Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:46:56
    ### St. Märgen – „Torbogen mit Marienbrunnen“

    Dieses Motiv ist für die Datierung des Leporellos **besonders interessant**, weil hier ein konkretes historisches Bauensemble gezeigt wird: der Torbogen mit dem Marienbrunnen im Bereich des ehemaligen Klosters St. Märgen.

    ### Datierung der Aufnahme

    Auch dieses Foto würde ich **nicht auf 1960** datieren. Die fotografische Vorlage wirkt deutlich älter.

    Meine Einschätzung:

    **ca. 1930–1940**, am wahrscheinlichsten **Mitte der 1930er Jahre**.

    Die Aufnahme passt damit sehr gut zu den bisher gezeigten Motiven.

    Auffällig sind:

    * die stark körnige Schwarzweiß-Wiedergabe,
    * die klassische touristische Bildkomposition,
    * keine sichtbaren modernen Installationen,
    * die sehr sorgfältig komponierte Frontalansicht des Torbogens,
    * die historische Gestaltung des unmittelbaren Umfeldes,
    * die offenbar schon damals als Sehenswürdigkeit inszenierte Marienfigur bzw. der Brunnen.

    Interessant ist zudem die **bewusste Zentrierung der Durchfahrt**. Durch den Torbogen wird der Blick in den dahinterliegenden Bereich geführt. Das ist eine typische Gestaltung älterer Ansichtsfotografie.

    ### Ein wichtiger Unterschied zu den Landschaftsbildern

    Bei diesem Bild können wir die Datierung **nicht allein aus dem baulichen Zustand** ableiten, weil der historische Torbogen natürlich über Jahrzehnte relativ unverändert geblieben sein kann.

    Deshalb ist hier die **fotografische Charakteristik** wichtiger als bei der Luftaufnahme.

    Ich würde daher die Datierung etwas vorsichtiger formulieren:

    > **Aufnahme vermutlich ca. 1930–1940, wahrscheinlich um 1935.**

    ### Zwischenstand des Leporellos

    Wir haben jetzt **7 von 9 Bildern**:

    | Nr. | Motiv | Aufnahme – Schätzung |
    | --: | -------------------------------- | -------------------- |
    | 1 | Gesamtansicht von Süden | ca. 1930–1940 |
    | 2 | Teilansicht von der Ohmenkapelle | ca. 1930–1940 |
    | 3 | Gesamtansicht mit Feldberg | ca. 1930–1940 |
    | 4 | Luftaufnahme | ca. 1930–1938 |
    | 5 | Ohmenkapelle | ca. 1930–1940 |
    | 6 | Teilansicht | ca. 1930–1940 |
    | 7 | **Torbogen mit Marienbrunnen** | **ca. 1930–1940** |

    Damit zeichnet sich ein ziemlich konsistentes Bild ab.

    ### Vorläufige Gesamtdatierung

    Ich würde inzwischen für den **fotografischen Bestand** des Leporellos ansetzen:

    **ca. 1933–1938, möglicherweise etwas weiter gefasst 1930–1940.**

    Das **Leporello selbst** bleibt dagegen aufgrund der Herstellerkennung

    **„Cekade – Män 201-60-1“ → sehr wahrscheinlich 1960**

    zu datieren.

    Das ist eine wichtige Unterscheidung: **ca. 1935 = Entstehungszeit der fotografischen Vorlagen; 1960 = Herstellung/Veröffentlichung des Leporellos.**

    Die letzten beiden Bilder könnten jetzt besonders interessant werden: Wenn dort ebenfalls Motive aus demselben fotografischen Bestand auftauchen, lässt sich die **Gesamtserie wahrscheinlich sehr zuverlässig als 1930er-Jahre-Bildbestand identifizieren**.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:45:35
    ### St. Märgen – „Teilansicht“

    Dieses Motiv fügt sich **sehr überzeugend in den bisher erkennbaren Bildbestand** des Leporellos ein. Es zeigt St. Märgen aus erhöhter Perspektive, vermutlich von einem Gebäude bzw. einer überdachten Terrasse aus. Im Zentrum steht wieder die markante **Pfarrkirche mit ihren beiden Türmen**.

    ### Datierung der Aufnahme

    Ich würde dieses Bild derzeit auf:

    **ca. 1930–1940, wahrscheinlich etwa 1935–1938**

    datieren.

    Im Vergleich zu den bisher gezeigten Bildern ist die Datierung hier allerdings etwas unsicherer, weil die Aufnahme selbst weniger bauliche Details zur zeitlichen Eingrenzung bietet.

