Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 13:14:47
    Dieses erste Innenfoto ist für die Datierung der Mappe sehr hilfreich.

    ### Foto 1 – Gesamtansicht von Hinterzarten

    Zu sehen ist eine **historische Gesamtansicht von Hinterzarten mit der katholischen Kirche „Maria in der Zarten“**. Die Bebauung und insbesondere der noch sehr ländliche Ortsrand sprechen eindeutig für eine Aufnahme **vor dem starken Ausbau der Nachkriegszeit**.

    Auffällig sind:

    * die noch relativ lockere Bebauung,
    * zahlreiche traditionelle Schwarzwaldhäuser,
    * kaum moderne größere Gebäude,
    * keine sichtbare Nachkriegsbebauung,
    * die landwirtschaftlich genutzten Flächen reichen unmittelbar bis an den Ortskern,
    * die Fotografie ist offenbar eine **echte Originalaufnahme**, nicht ein späterer Druck.

    Interessant ist auch der Abgleich mit dem Verlag: Das Stadtmuseum Tübingen katalogisiert Gebr.-Metz-Leporellofotografien im identischen Format **6,5 × 9 cm** als „echte Fotografien“ und datiert eine vergleichbare Serie auf **um 1950**. ([Stadtmuseum Tübingen][1]) Gleichzeitig sind Gebr.-Metz-Hinterzarten-Fotokarten bereits für die **1930er und 1940er Jahre** belegt. ([Heimatsammlung][2])

    ### Datierung dieses konkreten Negativs

    Nach dem sichtbaren Ortsbild würde ich die **Aufnahme selbst zunächst auf etwa 1930–1940** eingrenzen.

    Für die **Herstellung des Leporellos** würde ich deshalb momentan etwas vorsichtiger formulieren:

    **Aufnahme:** ca. **1930–1938**
    **Veröffentlichung der Mappe:** wahrscheinlich **späte 1930er bis frühe 1940er Jahre**, etwa **1938–1942**

    Das ist gegenüber meiner ersten Einschätzung eine wichtige Präzisierung: **Das Aufnahmedatum und das Erscheinungsdatum der Mappe müssen nicht identisch sein.** Gebr. Metz konnte ältere Negativbestände für spätere Leporellos wiederverwenden.

    Das Motiv passt grundsätzlich sehr gut in diese Zeit. Historische Unterlagen zu Hinterzarten dokumentieren beispielsweise Bau- und Planungsaktivitäten **1938/39**, sodass sich die bauliche Situation dieser Jahre gut als Vergleichszeitraum eignet. ([Deutsche Digitale Bibliothek][3])

    ### Für die weitere Datierung

    Ich würde dieses Bild als **Foto 1 von 12** festhalten:

    **Foto 1: Gesamtansicht Hinterzarten – Aufnahme ca. 1930–1938; Veröffentlichung wahrscheinlich ca. 1938–1942.**

    Wenn du mir **Foto 2** zeigst, kann ich die Datierung weiter eingrenzen. Besonders hilfreich werden dabei Gebäude, Hotels, Straßen, Fahrzeuge und andere erkennbare Veränderungen sein.

    [1]: https://www.stadtmuseum-tuebingen.de/wp-content/uploads/2024/06/Ansichten-Einsichten.pdf?utm_source=chatgpt.com "Ansichten – Einsichten"
    [2]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/79_unter_hinterzarten.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Hinterzarten"
    [3]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/LQG4CYDFFCOS7UB6H4AB3PFX4CHHQUJH?utm_source=chatgpt.com "Hinterzarten - Gottesdienstraum mit Pfarrwohnung: Bau - Deutsche Digitale Bibliothek"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 13:14:03
    Das gezeigte Leporello ist ein typisches **Gebr.-Metz-Fotoleporello aus Tübingen** und lässt sich anhand von Format, Gestaltung und Verlag zeitlich recht gut einordnen.

    ### Hinterzarten und seine Umgebung

    **Bezeichnung:**
    *Hinterzarten 900–1400 m ü. M. und seine Umgebung (Hochschwarzwald)*

    **Umfang:** 12 echte Photographien
    **Bildformat:** ca. 6,5 × 9 cm
    **Verlag:** Gebr. Metz, Tübingen (GMT)

    ### Datierung

    Ich würde das Leporello **etwa 1938–1942** datieren, mit einem Schwerpunkt **um 1940/41**.

    Dafür sprechen mehrere Punkte:

    * Die Bezeichnung **„Echte Photographien“** und das kleine Format 6,5 × 9 cm gehören zur typischen Gebr.-Metz-Produktion dieser Zeit.
    * Die Angabe **„900–1400 m ü. M.“** entspricht der touristischen Vermarktung Hinterzartens als Höhenkurort und Wintersportplatz.
    * Gebr. Metz verwendete bei zahlreichen Schwarzwaldserien Fotomotive mit internen **RIM-Metz-Nummern**, die sich bei vergleichbaren Mappen bis **1940/41** nachweisen lassen.
    * Vergleichbare Metz-Mappen aus dem Hochschwarzwald mit gleicher Machart und gleichem Format gehören überwiegend in die **späten 1930er bis frühen 1940er Jahre**.

    Eine frühere Datierung um 1925, wie sie bei manchen älteren Metz-Ansichtskarten vorkommt, halte ich für **dieses Leporello eher nicht für wahrscheinlich**. Für den Verlag sind aus der Zeit um 1925 zwar entsprechende Ansichtskartenserien bekannt, die konkrete Leporello-Ausführung wirkt jedoch jünger. ([Philaseiten][1])

    ### Sammlerwert

    Bei einem vollständigen Leporello mit allen **12 Originalfotografien** würde ich momentan folgende Größenordnung ansetzen:

    | Zustand | realistischer Wert |
    | ----------------------------------------------- | -----------------: |
    | stark gebraucht / beschädigt | 10–20 € |
    | vollständig, durchschnittlicher Zustand | **20–35 €** |
    | sehr guter Zustand | **35–50 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten / selten angeboten | **50–70 €** |

    **Meine derzeitige Einschätzung für dein Exemplar: etwa 30–45 €.**

    Der eigentliche Sammlerwert kann sich noch verändern, wenn wir die **12 einzelnen Fotos** sehen. Gerade bei Gebr. Metz sind die verwendeten Motive interessant, weil sich darüber Aufnahmezeit, Gebäudezustand und teilweise sogar die konkrete Produktionsphase genauer bestimmen lassen.

