Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 15:47:58
    Ja – dieses Bild ist für die **Datierung des gesamten Schöning-Leporellos sehr aufschlussreich**.

    ### „Feldberg und Feldberghaus“

    Auf der Aufnahme sind links der **Feldbergturm** und rechts das **Feldberghaus** zu erkennen. Die Kombination ist als historisches Motiv des **Großen Feldbergs im Taunus** belegt – und damit gibt es hier einen wichtigen Punkt: **Das Bild zeigt nicht den Feldberg im Schwarzwald**, obwohl der Umschlag deines Leporellos ausdrücklich „Feldberg im Schwarzwald 1500 m ü. M.“ nennt.

    Der historische Feldbergturm im Taunus wurde **1902** eingeweiht; das Feldberghaus stammt bereits aus dem 19. Jahrhundert. ([Taunusklub][1])

    ### Was das für dein Leporello bedeutet

    Das ist ein sehr interessanter Befund. Das kleine Bild ist offenbar **eine ältere fotografische Vorlage**, die Schöning für das winzige Leporello verwendet hat. Die Bildqualität ist extrem grobkörnig und zeigt eine deutlich ältere Aufnahmegeneration.

    Für die Datierung würde ich deshalb unterscheiden:

    * **Aufnahmevorlage:** wahrscheinlich **ca. 1905–1920**
    * **Herstellung des Leporellos:** weiterhin wahrscheinlich **ca. 1928–1935**
    * **wahrscheinlichste Herstellungszeit:** **um 1930–1932**

    Der historische Bildbestand ist also **nicht mit dem Herstellungsjahr des Leporellos gleichzusetzen**.

    Besonders interessant: Beim Taunus-Feldberghaus gab es 1930/31 Veränderungen an der Bezeichnung des Gebäudes; 1931 wurde das „Neue Feldberghaus“ in „Feldberghof“ umbenannt. Das macht die genaue Bau-/Beschilderungssituation auf den übrigen Bildern für die Datierung sehr wertvoll. ([Frankfurter Neue Presse][2])

    ### Sammlerisch noch interessanter

    Wenn tatsächlich **alle 12 Bilder** des Schöning-Leporellos solche älteren Vorlagen verwenden, könnte das erklären, weshalb das Leporello trotz seines wahrscheinlich frühen Herstellungsdatums einen **deutlich älteren fotografischen Charakter** besitzt.

    Ich würde daher meine vorherige Einschätzung leicht präzisieren:

    > **Schöning & Co., Lübeck – „Feldberg im Schwarzwald 1500 m ü. M.“
    > 12-Bilder-Leporello, ca. 3 × 5 cm: wahrscheinlich ca. 1930–1933.**

    **Aber:** Dieses einzelne Bild ist ein Warnsignal, dass wir die Serie nicht allein anhand des Umschlags datieren sollten. Die **weiteren 11 Bilder** können uns wahrscheinlich wesentlich genauer sagen, wann Schöning diese konkrete Ausgabe zusammengestellt hat.

    Wenn du mir die Bilder **nacheinander wie bisher** zeigst, kann ich für jedes Motiv **Aufnahmealter, erkennbare Bauwerke, mögliche Vorlagezeit und Beitrag zur Gesamtdatierung** bestimmen.

    [1]: https://www.taunusklub.de/wp-content/uploads/2018/01/Jubil%C3%A4umsfestschrift-2.pdf?utm_source=chatgpt.com "150 Jahre Taunusklub"
    [2]: https://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/bad-homburg-ort47554/bewegte-geschichte-gasthof-feldberghof-10426756.html?utm_source=chatgpt.com "Die bewegte Geschichte des Gasthof Feldberghof"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 15:46:27
    Das ist ein **sehr interessantes Kleinstformat-Leporello**, und die Abmessung von nur etwa **3 × 5 cm** ist für die Datierung besonders hilfreich.

    ### Feldberg – Schöning & Co., Lübeck

    **Titel:** „Feldberg im Schwarzwald 1500 m ü. M.“
    **Verlag:** Schöning & Co., Lübeck
    **Form:** Leporello mit 12 Bildern
    **Format:** ca. 3 × 5 cm
    **Ausführung:** schwarzweiß bzw. frühe fotografische Druckbilder


    ### Datierung

    Ich würde dieses Stück **deutlich früher ansetzen als viele der späteren Schöning-Leporellos**.

    Schöning & Co. entstand aus dem Zusammenschluss eines Papiergroßhandels mit der Druckerei Gebrüder Schmidt; Quellen setzen die Unternehmensgründung auf **1919 bzw. 1925 als Ansichtskartenverlag**. Für die Zwischenkriegszeit sind Schöning-Karten aus den **1930er Jahren** eindeutig belegt. Beispielsweise wird eine Schöning-Karte mit der Nummer Lü 88 auf **1931** datiert. ([Güstrow History][1])

    Besonders wichtig ist aber das **winzige Leporelloformat**. Vergleichbare Schöning-Leporellos mit sehr kleinen Einzelbildern werden um **1930** datiert; ein 47 × 90 mm großes Schöning-Leporello mit 12 Ansichten wird beispielsweise ausdrücklich auf etwa **1930** datiert. ([AbeBooks][2])

    **Meine Datierung für dein Feldberg-Leporello:**

    > **ca. 1928–1935**, am wahrscheinlichsten **um 1930–1933**.

    Ich würde es momentan sogar eher **frühe 1930er Jahre** als Ende der 1930er einordnen.

    ### Warum ich es für älter halte

    Der Umschlag ist ausgesprochen schlicht:

    * roter, unbeschichteter Papierumschlag
    * schwarze Umrandung
    * sehr reduzierte Typografie
    * keinerlei moderne Werbegestaltung
    * extrem kleines Taschenformat
    * Bezeichnung **„1500 m ü. M.“**, wie sie für die touristische Vermarktung des Feldbergs der Zwischenkriegszeit typisch ist

    Das wirkt stilistisch wesentlich stärker nach einem **kleinen Souvenirartikel der frühen 1930er Jahre** als nach einem Nachkriegsprodukt.