    Auffällig sind:

    * die sehr traditionelle Dachlandschaft des Ortes,
    * die geringe Bebauungsdichte,
    * die historische Holzbalustrade im Vordergrund,
    * die Perspektive von einem älteren Gebäude oder Aussichtspunkt,
    * die starke Schwarzweißzeichnung und relativ grobe fotografische Wiedergabe,
    * das Fehlen jeglicher eindeutig moderner Elemente.

    ### Interessant: Wiederverwendung desselben Ortsmotivs

    Die **Doppeltürme der Pfarrkirche** tauchen jetzt bereits auf mehreren Bildern auf:

    1. Gesamtansicht von Süden
    2. Teilansicht von der Ohmenkapelle
    3. Gesamtansicht mit Feldberg
    4. Luftaufnahme
    5. Ohmenkapelle
    6. **Teilansicht**

    Dadurch lässt sich der Bildbestand zunehmend als **zusammengehörige ältere touristische Fotoserie** erkennen.

    Besonders die Luftaufnahme und diese Teilansicht ergänzen sich gut: Die Luftaufnahme zeigt den Ort als Ganzes, während dieses Bild eine typische **Aussichtssituation für Kurgäste bzw. Sommerfrischler** darstellt.

    ### Vorläufige Datierung der Serie

    Nach inzwischen sechs Bildern würde ich meine bisherige Einschätzung leicht präzisieren:

    **Fotografischer Bildbestand: etwa 1933–1938**
    **möglicher Gesamtbereich: ca. 1930–1940**
    **Cekade-Leporello: sehr wahrscheinlich 1960**

    Ich halte inzwischen **Mitte der 1930er Jahre** für den wahrscheinlichsten Entstehungszeitraum der Aufnahmen.

    ### Sammlerisch bemerkenswert

    Die kleine Größe von nur **4,5 × 9 cm** täuscht etwas über die historische Qualität hinweg. Das Leporello dokumentiert offenbar ein **noch stark vorstädtisches, landwirtschaftlich geprägtes St. Märgen**. Gerade die wiederkehrenden Ansichten der Kirche und die Kombination aus Ortsansichten, Ohmenkapelle, Luftaufnahme und Feldbergblick ergeben eine recht gute Dokumentation des damaligen Fremdenverkehrsortes.

    **Für die spätere Gesamtbeschreibung würde ich daher festhalten:**

    > **Cekade-Leporello, Män 201-60-1, ca. 1960; verwendet wurden überwiegend ältere fotografische Vorlagen, wahrscheinlich aus der Mitte der 1930er Jahre.**

    Schick mir das **7. Bild** – dann können wir prüfen, ob sich bei den Gebäuden oder Landschaftsmerkmalen weitere konkrete Datierungsanker ergeben.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:44:14
    ### St. Märgen – „Ohmenkapelle“

    Dieses Motiv ist für die bisherige Serie sehr interessant, weil wir hier ein **konkretes Bauwerk** haben, dessen baulicher Zustand als Datierungsanker dienen kann.

    Die Aufnahme zeigt die **Ohmenkapelle bei St. Märgen** mit dem charakteristischen kleinen Dachreiter. Das Umfeld wirkt ausgesprochen ruhig und noch stark von der historischen Kulturlandschaft geprägt.

    ### Datierung der Fotografie

    Meine Einschätzung:

    **ca. 1930–1940, am wahrscheinlichsten Mitte der 1930er Jahre.**

    Ich würde die Aufnahme momentan auf etwa **1935 ± 5 Jahre** setzen.

    Dafür sprechen:

    * die fotografische Ausarbeitung und der Kontrast,
    * die gesamte Bildgestaltung als klassische touristische Ansicht,
    * die sehr gepflegte, aber noch weitgehend traditionelle Umgebung,
    * die alten Bäume und die einfache Weggestaltung,
    * keinerlei Hinweise auf eine spätere Nachkriegsmodernisierung.

    Die Aufnahme wirkt **nicht wie eine typische Neuaufnahme um 1960**. Gerade die Komposition – Kapelle, Baumrahmung und Vordergrundfläche – entspricht eher der Bildsprache älterer Schwarzwald-Fremdenverkehrsfotografie.