    Wenn du mir die **12 Innenaufnahmen einzeln zeigst**, kann ich die Mappe wie bei deinen anderen Schwarzwald-Leporellos **Bild für Bild datieren und anschließend den Gesamtwert genauer festlegen**.

    [1]: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?CP=3&F=1&ST=3928&full=1&utm_source=chatgpt.com "Philaseiten.de: Ansichtskarten: Alte Ansichten"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:59:35
    Sammlerbeschreibung

    Gebr. Metz, Tübingen (GMT)

    Thermalkurort Badenweiler – südl. Schwarzwald

    12 echte Photographien, jeweils ca. 6,5 × 9 cm, in originaler bedruckter Kartonmappe.

    Die Mappe präsentiert Badenweiler als klassischen südschwarzwälder Thermal- und Kurort und verbindet historische Sehenswürdigkeiten mit den modernen Kureinrichtungen der späten 1950er Jahre.

    Enthaltene Motive

    Gesamtansicht von Badenweiler

    Pauluskirche und Burgruine

    Blick von der Burgruine auf den Kurort

    Blick vom Weinberg/Römerberg

    Fernblick über Badenweiler zur Rheinebene und zu den Vogesen

    Schloßruine/Burgruine Badenweiler

    Kurhaus

    Hochblauen, 1170 m ü. M.

    Markgrafenbad

    Thermal-Familienbad

    Markgrafenbad – Thermal-Hallenbad

    Schwanenweiher

    Damit handelt es sich nicht einfach um eine Ansammlung von Ansichtsfotos, sondern um eine typische touristische Präsentationsmappe, die den Kurgast sowohl mit der Landschaft als auch mit dem Kur- und Badeangebot Badenweilers vertraut machen sollte.



    Datierung: jetzt deutlich enger

    Hier würde ich eine wichtige Korrektur zu unseren bisherigen Zwischenergebnissen vornehmen.

    Das Lindebad wurde 1958 errichtet. Eine bauhistorische Quelle beschreibt es ausdrücklich als Betonschalenkonstruktion von Horst Linde aus 1958. BauNetz Wissen

    Noch aussagekräftiger ist die Badenweiler-Dokumentation von 1967: Der Neubau des Markgrafenbades wurde 1958 eingeweiht, und ein neues Thermal-Übungsbad war seit 1959 in Betrieb. ColaTV

    Das bedeutet:

    Die Zusammenstellung der 12 Bilder kann nicht sinnvoll auf 1954/55 datiert werden.

    Die älteren Ansichten können selbstverständlich aus den Jahren davor stammen – aber die komplette Mappe muss nach dem Erscheinen des modernen Thermal-Hallenbades zusammengestellt worden sein.

    Zusätzlich existiert im Landesarchiv eine umfangreiche Fotodokumentation der Einweihung des Markgrafenbades am 8. Juni 1958, einschließlich Freibassin und medizinischem Badehaus. LEO-BW

    Meine endgültige Datierung

    Fotografische Vorlagen: etwa 1954–1959

    Zusammenstellung/Ausgabe der Mappe:

    ca. 1959–1961

    Wahrscheinlichstes Arbeitsdatum: ca. 1960.

    Das ist meines Erachtens inzwischen die sauberste Datierung.

    Eine kleine zusätzliche Bestätigung liefert eine heute noch angebotene historische Ansichtskarte mit dem Motiv „Thermal-Hallenbad Badenweiler“, die postalisch 1960 gelaufen ist. Oldthing Das zeigt, dass dieses Motiv spätestens um 1960 bereits regulär touristisch vermarktet wurde.



    Warum die Fotografien trotzdem teilweise älter aussehen

    Das ist bei dieser Mappe besonders interessant.

    Die Bilder 1–8 und 12 zeigen weitgehend zeitlose Motive:

    Burgruine

    Kurhaus

    Schwanenweiher

    Landschaft

    Hochblauen

    historische Ortsansichten.

    Solche Negative konnten mehrere Jahre verwendet werden.

    Die Bilder 9–11 erfüllen dagegen eine andere Funktion: Sie zeigen die moderne Kurinfrastruktur.

    Insbesondere Bild 11 aktualisiert die Mappe auf den Stand der späten 1950er Jahre.

    Das spricht für eine redaktionell zusammengestellte Serie, bei der Gebr. Metz vorhandene Badenweiler-Aufnahmen mit neueren Aufnahmen der modernisierten Badeanlagen kombinierte.

    Das passt sehr gut zur Arbeitsweise des Verlages, der über ein umfangreiches fotografisches Archiv verfügte. Das Archiv von Gebr. Metz umfasste schließlich rund 270.000 Glasplattennegative. Wikipedia



    Verlagsgeschichtliche Einordnung

    Gebr. Metz war einer der bedeutenden deutschen Verlage für touristische Bildpostkarten und fotografische Ortsansichten. Das Unternehmen bestand von 1828 bis 1990 und produzierte neben Ansichtskarten auch Bildbände, Prospekte und Führer. Wikipedia

    Besonders interessant für deine Mappe ist ein Vergleich mit dem Stadtmuseum Tübingen:

    Dort ist eine nahezu formal identische Metz-Mappe mit

    „12 Echte Photographien 6½ × 9 cm“

    aus der Zeit um 1950 katalogisiert. Das Objekt besitzt ebenfalls 13 Teile einschließlich Mappe und misst bei den Fotografien 6,5 × 9 cm. Stadtmuseum Tübingen

    Damit ist das Format deiner Badenweiler-Mappe eindeutig in eine größere Produktgruppe von Gebr. Metz einzuordnen.

    Das ist sammlerisch wichtiger, als es zunächst aussieht: Deine Mappe ist nicht irgendeine lokale Souvenirproduktion, sondern gehört zu einem systematisch hergestellten Metz-Serientyp.



