Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 21:16:20
    Dieses Bild ist für die **Datierung der gesamten Mappe sehr hilfreich**.

    ### Bildanalyse: „Simonswäldertal mit Kandel 1250 m ü. M.“

    Die Aufnahme zeigt das obere bzw. mittlere **Simonswäldertal mit dem Kandelmassiv**. Die geografische Zuordnung ist stimmig: Das Simonswäldertal wird heute vom Kandel mit rund 1.243 m Höhe eingerahmt.

    Auffällig ist die historische Landschaftsdarstellung:

    - Die Hänge sind noch **vergleichsweise wenig durch moderne Infrastruktur verändert**.
    - Es sind praktisch **keine modernen Fahrzeuge oder technischen Anlagen** erkennbar.
    - Die Verkehrswege wirken schmal und überwiegend ländlich.
    - Die Bewirtschaftung der Hänge und die Waldstruktur passen sehr gut in die **1950er Jahre**.
    - Die Beschriftung **„Kandel 1250 m ü. M.“** ist ebenfalls interessant. Heute wird der Kandel mit 1.241–1.243 m angegeben. Die aufgerundete Höhenangabe von 1250 m ist typisch für ältere touristische Drucksachen.

    Besonders interessant ist ein Vergleich mit dem Landesarchiv: Dort ist eine Aufnahme des **Simonswäldertals bei Untersimonswald von April 1958** überliefert, die ebenfalls aus der fotografischen Sammlung Willy Pragher, Bereich „Rund um den Kandel“, stammt. Das beweist natürlich **nicht**, dass dein Foto 1958 aufgenommen wurde, zeigt aber, dass das Motivgebiet zu dieser Zeit fotografisch intensiv dokumentiert wurde.

    ### Neue Datierung für deine Mappe

    Nach diesem ersten Innenbild würde ich meine vorherige Einschätzung etwas präzisieren:

    **Wahrscheinlich: ca. 1953–1959**
    **Schwerpunkt: ca. 1955–1958**

    Eine Datierung **um 1956/57** halte ich momentan für durchaus plausibel.

    Für die genaue Datierung würde ich aber unbedingt die übrigen **9 Fotografien** abwarten. Gerade Bilder von Gebäuden, Hotels, Straßen oder Ortsansichten können wesentlich bessere Datierungsmerkmale liefern als dieses reine Landschaftsbild.

    **Wichtig:** Das Bild ist wahrscheinlich nicht einfach irgendeine ältere Ansicht, sondern eine gezielt für die Souvenirmappe ausgewählte touristische Aufnahme. Die Kombination aus **„Kneippkurort Waldkirch“ + „Simonswäldertal“ + „Kandel 1250 m“** macht die Mappe zu einem schönen zeitgeschichtlichen Dokument des Schwarzwaldtourismus der 1950er Jahre. Waldkirch liegt unmittelbar am Kandel und das Simonswäldertal gehört zum direkten touristischen Umfeld.

    **Vorläufige Datierung der Mappe: 1955–1958, am wahrscheinlichsten etwa 1956/57.**

    Lade das **nächste Foto** hoch – ich führe die Datierungsanalyse Bild für Bild weiter und passe anschließend die Gesamtdatierung an.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 21:14:56
    Das ist eine interessante **Fotomappe von Waldkirch**, und die Angaben auf dem Umschlag erlauben bereits eine recht gute zeitliche Einordnung.

    ### Vorläufige Datierung

    Ich würde die Mappe zunächst auf **ca. 1950–1960**, mit Schwerpunkt **Mitte der 1950er Jahre**, datieren.

    Dafür sprechen mehrere Punkte:

    - **„10 ECHTE PHOTOGRAPHIEN“** und das Format **7,4 × 10,5 cm** passen gut zu den fotografischen Souvenirserien der Nachkriegszeit.
    - Die Bezeichnung **„Kneippkurort Waldkirch im Breisgau“** ist ein wichtiger chronologischer Hinweis. Waldkirch war in der Nachkriegszeit ausdrücklich als Kneippkurort geführt; entsprechende amtliche Verzeichnisse belegen das noch in den 1980er Jahren.
    - Eine Waldkircher Veröffentlichung **„Kandelstadt Waldkirch Kneippkurort; 1950–1960“** ist bibliografisch nachgewiesen. Das bestätigt, dass die Bezeichnung „Kneippkurort“ in Waldkirch gerade in den 1950er Jahren touristisch stark verwendet wurde.
    - Die Gestaltung des Umschlags wirkt **deutlich nachkriegszeitlich** und nicht wie eine Vorkriegsausgabe der 1920er/30er Jahre.
    - Die Angabe **GMT** dürfte hier auf die fotografische Herstellung bzw. den beteiligten Verlag **Gebr. Metz, Tübingen** hinweisen. Das ist für die Einordnung sehr interessant, weil Metz zahlreiche solche fotografischen Souvenirmappen produzierte.