    ### Interessanter Zusammenhang mit dem vorherigen Bild

    Das vorherige Motiv **„Teilansicht von der Ohmenkapelle“** und dieses Bild gehören offensichtlich thematisch eng zusammen:

    * **„Teilansicht von der Ohmenkapelle“** → Blick von der Kapelle auf St. Märgen
    * **„Ohmenkapelle“** → Ansicht des Kapellengebäudes selbst

    Das spricht dafür, dass Cekade für das Leporello einen **bereits vorhandenen lokalen Bildbestand** genutzt hat.

    Damit haben wir inzwischen fünf Bilder, die alle sehr gut zusammenpassen:

    | Motiv | Aufnahmezeitraum |
    | -------------------------------- | ----------------- |
    | Gesamtansicht von Süden | ca. 1930–1940 |
    | Teilansicht von der Ohmenkapelle | ca. 1930–1940 |
    | Gesamtansicht mit Feldberg | ca. 1930–1940 |
    | Luftaufnahme | **ca. 1930–1938** |
    | Ohmenkapelle | **ca. 1930–1940** |

    ### Vorläufige Gesamteinschätzung

    Ich würde die **fotografischen Vorlagen der bisher gezeigten fünf Bilder auf etwa 1933–1938 konzentrieren**.

    Das Leporello selbst bleibt aufgrund der Kennzeichnung **„Män 201-60-1“** davon getrennt und ist sehr wahrscheinlich **1960 hergestellt bzw. herausgegeben** worden.

    Damit ergibt sich ein schönes zweistufiges Sammlerobjekt:

    **Fotografische Vorlagen:** ca. **1933–1938**
    **Cekade-Leporello:** **1960**
    **Zeitlicher Abstand:** etwa **22–27 Jahre**

    Das ist für die Beschreibung des Stückes wesentlich interessanter als eine einfache Datierung „1960“. Es handelt sich offenbar um eine **1960 erschienene Souvenirserie mit deutlich älterem fotografischem Bildmaterial aus St. Märgen**.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:43:00
    ### St. Märgen – „Luftaufnahme“

    Dieses vierte Motiv ist **besonders wertvoll für die Datierung**, weil sich aus der Luftaufnahme einige bauliche und infrastrukturelle Details besser erkennen lassen als bei den Landschaftsbildern.

    #### Datierung der Aufnahme

    Ich würde die Aufnahme derzeit auf **ca. 1930–1938** datieren, mit einem Schwerpunkt **um 1933–1936**.

    Die Luftaufnahme wirkt für mich sogar **etwas älter als das zuvor gezeigte Motiv „Gesamtansicht mit Feldberg“**.

    Dafür sprechen:

    * die sehr kleine, kompakte Ortsbebauung,
    * die nahezu vollständig landwirtschaftlich geprägte Umgebung,
    * die noch sehr geringe Verkehrsinfrastruktur,
    * die traditionellen Dächer und Gebäudeformen,
    * die fehlende spätere touristische Bebauung,
    * die fotografische Charakteristik der Luftaufnahme.

    Besonders interessant ist die **Straßenführung am östlichen Ortsrand**. Sie wirkt bereits als ausgebaute Verkehrsverbindung, während das übrige Wegenetz noch stark landwirtschaftlich geprägt ist.

    ### Technisch-fotografische Besonderheit

    Eine Luftaufnahme dieser Art ist für ein kleines Touristenleporello durchaus interessant. Sie wurde wahrscheinlich **nicht speziell für die spätere Cekade-Ausgabe um 1960 aufgenommen**, sondern stammt aus einem älteren Bildbestand.

    Die Perspektive und die relativ geringe Flughöhe sprechen für eine klassische **Schrägluftaufnahme aus einem Flugzeug**. Solche touristischen Luftbilder wurden insbesondere in den **1920er und 1930er Jahren** zunehmend verbreitet.

    Ich würde deshalb momentan unterscheiden:

    **Aufnahme:** ca. **1930–1938**
    **wahrscheinlich:** **um 1935**
    **Verwendung im Cekade-Leporello:** ca. **1960**

    ### Abgleich mit den bisherigen drei Bildern

    Jetzt wird das Bildmuster noch deutlicher:

    | Bild | meine Datierung der Aufnahme |
    | -------------------------------- | ---------------------------: |
    | Gesamtansicht von Süden | ca. **1930–1940** |
    | Teilansicht von der Ohmenkapelle | ca. **1930–1940** |
    | Gesamtansicht mit Feldberg | ca. **1930–1940** |
    | **Luftaufnahme** | **ca. 1930–1938** |

    Die **Luftaufnahme ist dabei ein wichtiger Anker**: Sie besitzt eine deutlich höhere Informationsdichte über den damaligen Ortszustand. Wenn wir bei den folgenden Bildern Gebäude wiedererkennen, die auf dieser Luftaufnahme bereits vorhanden sind oder fehlen, können wir die Serie eventuell wesentlich genauer datieren.