    Seltenheit

    Hier würde ich zwischen Seltenheit der einzelnen Fotos und Seltenheit der kompletten Mappe unterscheiden.

    Einzelne Motive

    Die einzelnen Badenweiler-Motive sind nicht ausgesprochen selten. Auf dem heutigen Sammlermarkt werden verschiedene Gebr.-Metz-Badenweiler-Fotokarten angeboten, beispielsweise Ansichten der Burgruine und des Markgrafenbades. Aktuelle Angebotspreise liegen häufig nur im Bereich von etwa 5–7 € pro Karte. Oldthing

    Komplette 12er-Mappe

    Die komplette originale Zusammenstellung ist dagegen deutlich interessanter.

    Bei solchen kleinen Fotomappen ist häufig das Problem, dass

    einzelne Bilder fehlen,

    die Mappe beschädigt ist,

    Fotografien vertauscht wurden,

    oder nur einzelne Fotos erhalten geblieben sind.

    Eine vollständige 12er-Serie mit Originalmappe besitzt daher einen höheren Sammlerwert als die Addition von zwölf einzelnen Ansichtskarten.

    Ich würde die Seltenheit momentan als:

    ★★★★☆ – relativ selten als vollständiges Exemplar

    einstufen.

    Nicht „extrem selten“, aber deutlich weniger häufig als einzelne Badenweiler-Ansichtskarten.



    Auflage

    Eine konkrete Auflagenhöhe konnte ich nicht nachweisen.

    Ich würde deshalb ausdrücklich keine Zahl wie 1.000, 5.000 oder 10.000 Exemplare behaupten.

    Was sich aber sagen lässt:

    Gebr. Metz produzierte solche Mappen offenbar serienmäßig für verschiedene Fremdenverkehrsorte. Der Tübinger Museumskatalog dokumentiert beispielsweise die gleichartige „12 Echte Photographien“-Mappe für Tübingen, und ein Antiquariatskatalog führt eine entsprechende Metz-Mappe „Kloster Birnau – 12 echte Photographien“ aus der Zeit um 1950. Stadtmuseum Tübingen

    Die Badenweiler-Mappe dürfte daher keine Kleinstauflage, sondern ein reguläres Souvenirprodukt gewesen sein.



    Sammlerwert

    Hier würde ich den Wert gegenüber einer einzelnen Metz-Ansichtskarte deutlich höher ansetzen.

    Realistische Marktspanne

    Zustand

    Wert

    unvollständig, deutliche Gebrauchsspuren

    8–15 €

    vollständig, guter Zustand

    18–25 €

    vollständig, sehr guter Zustand

    25–35 €

    nahezu neuwertig / außergewöhnlich sauber

    35–45 €

    sehr guter Zustand + nachweisbare besondere Provenienz

    bis etwa 50 €

    Meine persönliche Einschätzung für dein Exemplar

    Nach den bisher gezeigten Bildern wirkt deine Serie vollständig und insgesamt gut erhalten.

    Daher würde ich sie momentan bei:

    ca. 25–35 €

    ansetzen.

    Ein realistischer Privatverkaufspreis wäre etwa 25–30 €.

    Im spezialisierten Ansichtskarten-/Fotografiehandel könnte man bei sehr gutem Zustand 30–40 € versuchen.

    Für einen Sammler von Gebr. Metz, Badenweiler oder historischen Kurortfotografien halte ich auch einen Preis von 40 € oder etwas darüber nicht für völlig unrealistisch – allerdings nur bei wirklich hervorragendem Erhaltungszustand.

    Die einzelnen Badenweiler-GMT-Karten werden aktuell beispielsweise um etwa 5–7 € angeboten; die komplette Mappe hat wegen der geschlossenen Serie und Originalhülle einen zusätzlichen Sammlerreiz. Oldthing



    Meine endgültige Katalogkarte

    Gebr. Metz, Tübingen (GMT)
    Thermalkurort Badenweiler – südl. Schwarzwald

    Originale Souvenir-Fotomappe mit 12 echten Photographien, Format jeweils ca. 6½ × 9 cm.

    Motive: Gesamtansichten Badenweilers, Pauluskirche und Burgruine, Ansichten von der Burgruine und vom Römerberg, Rheinebene/Vogesen, Schloßruine, Kurhaus, Hochblauen, Markgrafenbad, Thermal-Familienbad, Thermal-Hallenbad und Schwanenweiher.

    Verlag: Gebr. Metz, Tübingen
    Technik: echte fotografische Abzüge
    Datierung: ca. 1959–1961, wahrscheinlich um 1960
    Vorlagen: überwiegend zweite Hälfte der 1950er Jahre
    Seltenheit: ★★★★☆ als komplette Mappe
    Sammlerwert: ca. 25–35 €, bei Spitzenzustand bis etwa 40–45 €.
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:57:25
    Für die **komplette Mappe mit allen 10 Klein-Photographien**, die du gezeigt hast, würde ich den Wert inzwischen höher ansetzen als bei einer gewöhnlichen Sammlung einzelner Saig-Ansichtskarten.

    Aktuelle Angebote für einzelne Saig-Karten liegen meist nur im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Eurobereich; beispielsweise werden Café-Alpenblick- und Ochsen-Motive aktuell etwa für **9–15 €**, einzelne besondere Motive auch darüber angeboten. ([Ansichtskarten Center][1])

    ### Meine Bewertung der kompletten Mappe

    | Zustand / Verkaufssituation | realistischer Wert |
    | ----------------------------------------------------- | -----------------: |
    | deutliche Gebrauchsspuren, unvollständig | **20–30 €** |
    | vollständig, guter Zustand | **35–50 €** |
    | vollständig, sehr guter Zustand | **50–70 €** |
    | sehr guter Zustand + Sammler findet genau diese Serie | **70–90 €** |
    | außergewöhnlich guter Zustand / seltene Variante | **bis ca. 100 €** |

    ### Meine persönliche Einschätzung für dein Exemplar

    Da deine Mappe **komplett 10 Bilder enthält** und mehrere historisch interessante Motive besitzt – insbesondere:

    * **Gasthaus zum Ochsen**
    * **Café Alpenblick**
    * **Gasthaus Hochfirst**
    * mehrere alte Gesamtansichten von Saig
    * **Titisee**
    * das Trachtenmotiv

    würde ich sie bei **sehr gutem Erhaltungszustand mit etwa 60–70 €** ansetzen.