    Interessant ist, dass Schöning später weiterhin Leporellos produzierte, diese aber teilweise völlig anders gestaltet und wesentlich größer waren. Beispielsweise sind Schöning-Leporellos aus den 1960er Jahren dokumentiert. ([eBay.de][3])

    ### Sammlerwert

    Das Stück ist nicht wegen des reinen Materialwertes interessant, sondern wegen der Kombination:

    **Feldberg + frühe Fotografie + Schöning & Co. + extrem seltenes Kleinstformat + 12 Bilder.**

    Meine derzeitige Einschätzung:

    | Zustand | realistischer Sammlerwert |
    | ----------------------------------------------- | ------------------------: |
    | stark beschädigt / unvollständig | 3–7 € |
    | vollständig, deutliche Gebrauchsspuren | **8–15 €** |
    | vollständig, guter Zustand | **15–25 €** |
    | sehr guter Zustand, sauber und vollständig | **25–40 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten / selten angeboten | **40–60 €+** |

    Für eine **komplette Feldberg-Sammlung** ist es allerdings interessanter als diese Einzelpreise vermuten lassen. Gerade die winzigen Schöning-Leporellos sind deutlich weniger häufig anzutreffen als gewöhnliche Feldberg-Ansichtskarten.

    **Wichtig:** Die Datierung kann ich noch wesentlich enger eingrenzen, wenn du mir die **12 Innenseiten** zeigst. Anhand der Motive – insbesondere Gebäude, Feldbergbahn/Schwebelift, Feldberghof, Turm, Hütten und Verkehrswege – lässt sich wahrscheinlich feststellen, **welche Aufnahmevorlagen verwendet wurden und ob das Leporello tatsächlich um 1930 oder erst einige Jahre später erschien**.

    [1]: https://guestrow-history.de/index.php/schoening-co?utm_source=chatgpt.com "Güstrow History – Schöning & Co."
    [2]: https://www.abebooks.com/art-prints/sch%C3%B6nsten-Ansichten-Ostseebad-Swinem%C3%BCnde-Musikpavillon-Strandlaben/32264820278/bd?utm_source=chatgpt.com "12 der schönsten Ansichten von Ostseebad Swinemünde. 1) Musikpavillon. 2) Strandlaben. 3) Strandpromenade. 4) Kaiser-Friedrich-Denkmal. 5) Musikpavillon. 6) Adolf-Hitler-Platz. 7) Hafen. Abendstimmung. 8) Blick v. Kurhausturm a. d. Kurgarten. 9) Der Rosengarten. 10) Osternot-Hafen. 11) Hafeneinfahrt. Abendstimmung a.d. Ostmole. Blick vom Kurhausturm nach Osten: Art / Print / Poster | POLIART Beata Kalke"
    [3]: https://www.ebay.de/itm/366265719270?utm_source=chatgpt.com "Travemünde-Lübeck Stadtteilansichten Leporello-Ausziehbildern 1960 Leporello | eBay.de"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 15:40:49
    Für die **komplette Mappe mit allen 10 Klein-Photographien und der originalen Umschlagmappe** würde ich meine frühere Wertschätzung etwas nach oben korrigieren.

    Die Mappe ist bei Photorello tatsächlich als **eigenständige Serie „Feldberg (Schwarzwald) – 10 Klein-Photographien – Verlag: Chr. Franz, Titisee – 6 × 9 cm“** dokumentiert; die zehn Motive entsprechen genau der von dir gezeigten Zusammenstellung. ([Photorello][1])

    ### Meine aktuelle Preisbewertung

    | Zustand | realistischer Marktwert |
    | ---------------------------------------------- | ----------------------: |
    | vollständig, aber deutliche Gebrauchsspuren | **25–35 €** |
    | vollständig, guter Zustand | **40–60 €** |
    | vollständig, sehr guter Zustand | **60–80 €** |
    | außergewöhnlich schön erhalten / sammlerwürdig | **80–100 €** |
    | beschädigt / Bilder fehlen | **15–30 €** |

    ### Für deine Mappe

    Nach den bisher gezeigten Bildern wirkt die **Bildserie vollständig (10/10)**. Wenn auch der Umschlag so gut erhalten ist wie auf deinem ersten Foto, würde ich sie persönlich bei etwa

    ## **60–75 €**

    ansetzen.

    **Als realistischer Verkaufspreis:** etwa **50–65 €**.

    **Als Händler-/Angebotspreis:** etwa **75–90 €**, mit etwas Geduld.

    Der Grund für den höheren Wert gegenüber einzelnen Feldberg-Ansichtskarten ist die **geschlossene, originale 10er-Serie**. Einzelne Chr.-Franz-Feldbergkarten werden derzeit teilweise nur für wenige Euro angeboten – beispielsweise ein Menzenschwander-Tal-Motiv für 7,99 € und eine Chr.-Franz-Feldbergkarte bei Booklooker für 2,70 € Angebotspreis. ([Oldthing][2]) Die komplette originale Fotomappe ist daher als **Ensemble** deutlich interessanter als die Summe von zehn gewöhnlichen Ansichtskarten.

    ### Sammlerwert

    Ich würde die Mappe als **„gesucht, aber nicht hochpreisig“** einstufen.

    Besonders wertsteigernd sind:

    * **alle 10 Fotografien vorhanden**
    * Originalumschlag
    * keine Ausrisse oder Fehlstellen
    * keine starken Stockflecken
    * scharfe, kontrastreiche Fotoabzüge
    * keine Beschriftungen/Stempel auf den Fotografien
    * möglichst unbeschnittene Originalränder
    * gute Erhaltung der ungewöhnlichen grafischen Titelseite

    Gerade die **ungewöhnliche Umschlaggestaltung** macht sie für einen Schwarzwald- bzw. Fotomappen-Sammler interessanter.