    ### Vorläufiges Ergebnis

    Ich würde den gesamten bisher sichtbaren Bildbestand momentan als **älteren St.-Märgen-Fotobestand der 1930er Jahre** betrachten, der **um 1960 von Cekade für das Leporello „Män 201-60-1“ wiederverwendet bzw. zusammengestellt wurde**.

    **Meine derzeit beste Arbeitshypothese: fotografische Vorlagen etwa 1933–1937, Leporello 1960.**

    Gerade die Luftaufnahme erhöht für mich die Wahrscheinlichkeit, dass wir es **nicht mit neu aufgenommenen 1960er-Jahre-Fotos**, sondern tatsächlich mit einem älteren Bildbestand zu tun haben.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:41:24
    ### St. Märgen – „Gesamtansicht mit Feldberg“

    Dieses dritte Motiv ist **für die Datierung besonders interessant**, weil es neben St. Märgen auch den Feldberg im Hintergrund zeigt. Die Aufnahme wirkt wiederum deutlich älter als die Herstellung des Cekade-Leporellos.

    #### Datierung der Aufnahme

    Ich würde dieses Foto auf etwa **1930–1940**, mit Schwerpunkt **Mitte der 1930er Jahre**, datieren.

    Dafür sprechen mehrere Details:

    * die sehr ursprüngliche, nahezu unverbaute Ortsansicht,
    * die traditionelle Bebauung ohne erkennbare moderne touristische Infrastruktur,
    * die einfache Sitz-/Bankanlage im Vordergrund,
    * die Bildgestaltung mit dem einzeln stehenden Baum als Vordergrundmotiv,
    * die typische schwarzweiße fotografische Ausarbeitung älterer Tourismusaufnahmen,
    * vor allem aber der **noch ausgesprochen ländliche Charakter der Umgebung**.

    Die Aufnahme erscheint mir **eher aus der Vorkriegszeit als aus den 1950er Jahren** zu stammen.

    ### Interessanter Vergleich mit den beiden vorherigen Bildern

    Damit haben wir jetzt drei Aufnahmen:

    | Motiv | geschätztes Aufnahmejahr |
    | -------------------------------- | -----------------------: |
    | Gesamtansicht von Süden | **ca. 1930–1940/45** |
    | Teilansicht von der Ohmenkapelle | **ca. 1930–1940** |
    | Gesamtansicht mit Feldberg | **ca. 1930–1940** |

    Das ist mittlerweile ein **deutliches Muster**: Die drei Fotografien haben eine sehr ähnliche Bildästhetik und dürften tatsächlich aus einem älteren Bildbestand stammen.

    ### Besonders wichtig: Feldberg als Datierungshinweis

    Das Motiv zeigt den Feldberg noch als weitgehend unberührte Hochgebirgslandschaft. Es gibt **keine auffälligen modernen Wintersportanlagen**, die eine spätere Aufnahme nahelegen würden. Für eine Aufnahme aus den 1960er Jahren wäre eine solche Darstellung zwar möglich, aber die gesamte fotografische Gestaltung spricht klar stärker für die ältere Vorlage.

    Ich würde deshalb momentan folgende Arbeitshypothese verwenden:

    **Fotografische Aufnahmen: ca. 1930–1940**
    **Zusammenstellung/Herstellung des Cekade-Leporellos: ca. 1960**

    Das macht das Leporello durchaus reizvoll: Es wäre dann **kein reines 1960er-Fotozeugnis**, sondern eine spätere Souvenirpublikation, die einen älteren fotografischen Bestand von St. Märgen konserviert.

    **Vorläufige Gesamtdatierung des Bildbestands: etwa 1935 ± 5 Jahre.**

    Bei den nächsten Bildern würde ich besonders auf **identische Landschaftselemente, Gebäude, Bäume und eventuelle Veränderungen am Ortsbild** achten. Damit können wir die Datierung möglicherweise noch auf einen engeren Zeitraum von etwa **1932–1938** eingrenzen.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:40:00
    ### St. Märgen – „Teilansicht von der Ohmenkapelle“

    Dieses Motiv ist für die Datierung des Leporellos **besonders aufschlussreich**. Es zeigt St. Märgen aus dem Bereich der Ohmenkapelle; im Hintergrund ist wiederum die markante Doppelturm-Kirche zu sehen.

