Villen, Hotels und den zahlreichen Gebäuden der Bäderarchitektur entspricht dem historischen Badenweiler sehr gut.

    ### Besonders wichtig für die Datierung

    Das Foto selbst dürfte **deutlich älter als der Druck des Heftchens** sein. Das ist bei solchen Kleinphotographien häufig: Ein Verlag verwendete vorhandene fotografische Aufnahmen über längere Zeit.

    Für die Serie würde ich deshalb unterscheiden:

    * **Aufnahme:** vermutlich etwa **1925–1935**
    * **Verwendung im Hartmann-Heft:** wahrscheinlich **Mitte der 1930er Jahre**
    * **Gesamtdatierung des Heftchens:** weiterhin ungefähr **1935–1937**

    Ein Reiseführer von **1933** beschreibt Badenweiler bereits mit dem Hotel Römerbad, dem Markgrafenbad und dem damaligen Kurhaus und bestätigt damit die zeitgenössische touristische Bedeutung des Ortes. ([Freiburger historische Bestände][3])

    Ein wichtiger Punkt: Das heute bekannte **neue Kurhaus** darf man mit dem Gebäude auf deinem Foto nicht verwechseln. Das alte Kurhaus von 1853 wurde erst **1971 abgebrochen**, das neue Kurhaus 1972 eröffnet. Dein Foto zeigt eindeutig noch die historische Bebauung vor diesem Umbau. ([Badenweiler Tourismus][4])

    ### Sammlerisch interessant

    Dieses Motiv ist für die Mappe besonders schön, weil es **mehrere historische Orientierungspunkte gleichzeitig** enthält:

    **Badenweiler – Pauluskirche – Hotel Römerbad – bewaldeter Blauen-Hang**

    Damit ist es nicht nur eine Landschaftsaufnahme, sondern eine ausgesprochen gute **historische Ortsansicht aus der Vorkriegszeit**.

    **Bewertung des Einzelbildes innerhalb der Mappe:** sehr gutes und aussagekräftiges Motiv. Es erhöht den dokumentarischen Wert der Serie.

    **Zwischenstand:** Ich würde das Bild derzeit als **Nr. 1 der 15 Kleinphotographien** erfassen und die Mappe beim weiteren Durchgehen systematisch nummerieren. So können wir am Ende feststellen, ob tatsächlich alle 15 Bilder vorhanden sind und ob einzelne Motive besondere Seltenheit besitzen.

    [1]: https://www.badenweiler-tourismus.de/de/ort-badenweiler/geschichte/chronik?utm_source=chatgpt.com "Chronik"
    [2]: https://www.staedte-fotos.de/bild/deutschland~baden-wuerttemberg~lk-breisgau-hochschwarzwald/27672/badenweiler-das-historische-grandhotel-roemerbad-1825.html?utm_source=chatgpt.com "Badenweiler, das historische Grandhotel \"Römerbad\", 1825 erbaut, Juni 2011 - Staedte-fotos.de"
    [3]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0100/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
    [4]: https://www.badenweiler-tourismus.de/attraktion/kur-und-festspielhaus-badenweiler-f2b22c8c87?utm_source=chatgpt.com "Kur- und Festspielhaus Badenweiler"
  • admin - Mittwoch, 12. August 2026 um 16:26:11
    Das ist ein **interessantes Schwarzwald-Fotoheftchen aus der Vorkriegszeit**, und der Verlag Emil Hartmann lässt sich zeitlich recht gut einordnen.

    ### Einordnung des Heftchens

    **Titel:** *Der Schwarzwald-Höhenweg Feldberg–Belchen–Hochblauen*
    **Umfang:** 15 ausgewählte Kleinphotographien
    **Verlag:** Emil Hartmann, Mannheim
    **Format:** ca. 7 × 9 cm
    **Technik:** echte Schwarzweiß-Kleinphotographien bzw. Fotodrucke
    **Thema:** Höhenweg durch den südlichen Schwarzwald vom Feldberg über den Belchen zum Hochblauen

    Die Serie ist auch auf **Photorello.de** mit genau diesen bibliografischen Angaben dokumentiert. ([photorello.de][1])

    ### Datierung

    Ich würde das Heft **nicht in die 1920er Jahre**, sondern ziemlich eindeutig in die **1930er Jahre** setzen.

    Besonders hilfreich ist die Einordnung des Verlags:

    * Eine von Emil Hartmann herausgegebene Fotomappe *Mannheim – 12 ausgewählte Kleinfotos* wird mit **1936** datiert. ([Buchfreund][2])
    * Eine weitere Hartmann-Karte mit dem Titel *Treudeutsche Grüße aus Saarbrücken* ist archivalisch auf **1935** datiert. ([Deutsche Digitale Bibliothek][3])
    * Hartmann produzierte nachweislich bereits um **1930** fotografische Ansichtskarten. ([Deutsche Digitale Bibliothek][4])
    * Auch für Baden-Baden sind Hartmann-Karten von **1935** nachweisbar. ([ZVAB (DE)][5])

    Daraus ergibt sich für dein Heft eine **sehr plausible Datierung von etwa 1934–1938**, wobei ich als wahrscheinlichsten Zeitraum **1935–1937** ansehen würde.

    **Meine derzeitige Datierung: ca. 1936.**

    ### Interessant: der Begriff „Schwarzwald-Höhenweg“

    Der Titel ist sammlerhistorisch besonders interessant. Das Heft ist nicht einfach nur eine Ansammlung von Ortsansichten, sondern vermarktet eine **konkrete touristische Höhenroute**:

    **Feldberg → Belchen → Hochblauen**

    Damit gehört es in die Reihe der kleinen touristischen Foto-Souvenirs, die Wanderwege und Ausflugsregionen anhand einer Serie von Kleinbildern dokumentierten.


    ### Sammlerwert

    Bei solchen Hartmann-Mappen ist der **Inhalt und die Vollständigkeit** wichtiger als der reine Umschlag.

    Meine derzeitige Einschätzung:

    | Zustand | realistischer Wert |
    | ----------------------------------------------- | -----------------: |
    | unvollständig / beschädigt | ca. **5–10 €** |
    | vollständig, durchschnittlich erhalten | **15–25 €** |
    | vollständig, sehr guter Zustand | **25–40 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten / selten angeboten | **40–60 €** |

    Für deine Sammlung würde ich das Stück zunächst mit etwa **25–35 €** ansetzen, **wenn alle 15 Fotografien vorhanden und sauber erhalten sind**.