    **Meine persönliche Einordnung für dein Exemplar: ca. 65 €**, sofern die zehn Bilder und die Mappe tatsächlich vollständig und in dem auf den Fotos erkennbaren guten Zustand sind.

    [Die dokumentierte Photorello-Serie ansehen](https://www.photorello.de/index.php?%2Fcategory%2F2975=&utm_source=chatgpt.com)

    [1]: https://www.photorello.de/index.php?%2Fcategory%2F2975=&utm_source=chatgpt.com "Baden-Württemberg / Regierungsbezirk Freiburg / Breisgau ..."
    [2]: https://oldthing.de/R019402-Menzenschwander-Tal-Chr-Franz-0058771515?utm_source=chatgpt.com "R019402 Menzenschwander Tal Chr Franz | Ansichtskarten günstig"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 15:39:00
    Das **10. und letzte Bild** ist für die Gesamtdatierung ausgesprochen hilfreich. Es zeigt den **Feldsee mit dem Feldbergmassiv** und gehört damit zu den klassischen Feldberg-Landschaftsmotiven.

    ### 10. „Feldberg (Schwarzwald)“

    Die Aufnahme zeigt im Vordergrund den See, dahinter den bewaldeten Hang und darüber das offene Gipfelmassiv. Die Bildkomposition ist typisch für die historische Feldberg-Fotografie der Zwischenkriegszeit.

    Entscheidend ist diesmal der **zeitgenössische Vergleich**: Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg besitzt eine Aufnahme **„Feldberg (Schwarzwald): Feldsee (Karsee) und Seebachtal mit Raimartihof“**, die ausdrücklich auf den **7. Juli 1932** datiert ist. Das dortige Negativ ist ebenfalls ein kleines Schwarzweißformat. ([LEO-BW][1])

    Auch im historischen Ansichtskartenbestand finden sich Feldsee-Aufnahmen aus genau diesem Zeitraum. Eine **Chr.-Franz-Foto-Ansichtskarte „Feldberg – Feldsee“** wird dort für die **1930er Jahre** geführt; außerdem ist ein Chr.-Franz-Feldsee-Motiv mit einem postalischen Beleg von **1935** nachgewiesen. ([Heimatsammlung][2])

    Interessant ist außerdem eine **1932 datierte Echtfoto-Ansichtskarte „Blick von Seebuck auf Feldsee“**. Damit ist das Motivfeld Feldsee/Feldberg gerade für **1932** sehr gut dokumentiert. ([eBay.de][3])

    ## Damit sind alle 10 Bilder ausgewertet

    Und jetzt ergibt sich ein ziemlich geschlossenes Gesamtbild:

    | Nr. | Motiv | Einordnung |
    | --: | -------------------------------------- | ----------------- |
    | 1 | Bärental mit Blick zum Feldberg | ca. 1928–1933 |
    | 2 | Blick ins Menzenschwander Tal | ca. 1928–1934 |
    | 3 | Hotel Feldbergerhof | ca. 1929–1932 |
    | 4 | Feldbergturm | ca. 1928–1933 |
    | 5 | Feldberg 1500 m ü. M. / Gipfelensemble | ca. 1929–1933 |
    | 6 | Bismarckturm | ca. 1928–1934 |
    | 7 | Hotel Hebelhof | ca. 1928–1935 |
    | 8 | Bismarckdenkmal mit Blick zum Feldberg | ca. 1929–1933 |
    | 9 | Zastlertal mit Blick auf Kandel | ca. 1925–1932 |
    | 10 | **Feldberg / Feldsee** | **ca. 1930–1933** |

    ### Meine endgültige Datierung

    Nach der Betrachtung **aller zehn Fotografien** würde ich die Mappe jetzt deutlich sicherer einordnen als zu Beginn:

    **Verlag:** Chr. Franz, Titisee
    **Titel:** „FELDBERG Schwarzwald – 10 Klein-Photographien“
    **Format:** ca. 6 × 9 cm
    **Aufnahmematerial:** echte Schwarzweiß-Fotografien
    **Aufnahmen:** überwiegend etwa **1929–1933**
    **Zusammenstellung/Vertrieb:** wahrscheinlich **1931–1933**

    ### Mein bevorzugtes Katalogdatum:

    ## **ca. 1932**

    Ich würde sogar **„um 1932“** einer breiten Angabe wie „1930er Jahre“ vorziehen.

    Der Grund ist die Häufung unabhängiger Indizien: Der Verlag Chr. Franz ist mit Feldbergmotiven in den 1930er Jahren nachweisbar, das Bismarckdenkmal ist für die frühe 1930er-Zeit dokumentiert, und gerade der Feldsee-Motivkreis lässt sich **konkret mit Aufnahmen von 1932** vergleichen. ([LEO-BW][1])

    ### Eine wichtige sammlerische Feinheit

    Ich würde **nicht behaupten, dass jedes einzelne Negativ 1932 aufgenommen wurde**. Das neunte Bild beispielsweise könnte durchaus auf einem etwas älteren Negativ beruhen. Chr. Franz konnte vorhandene Aufnahmen für eine neue Klein-Fotografie-Serie weiterverwenden.

    Daher ist die sauberste wissenschaftliche Formulierung:

    > **Chr. Franz, Titisee, „FELDBERG Schwarzwald – 10 Klein-Photographien“, fotografische Vorlagen ca. 1928–1933, Zusammenstellung und Vertrieb wahrscheinlich um 1932.**

    Das halte ich inzwischen für die **belastbarste Datierung der kompletten Mappe**.

    **Und noch etwas:** Die zehn Bilder bilden tatsächlich einen sehr schönen, offenbar bewusst zusammengestellten **Feldberg-Rundblick** – Bärental, Menzenschwand, Feldbergerhof, Gipfel, Bismarckdenkmal, Hebelhof, Zastlertal und Feldsee. Das spricht dafür, dass die Mappe als touristisches Souvenirprodukt konzipiert wurde und nicht einfach eine zufällige Zusammenstellung einzelner Fotografien ist.