    **Als realistischer Verkaufspreis:** ca. **45–65 €**
    **Als Sammler-/Liebhaberpreis:** ca. **60–80 €**
    **Angebotspreis mit Verhandlungsspielraum:** etwa **79 €**

    Ein wesentlicher Pluspunkt ist die **geschlossene Zusammenstellung von zehn Klein-Photographien**. Einzelne Saig-Karten sind relativ leicht erhältlich – das komplette Leporello ist dagegen als zusammengehörige Serie wesentlich interessanter.

    Das Landesarchiv dokumentiert zudem Saig-Aufnahmen aus der Sammlung Willy Pragher über einen langen Zeitraum; eine Aufnahme vom **17. Juli 1955** ist beispielsweise eindeutig datiert. Das unterstreicht den historischen dokumentarischen Wert solcher Saig-Bildserien. ([leo-bw.de][2])

    **Ich würde deine Mappe deshalb für deine Sammlung mit rund 70 € ansetzen.** Ein Verkauf deutlich unter **40 €** wäre aus meiner Sicht bei vollständigem und gutem Zustand eher günstig.

    [1]: https://www.ansichtskarten-center.de/topo-deutschland/baden-wuerttemberg/breisgau-hochschwarzwald-lkr/saig?c=339675&utm_source=chatgpt.com "Saig - Ansichtskarten Center"
    [2]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel/labw-5-808878/Saig%20Blick%20auf%20Saig%20mit%20Feldbergmassiv%20im%20Hintergrund?utm_source=chatgpt.com "Saig Blick auf Saig mit Feldbergmassiv im Hintergrund - Detailseite - LEO-BW"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:55:59
    Das **zehnte und letzte Foto** ist für die Mappe interessant, aber bei der Datierung muss man hier vorsichtiger sein als bei den Ortsansichten.

    ### Motiv: „Trachten“

    Das Bild zeigt ein **Schwarzwälder Mädchen und einen Jungen in Tracht**, offenbar bewusst für eine touristische Aufnahme inszeniert. Die Kleidung ist traditionelle Tracht und daher **kein sicherer Datierungsindikator**: Solche Trachten wurden für Fotografien und Ansichtskarten noch lange nach ihrer ursprünglichen Alltagsverwendung getragen.

    Auffällig sind:

    * das Mädchen mit dunklem Mieder, heller Bluse und gemustertem Rock,
    * der Junge mit dunkler Jacke, zahlreichen Metallknöpfen und breitkrempigem Hut,
    * die bewusst repräsentative, nahezu folkloristische Inszenierung,
    * die sommerliche Garten-/Parkumgebung.

    ### Datierung des Fotos

    Für die **Aufnahme selbst** halte ich momentan für wahrscheinlich:

    **ca. 1935–1945**
    **am wahrscheinlichsten etwa 1938–1942**

    Eine Datierung auf die frühen 1950er Jahre ist nicht ausgeschlossen, lässt sich aus der Kleidung aber nicht überzeugend ableiten.

    Gerade Trachtenmotive wurden im Schwarzwald schon lange vor dem Zweiten Weltkrieg als touristische Bildmotive produziert; historische Schwarzwald-Trachtenkarten sind beispielsweise bereits für die Zeit um **1910** dokumentiert. ([Philaseiten][1])

    Auch Saig selbst besitzt eine lange Trachten- und Vereinsgeschichte; ein Musik- und Trachtenverein in Saig ist heute noch nachweisbar. ([BHV 1948][2])

    ### Damit sind alle 10 Fotos beurteilt

    | Nr. | Motiv | wahrscheinliche Aufnahmezeit |
    | --: | ---------------------------- | ---------------------------: |
    | 1 | Gasthaus Hochfirst | ca. **1950–1954** |
    | 2 | Café Alpenblick – Garten | ca. **1935–1950** |
    | 3 | Titisee 860 m | ca. **1935–1942** |
    | 4 | Saig – Ortsansicht mit Kühen | ca. **1935–1938** |
    | 5 | Saig – Wiesenhang | ca. **1935–1942** |
    | 6 | Gasthaus zum Ochsen | ca. **1930–1936** |
    | 7 | Saig – Ortsansicht mit Baum | ca. **1930–1938** |
    | 8 | Saig – Gesamtansicht | ca. **1935–1942** |
    | 9 | Café Alpenblick – Wegweiser | ca. **1930–1938** |
    | 10 | Trachten | ca. **1935–1945** |

    ### Meine endgültige Einschätzung zur Mappe

    Nach Sichtung **aller 10 Bilder** würde ich die Sache jetzt klarer trennen:

    **Bildvorlagen:** überwiegend **1930er bis frühe 1940er Jahre**
    **einzelnes jüngeres Motiv:** wahrscheinlich frühe 1950er Jahre
    **Mappe/Vertrieb:** am ehesten **ca. 1940–1950**, eventuell noch **frühe 1950er Jahre**

    Ich würde die Mappe **nicht mehr pauschal auf 1952–1954 datieren**. Dafür sind zu viele Motive eindeutig älter bzw. entsprechen nachweislich schon Vorkriegsansichten.

    Besonders stark ist die Kombination aus **Gasthaus zum Ochsen**, **Café Alpenblick**, den mehreren Saiger Gesamtansichten und dem Trachtenmotiv. Das spricht für einen **älteren fotografischen Motivbestand**, aus dem Chr. Franz eine 10er-Serie zusammengestellt hat.

    Eine interessante Gegenprobe ist eine nachweisbare **Saig/Titisee-Luftaufnahme von 1955**; sie zeigt, dass sich das Ortsbild bereits in der Nachkriegszeit deutlich weiterentwickelt hatte. ([Oldthing][3]) Deine Landschaftsbilder wirken dagegen erheblich ursprünglicher.