    Der Vergleich mit anderen Hartmann-Fotomappen ist interessant: Eine *Mannheim – 12 ausgewählte Kleinfotos*-Mappe wird aktuell beispielsweise für **15 €** angeboten. ([Buchfreund][2]) Das bestätigt die Größenordnung, wobei das Schwarzwald-Heft wegen des speziellen regionalen Themas für einen Schwarzwald-Sammler attraktiver sein kann.

    ### Vorläufiges Sammlerfazit

    **Der Schwarzwald-Höhenweg Feldberg–Belchen–Hochblauen**
    15 ausgewählte Kleinphotographien, Verlag Emil Hartmann, Mannheim, ca. **1935–1937**, wahrscheinlich **um 1936**, 7 × 9 cm.

    **Sammlerwert:** etwa **25–35 €**, bei sehr guter Erhaltung bis ca. **50–60 €**.

    Wenn du mir jetzt **die 15 einzelnen Bilder** dieses Heftchens zeigst, kann ich sie wie bei deinen anderen Feldberg-Mappen **einzeln analysieren, die Motive identifizieren, die damalige Landschafts- und Gebäudesituation bestimmen und anschließend den Wert der kompletten Mappe wesentlich genauer einschätzen.**

    [1]: https://www.photorello.de/index.php?%2Fcategory%2F3522=&utm_source=chatgpt.com "Baden-Württemberg / Regierungsbezirk Freiburg / Breisgau ..."
    [2]: https://www.buchfreund.de/de/d/p/97784068/mannheim-12-ausgewaehlte-kleinfotos?utm_source=chatgpt.com "Mannheim 12 ausgewählte Kleinfotos"
    [3]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/W3TKCFAPNSE4MUXCNQDPXIKCJZK4YBLW?utm_source=chatgpt.com "Treudeutsche Grüße aus Saarbrücken Abstimmungsjahr 1935 - Deutsche Digitale Bibliothek"
    [4]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/VVS23OHQSAI6IYSYCIX46ZZAEJVT33DD?utm_source=chatgpt.com "Frankfurt am Main, Römerhof: Treppentürmchen - Deutsche Digitale Bibliothek"
    [5]: https://www.zvab.com/manuskripte-papierantiquitaeten/AK-Baden-Baden-Stiftskirche-Neues-Schlo%C3%9F-Emil/22656770873/bd?utm_source=chatgpt.com "AK. Baden-Baden. Stiftskirche. Neues Schloß.: (1935) Manuskript / Papierantiquität | ABC Versand e.K."
  • admin - Mittwoch, 12. August 2026 um 16:17:49
    Dieses Bild ist nun tatsächlich **das 10. Foto der Mappe**. Und es ist für die Gesamtbewertung interessant, weil der Titel **„Höchste Tannen am Seebuck“** einen klaren Bezug zur damaligen touristischen Wahrnehmung des Feldbergs hat.

    ### „Höchste Tannen am Seebuck“

    Das Foto zeigt eine hochgelegene Aussicht vom Feldbergmassiv über ein tief eingeschnittenes Schwarzwaldtal. Im Vordergrund und an den Hängen stehen einzelne hochgewachsene Fichten/Tannen; genau diese Vegetationserscheinung erklärt die Bezeichnung **„Höchste Tannen“**.

    Der 1933 erschienene Grieben-Führer beschreibt ausdrücklich, dass bei etwa **1250–1300 m** der geschlossene Wald endet, einzelne Tannen aber noch **fast bis zur Hochfläche** hinaufreichen. Das passt bemerkenswert gut zur Bildlegende deiner Fotografie. ([Freiburger historische Bestände][1])

    ### Ein wichtiger Datierungshinweis

    Das Foto zeigt **keine technische Anlage**, keine moderne Bebauung und keine späteren touristischen Einrichtungen. Dadurch gibt es keinen harten Bauzeitanker wie beim Feldberghof.

    Aber: Die Bildsprache und die Bezeichnung **„Höchste Tannen“** passen sehr gut in die Zeit, in der der Feldberg als alpiner Landschafts- und Wintersportort touristisch vermarktet wurde.

    Der Grieben-Führer von **1933** beschreibt genau diese Besonderheit der Vegetation am Feldberg. Das macht **1933 zu einem sehr passenden zeitgenössischen Referenzpunkt**, beweist aber nicht, dass dein Foto genau in diesem Jahr aufgenommen wurde. ([Freiburger historische Bestände][1])

    ### Meine Datierung dieses Fotos

    Ich würde die fotografische Vorlage jetzt auf etwa

    **1920–1932**

    setzen, mit einem Schwerpunkt **ca. 1925–1930**.

    Eine Aufnahme nach 1933 ist grundsätzlich möglich; aus dem Bild selbst lässt sich das aber nicht begründen.

    ---

    # Damit haben wir jetzt wirklich alle 10 Fotografien

    Und hier wird die Serie als Ganzes interessant.

    | Nr. | Motiv | vorläufige Aufnahmezeit |
    | --: | ------------------------------------------------- | ------------------------------------- |
    | 1 | Feldbergturm | ca. 1920–1930 |
    | 2 | Bismarckdenkmal | ältere Vorlage möglich, ca. 1905–1915 |
    | 3 | Gasthaus zum Feldbergturm + Friedrich-Luisen-Turm | ca. 1915–1925 |
    | 4 | Hotel Feldberghof mit Alpen | ca. 1915–1925 |
    | 5 | Blick vom Bärental auf das Feldbergmassiv | ca. 1915–1925 |
    | 6 | Zastlerhütte | ca. 1915–1930 |
    | 7 | Feldsee 1113 m | ca. 1920–1925 |
    | 8 | Hotel Feldberghof im Winter | ca. 1928–1935 |
    | 9 | Blick ins obere Wiesental | ca. 1925–1932 |
    | 10 | **Höchste Tannen am Seebuck** | **ca. 1925–1930** |

    ### Meine wichtigste Schlussfolgerung

    Die **10 Fotografien sind eindeutig nicht als zehn Aufnahmen eines einzigen Tages oder Jahres entstanden**.

    Vielmehr spricht das Gesamtbild für einen **älteren Gebr.-Metz-Bildbestand**, aus dem für die Souvenirmappe geeignete Feldbergmotive ausgewählt wurden.

    Das erklärt auch die Unterschiede zwischen den Motiven:

    * ältere Bauzustände,
    * unterschiedliche fotografische Qualität,
    * Sommer- und Winteraufnahmen,
    * verschiedene Aufnahmehöhen und Perspektiven,
    * teilweise offensichtlich ältere Negativvorlagen.