    [1]: https://www.leo-bw.de/en-GB/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/lmz_bilddatenbank_02/LMZ314102/Feldberg%2BSchwarzwald%2BFeldsee%2BKarsee%2Bund%2BSeebachtal%2Bmit%2BRaimartihof%2B1932?utm_source=chatgpt.com "Feldberg Schwarzwald Feldsee Karsee und Seebachtal mit Raimartihof 1932 - Detailseite - LEO-BW"
    [2]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/feldberg-02.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-02"
    [3]: https://www.ebay.de/itm/157836124377?utm_source=chatgpt.com "Feldberg Blick von Seebuck auf Feldsee Foto Ansichtskarte 1932 | eBay.de"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 15:37:08
    Das **9. Bild** ist für die Datierung besonders interessant, weil es sich deutlich von den bisherigen Bauwerksmotiven unterscheidet. Es liefert **keinen harten Datierungsanker**, gibt aber wichtige Hinweise auf den verwendeten Negativbestand.

    ### 9. „Zastlertal mit Blick auf Kandel“

    Das Motiv ist geografisch plausibel: Vom Feldberggebiet öffnet sich der Blick über das **Zastlertal** in Richtung **Hinterwaldkopf/Kandel**. Das Zastlertal liegt nordwestlich des Feldbergmassivs; der Hinterwaldkopf und der Kandel gehören zu den markanten Orientierungspunkten dieser Aussicht. ([Wikipedia][1])

    Sehr interessant ist, dass **„Blick ins Zastlertal, Hinterwaldkopf und Kandel“** auch später als eigenständiges Ansichtskartenmotiv verbreitet wurde. Ein Kartenangebot datiert ein entsprechendes Motiv allerdings erst auf **1956**. Das zeigt vor allem, dass diese Aussicht über Jahrzehnte hinweg ein etabliertes touristisches Motiv war – nicht, dass dein Foto aus den 1950er Jahren stammt. ([Ansichtskarten Center][2])

    ### Das Foto selbst wirkt älter

    Bei deinem Abzug fallen mir einige Dinge auf:

    * sehr weich wirkende fotografische Auflösung,
    * kräftige, etwas körnige Schwarzweiß-Tonwerte,
    * starke Verwendung von Vordergrundvegetation als natürlicher Bildrahmen,
    * keinerlei touristische Infrastruktur,
    * ausgesprochen ursprüngliche Landschaft,
    * die Aufnahme wirkt insgesamt **fotografisch älter** als manche der bisher gezeigten Gebäudefotos.

    Ich würde deshalb bei **diesem einzelnen Negativ** durchaus eine Entstehung bereits um **1925–1930** für möglich halten.

    Das ist ein wichtiger Unterschied zu unserer bisherigen Datierung: **Das Negativ kann älter sein als die Mappe.**

    ### Was das für die Mappe bedeutet

    Nach neun Bildern würde ich nicht mehr behaupten, dass sämtliche Aufnahmen exakt 1931/32 entstanden sind. Viel wahrscheinlicher ist:

    > Chr. Franz verfügte über einen Bestand älterer Feldberg-Negative und stellte daraus eine touristische Serie von zehn Klein-Photographien zusammen.

    Das erklärt auch, warum die Landschaftsaufnahmen teilweise einen etwas älteren fotografischen Charakter besitzen, während die Gebäudeaufnahmen sehr gut in die frühen 1930er Jahre passen.

    ### Zwischenstand 9/10

    | Nr. | Motiv | mögliche Aufnahmezeit |
    | --: | ------------------------------------ | --------------------- |
    | 1 | Bärental – Blick zum Feldberg | ca. 1928–1933 |
    | 2 | Menzenschwander Tal | ca. 1928–1934 |
    | 3 | Hotel Feldbergerhof | ca. 1929–1932 |
    | 4 | Feldbergturm | ca. 1928–1933 |
    | 5 | Friedrich-Luise-Turm | ca. 1929–1933 |
    | 6 | Bismarckdenkmal | ca. 1928–1934 |
    | 7 | Hotel Hebelhof | ca. 1928–1935 |
    | 8 | Bismarckdenkmal – Blick zum Feldberg | ca. 1929–1933 |
    | 9 | **Zastlertal – Blick auf Kandel** | **ca. 1925–1932** |

    ### Meine wichtigste Schlussfolgerung

    Das **9. Bild spricht nicht gegen eine Mappe von ca. 1932**. Im Gegenteil: Es erklärt möglicherweise, weshalb die Bilder stilistisch etwas unterschiedlich wirken.

    Ich würde die Datierung jetzt folgendermaßen formulieren:

    **Fotografische Vorlagen/Negative:** etwa **1925–1933**
    **Zusammenstellung und Herstellung der Mappe:** wahrscheinlich **ca. 1931–1933**
    **wahrscheinlichstes Erscheinungsjahr:** **1932**

    Damit würde ich **1932 weiterhin als Arbeitsdatum** beibehalten, aber die Aufnahmejahre der einzelnen Fotos nicht mehr künstlich auf 1930–1932 begrenzen.

    Das ist für eine seriöse Sammlerbeschreibung sogar die bessere Formulierung: **„Mappe vermutlich um 1932; verwendete Aufnahmen teils älter.“**

    Jetzt fehlt nur noch **Bild 10**. Gerade das letzte Motiv könnte entscheiden, ob wir die Mappe tatsächlich auf **1932 ± 1 Jahr** eingrenzen können.

    [1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Feldberg_%28Berg_im_Schwarzwald%29?utm_source=chatgpt.com "Feldberg (Berg im Schwarzwald)"
    [2]: https://www.ansichtskarten-center.de/topo-deutschland/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg-unsortiert?c=339581&utm_source=chatgpt.com "Baden-Württemberg, unsortiert - Ansichtskarten Center"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 15:35:04
    Das **8. Bild** ist besonders interessant, weil es den bisherigen Datierungsbefund nochmals stärkt. Es handelt sich hier sehr wahrscheinlich tatsächlich um das **Bismarckdenkmal auf dem Seebuck**, aufgenommen mit Blick über den Grüblesattel zum eigentlichen Feldberggipfel. Im Hintergrund sind **Feldbergturm und das damalige Gasthaus** zu erkennen.