    **Meine derzeit beste Datierung der Mappe: ca. 1940–1950, Schwerpunkt etwa 1945–1949.**

    Damit würde ich auch den **Sammlerwert** etwas höher ansetzen als bei einer gewöhnlichen Nachkriegs-Fotomappe, weil die Serie einen ungewöhnlich guten historischen Querschnitt des alten Saig dokumentiert.

    [1]: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&ST=8605&da=1&full=1&utm_source=chatgpt.com "Philaseiten.de: Motiv Schwarzwald Ansichtskarten, Belege, Stempel"
    [2]: https://bhv1948.de/vereine-landschaften/?utm_source=chatgpt.com "Vereine / Landschaften – Bund \"Heimat und Volksleben\" e. V."
    [3]: https://oldthing.de/Ansichtskarten-Deutschland-nach-Postleitzahlbereichen/Postleitzahl-70-79?sold-id=57789967&utm_source=chatgpt.com "Postleitzahl 70...-79... aus der Rubrik Ansichtskarten Deutschland nach Postleitzahlbereichen online kaufen | oldhting.de"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:54:40
    Dieses **neunte Foto** ist tatsächlich sehr wichtig – und es korrigiert die bisherige Einschätzung zum Café Alpenblick nochmals.

    ### Motiv und Datierung

    Das Foto zeigt einen **Wegweiser zum Café Alpenblick („5 Min.“)**. Im Hintergrund ist die Saiger Landschaft mit dem Café bzw. den zugehörigen Gebäuden zu erkennen.

    Die Gestaltung des Wegweisers ist ausgesprochen charakteristisch für die **Vorkriegszeit**:

    * dekorativer, geschnitzter bzw. bemalter Werbeaufsatz,
    * große Blockschrift **„CAFÉ ALPENBLICK“**,
    * einfache hölzerne Richtungswegweiser,
    * unbefestigte bzw. sehr einfache Wege,
    * ausgesprochen wenig motorisierter Verkehr,
    * traditionelle landwirtschaftliche Nutzung der Umgebung.

    Noch wichtiger: Das **Café Alpenblick ist bereits für 1928 und 1930 auf historischen Ansichtskarten belegt**. Eine Karte von 1928 zeigt die Straßenpartie mit dem Café; eine weitere Karte wird auf 1930 datiert. ([Veikkos Archiv][1])

    Außerdem ist eine **1932 datierte Fotokarte** des Café Alpenblick nachweisbar, allerdings von Gebr. Metz und nicht von Chr. Franz. ([eBay.de][2])

    ### Meine Datierung dieses Fotos

    Ich würde das Bild deshalb jetzt wesentlich früher ansetzen:

    **ca. 1930–1938**
    **wahrscheinlich etwa 1932–1935**

    Eine Datierung in die frühen 1950er halte ich für dieses konkrete Motiv inzwischen **für eher unwahrscheinlich**.

    ### Besonders interessant: der Verlag

    Für Saig ist der **Verlag Chr. Franz, Titisee** tatsächlich mit historischen Foto-Ansichtskarten vertreten. Ein entsprechender Katalogeintrag führt eine Chr.-Franz-Fotokarte mit Saig/Café Alpenblick. ([Heimatsammlung][3])

    Das ist für deine Mappe wichtig: Wir haben damit einen guten Grund anzunehmen, dass Chr. Franz **ältere Saiger Bildmotive weiterverwendete**.

    ### Aktualisierte Übersicht nach 9 Fotos

    | Nr. | Motiv | Aufnahmezeit |
    | ----- | ------------------------------- | ----------------: |
    | 1 | Gasthaus Hochfirst | ca. **1950–1954** |
    | 2 | Café Alpenblick – Garten | ca. **1935–1950** |
    | 3 | Titisee | ca. **1935–1942** |
    | 4 | Saig – Gesamtansicht mit Kühen | ca. **1935–1938** |
    | 5 | Saig – Wiesenhang | ca. **1935–1942** |
    | 6 | Gasthaus zum Ochsen | ca. **1930–1936** |
    | 7 | Saig – Ortsansicht mit Baum | ca. **1930–1938** |
    | 8 | Saig – Gesamtansicht | ca. **1935–1942** |
    | **9** | **Café Alpenblick – Wegweiser** | **ca. 1930–1938** |

    Damit zeichnet sich inzwischen ein sehr klares Bild ab:

    **Die Mehrzahl der Fotos dürfte aus einem älteren Bildbestand der 1930er Jahre stammen.** Nur das Gasthaus-Hochfirst-Motiv wirkt bislang eindeutig jünger.

    ### Vorläufige Datierung der Mappe

    Ich würde deshalb meine frühere Datierung **1952–1954 nicht mehr vertreten**.

    Aktuell halte ich für die **Herstellung bzw. Zusammenstellung der 10er-Mappe** eher für wahrscheinlich:

    **ca. 1940–1950, möglicherweise frühe 1950er Jahre.**

    Für die **Bildvorlagen** liegt der Schwerpunkt dagegen klar bei:

    **ca. 1930–1942.**

    Der letzte, zehnte Abzug ist jetzt besonders entscheidend. Wenn auch dieser aus der Vorkriegszeit stammt, würde ich die gesamte Mappe wahrscheinlich **deutlich näher an die 1940er Jahre** rücken.

    [1]: https://www.veikkos-archiv.com/index.php/Saig_Schwarzwald_Cafe_Alpenblick_1930_001000163213?utm_source=chatgpt.com "Saig Schwarzwald Cafe Alpenblick 1930 001000163213 – Veikkos-archiv"
    [2]: https://www.ebay.de/itm/157685927148?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte Saig Café Alpenblick • 1050 m ü. M. 1932 | eBay.de"
    [3]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_03/lenzkirch.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Lenzkirch"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:53:56
    Das **achte Foto** fügt sich sehr gut in die bisherige Serie ein und ist für die Datierung besonders interessant.

    ### Motiv

    Es zeigt erneut eine **weite Gesamtansicht von Saig**, diesmal mit dem markanten bewaldeten Höhenzug im Hintergrund. Die Aufnahme dürfte von einem südlich bzw. südöstlich gelegenen Wiesenhang aus entstanden sein.