    Der Feldberg war bereits lange vor dieser Mappe ein etabliertes touristisches Motivgebiet. Der 1933er Reiseführer beschreibt beispielsweise den Feldberg mit **1493 m**, Seebuck mit **1448 m** und die einzelnen hochreichenden Tannen oberhalb der Waldgrenze. ([Freiburger historische Bestände][1])

    ## Meine endgültige Datierung der Mappe

    Nach allen zehn Bildern würde ich meine frühere Einschätzung jetzt so formulieren:

    > **Gebr. Metz, Tübingen – „Feldberg im Schwarzwald 1500 m ü. M. – 10 Photographien“ – Vertrieb Hotel Feldbergerhof, 1279 m ü. M.**
    >
    > **Datierung: ca. 1930–1934, wahrscheinlich um 1932/33.**

    Ich würde **1932/33** inzwischen etwas höher gewichten als die zuvor genannten 1930/31.

    Der Grund ist nicht ein einzelnes Foto, sondern die **Gesamtkonstellation**: Die Mappe verwendet ältere Feldbergmotive, aber mindestens einige Bildvorlagen passen sehr gut in den touristischen Bildbestand, der **um 1930/33** bei Gebr. Metz im Umlauf war. Außerdem beschreibt der zeitgenössische Grieben-Führer von 1933 genau die Landschafts- und Vegetationsmerkmale, die auf deiner Serie werbewirksam herausgestellt werden. ([Freiburger historische Bestände][1])

    ### Sammlerische Einordnung

    Mit **vollständigem Umschlag + allen 10 Originalfotografien** würde ich die Mappe weiterhin bei etwa **50–70 €** im normalen Sammlermarkt sehen; bei sehr gutem Zustand und einem interessierten Schwarzwald-/Metz-Sammler sind **70–100 €** durchaus vertretbar.

    **Für deine Sammlung würde ich sie katalogisieren als:**

    **Gebr. Metz, Tübingen (GMT), ca. 1932/33 – Feldberg im Schwarzwald, 10 Photographien, 6,5 × 9 cm, Vertrieb Hotel Feldbergerhof, vollständige Vorkriegs-Fotomappe.**

    Ein interessanter Nebenaspekt: Das Feldberggebiet wurde erst **1937 als Naturschutzgebiet ausgewiesen**. Die Mappe stammt damit sehr wahrscheinlich noch aus der Zeit unmittelbar vor diesem wichtigen Einschnitt in der Geschichte des Feldbergs. ([naz-feldberg.de][2])

    [1]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0084/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
    [2]: https://naz-feldberg.de/naturschutzgebiet-feldberg?utm_source=chatgpt.com "Naturschutzgebiet Feldberg - Naturschutzzentrum Südschwarzwald - Naturschutzzentrum Südschwarzwald"
  • admin - Mittwoch, 12. August 2026 um 16:09:06
    Jetzt haben wir das **zehnte und letzte Foto** – und dieses Bild ist tatsächlich der **entscheidende Baustein** für die Datierung der gesamten Mappe.

    ### 10. „Blick ins obere Wiesental“

    Das Motiv zeigt eine typische Winteransicht vom Feldberg in Richtung oberes Wiesental, mit den stark verschneiten Hochlagen und den charakteristischen, tief eingeschneiten Fichten im Vordergrund.

    Für dieses Motiv gibt es einen sehr interessanten zeitgenössischen Beleg: Eine historische **Gebr.-Metz-Fotokarte „Feldberg – Verschneite Tannen“** wird in einer Ansichtskartensammlung mit **Verlag Gebr. Metz, Tübingen** und einer postalischen Verwendung **1932** geführt. ([Heimatsammlung][1])

    Noch wichtiger ist ein unabhängiger fotografischer Vergleich: Das Landesmuseum Baden-Württemberg besitzt eine Fotografie **„Feldberg, Blick ins Wiesental“**, die auf **um 1925** datiert wird. Auch dort handelt es sich um eine Winteraufnahme vom Feldberg ins Wiesental. ([LEO-BW][2])

    Damit haben wir jetzt zwei sehr gute Anhaltspunkte:

    * **fotografische Bildtradition:** etwa **1925**
    * **Gebr.-Metz-Feldberg-Wintermotiv nachweisbar:** **1932**

    Und genau das passt hervorragend zu deiner Fotomappe.

    ---

    ## Die komplette Mappe – meine abschließende Datierung

    Nach Betrachtung **aller 10 Fotografien** würde ich die bisherige Einschätzung nun etwas präzisieren:

    ### **Gebr. Metz, Tübingen – etwa 1930–1933**

    Mein Favorit ist:

    > **ca. 1932**

    Dafür spricht insbesondere, dass ein Gebr.-Metz-Feldbergmotiv mit **verschneiten Tannen** aus demselben thematischen Bildbestand für **1932** nachweisbar ist. ([Heimatsammlung][1])

    Die Mappe dürfte also **nicht erst Mitte der 1930er Jahre** entstanden sein, sondern sehr wahrscheinlich **Anfang der 1930er Jahre**.

    ### Warum 1932 besonders gut passt

    Das letzte Bild ist eine reine Winteraufnahme ohne moderne technische Einrichtungen. Gleichzeitig existiert gerade für **1932** ein Gebr.-Metz-Feldberg-Wintermotiv.

    Auch das neunte Bild – der alte Feldbergerhof im tiefen Schnee – passt hervorragend in diese Zeit. Der alte Feldbergerhof bestand noch bis zum Neubau von 1936. Eine historische Aufnahme des Feldbergerhofs wird sogar ausdrücklich auf **um 1935** datiert. ([LEO-BW][3])

    Damit liegt die Mappe zeitlich sehr wahrscheinlich **vor dem großen Umbau von 1936**.

    ---

    ## Interessant: Die einzelnen Negative sind älter als die Mappe

    Hier würde ich unsere bisherige Analyse nochmals etwas korrigieren und präzisieren.

    Die zehn Bilder müssen **nicht alle 1932 fotografiert worden sein**.