    Ein historisches Vergleichsobjekt des Landesmuseums ist sogar ausdrücklich auf **Sommer 1930** datiert und zeigt das Bismarckdenkmal auf dem Feldberg. ([LEO-BW][1]) Außerdem ist eine Feldberg-Postkarte mit dem Motiv **„Seebuck mit Bismarckdenkmal“** für den **9. Februar 1932** dokumentiert. ([Deutsche Digitale Bibliothek][2])

    ### Was dieses Foto verrät

    Sehr auffällig ist der Zustand des Bismarckdenkmals:

    * der Natursteinaufbau ist noch vollständig und relativ frisch wirkend,
    * das unmittelbare Umfeld ist vollkommen unbebaut,
    * im Hintergrund sind **keine späteren technischen Anlagen** vorhanden,
    * der Feldbergturm besitzt noch seine historische Vorkriegserscheinung,
    * die Wege sind einfache, unbefestigte Bergwege,
    * die Aufnahme wurde offenbar bei einer **späten Wintersituation mit Restschnee** gemacht.

    Das passt hervorragend zu den bereits ermittelten **frühen 1930er Jahren**.

    Der Reiseführer von 1933 beschreibt genau diese Route: vom Feldbergerhof zum **Bismarckdenkmal auf dem Seebuck**, anschließend über den freien Höhenrücken zum Gasthaus am Feldbergturm. ([Freiburger historische Bestände][3])

    ### Interessant für die Chronologie

    Wir haben jetzt:

    | Nr. | Motiv | Datierung |
    | --: | ---------------------------------------------- | ----------------- |
    | 1 | Bärental – Blick zum Feldberg | ca. 1928–1933 |
    | 2 | Blick ins Menzenschwander Tal | ca. 1928–1934 |
    | 3 | Hotel Feldbergerhof | ca. 1929–1932 |
    | 4 | Feldbergturm | ca. 1928–1933 |
    | 5 | Friedrich-Luise-Turm | ca. 1929–1933 |
    | 6 | Bismarckdenkmal | ca. 1928–1934 |
    | 7 | Hotel Hebelhof | ca. 1928–1935 |
    | 8 | **Bismarckdenkmal mit Blick zum Feldbergturm** | **ca. 1929–1933** |

    Besonders überzeugend finde ich, dass wir mittlerweile einen **direkten zeitgenössischen Vergleich von 1930** haben. Das Landesmuseum datiert eine Aufnahme des Bismarckdenkmals genau auf Sommer 1930. ([LEO-BW][1]) Und bereits 1932 ist das Motiv „Seebuck mit Bismarckdenkmal“ nachweislich postalisch im Umlauf. ([Deutsche Digitale Bibliothek][2])

    ### Neue Einschätzung der Mappe

    Damit würde ich die **Aufnahmezeit der acht bisher bekannten Bilder** inzwischen auf etwa

    **1929–1933**

    eingrenzen.

    Für die **Herstellung bzw. den Vertrieb der Mappe** halte ich weiterhin für am wahrscheinlichsten:

    ### **1931–1933**

    und als einzelnes Arbeitsdatum:

    ## **ca. 1932**

    Das wird inzwischen ziemlich überzeugend.

    Ein weiterer Punkt ist wichtig: Ein Chr.-Franz-Feldbergmotiv „Feldbergturm 1500 m ü. M.“ wird aktuell sogar ausdrücklich mit **Herstellungsjahr 1930** und dem Verlag **Chr. Franz, Titisee** katalogisiert. ([eBay.de][4]) Das ist ein sehr guter Beleg dafür, dass Chr. Franz genau in diesem Zeitraum entsprechende Feldberg-Fotografien produzierte.

    **8 von 10 Bildern bestätigen damit die Datierung um 1932.** Die beiden letzten Bilder könnten jetzt vor allem noch zeigen, ob die Mappe aus einem **einheitlichen Aufnahmebestand von etwa 1930/31** zusammengestellt wurde oder ob einzelne ältere Negative wiederverwendet wurden.

    [1]: https://www.leo-bw.de/fr/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/blm_museumsobjekte/AF8254B14810568737E727BFF1C0884F/Auf%20dem%20Feldberg?utm_source=chatgpt.com "Auf dem Feldberg - Detailseite - LEO-BW"
    [2]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/XVIAPA6VDB4F3ZVSSMQRTMQUTLH6SJRI?utm_source=chatgpt.com "Korrespondenz (Postkarten): Feldberg Schwarzwald, 1500 m ü. M., Seebuck mit Bismarckdenkmal. |Postkarte an: Rudolf Schönthür, Basel , B.I.Z. |Absender: Maehler - Alpersbach. |Poststempel: Hinterzarten / Schwarzwald, 09.02.1932 - Deutsche Digitale Bibliothek"
    [3]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0087/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
    [4]: https://www.ebay.de/itm/366325521991?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte Feldberg (Schwarzwald) Feldbergturm 1500 m ü. M. 1930 | eBay.de"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 15:32:56
    Das **7. Bild** ist für die Datierung sehr interessant – und ich würde hier eine kleine Korrektur zu unserer bisherigen Einschätzung vornehmen.

    ### 7. „Hotel Hebelhof“

    Das Gebäude auf deinem Foto ist tatsächlich der historische **Hotel- und Kurhaus Hebelhof** am Feldberg. Das Haus wurde **1907/08 als Hotel errichtet** und liegt auf der Passhöhe bzw. am Südhang des Seebucks. Eine zeitgenössische Quelle von 1936 nennt ausdrücklich den Bau des Hotels in den Jahren **1907/1908** und berichtet, dass der Eigentümer 1928 sogar die Bezeichnung „Feldberghotel Hebelhof“ auf Wegweisern verwendete. ([tind.wipo.int][1])

    Damit ist das Gebäude selbst natürlich **kein enger Datierungsanker für 1930**, denn es stand bereits seit über 20 Jahren.