    ### Datierung der Aufnahme

    Ich würde die **Aufnahme selbst etwas enger als beim vorherigen Motiv** einordnen:

    **ca. 1930–1940**, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit **Mitte der 1930er Jahre**.

    Dafür sprechen vor allem:

    * der sehr ursprüngliche Charakter der Landschaft,
    * der unbefestigte bzw. einfache Fußweg mit der sorgfältig angelegten Baumallee,
    * die weitgehend unverbaute Feldflur,
    * die traditionellen Schwarzwaldgebäude,
    * keinerlei erkennbare moderne Verkehrsinfrastruktur,
    * die fotografische Qualität und Tonalität der Vorlage.

    Interessant ist auch, dass die Aufnahme offenbar **bei relativ guter Sicht und bewusst als Landschaftsbild komponiert** wurde. Der große Baum im Vordergrund rahmt das Kirchenmotiv, während der Weg als perspektivische Führung eingesetzt wird. Das spricht eher für eine gezielt angefertigte touristische Fotografie als für einen zufälligen Schnappschuss.

    ### Verhältnis zum Cekade-Leporello

    Hier bestätigt sich meine Einschätzung vom vorherigen Bild:

    **Leporello:** wahrscheinlich **1960**
    **Fotografische Vorlage:** wahrscheinlich **ca. 1930–1940**

    Cekade hat also offenbar **älteres Bildmaterial für das um 1960 produzierte Leporello weiterverwendet**. Das ist bei touristischen Souvenirserien durchaus plausibel.

    Damit würde ich die beiden bisher gezeigten Motive folgendermaßen katalogisieren:

    | Motiv | Aufnahme | Druck/Verwendung |
    | -------------------------------- | -------------------- | ---------------- |
    | Gesamtansicht von Süden | **ca. 1930–1940/45** | ca. 1960 |
    | Teilansicht von der Ohmenkapelle | **ca. 1930–1940** | ca. 1960 |

    **Sammlerisch besonders interessant:** Wenn die übrigen sieben Bilder ebenfalls diesen älteren fotografischen Charakter besitzen, handelt es sich wahrscheinlich um eine **um 1960 neu zusammengestellte Serie aus älteren St.-Märgen-Aufnahmen**. Dann wäre das Leporello fotohistorisch interessanter, als die reine Datierung „1960“ zunächst vermuten lässt.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:38:54
    ### St. Märgen – „Gesamtansicht von Süden“

    Dieses Bild passt **sehr gut zu dem zuvor gezeigten Cekade-Leporello** *„Die schönsten Ansichten vom Höhenluftkurort St. Märgen“*.

    Die Aufnahme zeigt St. Märgen aus südlicher Richtung mit der markanten **Pfarrkirche St. Märgen** und ihrer Doppelturmfassade. Im Vordergrund sind die für das damalige Ortsbild typischen landwirtschaftlich genutzten Flächen und Schwarzwaldhöfe zu erkennen.

    ### Fotohistorische Einordnung

    Die Aufnahme wirkt **deutlich älter als eine typische Fotografie der 1960er Jahre**, obwohl das Leporello selbst um **1960** hergestellt worden sein dürfte. Das ist bei Cekade-Leporellos durchaus interessant: Für touristische Souvenirserien wurden häufig **ältere vorhandene Fotovorlagen weiterverwendet**.

    Auffällig sind:

    * Schwarzweiß-Aufnahme mit relativ grobem fotografischem Raster
    * sehr traditionelle landwirtschaftliche Kulturlandschaft
    * kaum moderne Infrastruktur
    * keine sichtbaren Automobile oder jüngere Bauten
    * historische Ortsansicht mit noch sehr stark ländlichem Charakter
    * fotografische Gestaltung eher **Vorkriegs-/frühe Nachkriegszeit** als typische 1960er-Jahre-Aufnahme

    **Meine Einschätzung der Aufnahme selbst: etwa 1930–1945, möglicherweise sogar Ende der 1920er/1930er Jahre.**

    Das **Leporello als Druckerzeugnis bleibt davon getrennt um 1960 datiert**. Es ist also durchaus möglich, dass Cekade 1960 eine bereits mehrere Jahrzehnte alte Aufnahme von St. Märgen erneut verwendete.

    ### Für die Sammlung

    Gerade diese Kombination ist sammlerisch interessant:

    **Aufnahme:** ca. 1930–1945
    **Verwendung im Leporello:** ca. 1960
    **Motiv:** Gesamtansicht St. Märgen von Süden
    **Bedeutung:** sehr gute historische Dokumentation des Ortsbildes

    Die Aufnahme ist damit ein gutes Beispiel dafür, dass man bei solchen **Cekade-Leporellos das Herstellungsjahr nicht automatisch mit dem Aufnahmejahr gleichsetzen sollte**.