    Vielmehr scheint Gebr. Metz einen vorhandenen Feldberg-Bildbestand verwendet zu haben:

    * **Feldbergturm:** vermutlich 1920er Jahre
    * **Bismarckdenkmal:** möglicherweise noch ältere Vorlage
    * **Friedrich-Luisen-Turm/Gasthaus:** frühe 1920er Jahre möglich
    * **Feldbergerhof mit Alpen:** vermutlich 1910er/1920er Jahre
    * **Bärental:** vermutlich 1920er Jahre
    * **Zastlerhütte:** wahrscheinlich 1920er Jahre
    * **Feldsee:** Bildtradition bereits um 1922 nachweisbar
    * **Feldbergerhof im Winter:** wahrscheinlich späte 1920er/frühe 1930er
    * **Blick ins obere Wiesental:** Bildtradition um 1925, Metz-Wintermotiv 1932

    Das ist ein ganz typisches Vorgehen eines Ansichtskartenverlages: **Die Aufnahme bzw. das Negativ konnte Jahre älter sein als das konkrete Souvenirprodukt.**

    ---

    # Meine endgültige Katalogisierung

    **Feldberg im Schwarzwald 1500 m ü. M. – 10 Photographien**

    **Verlag:** Gebr. Metz, Tübingen (GMT)
    **Vertrieb:** Hotel Feldbergerhof, 1279 m ü. M.
    **Werbeangabe:** „Sommerkurort und 1. Deutscher Wintersportplatz“
    **Format:** ca. 6,5 × 9 cm
    **Inhalt:** 10 echte Schwarzweißfotografien
    **Datierung der Mappe:** **ca. 1930–1933**
    **Wahrscheinlich:** **um 1932**
    **Fotografische Vorlagen:** teilweise deutlich älter, überwiegend etwa **1910er bis frühe 1930er Jahre**

    Die Formulierung **„1. Deutscher Wintersportplatz“** passt sehr gut in die touristische Selbstdarstellung des Feldbergs in dieser Zeit; der Wintersport entwickelte sich dort bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts zu einem zentralen touristischen Faktor. ([Hochschwarzwald][4])

    ---

    ## Sammlerwert der vollständigen Mappe

    Nachdem wir jetzt den kompletten Inhalt kennen, würde ich den Wert **etwas höher** einschätzen als bei einer gewöhnlichen Metz-Fotomappe.

    | Zustand | realistischer Wert |
    | ----------------------------------- | -----------------: |
    | unvollständig / beschädigt | 15–30 € |
    | vollständig, Gebrauchsspuren | 30–45 € |
    | vollständig, guter Zustand | **45–65 €** |
    | sehr guter Zustand | **65–90 €** |
    | nahezu neuwertig / seltenes Angebot | **90–120 €** |

    Für deine Mappe würde ich – **sofern Umschlag und alle zehn Fotos vollständig und in dem gezeigten Zustand sind** – einen realistischen Marktwert von ungefähr **50–70 €** ansetzen.

    Der besondere Reiz liegt weniger im materiellen Wert der einzelnen Fotografien als in der **kompletten, lokal vertriebenen Feldberg-Souvenirmappe von Gebr. Metz**.

    ### Mein endgültiges Urteil

    **Ich würde die Mappe in deiner Sammlung mit „ca. 1932“ datieren.**

    Das ist gegenüber der anfänglichen Datierung „1928–1934“ eine deutlich bessere und begründete Eingrenzung. Die **1932 nachweisbare Gebr.-Metz-Winterbildserie** ist hierfür das stärkste Indiz. ([Heimatsammlung][1])

    Und gerade weil du mehrere **Gebr.-Metz-Mappen aus den 1930er/40er Jahren** sammelst, würde ich diese hier als **frühe Vorkriegs-Fotomappe, wahrscheinlich um 1932**, in deinem Bestand einordnen.

    [1]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/feldberg-02.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-02"
    [2]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/blm_museumsobjekte/B6FAE693CD2D4E65B21EAF578B168102/Feldberg%20Blick%20ins%20Wiesental?utm_source=chatgpt.com "Feldberg Blick ins Wiesental - Detailseite - LEO-BW"
    [3]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/blm_museumsobjekte/5631D15747DF47B48687AFA672930D27/Der%20Feldbergerhof%20im%20Winter?utm_source=chatgpt.com "Der Feldbergerhof im Winter - Detailseite - LEO-BW"
    [4]: https://www.hochschwarzwald.de/reisemagazin/alle-geschichten/historie/der-erste-skilaeufer-auf-dem-feldberg?utm_source=chatgpt.com "Der erste Skiläufer auf dem Feldberg"
  • admin - Mittwoch, 12. August 2026 um 16:07:11
    Dieses **neunte Bild ist ein sehr wichtiger Datierungsanker** – und es führt zu einer deutlichen Präzisierung unserer bisherigen Einschätzung.

    ### „Hotel Feldberghof“ – entscheidender Bauzustand

    Das Foto zeigt eindeutig den **alten Feldberger Hof**, also den Bau, der **1936 abgebrochen und durch den modernen Neubau ersetzt wurde**. Der historische Feldberger Hof von 1904/05 bzw. mit Erweiterung von 1910 ist auf deinem Bild noch vollständig erhalten. ([Feldberger Hof][1])

    Damit steht fest:

    > **Die Aufnahme muss vor 1936 entstanden sein.**

    Das ist zunächst nur eine obere Grenze. Aber das Foto besitzt weitere interessante Merkmale.

    ### Der Winterzustand

    Die Aufnahme zeigt den Feldberger Hof in einer ausgesprochen winterlichen Situation:

    * sehr hohe Schneedecke,
    * vollständig eingeschneite Bäume,
    * keine sichtbaren modernen technischen Anlagen,
    * der alte Hotelbau mit seiner charakteristischen Dachlandschaft,
    * noch keine Veränderungen durch den Neubau von 1936.

    Die historische Quellenlage bestätigt, dass gerade die Jahre **1920–1936** die große Blütezeit des Wintersports am Feldberg waren. Der heutige Betreiber des Feldberger Hofs bezeichnet diese Epoche ausdrücklich als die „Goldenen Jahre“; Skikurse machten den Feldberg weithin bekannt. ([Feldberger Hof][1])

    ### Ich würde dieses Foto enger datieren

    Für **die fotografische Aufnahme** halte ich jetzt für realistisch:

    **ca. 1925–1935**,
    mit einer Tendenz zu **ca. 1928–1932**.

    Eine Aufnahme bereits um 1915/20 kann ich nicht völlig ausschließen, aber die fotografische Qualität und die touristische Inszenierung sprechen für mich eher für die **späten 1920er oder frühen 1930er Jahre**.

    Interessant ist dabei eine historische Aufnahme des Feldbergerhofs, die vom Landesmedienzentrum auf **„um 1935“** datiert wird. Sie zeigt ebenfalls den alten Hotelkomplex vor dem Neubau. ([LEO-BW][2])

    ### Jetzt wird es für die Mappe wirklich spannend

    Wir haben nun einen **sehr engen zeitlichen Rahmen für dieses konkrete Negativ**:

    **frühestens wahrscheinlich Ende der 1920er → spätestens 1935.**

    Und das passt hervorragend zu unserer bisherigen Vermutung, dass die Mappe **um 1930 herum** zusammengestellt wurde.