    ### Aber: Das Umfeld ist sehr aussagekräftig

    Auf deinem Foto sieht man:

    * das Hotel noch als relativ isolierten Gebäudekomplex,
    * die charakteristische historische Dachform,
    * die alte Zufahrt,
    * die damalige Straßenführung,
    * die noch sehr offene und wenig ausgebaute Umgebung,
    * rechts eine Reihe älterer Straßenbegrenzungssteine.

    Das passt sehr gut zu den **1920er/frühen 1930er Jahren**.

    Besonders interessant ist eine historische Karte **„Hotel und Kurhaus Hebelhof“**, die im Kartenbestand mit **1935** geführt wird. ([Heimatsammlung][2]) Außerdem ist eine Karte mit „Hebelhof / Villa Vronelli“ für **1932** dokumentiert. ([eBay.de][3])

    Damit liegt unser Fotomotiv genau in einer Zeit, in der der Hebelhof intensiv als touristisches Motiv verbreitet wurde.

    ### Ein sehr wichtiger Befund für unsere Mappe

    Die Bezeichnung **„Hotel Hebelhof“** ist nicht zufällig. In einer historischen Quelle wird der Name **Feldberghotel Hebelhof** gerade für die Zeit um **1928** erwähnt. ([tind.wipo.int][1])

    Das ist interessant, weil deine Mappe **keine nachträgliche Nachkriegszusammenstellung** zu sein scheint. Die gesamte Serie besteht zunehmend eindeutig aus Motiven, die zum touristischen Bildbestand der **späten 1920er und frühen 1930er Jahre** gehören.

    ### Zwischenbilanz 7/10

    | Nr. | Motiv | Datierung |
    | --: | ------------------------------- | ----------------- |
    | 1 | Bärental mit Blick zum Feldberg | ca. 1928–1933 |
    | 2 | Blick ins Menzenschwander Tal | ca. 1928–1934 |
    | 3 | Hotel Feldbergerhof | ca. 1929–1932 |
    | 4 | Feldbergturm mit Gasthaus | ca. 1928–1933 |
    | 5 | Friedrich-Luise-Turm | ca. 1929–1933 |
    | 6 | Bismarckdenkmal | ca. 1928–1934 |
    | 7 | **Hotel Hebelhof** | **ca. 1928–1935** |

    Das siebte Bild **stützt also weiterhin die frühe-1930er-Datierung**, liefert aber keinen so engen Terminus wie etwa ein neu errichteter Lift oder ein bestimmtes Gebäude.

    ### Meine Datierung wird jetzt etwas differenzierter

    Ich würde momentan unterscheiden:

    **Aufnahmezeit der verwendeten Negative:**
    ➡️ **ca. 1929–1933**

    **Herstellung/Erscheinung der Mappe:**
    ➡️ **ca. 1931–1934**

    **Wahrscheinlichstes Jahr:**

    ### **1932**

    Das halte ich nach sieben Bildern inzwischen für die überzeugendste Arbeitsdatierung.

    Ein weiterer Punkt spricht dafür: Ein historischer Kartenbestand führt ein **Chr.-Franz-Motiv „Feldberg – Bismarckdenkmal mit Feldbergturm“ ausdrücklich als „30er Jahre“**. ([Heimatsammlung][4]) Das ist für deine Mappe besonders relevant, weil wir damit denselben Verlag und einen Teil desselben Motivbestands haben.

    **Stand: 7 von 10 Bildern.** Die letzten drei sind jetzt vor allem deshalb spannend, weil wir vielleicht noch ein Motiv finden, das einen **harten zeitlichen Anker** liefert.

    [1]: https://tind.wipo.int/record/37212/files/HJC_ip_1936_06_fr.pdf?utm_source=chatgpt.com "Cinquante-deuxième année. — N° 6"
    [2]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/79_unter_feldberg.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-01"
    [3]: https://www.ebay.de/itm/366383228194?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte Feldberg (Schwarzwald) Hebelhof Villa Vronelli 1932 | eBay.de"
    [4]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/feldberg-02.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-02"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 15:30:47
    Dieses sechste Bild ist ein **sehr guter Datierungsanker** – und es korrigiert zugleich einen kleinen Punkt aus der bisherigen Bezeichnung.

    ### 6. „Feldberg (Schwarzwald) – Bismarckturm“

    Auf dem Foto ist das **Bismarckdenkmal auf dem Seebuck** zu sehen. In historischen Quellen wird es häufig als „Bismarckturm“ bezeichnet, obwohl es sich baulich eher um ein **Bismarckdenkmal bzw. eine Bismarcksäule** handelt. Das ist bei der Katalogisierung wichtig.

    Besonders interessant ist die **völlig freie Gipfelpartie**. Auf dem Bild gibt es keinerlei Sessellift- oder sonstige moderne Wintersportanlagen. Ein historisches Kartenverzeichnis führt sogar ein **Foto-Ansichtskartenmotiv „Feldberg – Bismarckdenkmal mit Feldbergturm“, Verlag Chr. Franz, Titisee**, ausdrücklich in die **1930er Jahre**. ([Heimatsammlung][1])

    Der Reiseführer von 1933 beschreibt ebenfalls den Weg vom Feldbergerhof über das **Bismarckdenkmal auf dem Seebuck** und weiter über den freien Höhenrücken zum Feldbergturm. Das entspricht sehr gut der auf deinem Foto sichtbaren Situation. ([Freiburger historische Bestände][2])

    ### Was das Foto für die Datierung bedeutet

    Die Aufnahme selbst würde ich auf:

    **ca. 1928–1934**

    eingrenzen, mit einem Schwerpunkt bei **1930–1932**.