    Auffällig sind die sehr offenen landwirtschaftlichen Flächen, die verstreute Bebauung und das praktisch noch vollständig **bäuerlich geprägte Ortsbild**.

    ### Datierung des Fotos

    Ich würde dieses Bild derzeit auf:

    **ca. 1935–1942**
    **wahrscheinlich etwa 1937–1940**

    datieren.

    Das passt sehr gut zu den bereits gezeigten Saiger Landschaftsaufnahmen. Historische Saig-Ansichten sind bereits für **1930** und **1931** belegt; eine Panorama-Ansicht wurde zudem **1940 postalisch verwendet**. ([AbeBooks][1])

    Die Aufnahme selbst muss natürlich nicht exakt aus dem Jahr der jeweiligen Postkarte stammen. Entscheidend ist, dass das Landschaftsbild klar in diese Vorkriegs-/frühe Kriegszeit passt.

    ### Vergleich mit Foto 4, 5 und 7

    Hier wird es besonders interessant:

    | Foto | Motiv | meine Datierung |
    | ----- | ----------------------------------- | ----------------: |
    | 4 | Saig mit Kühen und Ortskern | ca. **1935–1938** |
    | 5 | Saig vom Wiesenhang | ca. **1935–1942** |
    | 7 | Saig mit großem Baum im Vordergrund | ca. **1930–1938** |
    | **8** | **Saig mit bewaldetem Höhenzug** | **ca. 1935–1942** |

    Diese vier Bilder besitzen eine sehr ähnliche fotografische Anmutung. Es ist deshalb zunehmend wahrscheinlich, dass Chr. Franz für die Mappe einen **älteren Bestand von Saig-Aufnahmen** verwendet hat.

    ### Interessante Konsequenz

    Wir haben inzwischen **8 von 10 Bildern** betrachtet. Das Bildmaterial lässt sich momentan ungefähr so aufteilen:

    * **Vorkriegs-/ältere Vorlagen:** Fotos 3, 4, 5, 6, 7 und 8 → überwiegend **ca. 1930–1942**
    * **wahrscheinlich jüngere Vorlagen:** Fotos 1 und 2 → **ca. frühe 1950er Jahre**

    Damit halte ich eine **Herstellung der Mappe in den frühen 1950er Jahren** weiterhin für plausibel, aber die eigentlichen Fotografien sind offenbar **nicht aus einem einzigen Aufnahmejahr**.

    Das ist ein wichtiger Unterschied: Die Bezeichnung **„10 Klein-Photographien“** beschreibt eine zusammengestellte Fotoserie und nicht zwingend zehn gleichzeitig aufgenommene Fotografien.

    ### Vorläufige Gesamtdatierung

    **Chr. Franz, Titisee – „Saig-Schwarzwald 1000 m ü. M. – 10 Klein-Photographien“**

    * fotografische Vorlagen: **ca. 1930–1954**
    * Schwerpunkt der Vorlagen: **ca. 1935–1942**
    * spätere Motive: wahrscheinlich **frühe 1950er Jahre**
    * vermutete Herstellung/Vertrieb der Mappe: **ca. 1950–1955**

    Eine wichtige Kontrollmöglichkeit bietet dabei das Landesarchiv Baden-Württemberg: Dort ist eine Saig-Aufnahme von **17. Juli 1955** aus der Sammlung Willy Pragher dokumentiert. ([LEO-BW][2]) Das zeigt, dass wir bei den jüngeren Motiven tatsächlich mit einer fotografischen Aktivität bis in die Mitte der 1950er rechnen müssen.

    **Nach 8 Bildern würde ich die Mappe momentan am ehesten auf etwa 1952–1954 datieren.** Die letzten beiden Bilder könnten diese Einschätzung noch deutlich bestätigen oder nach vorne bzw. hinten verschieben.

    [1]: https://www.abebooks.com/paper-collectibles/Ansichtskarte-Saig-i-Schwarzwald-Ortsansicht-Anh%C3%B6he/31442752414/bd?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte Saig i. Schwarzwald, Ortsansicht von einer Anhöhe aus: (1930) Manuscript / Paper Collectible | Bartko-Reher"
    [2]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel/labw-5-808875/Saig%20Blick%20auf%20Saig%20mit%20Feldbergmassiv%20im%20Hintergrund%3B%20Vordergrund%20Haus?utm_source=chatgpt.com "Saig Blick auf Saig mit Feldbergmassiv im Hintergrund; Vordergrund Haus - Detailseite - LEO-BW"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:53:05
    Dieses **siebte Foto** ist für die Datierung besonders interessant, weil es offenbar eine weitere, sehr alte **Ortsansicht von Saig aus erhöhter Position** zeigt.

    ### Motiv

    Zu sehen ist Saig mit dem Dorfkern im Vordergrund und dem **Feldbergmassiv bzw. den Hochlagen des Schwarzwaldes im Hintergrund**. Der große Baum im Vordergrund macht die Aufnahme charakteristisch.

    Die Ortsansicht passt sehr gut zu den historischen Saig-Panoramen, die bereits in den **1920er und 1930er Jahren** verbreitet waren. Eine Ansichtskarte „Saig i. Schwarzwald, Ortsansicht von einer Anhöhe aus“ ist beispielsweise für **1930** dokumentiert; eine weitere Saiger Ortsansicht ist **1931 gelaufen**. ([AbeBooks][1])

    ### Datierung dieses Fotos

    Für **die fotografische Aufnahme** würde ich daher ansetzen:

    **ca. 1930–1938**
    **wahrscheinlich etwa 1933–1936**

    Das Foto wirkt sogar etwas älter als die beiden zuvor gezeigten Gesamtansichten.

    Ausschlaggebend sind:

    * sehr geringe Bebauungsdichte,
    * fast ausschließlich Wiesen- und Weideflächen,
    * keinerlei erkennbare moderne Verkehrsmittel,
    * die bäuerliche Struktur des Ortes,
    * die alte Dach- und Gebäudestruktur,
    * die gesamte fotografische Anmutung.