    Allerdings gibt es eine wichtige Korrektur zu meiner bisherigen Einschätzung:

    Ich würde inzwischen **nicht mehr sagen, dass die meisten Aufnahmen zwingend aus 1910–1925 stammen**. Dieses Bild zeigt, dass zumindest ein Teil des verwendeten Bildmaterials **deutlich jünger sein kann**, möglicherweise sogar unmittelbar für die Souvenirproduktion in den frühen 1930er Jahren fotografiert wurde.

    ### Zwischenstand nach 9 Bildern

    | Nr. | Motiv | derzeitige Einschätzung |
    | --: | -------------------------------- | ---------------------------------- |
    | 1 | Feldbergturm | ca. 1920–30 |
    | 2 | Bismarckdenkmal | möglicherweise ältere Metz-Vorlage |
    | 3 | Gasthaus + Friedrich-Luisen-Turm | ca. 1915–25 |
    | 4 | Hotel Feldberghof mit Alpen | ca. 1915–25 |
    | 5 | Blick vom Bärental | ca. 1915–25 |
    | 6 | Zastlerhütte | ca. 1915–30 |
    | 7 | Feldsee | ca. 1920–25 |
    | 8 | **Hotel Feldberghof, Winter** | **ca. 1928–35** |

    **Kleine Korrektur:** Das ist bei deinen bisherigen Innenbildern das **neunte Foto**; die Zählung in meiner vorherigen Antwort war um eins verrutscht.

    ### Und jetzt kommt der entscheidende Punkt

    Der **Feldberger Hof wurde 1936 neu gebaut**. Quellen nennen ausdrücklich den Neubau in moderner Eisenbeton-Skelettbauweise ab Mitte der 1930er Jahre. ([Hochschwarzwald][3])

    Wenn das **zehnte und letzte Foto** ebenfalls einen Bauzustand zeigt, der **vor 1936 oder erst nach 1936** einzuordnen ist, können wir damit die Mappe möglicherweise ziemlich exakt datieren.

    **Meine aktuelle Arbeitshypothese für die Mappe lautet deshalb jetzt:**

    > **Gebr. Metz, Tübingen – „Feldberg im Schwarzwald 1500 m ü. M. – 10 Photographien“ – Vertrieb Hotel Feldbergerhof, 1279 m ü. M. – wahrscheinlich ca. 1930–1935, am ehesten etwa 1931–1934.**

    Der **1936er Neubau ist dabei die entscheidende obere Grenze**, denn die Mappe zeigt auf diesem Foto noch eindeutig den alten Feldberger Hof. ([hieronymus-online.de][4])

    Wenn das zehnte Bild kommt, würde ich danach **eine abschließende Gesamtanalyse der kompletten Mappe mit Datierung, Entstehungsgeschichte, Seltenheit und realistischem Sammlerwert** machen.

    [1]: https://www.feldberger-hof.de/de/feldberger-hof/geschichte/?utm_source=chatgpt.com "Gastgeber & Geschichte | Tradition seit 1864 - Feldberger Hof"
    [2]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/lmz_bilddatenbank_02/LMZ313469/Feldberg%20Schwarzwald%20Feldbergerhof%20um%201935?utm_source=chatgpt.com "Feldberg Schwarzwald Feldbergerhof um 1935 - Detailseite - LEO-BW"
    [3]: https://www.hochschwarzwald.de/reisemagazin/alle-geschichten/menschen/fanny-mayer-feldbergs-erste-tourismusmanagerin?utm_source=chatgpt.com "Feldbergs erste Tourismusmanagerin"
    [4]: https://hieronymus-online.de/die-verwandlung-des-feldberger-hofs/?utm_source=chatgpt.com "Die Verwandlung des Feldberger Hofs – Hieronymus"
  • admin - Mittwoch, 12. August 2026 um 15:58:52
    Das **achte Bild – „Feldsee 1113 m ü. M.“ – ist bislang der stärkste Datierungshinweis für deine Mappe.**

    ### Feldsee – entscheidender Vergleich

    Der Feldsee ist hier aus einer erhöhten Position am **Seebuck/Feldberg** aufgenommen. Die charakteristische halbkreisförmige Uferlinie, die Waldkante und die offene Fläche oberhalb des Sees stimmen mit historischen Feldsee-Aufnahmen überein.

    Entscheidend ist nun: Für **Gebr. Metz, Tübingen** ist eine Feldsee-Fotokarte mit der Seriennummer **214 F 2** nachweisbar, die auf **ca. 1922** datiert wird. Der Verlag ist ausdrücklich Gebr. Metz. ([Oldthing][1])

    Das ist wesentlich stärker als unsere bisherigen bloßen Schätzungen.

    ### Was das für dein Foto bedeutet

    Ich würde deshalb bei diesem Bild jetzt nicht mehr pauschal „ca. 1915–1930“ sagen, sondern:

    **Fotografische Vorlage: wahrscheinlich ca. 1920–1925, sehr wahrscheinlich um 1922.**

    Ob es **exakt dasselbe Negativ** wie die 1922 datierte Metz-Karte ist, müsste man durch direkten Bildvergleich der historischen Karte prüfen. Die Quelle belegt aber immerhin, dass Metz **bereits um 1922 ein Feldsee-Motiv im eigenen Programm** hatte. ([Oldthing][1])

    Noch interessanter: Eine andere historische Quelle führt eine Feldsee-Fotokarte von Gebr. Metz mit einer nachweisbaren Verwendung **1930er Jahre**; außerdem ist eine Feldsee-Karte eines anderen Verlags von 1935 dokumentiert. ([Heimatsammlung][2])

    Damit haben wir erstmals eine **zeitlich sehr konkrete Metz-Spur direkt zum selben Motivbereich**.

    ### Neue Bewertung der bisherigen Datierung

    Die bisherige Annahme „Mappe um 1930–1932“ wird dadurch **plausibler**, aber nicht bewiesen.

    Ich würde momentan unterscheiden:

    **Bildvorlagen:**
    ca. **1910–1925**, mit einem deutlichen Schwerpunkt um **1920–1922**

    **Fotomappe:**
    ca. **1925–1933**, derzeit am wahrscheinlichsten **um 1930**

    Das ist eine etwas breitere, aber historisch sauberere Datierung als meine frühere Eingrenzung auf 1928–1934.