    Wenn du mir die **weiteren 8 Bilder dieses Leporellos** zeigst, kann ich sie einzeln datieren und anschließend das **gesamte St.-Märgen-Leporello mit Aufnahmezeitraum, Druckzeit, Vollständigkeit und realistischem Sammlerwert** bewerten.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:37:08
    Das ist ein **interessantes kleines Cekade-Leporello aus der frühen Nachkriegszeit**, und die Kennzeichnung **„Män 201-60-1“** ist für die Datierung besonders hilfreich.

    ### St. Märgen – Datierungsanalyse

    **Objekt:**
    *Die schönsten Ansichten vom Höhenluftkurort St. Märgen im Schwarzwald 900 m ü. d. M.*
    Leporello mit **9 Fotografien**, Format ca. **4,5 × 9 cm**
    Verlag/Herstellung: **Cekade (Cramers Kunstanstalt, Dortmund)**
    örtlicher Bezug: **Photo-Hog, St. Märgen**
    Kennzeichnung: **Män 201-60-1**

    Die CeKaDe-Kennzeichnung passt sehr gut in die Zeit um 1960. Vergleichbare Cekade-Leporellos mit 9 Schwarzweiß-Fotografien werden für die 1950er Jahre angeboten; außerdem sind Cekade-Karten mit entsprechenden Nummernsystemen für die späten 1950er und frühen 1960er Jahre dokumentiert. ([Oldthing][1])

    **Meine Datierung: ca. 1960–1961, mit Schwerpunkt 1960.**

    Der Code **„60“** in **Män 201-60-1** ist dabei ein sehr starkes Indiz für das Herstellungs-/Serienjahr 1960. Ich würde deshalb in einer Sammlung nicht einfach „um 1960“ schreiben, sondern:

    > **ca. 1960, wahrscheinlich 1960**

    ### Bedeutung von „Photo-Hog“

    Besonders interessant ist der lokale Hinweis **„Photo-Hog, St. Märgen“**. Das deutet darauf hin, dass die Aufnahmen bzw. die lokale Bildvorlage aus dem Umfeld eines örtlichen Fotografen bzw. Bildanbieters stammen und Cekade die Zusammenstellung bzw. Herstellung des Leporellos übernommen hat.

    Das macht das Stück für eine **regionale Schwarzwald-Sammlung** interessanter als ein völlig anonymes Souvenir-Leporello.

    ### Sammlerwert

    Bei solchen kleinen Cekade-Leporellos ist der Marktwert normalerweise deutlich niedriger als bei seltenen Vorkriegs-Fotoleporellos. Vergleichbare Cekade-Produkte werden teilweise nur im niedrigen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Eurobereich angeboten. ([Oldthing][1])

    Für **dieses St. Märgen-Leporello** würde ich ungefähr ansetzen:

    | Zustand | realistischer Wert |
    | --------------------------------------------- | -----------------: |
    | stark beschädigt / unvollständig | **2–5 €** |
    | gebraucht, aber vollständig | **7–12 €** |
    | sehr guter Zustand | **12–18 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten / unbenutzt | **18–25 €** |
    | für einen spezialisierten Schwarzwald-Sammler | **bis etwa 30 €** |

    ### Sammlerische Einschätzung

    **Seltenheit:** ★★★☆☆
    **Dokumentationswert:** ★★★★☆
    **Fotohistorischer Wert:** ★★★☆☆
    **Regionaler Schwarzwaldwert:** ★★★★☆
    **Marktwert:** ★★☆☆☆

    Gerade die Kombination **St. Märgen + lokaler Photo-Hog + Cekade + Leporello + 1960er Kennzeichnung** macht es zu einem schönen Beleg der touristischen Bildproduktion des Schwarzwalds um 1960.

    **Für deine Sammlung würde ich es daher mit „um 1960“ einordnen, nicht in die 1950er und eindeutig nicht in die 1930er/40er Jahre.** Die von dir angegebene Kennzeichnung **Män 201-60-1** ist hierfür der wichtigste Datierungshinweis.