    Interessant ist außerdem, dass eine historische Quelle Saig bereits für **1928** mit Wiesen, Kirche und mehreren Bauernhäusern dokumentiert. ([Bauernhof Archiv][2])

    ### Vergleich mit deinen bisherigen Bildern

    Jetzt ergibt sich ein recht klares Muster:

    | Nr. | Motiv | vorläufige Aufnahmezeit |
    | ----- | ---------------------------------------- | ----------------------: |
    | 1 | Gasthaus Hochfirst | ca. 1951–1954 |
    | 2 | Café Alpenblick | ca. 1950–1955 |
    | 3 | Titisee | ca. 1935–1942 |
    | 4 | Saig – Gesamtansicht | ca. 1935–1938 |
    | 5 | Saig – Gesamtansicht vom Wiesenhang | ca. 1935–1942 |
    | 6 | Gasthaus zum Ochsen | **ca. 1930–1936** |
    | **7** | **Saig – Ortsansicht aus erhöhter Lage** | **ca. 1930–1938** |

    Damit haben wir inzwischen **vier bis fünf Motive, die eindeutig nach älteren Vorkriegsbildvorlagen aussehen**.

    ### Neue Einschätzung zur Mappe

    Ich würde deshalb die Datierung jetzt etwas anders formulieren:

    **„Saig-Schwarzwald 1000 m ü. M. – 10 Klein-Photographien“**
    **Verlag: Chr. Franz, Titisee**

    * **Bildvorlagen:** überwiegend etwa **1930–1942**
    * einzelne spätere Aufnahmen: vermutlich **frühe 1950er Jahre**
    * **Herstellung/Zusammenstellung der Mappe:** wahrscheinlich **frühe bis mittlere 1950er Jahre**

    Das ist momentan die schlüssigste Erklärung.

    Ein besonders starkes Indiz ist, dass historische Saig-Gesamtansichten bereits **1930/31** nachweisbar sind, während gleichzeitig eine Saiger Aufnahme des Landesarchivs von **17. Juli 1955** existiert. ([AbeBooks][1]) Dadurch lässt sich gut erkennen, wie stark sich die fotografische Dokumentation über diesen Zeitraum erstreckt.

    **Mein derzeitiger Stand nach 7 von 10 Fotos: Die Mappe ist wahrscheinlich jünger als ein erheblicher Teil ihrer Bildvorlagen.** Das ist für die Bestimmung des tatsächlichen Ausgabejahres sehr wichtig.

    [1]: https://www.abebooks.com/paper-collectibles/Ansichtskarte-Saig-i-Schwarzwald-Ortsansicht-Anh%C3%B6he/31442752414/bd?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte Saig i. Schwarzwald, Ortsansicht von einer Anhöhe aus: (1930) Manuscript / Paper Collectible | Bartko-Reher"
    [2]: https://bauernhofarchiv.blogspot.com/2010/10/?m=0&utm_source=chatgpt.com "BaHofA - bauernhofarchiv & PorTT - portal/tür/tor: Oktober 2010"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:52:26
    Dieses sechste Foto ist **ein sehr starker Datierungsbeleg** für die Mappe. Beim **Gasthaus zum Ochsen in Saig** lässt sich das Motiv nämlich zeitlich wesentlich besser einordnen als die bisherigen Landschaftsaufnahmen.

    ### Gasthaus zum Ochsen – Datierung

    Für genau dieses Motiv sind historische Ansichtskarten nachweisbar:

    * Eine Karte mit dem **Gasthaus zum Ochsen, Saig/Schwarzwald** wurde nachweislich **1937 als Feldpost verwendet**. ([Bartko-Reher old Postcards][1])
    * Eine weitere Karte desselben Motivs wird ausdrücklich mit **1935** angegeben. ([eBay.de][2])
    * Das Motiv ist auch heute noch als historisches Saiger Ochsen-Motiv im Handel dokumentiert. ([Ansichtskarten Center][3])

    Das bedeutet: **Die fotografische Vorlage muss spätestens Mitte der 1930er Jahre existiert haben.**

    Aufgrund der Kleidung bzw. des Fehlens moderner Nachkriegselemente und der fotografischen Charakteristik würde ich die Aufnahme selbst auf:

    **ca. 1930–1936**
    **wahrscheinlich etwa 1933–1935**

    datieren.

    ### Besonders wichtig für deine Mappe

    Damit haben wir jetzt einen wesentlich besseren Anhaltspunkt:

    | Nr. | Motiv | Aufnahme-Datierung |
    | ----- | --------------------------------- | -----------------: |
    | 1 | Gasthaus Hochfirst | ca. 1951–1954 |
    | 2 | Café Alpenblick | ca. 1950–1955 |
    | 3 | Titisee 860 m | ca. 1935–1942 |
    | 4 | Saig Gesamtansicht | ca. 1935–1938 |
    | 5 | Saig Gesamtansicht vom Wiesenhang | ca. 1935–1942 |
    | **6** | **Gasthaus zum Ochsen** | **ca. 1930–1936** |

    ### Neue Schlussfolgerung

    Das Ochsen-Foto zeigt sehr deutlich, dass **mindestens ein Teil der Chr.-Franz-Serie auf älteren Bildvorlagen beruht**. Besonders bemerkenswert ist, dass das Gebäude auf deinem Foto offenbar genau dem historischen Ansichtskartenmotiv entspricht, das bereits **1935/1937 im Umlauf war**.

    Damit würde ich meine bisherige Einschätzung zur Mappe korrigieren:

    **Die Mappe selbst würde ich derzeit eher auf ca. 1950–1955 datieren, aber nicht die einzelnen Fotografien.** Die Bildvorlagen stammen teilweise deutlich früher.

    Das ist bei solchen Klein-Fotomappen durchaus plausibel: Ein Verlag konnte vorhandene Negative bzw. fotografische Vorlagen über viele Jahre erneut für eine neue Zusammenstellung verwenden.