    Noch wichtiger ist aber der Zusammenhang mit den anderen Bildern: Wir haben inzwischen **sechs Motive aus derselben Mappe**, und mehrere davon lassen sich direkt mit der damaligen touristischen Bildproduktion von Chr. Franz verbinden.

    | Nr. | Motiv | derzeitige Einschätzung |
    | --: | ------------------------------- | ----------------------- |
    | 1 | Bärental mit Blick zum Feldberg | ca. 1928–1933 |
    | 2 | Blick ins Menzenschwander Tal | ca. 1928–1934 |
    | 3 | Hotel Feldbergerhof | ca. 1929–1932 |
    | 4 | Feldbergturm mit Gasthaus | ca. 1928–1933 |
    | 5 | Friedrich-Luise-Turm | ca. 1929–1933 |
    | 6 | **Bismarckdenkmal** | **ca. 1928–1934** |

    ### Besonders wichtig: der Verlag

    Das ist jetzt der stärkste Befund. Das historische Kartenverzeichnis nennt bei einem **Chr.-Franz-Motiv mit Bismarckdenkmal und Feldbergturm ausdrücklich „30er Jahre“**. ([Heimatsammlung][1])

    Damit haben wir für deine **konkrete Mappe** nicht nur eine allgemeine stilistische Datierung, sondern einen direkten Vergleich mit **demselben Verlag und demselben Motivbereich**.

    ### Meine aktuelle Gesamteinschätzung

    Ich würde die Mappe jetzt so katalogisieren:

    > **Chr. Franz, Titisee – „FELDBERG Schwarzwald – 10 Klein-Photographien“**
    > **Aufnahmen/Produktion: ca. 1930–1933**
    > **wahrscheinlich um 1931/32**

    Wenn ich **ein einziges Jahr** angeben müsste, würde ich momentan **1932** wählen.

    Dabei würde ich allerdings zwischen **Aufnahmejahr** und **Herstellungs-/Veröffentlichungsjahr** unterscheiden: Die Negative können teilweise bereits Ende der 1920er Jahre entstanden sein, während Chr. Franz die Zusammenstellung der zehn Klein-Photographien erst um 1931/32 herausgebracht haben könnte.

    **6 von 10 Bildern sprechen damit erstaunlich geschlossen für eine frühe-1930er-Jahre-Datierung.**

    Schick mir Bild **7/10** – besonders interessant wären jetzt Motive mit **Feldsee, Todtnauer Hütte, Feldberghof, Schanze oder Lift**, weil sich daran die Datierung eventuell noch weiter auf **1931/1932** eingrenzen lässt.

    [1]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/feldberg-02.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-02"
    [2]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0087/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 15:24:28
    Dieses fünfte Bild ist **noch wertvoller für die Datierung**, weil wir jetzt ein eindeutig identifizierbares Bauwerk haben: den **Friedrich-Luise-Turm** auf dem Feldberggipfel.

    ### 5. „Feldberg/Schwarzwald 1500 m ü. M.“

    Der Turm auf deinem Foto ist der **Friedrich-Luise-Turm**, nicht der Feldbergturm auf dem Seebuck. Der 1913 errichtete Turm ersetzte einen älteren Vorgänger und diente zugleich der meteorologischen Beobachtung. Eine historische Ansicht mit diesem Ensemble wird ebenfalls entsprechend als Friedrich-Luisenturm geführt.

    Besonders interessant ist die **Gebäudesituation rechts vom Turm**. Sie entspricht dem historischen Gipfelensemble mit der meteorologischen Station. Der Reiseführer von **1933** beschreibt ausdrücklich den **23 m hohen Friedrich-Luise-Turm mit meteorologischer Station** auf dem Höchsten (1493 m). ([Freiburger historische Bestände][1])

    Damit wissen wir sicher:

    **Das Foto kann nicht vor 1913 aufgenommen worden sein.**

    Für unsere Mappe ist aber die obere Grenze viel interessanter.

    ### Der entscheidende Datierungshinweis

    Die Aufnahme zeigt noch eine **sehr ursprüngliche Gipfelsituation**:

    * Friedrich-Luise-Turm ohne spätere technische Aufbauten,
    * keine Funk- oder Fernsehanlagen,
    * keine moderne touristische Infrastruktur,
    * sehr wenig befestigte Wege,
    * vollständig offene Gipfellandschaft,
    * die meteorologische Anlage in der damals typischen Form.

    Das passt hervorragend zu **Ende der 1920er bis frühen 1930er Jahre**.

    Der Reiseführer von 1933 nennt den Turm ausdrücklich als den Aussichtspunkt mit meteorologischer Station und beschreibt gleichzeitig das gesamte Gipfelgebiet noch als weitgehend offene Hochfläche. ([Freiburger historische Bestände][2])

    ### Jetzt wird die Datierung der Mappe ziemlich interessant

    Unsere bisherige Serie:

    | Nr. | Motiv | Einschätzung |
    | --: | ------------------------------- | ----------------- |
    | 1 | Bärental mit Blick zum Feldberg | ca. 1928–1933 |
    | 2 | Blick ins Menzenschwander Tal | ca. 1928–1934 |
    | 3 | Hotel Feldbergerhof | ca. 1929–1932 |
    | 4 | Feldbergturm mit Gasthaus | ca. 1928–1933 |
    | 5 | **Friedrich-Luise-Turm** | **ca. 1928–1933** |

    Und jetzt kommt ein wichtiger Punkt: Historische Chr.-Franz-Feldbergkarten werden tatsächlich in den **1930er Jahren** geführt. Ein Chr.-Franz-Motiv „Bismarckdenkmal mit Feldbergturm“ wird beispielsweise ausdrücklich als **30er Jahre** katalogisiert. ([Heimatsammlung][3])

    Außerdem gibt es eine Karte „Feldberg 1500 m ü. M. – Feldbergturm mit Gasthaus“, die nachweislich **1931 gelaufen** ist. ([Oldthing][4])

    ### Meine Datierung wird deshalb enger

    Für die **Aufnahmen der Mappe** würde ich jetzt ansetzen:

    **ca. 1929–1933**

    Für das **Erscheinen der Mappe**:

    ### **ca. 1931–1933**

    Mein bevorzugtes Katalogdatum bleibt momentan:

    > **Chr. Franz, Titisee, „FELDBERG Schwarzwald – 10 Klein-Photographien“, ca. 1932.**

    Ich würde die Mappe jetzt **nicht mehr pauschal „um 1930“** nennen, sondern **„um 1932“ bzw. „ca. 1931–1933“**.