    [1]: https://oldthing.ch/fr/Nordseebad-Wangerooge-Deckel-Titel-0031283713?utm_source=chatgpt.com "Nordseebad Wangerooge. [Deckel.. | Livres & magazines pas cher"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:09:32
    Für die **komplette 12-Bilder-Mappe** würde ich meine Preisbewertung nach der Durchsicht aller Motive etwas nach oben korrigieren – vor allem wegen des **sehr kleinen Formats (ca. 3 × 5 cm)** und der interessanten Kombination historischer Feldberg-Aufnahmen.

    Vergleichbare Schöning-Leporellos werden heute teilweise nur für wenige Euro angeboten, während ein größeres Schöning-Leporello von etwa 1940 im Antiquariat mit **18 €** angeboten wird. Ein anderes Schöning-Leporello wird aktuell für **14,40 €** angeboten. Das zeigt allerdings eher das allgemeine Preisniveau als einen speziellen Wert dieses Feldberg-Stücks. ([AbeBooks France (FR)][1])

    ### Meine Einschätzung für deine Feldberg-Mappe

    | Zustand | realistischer Wert |
    | ----------------------------------------------- | -----------------: |
    | unvollständig / beschädigt | **5–10 €** |
    | vollständig, deutliche Gebrauchsspuren | **10–18 €** |
    | vollständig, guter Zustand | **18–30 €** |
    | sehr guter Zustand | **30–45 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten + selten angeboten | **45–60 €** |

    ### Ich würde dein Exemplar zunächst bei **ca. 25–35 €** sehen

    Vorausgesetzt, das Leporello ist:

    * vollständig mit **allen 12 Bildern**
    * Umschlag vorhanden
    * keine größeren Risse
    * keine fehlenden Faltsegmente
    * Bilder sauber und gut erhalten.

    Der **Sammlerwert liegt weniger in der Seltenheit einzelner Feldberg-Motive** – die sind als Ansichtskarten relativ häufig – sondern in der **kompletten, ungewöhnlich kleinen Schöning-Ausgabe**. Auf Photorello ist genau diese Ausgabe als **12-Bilder-Leporello von Schöning & Co., Lübeck, ca. 3 × 5 cm** dokumentiert. ([Photorello][2])

    Interessant ist außerdem, dass Schöning für Feldberg eine ganze Reihe verschiedener Ausgaben und Einzelkarten führte; beispielsweise sind spätere Feldberg-Karten des Verlages mit Seriennummern wie **Fel 82-d** und **Fel 129** nachweisbar. ([eBay.de][3])

    ### Für einen Verkauf würde ich so ansetzen

    **Privatverkauf:** etwa **30 € VB**

    **an einen spezialisierten Ansichtskarten-/Leporello-Sammler:** **35–45 €** als Versuch

    **realistisch erzielbar:** wahrscheinlich **20–30 €**

    Bei wirklich hervorragendem Zustand und wenn sich die von uns vermutete **späte-1930er-Datierung** weiter bestätigen lässt, würde ich **bis etwa 40–50 €** nicht für überzogen halten.

    **Mein Sammlerurteil:** ⭐⭐⭐⭐☆
    Nicht extrem teuer, aber **ein schönes und sammelwürdiges Stück**, insbesondere wegen des außergewöhnlichen Kleinstformats und der vollständigen 12er-Serie.

    [1]: https://www.abebooks.fr/10-sch%C3%B6ne-Ansichten-Insel-Helgoland-Leporello/31358956768/bd?utm_source=chatgpt.com "10 schöne Ansichten von der Insel Helgoland. - par Leporello:: 9,5 x 15 cm, Mappe, kartoniert (1940) | Libresso Antiquariat, Jens Hagedorn"
    [2]: https://www.photorello.de/picture.php?%2F17284=&utm_source=chatgpt.com "Feldberg im Schwarzwald 1500m Ü. M. | Photorello,Sammeln von ..."
    [3]: https://www.ebay.de/itm/365917114641?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte Feldberg (Schwarzwald) Kinderheim Caritas-Haus 1954 | eBay.de"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:08:08
    ### 12. Motiv: „Höllental – Hirschsprung“

    Das letzte Bild ist **für die Datierung selbst weniger aussagekräftig als Nr. 11**, aber es bestätigt sehr gut den Charakter der Serie.

    Der **Hirschsprung** ist ein ausgesprochen altes und bereits um 1900 vielfach fotografiertes Höllental-Motiv. Ein historisches Foto von **1887** zeigt den Hirschsprung bereits deutlich als touristischen Bildpunkt; Ansichtskarten sind unter anderem von **1907 und 1911** dokumentiert. ([Heimatmuseum Schwarzwald][1])

    Das bedeutet: **Das Motiv selbst kann keinesfalls zur Datierung auf die 1930er Jahre herangezogen werden.** Schöning konnte hier problemlos eine Jahrzehnte ältere fotografische Vorlage verwenden.