    ### Interessanter Abgleich mit den anderen Bildern

    Wir haben jetzt folgende Indizien:

    | Motiv | wichtigste Datierungsspur |
    | -------------------------------- | ----------------------------------------- |
    | Bismarckdenkmal | sehr alte Metz-Bildtradition |
    | Friedrich-Luisen-Turm + Gasthaus | nach 1913 |
    | Feldbergerhof | ältere historische Vorlage |
    | Bärental | ältere Metz-Bildbestände |
    | Zastlerhütte | vor 1942, wahrscheinlich deutlich früher |
    | **Feldsee** | **Gebr. Metz-Motiv ca. 1922 nachweisbar** |

    Und genau das bestätigt unsere zunehmend interessante Arbeitshypothese:

    > **Die Mappe ist wahrscheinlich keine „Aufnahmeserie“ aus einem einzigen Jahr, sondern eine Zusammenstellung von bereits vorhandenen Gebr.-Metz-Fotografien.**

    Das würde auch erklären, weshalb die einzelnen Bilder fotografisch so einheitlich wirken, obwohl die dargestellte Bebauung unterschiedliche Entwicklungsstände zeigt.

    ### Ein besonders wichtiger Punkt

    Die Angabe **„Feldsee 1113 m ü. M.“** ist selbst ein schönes Indiz für eine ältere touristische Ausgabe. Heute wird der Feldsee üblicherweise mit **1.109 m** angegeben; historische Literatur und Ansichtskarten verwendeten aber häufig **1113 m**. Die alte Höhenangabe passt daher gut in den historischen Kontext der Mappe.

    Außerdem existiert ein exakt auf den **1. Juli 1931** datiertes historisches Feldsee-Foto aus dem Bestand des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg. Das zeigt, dass die typische Seebuck-Perspektive auch noch 1931 fotografisch verwendet wurde. ([leo-bw.de][3])

    ### Zwischenfazit nach 8 von 10 Fotos

    Meine aktuelle Einschätzung lautet:

    **Gebr. Metz, Tübingen – 10 Photographien „Feldberg im Schwarzwald 1500 m ü. M.“**

    * **Format:** 6,5 × 9 cm
    * **Vertrieb:** Hotel Feldbergerhof, 1279 m ü. M.
    * **Verlag:** Gebr. Metz, Tübingen
    * **wahrscheinliche Ausgabe:** **ca. 1928–1933**
    * **Favorit:** **ca. 1930/31**
    * **verwendete fotografische Vorlagen:** überwiegend älter, wahrscheinlich **ca. 1910–1925**
    * **besonders gut belegtes Metz-Feldsee-Motiv:** **ca. 1922**

    Die **letzten beiden Bilder** sind jetzt besonders wichtig. Wenn eines davon eine technische Anlage, ein Hotel oder einen Bauzustand zeigt, der sich zeitlich exakt bestimmen lässt, können wir die **Ausgabe der Mappe möglicherweise noch auf wenige Jahre eingrenzen**.

    [1]: https://oldthing.de/Luftbild-Ansichtskarte-Feldberg-Feldsee-1922-0029830110 "The item with oldthing.de-id 29830110 is currently sold out."
    [2]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/feldberg-02.htm "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-02"
    [3]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/lmz_bilddatenbank_02/LMZ314103/Feldberg%20Schwarzwald%20%20Feldsee%20Karsee%20vom%20Seebuck%20aus%201931?utm_source=chatgpt.com "Feldberg Schwarzwald Feldsee Karsee vom Seebuck aus 1931 - Detailseite - LEO-BW"
  • admin - Mittwoch, 12. August 2026 um 15:54:53
    Dieses **siebte Foto** ist wieder ein sehr guter Datierungsanker – allerdings diesmal vor allem wegen der **Zastlerhütte selbst**.

    ### „Zastlerhütte“

    Das Motiv zeigt die **Zastlerhütte im Zastler Loch am Nordhang des Feldbergs**. Die Hütte geht in ihrer damaligen Form auf einen Neubau von **1883** zurück. Sie wurde schon früh nicht nur als Viehhütte genutzt, sondern auch von Wanderern, Skiläufern und Künstlern aufgesucht. ([Wikipedia][1])

    Für deine Fotografie ist vor allem eine historische Veränderung entscheidend:

    **Im Februar 1942 wurde die Zastlerhütte durch eine Lawine teilweise eingedrückt.** Danach verfiel sie zunächst und wurde erst in den ersten Nachkriegsjahren wieder hergerichtet. ([Wikipedia][1])

    Damit haben wir für dein Foto eine ziemlich sichere **obere Grenze: vor Februar 1942**.

    ### Was das Foto selbst verrät

    Die Aufnahme wirkt ausgesprochen früh:

    * die Zastlerhütte liegt noch in einer weitgehend unberührten Landschaft,
    * keinerlei moderne Erschließung,
    * keine Stromversorgung – die erfolgte erst **1963**,
    * keine Wasserleitung – die heutige Versorgung wurde **1956** eingerichtet,
    * die Fotografie besitzt denselben weichen, kontrastreichen Charakter wie die übrigen Bilder deiner Mappe. ([Wikipedia][1])

    Interessant ist auch, dass die Zastlerhütte bereits **1905** in historischen Fotografien dokumentiert ist. ([Freiburg Schwarzwald][2]) Das Motiv war also schon sehr früh ein beliebtes touristisches Bildthema.

    ### Meine Datierung dieses Fotos

    Ich würde die **fotografische Vorlage** jetzt vorsichtig auf

    **ca. 1915–1930**

    setzen, mit einer Tendenz zu **ca. 1920–1925**.

    Eine Datierung auf beispielsweise **1935** lässt sich aus dem Bild allein nicht ausschließen; ich sehe aber keinen konkreten Hinweis, der eine so späte Aufnahme erforderlich machen würde.

    ### Ein wichtiger Punkt für deine Mappe

    Das Bild bestätigt erneut unser bisheriges Muster:

    **Die Fotografien der Mappe sind offenbar nicht alle zeitgleich aufgenommen worden.**

    Wir haben inzwischen mehrere Motive, bei denen ältere Vorlagen wahrscheinlich erneut von Gebr. Metz verwendet wurden. Für die Zastlerhütte ist besonders interessant, dass das Gebäude bis 1942 in dieser Form existierte; danach hätte eine Aufnahme für ein neues Negativ eine andere Situation zeigen müssen. ([Wikipedia][1])

    ### Zwischenstand nach 7 von 10 Fotografien

    | Nr. | Motiv | vorläufige Datierung der Aufnahme |
    | --: | -------------------------------- | --------------------------------- |
    | 1 | Feldbergturm | ca. 1920–1930 |
    | 2 | Bismarckdenkmal | möglicherweise ca. 1905–1915 |
    | 3 | Gasthaus + Friedrich-Luisen-Turm | ca. 1915–1925 |
    | 4 | Hotel Feldberghof mit Alpen | ca. 1915–1925 |
    | 5 | Blick vom Bärental | ca. 1915–1925 |
    | 6 | Zastlerhütte | **ca. 1915–1930** |

    **Korrektur zur Nummerierung:** Du hast mir bisher sieben Bilder geschickt; das erste Titelbild der Mappe nicht mitgezählt, sind es **sechs Innenaufnahmen**.