    Der Grund: Die fünf bisher gezeigten Bilder bilden offenbar einen **einheitlichen fotografischen Satz**. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass hier Bilder aus stark unterschiedlichen Jahrzehnten zusammengestellt wurden.

    **5 von 10 Bildern sind damit ausgewertet.** Die nächsten fünf können jetzt vor allem noch bestätigen, ob wir den Zeitraum auf **1931/32** oder sogar auf **1932** als Erscheinungsjahr verdichten können.

    [1]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0085/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
    [2]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0084/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
    [3]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/feldberg-02.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-02"
    [4]: https://oldthing.de/Ansichtskarte-AK-Feldberg-i-Schwarzwald-1500-m-ue-M-Feldbergturm-m-Gasthaus-1931-0057566346?utm_source=chatgpt.com "[Ansichtskarte] AK Feldberg i.. | Ansichtskarten günstig"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 15:22:06
    Dieses vierte Bild ist **bislang der stärkste Datierungsanker** der Mappe.

    ### „Feldbergturm“

    Auf dem Foto ist nicht nur der Feldbergturm zu sehen, sondern rechts daneben auch das damalige **Gasthaus zum Feldbergturm**. Dieses Gebäude ist besonders wichtig, weil es **1953 abbrannte**. ([Schwarzwaldverein e.V.][1])

    Damit haben wir einen eindeutigen **terminus ante quem: 1953**. Das ist für sich genommen noch keine Überraschung, aber die Gestaltung und die bauliche Situation passen viel genauer in die frühe Vorkriegszeit.

    Noch entscheidender: Das Landesmuseum Baden-Württemberg führt eine historische Postkarte **„Feldbergturm“ ausdrücklich mit „um 1930“** als Herstellungsdatum. ([LEO-BW][2]) Außerdem wird eine **Chr.-Franz-Karte mit Feldbergturm ebenfalls „um 1930“** angeboten. ([Oldthing][3]) Ein weiteres Kartenverzeichnis führt ein Chr.-Franz-Motiv „Feldberg – Bismarckdenkmal mit Feldbergturm“ ausdrücklich als **30er Jahre**. ([Heimatsammlung][4])

    ### Was ich auf deinem Foto erkenne

    Die Aufnahme zeigt:

    * den schlanken historischen Feldbergturm,
    * das kleine **Gasthaus zum Feldbergturm** unmittelbar daneben,
    * den völlig freien, unbewaldeten Gipfelhang,
    * keine späteren Funk- oder Fernsehanlagen,
    * keine Sesselliftanlagen,
    * eine ausgesprochen typische fotografische Bildgestaltung der **1920er/30er Jahre**.

    Auch der Reiseführer von **1933** beschreibt genau dieses Ensemble: den Weg vom Feldbergerhof zum **Bismarckdenkmal**, weiter zum „Gasth. z. Feldbergturm“ auf dem Gipfel. ([Freiburger historische Bestände][5]) Das zeigt, dass die auf deinem Foto sichtbare Situation **1933 definitiv noch vorhanden** war.

    ### Neue Datierung

    Nach vier Bildern würde ich die Chronologie jetzt so führen:

    | Motiv | meine Datierung |
    | ------------------------------- | ----------------- |
    | Bärental mit Blick zum Feldberg | ca. 1928–1933 |
    | Blick ins Menzenschwander Tal | ca. 1928–1934 |
    | Hotel Feldbergerhof | ca. 1929–1932 |
    | **Feldbergturm mit Gasthaus** | **ca. 1928–1933** |

    Damit verdichtet sich der Zeitraum erheblich.

    ## Meine derzeitige Gesamtdatierung

    **Aufnahmen:** etwa **1929–1933**
    **wahrscheinlichste Aufnahmezeit:** **ca. 1930–1932**
    **wahrscheinliches Erscheinen der Mappe:** **ca. 1930–1933**

    Ich würde derzeit sogar **1931 ± 2 Jahre** als Arbeitstermin für die komplette Mappe verwenden.

    Ein besonders schönes Indiz ist, dass eine historische **Chr.-Franz-Feldbergturmkarte tatsächlich mit „um 1930“** katalogisiert ist. ([Oldthing][3]) Damit haben wir nicht nur allgemeine Vergleichsbilder, sondern einen direkten Bezug **zum selben Verlag**.

    **Stand 4/10: Die ursprüngliche Einschätzung „frühe 1930er Jahre“ wird damit immer belastbarer.** Wenn die nächsten Bilder ebenfalls noch keine späteren Einrichtungen zeigen, würde ich die Mappe inzwischen ziemlich selbstbewusst als **frühe 1930er-Jahre-Produktion von Chr. Franz** katalogisieren.

    [1]: https://www.schwarzwaldverein.de/wp-content/uploads/2021/03/2014_02.pdf?utm_source=chatgpt.com "E 6246
    Ausgabe 2/2014
    Sonderausgabe
    ...ZUM JUBILÄU"
    [2]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/blm_museumsobjekte/7C94EA4FD4AD424790AD96D5DD13EB70/Feldbergturm?utm_source=chatgpt.com "Feldbergturm - Detailseite - LEO-BW"
    [3]: https://oldthing.de/AK-Schwarzwald-Feldberg-Feldbergturm-um-1930-0055470394?utm_source=chatgpt.com "AK, Schwarzwald, Feldberg.. | Ansichtskarten günstig"
    [4]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/feldberg-02.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Feldberg-02"
    [5]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0087/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"