    ### Aber zusammen mit Nr. 11 wird es sehr interessant

    Das unmittelbar vorherige Bild lautet:

    **„Höllental – Ravennaviadukt mit elektr. Zug“**

    Der elektrische Betrieb auf der Höllentalbahn wurde **am 18. Juni 1936 offiziell aufgenommen**; die Strecke war 1935/36 als Versuchsstrecke elektrifiziert worden. ([elektrischer-zugbetrieb.de][2])

    Damit haben wir innerhalb deines Leporellos zwei völlig unterschiedliche Bildgenerationen:

    * **„Hirschsprung“** → kann eine ältere Vorlage sein
    * **„Ravennaviadukt mit elektr. Zug“** → setzt eine Aufnahme **frühestens 1936** voraus

    Das ist ein sehr starkes Indiz dafür, dass Schöning **ältere fotografische Vorlagen mit mindestens einer aktuellen Aufnahme von 1936/37 kombiniert** hat.

    Interessant ist auch, dass ein **Schöning-&-Co.-Hirschsprung-Motiv** tatsächlich auf etwa **1937** datiert wird. Das ist zwar nicht dein Leporello, zeigt aber, dass Schöning dieses Motiv zu dieser Zeit weiterhin im Programm hatte. ([Oldthing][3])

    ## Endbewertung der 12 Bilder

    Nach Durchsicht aller von dir gezeigten Motive würde ich meine ursprüngliche Datierung **deutlich korrigieren**:

    ### **Leporello: wahrscheinlich 1937–1938**

    Meine Gewichtung:

    * **1936:** möglich, aber eher knapp
    * **1937:** **sehr wahrscheinlich**
    * **1938:** **ebenfalls gut möglich**
    * **1939:** möglich
    * **ab 1940:** eher unwahrscheinlich

    Der stärkste Anhaltspunkt ist nicht der Hirschsprung, sondern das **Foto des elektrischen Zuges am Ravennaviadukt**. Der elektrische Betrieb begann 1936. ([elektrischer-zugbetrieb.de][2])

    ### Die Serie ist damit besonders interessant

    Das Leporello besteht offenbar aus einer Mischung:

    **ältere Aufnahmen**
    → Bismarckdenkmal, Feldberger Hof, Todtnauer Hütte, Hirschsprung usw.

    **plus aktuelle Aufnahme**
    → Ravennaviadukt mit elektrischem Zug.

    Das erklärt auch, warum einige Bilder einen fotografischen Eindruck der **1910er/1920er Jahre** vermitteln, während die Mappe wahrscheinlich erst **Ende der 1930er Jahre** zusammengestellt wurde.

    ### Meine endgültige vorläufige Datierung

    > **Feldberg im Schwarzwald 1500 m ü. M. – 12-Bilder-Leporello**
    > **Schöning & Co., Lübeck**
    > **Format ca. 3 × 5 cm**
    > **Datierung: ca. 1937–1938, wahrscheinlich 1937**
    > **Bildvorlagen: teilweise deutlich älter, etwa 1905–1936**

    **Das ist jetzt wesentlich belastbarer als unsere anfängliche Datierung um 1932/33.** Der elektrische Zug ist der entscheidende neue Befund. ([elektrischer-zugbetrieb.de][2])

    Und noch ein wichtiger Punkt: Die von dir gezeigte **12er-Zusammenstellung scheint tatsächlich eine Schöning-Serie aus der zweiten Hälfte der 1930er Jahre zu sein**. Die Kombination aus dem winzigen Format, dem roten Umschlag und den 12 Motiven könnte sich deshalb als **eigene kleine Schöning-Serie** katalogisieren lassen.

    [1]: https://www.heimatmuseumschwarzwald.de/kultur-1/h%C3%B6llsteig/?utm_source=chatgpt.com "Der Höllsteig mit Ravennaschlucht, Eisenbahnviadukt und Sternen - Heimatmuseum Schwarzwald"
    [2]: https://elektrischer-zugbetrieb.de/history/baden/index.htm?utm_source=chatgpt.com "EB in Baden"
    [3]: https://oldthing.at/Ansichtskarte-Hirschsprung-Breitnau-Hoellental-Schwarzwald-1937-Stempel-FREIBURG-0056573655?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte Hirschsprung Breitnau.. | Ansichtskarten günstig"