    ### Was ich jetzt besonders spannend finde

    Die Mappe selbst würde ich nach wie vor bei **ca. 1928–1934** sehen. Aber die Bildvorlagen scheinen deutlich älter zu sein.

    Der bislang stärkste Anhaltspunkt für die **Ausgabezeit** bleibt die nachweisbare Gebr.-Metz-Karte **„Feldbergturm mit Gasthaus“**, die 1930 postalisch verwendet wurde. ([heimatsammlung.de][3])

    **Meine aktuelle Arbeitshypothese bleibt daher:**

    > **Gebr. Metz, Tübingen, 10 Photographien „Feldberg im Schwarzwald 1500 m ü. M.“ – wahrscheinlich Ausgabe um 1930–1932; fotografische Vorlagen überwiegend ca. 1910–1925, einzelne möglicherweise älter.**

    Die **drei noch fehlenden Fotografien** sind jetzt entscheidend. Wenn dort beispielsweise ein Gebäude oder eine technische Anlage auftaucht, deren Baujahr wir kennen, können wir die Ausgabe möglicherweise noch wesentlich enger eingrenzen.

    [1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Zastler_H%C3%BCtte?utm_source=chatgpt.com "Zastler Hütte"
    [2]: https://freiburg-schwarzwald.de/zastlerhuette.htm?utm_source=chatgpt.com "Freiburg-Schwarzwald.de: Zastler Hütte am Feldberg im Hochschwarzwald"
    [3]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/feldberg-02.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-02"
  • admin - Mittwoch, 12. August 2026 um 15:51:10
    Dieses **sechste Bild** ist wiederum sehr hilfreich – und ich würde bei diesem Motiv meine bisherige Datierung **etwas nachschärfen**.

    ### „Blick vom Bärental auf das Feldbergmassiv“

    Der Aufnahmestandpunkt liegt tatsächlich im Bereich **Bärental**. Der Blick geht über die damalige Bebauung und die offenen Wiesen zum Feldbergmassiv; am Horizont ist bei sehr klarer Sicht die **Alpenkette** zu erkennen. Derartige Ansichten sind für Bärental charakteristisch. ([bw24.de][1])

    Besonders auffällig ist die **noch sehr lockere Bebauung**. Die Hauptgebäude im Vordergrund bilden einen kleinen Hotel-/Gasthofkomplex, während die Umgebung fast vollständig aus offenen Wiesen besteht. Die heutige wesentlich dichtere Bebauung fehlt noch.

    ### Ein interessanter Vergleich mit zeitgenössischen Metz-Karten

    Für Bärental sind tatsächlich **Gebr.-Metz-Fotokarten** nachweisbar. Eine historische Karte „Bärental – Gasthaus zum Adler“ wird bei Wikimedia auf **etwa 1910** datiert und trägt ausdrücklich den Hinweis „Original-Eigentum Gebr. Metz, Tübingen“. ([Wikimedia Commons][2])

    Noch wichtiger für deine Mappe: In einer historischen Feldberg-Kartensammlung ist eine **Gebr.-Metz-Fotokarte „Feldberg – Bärental“** dokumentiert, die postalisch **1941** verwendet wurde. ([heimatsammlung.de][3])

    Das zeigt, dass Metz Bärental-Motive **über Jahrzehnte im eigenen Bildbestand weiterführte**. Deshalb können wir aus dem Motiv allein nicht einfach auf das Druckjahr schließen.

    ### Was verrät dieses konkrete Foto?

    Ich sehe mehrere Merkmale, die für eine **ältere Aufnahme** sprechen:

    * sehr offene Wiesenflächen,
    * kaum Verkehrsinfrastruktur,
    * keine späteren Liftanlagen,
    * keine moderne touristische Bebauung,
    * die großen Hotel-/Gasthofgebäude besitzen eine ausgesprochen frühe Baugestalt,
    * die Fotografie selbst hat denselben Charakter wie die anderen Bilder deiner Mappe.

    Vor allem fehlt hier **jeglicher Hinweis auf die touristische Entwicklung der 1930er Jahre**, die wir bei späteren Feldberg-Aufnahmen zunehmend sehen.

    ### Meine Datierung

    Für die **fotografische Aufnahme** würde ich deshalb jetzt ansetzen:

    **ca. 1915–1925**, wahrscheinlich **um 1920**.

    Für die **Verwendung in deiner 10er-Mappe** würde ich weiterhin zunächst **ca. 1928–1934** ansetzen.

    Das ist inzwischen ein ziemlich konsistentes Bild:

    | Nr. | Motiv | wahrscheinliche Aufnahme |
    | --- | -------------------------------- | -------------------------: |
    | 1 | Feldbergturm | ca. 1920–30 |
    | 2 | Bismarckdenkmal | möglicherweise ca. 1905–15 |
    | 3 | Gasthaus + Friedrich-Luisen-Turm | ca. 1915–25 |
    | 4 | Hotel Feldberghof mit Alpen | ca. 1915–25 |
    | 5 | Bärental – Feldbergmassiv | **ca. 1915–25** |

    ### Ein wichtiger neuer Gedanke zur Mappe

    Je mehr Bilder wir sehen, desto weniger überzeugt mich die Vorstellung einer **um 1930 neu fotografierten Serie**.

    Vielmehr sieht es nach einer **Zusammenstellung älterer Gebr.-Metz-Feldberg-Negative** aus. Das wäre für Gebr. Metz sehr plausibel: Ein Verlag mit großem eigenem Bildbestand konnte erfolgreiche touristische Motive immer wieder für neue Karten und Souvenirprodukte verwenden.

    Dass bei Gebr. Metz sowohl sehr alte Feldberg-Bildvorlagen als auch noch in den 1930er/40er Jahren vertriebene Feldbergkarten existieren, unterstützt diese Interpretation. ([heimatsammlung.de][4])

    **Zwischenstand nach 6 von 10 Fotos:**
    Ich halte die **Mappe selbst weiterhin für etwa 1928–1934**, wobei **um 1930–1932** momentan mein Favorit ist. Die einzelnen fotografischen Vorlagen sind dagegen wahrscheinlich deutlich älter, überwiegend etwa **1910–1925**.