    ### Für die Sammlung besonders interessant

    Das **Ochsen-Motiv** würde ich innerhalb der Mappe als **historisch besonders wertvoll** einstufen. Es dokumentiert den Saiger Ortskern noch vor den starken Veränderungen der Nachkriegszeit. Zusätzlich können wir durch die nachweisbaren Karten von **1935 und 1937** eine wichtige zeitliche Obergrenze setzen. ([eBay.de][2])

    **Vorläufige Gesamtbewertung der Datierung:**
    **Fotografische Vorlagen: etwa 1930–1953**
    **wahrscheinliche Herstellung/Zusammenstellung der Mappe: etwa 1950–1955**

    Die nächsten Bilder sind jetzt besonders interessant: Wenn noch ein Motiv mit einem **nachweisbaren historischen Kartenabzug** auftaucht, können wir möglicherweise den Bildbestand der Mappe Schritt für Schritt einzelnen Aufnahmeperioden zuordnen.

    [1]: https://www.ansichtskartenversand.com/ak/91-Alte-Ansichtskarte/29354-Cafe-s-Gaststaetten-Hotels/11626984-AK-Saig-Schwarzwald-Gasthaus-zum-Ochsen?utm_source=chatgpt.com "AK Saig /Schwarzwald, Gasthaus zum Ochsen | 11626984 | Alte Ansichtskarten / Postkarten"
    [2]: https://www.ebay.de/itm/389572862147?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte Saig /Schwarzwald, Gasthaus zum Ochsen 1935 | eBay.de"
    [3]: https://www.ansichtskarten-center.de/topo-deutschland/baden-wuerttemberg/breisgau-hochschwarzwald-lkr/saig?c=339675&utm_source=chatgpt.com "Saig - Ansichtskarten Center"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:51:37
    Dieses fünfte Foto ist für die Datierung der Mappe erneut sehr aufschlussreich. Es handelt sich wiederum um eine **Gesamtansicht von Saig**, diesmal von einem höher gelegenen Wiesenhang aus.

    ### Datierung des Fotos

    Meine Einschätzung für **diese konkrete Aufnahme**:

    **ca. 1935–1942**
    **am wahrscheinlichsten: etwa 1937–1940**

    Dafür sprechen mehrere Details:

    * Die Landschaft ist noch ausgesprochen **landwirtschaftlich geprägt**.
    * Die großen offenen Wiesenflächen dominieren das Ortsbild.
    * Es gibt praktisch keine sichtbare moderne Verkehrsinfrastruktur.
    * Die Bebauung ist gegenüber dem späteren Saig noch sehr locker.
    * Die landwirtschaftliche Nutzung mit Heuernte ist deutlich erkennbar.
    * Die Aufnahme wirkt hinsichtlich Negativ und Abzug eher wie eine **Vorkriegsaufnahme** als wie eine nach 1945 neu entstandene Fotografie.

    Das passt gut zu der Tatsache, dass historische Saig-Gesamtansichten bereits in den **1920er/30er Jahren** verbreitet waren. Eine dokumentierte Karte von 1928 zeigt Saig ebenfalls mit Kirche, Bauernhäusern und weitgehend offenen Wiesenflächen. ([Bauernhof Archiv][1]) Eine weitere historische Saig-Panoramakarte ist postalisch für **1940** belegt. ([Oldthing][2])

    ### Interessanter Vergleich mit deinem 4. Foto

    Die beiden Aufnahmen dürften sogar **zeitlich relativ nah beieinander liegen**:

    | Foto | Einschätzung |
    | -------------------------------------------- | ----------------: |
    | 4. Foto – Saig mit Kühen, Ortskern | ca. **1935–1938** |
    | **5. Foto – Saig vom Wiesenhang** | **ca. 1935–1942** |
    | wahrscheinlichster Zeitraum beider Aufnahmen | **ca. 1937–1940** |

    Die Landschaft wirkt bei beiden Bildern ausgesprochen ähnlich. Das spricht dafür, dass hier **nicht einfach eine alte Ansichtskarte kopiert**, sondern eine zusammengehörige fotografische Serie bzw. ein Fotografenbestand verwendet worden sein könnte.

    ### Konsequenz für die Mappe

    Jetzt haben wir bereits **drei Motive**, die ich eher in die Vorkriegszeit einordnen würde:

    1. **Saig Gesamtansicht** – ca. 1935–1938
    2. **Titisee 860 m** – ca. 1935–1942
    3. **Saig Gesamtansicht vom Wiesenhang** – ca. 1935–1942

    Demgegenüber stehen:

    4. **Gasthaus Hochfirst** – eher frühe 1950er
    5. **Café Alpenblick** – wahrscheinlich frühe 1950er

    Damit wird die These einer **gemischten Bildvorlagen-Serie** immer stärker.

    Ich würde deshalb die Mappe derzeit folgendermaßen beschreiben:

    **Fotografische Vorlagen:** überwiegend etwa **1935–1953**
    **Herstellung/Vertrieb des 10er-Leporellos:** wahrscheinlich **frühe bis mittlere 1950er Jahre**

    Eine Besonderheit ist, dass historische Saig-Panoramen noch lange nach ihrer ursprünglichen Aufnahme als Ansichtskarten bzw. Fotomotive im Handel blieben; beispielsweise ist eine Saig-Panoramakarte noch **1956 postalisch gelaufen**. ([Oldthing][3])

    **Für die nächsten Fotos würde ich deshalb besonders darauf achten, ob wir ein Motiv finden, das eindeutig nach 1945 aufgenommen worden sein muss.** Wenn die restlichen Bilder ähnlich gemischt sind, können wir am Ende ziemlich genau zwischen **Aufnahmealter** und **Herstellungsalter der Mappe** unterscheiden.

    [1]: https://bauernhofarchiv.blogspot.com/2010/10/?m=0&utm_source=chatgpt.com "BaHofA - bauernhofarchiv & PorTT - portal/tür/tor: Oktober 2010"
    [2]: https://oldthing.at/AK-Ansichtskarte-Saig_Schwarzwald-Panorama-Saig-Schwarzwald-0031931419?utm_source=chatgpt.com "AK / Ansichtskarte Saig_Schwarzwald.. | Ansichtskarten günstig"
    [3]: https://oldthing.at/AK-Ansichtskarte-Saig_Schwarzwald-Panorama-Saig-Schwarzwald-0032464359?utm_source=chatgpt.com "AK / Ansichtskarte Saig_Schwarzwald.. | Ansichtskarten günstig"