    Das nächste Bild könnte jetzt besonders wichtig werden: **Wenn darauf ein Gebäude oder eine Anlage erscheint, deren Bau-/Umbauzeit wir kennen, können wir die bisherige Zeitspanne weiter eingrenzen.**

    [1]: https://www.bw24.de/baden-wuerttemberg/regierungsbezirk-freiburg/breisgau-hochschwarzwald/gipfel-deutschland-ausserhalb-alpen-in-baden-wuerttemberg-hoechster-92738441.html?utm_source=chatgpt.com "Der höchste Gipfel Deutschlands außerhalb der Alpen befindet sich in Baden-Württemberg"
    [2]: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AB%C3%A4rental_%28Feldberg_%28Schwarzwald%29%29%2C_Gasthaus_zum_Adler%2C_Ansichtskarte.tif?utm_source=chatgpt.com "File:Bärental (Feldberg (Schwarzwald)), Gasthaus zum Adler, Ansichtskarte.tif - Wikimedia Commons"
    [3]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/feldberg-02.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-02"
    [4]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/79_unter_feldberg.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-01"
  • admin - Mittwoch, 12. August 2026 um 15:47:40
    Dieses fünfte Bild ist **sehr wichtig**, weil es den **Feldbergerhof selbst** zeigt und damit einen guten Abgleich mit den bisherigen Aufnahmen ermöglicht.

    ### 5. „Hotel Feldberghof mit den Alpen“

    Aufnahmeort ist eindeutig der **Feldbergerhof am Feldberg**, aufgenommen aus größerer Entfernung bzw. aus Richtung des heutigen Feldberg-Ortes. Das Gebäude im Vordergrund ist der historische Feldbergerhof; darüber bzw. dahinter ist das Feldbergmassiv zu erkennen. Der Alpenzug am Horizont ist bei klarer Sicht sichtbar.

    Für die Datierung ist vor allem die **Baugestalt des Feldbergerhofs** relevant.

    Der Feldbergerhof war bereits seit dem späten 19. Jahrhundert ein Zentrum des Fremdenverkehrs und insbesondere der frühen Skigeschichte am Feldberg. Der Skiclub Schwarzwald wurde 1895 im Feldberghof gegründet. ([YUMPU][1])

    ### Auffällige Merkmale des Fotos

    Das Bild wirkt eindeutig wie eine **frühe fotografische Aufnahme**:

    * sehr geringe Bebauung im Umfeld,
    * noch keine späteren touristischen Einrichtungen,
    * alter Baumbestand,
    * primitive bzw. kaum ausgebaute Verkehrswege,
    * keine modernen technischen Anlagen,
    * fotografische Ausarbeitung und Tonwertcharakter deutlich älter als typische Nachkriegsfotografien.

    Ich würde das **Originalnegativ bzw. die fotografische Vorlage** daher eher in die Zeit

    **ca. 1915–1925**

    setzen, mit einer möglichen Schwerpunktsetzung **um 1920**.

    ### Interessanter Vergleich mit den bisherigen vier Bildern

    Jetzt zeichnet sich ein sehr charakteristisches Muster ab:

    | Bild | Datierung der fotografischen Vorlage |
    | ------------------------------------------------- | -----------------------------------: |
    | Feldbergturm | ca. 1920–1930 |
    | Bismarckdenkmal | möglicherweise bereits ca. 1905–1915 |
    | Gasthaus zum Feldbergturm + Friedrich-Luisen-Turm | ca. 1915–1925 |
    | Feldbergturm mit Alpenpanorama | ca. 1920–1930 |
    | **Hotel Feldberghof mit Alpen** | **ca. 1915–1925** |

    Das spricht **sehr deutlich dafür, dass Gebr. Metz für die Mappe einen älteren eigenen Bildbestand zusammengestellt hat**.

    Das ist ein wichtiger Unterschied zu einer Serie, bei der alle Bilder unmittelbar vor dem Druck aufgenommen wurden.

    ### Ein sehr interessanter Hinweis

    Historische Ansichtskartensammlungen führen zahlreiche ältere Feldberg-Motive von Gebr. Metz, darunter **Feldbergerhof und Seebuck**, sowie Kombinationen aus **Feldberghof, Feldbergturm und Alpenpanorama**. Auch deutlich ältere lithografische Vorläufer mit dem Feldbergerhof sind nachweisbar. ([Bartko-Reher old Postcards][2])

    Damit entsteht der Eindruck einer regelrechten **„Motivbibliothek“ von Gebr. Metz**, aus der der Verlag über Jahrzehnte Feldberg-Produkte zusammenstellte.

    ### Meine Datierung der Mappe nach 5 Bildern

    Ich würde die Ausgabe jetzt etwas anders formulieren als ganz am Anfang:

    **Ausgabe der Fotomappe: etwa 1928–1934, wahrscheinlich um 1930–1932.**

    Die **Aufnahmen selbst** sind dagegen teilweise älter und dürften überwiegend aus einem Zeitraum von etwa **1905 bis 1930** stammen.

    Das erklärt auch, warum die Mappe äußerlich wie ein einheitliches Produkt wirkt, die einzelnen Fotos aber einen etwas unterschiedlichen fotografischen Charakter besitzen.

    **Besonders wertvoll für die weitere Untersuchung sind jetzt die nächsten Bilder**, wenn darauf der Feldbergerhof, Feldsee, Seebuck, Bismarckturm, Straßen oder andere Gebäude zu sehen sind. Anhand baulicher Veränderungen können wir die **obere Grenze einzelner Negative teilweise auf wenige Jahre eingrenzen**.

    Aktueller Arbeitsstand für deine Sammlung:

    > **Gebr. Metz, Tübingen – „Feldberg im Schwarzwald 1500 m ü. M. – 10 Photographien“ – Vertrieb Hotel Feldbergerhof, 1279 m ü. M. – ca. 1928–1934, wahrscheinlich um 1930/32; 10 echte Fotografien, 6,5 × 9 cm. Mehrere Bildvorlagen wahrscheinlich älter als die Mappe.**

    [1]: https://www.yumpu.com/de/document/view/9274882/daten-zur-skigeschichte-prof-dr-phil-horst-tiwald?utm_source=chatgpt.com "Daten zur Skigeschichte - Prof. Dr. phil Horst Tiwald"
    [2]: https://www.ansichtskartenversand.com/ak/91-Ansichtskarten-Deutschland/29360-Lithographien-Steindrucke-Wappenkarten-Kuenstlerkarten/?lang=1&utm_source=chatgpt.com "Lithographien / Steindrucke / Wappenkarten / Künstlerkarten | 79868 Feldberg | Alte Ansichtskarten / Postkarten"