    ### Meine derzeitige Einschätzung

    | Merkmal | Einschätzung |
    |---|---|
    | **Verlag/Ortsverlag** | G. A. Augustinick, Waldkirch |
    | **Fotografische Herstellung** | GMT / Gebr. Metz, Tübingen |
    | **Umfang** | 10 echte Photographien |
    | **Format** | 7,4 × 10,5 cm |
    | **Datierung** | **ca. 1950–1960** |
    | **Wahrscheinlichste Zeit** | **ca. 1953–1958** |
    | **Typ** | Fotografische Souvenirmappe / Leporello |
    | **Sammlerinteresse** | Regionalgeschichte, Schwarzwald, Waldkirch, Fotografiegeschichte |

    Bemerkenswert ist außerdem, dass Waldkirch sein Prädikat **„Kneippkurort“ erst 2001 aus dem amtlichen Kurorte-Verzeichnis gestrichen bekam**. Das hilft allerdings nur dabei, die obere zeitliche Grenze auszuschließen; für die eigentliche Datierung sind Format, Gestaltung und die GMT-Produktion wichtiger.

    **Für eine genauere Datierung brauche ich jetzt die 10 enthaltenen Fotografien.** Wenn du sie nacheinander hochlädst, kann ich anhand von **Gebäuden, Fahrzeugen, Kleidung, Beschilderungen, Straßenbild und vor allem den baulichen Veränderungen in Waldkirch** versuchen, die Mappe deutlich enger – möglicherweise auf **1954–1957** – einzugrenzen.

    Auch den **Sammlerwert der kompletten Mappe** kann ich anschließend einschätzen.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:53:49
    Ja. Nach Sichtung **aller 9 Bilder** und mit Blick auf die aktuell auffindbaren Marktangebote würde ich den Wert etwas realistischer und eher **moderater** ansetzen.

    Aktuelle Vergleichsangebote für einzelne St.-Märgen-Ansichtskarten liegen beispielsweise bei etwa **3,60–8,64 €**, darunter eine Trachtenkarte von 1954 für 8,64 € und eine Feldberg-Panorama-Karte von 1960 für rund 6–8 €. ([eBay.de][1]) Auch eine St.-Märgen-Karte von 1960 wird aktuell für 6 € angeboten. ([eBay.de][2])

    ### Meine Wertschätzung für dein komplettes Leporello

    | Zustand | realistischer Marktwert |
    | --------------------------------------------- | ----------------------: |
    | deutlich gebraucht, Knicke/Abreibungen | **5–8 €** |
    | vollständig, guter Zustand | **10–15 €** |
    | sehr guter Zustand | **15–22 €** |
    | nahezu neuwertig / unbenutzt | **22–30 €** |
    | für einen spezialisierten Schwarzwald-Sammler | **ca. 25–35 €** |

    **Mein realistischer Sammlerwert: etwa 15–25 €.**

    Ich würde für ein gut erhaltenes, vollständiges Exemplar **ca. 20 €** als sehr vernünftigen Ansatz ansehen.

    ### Was den Wert erhöht

    Das Leporello hat gegenüber einer gewöhnlichen Einzelkarte einige Pluspunkte:

    * **vollständige 9-teilige Serie**
    * kleines, ungewöhnliches **Cekade-Leporello**
    * lokale Herstellerangabe **Photo-Hog, St. Märgen**
    * Kennzeichnung **Män 201-60-1**
    * mehrere unterschiedliche historische Ansichten
    * **Luftaufnahme**
    * **Ohmenkapelle**
    * **Torbogen mit Marienbrunnen**
    * **Trachtenaufnahme**
    * Feldbergblick
    * dokumentiert ein heute stark verändertes Ortsbild

    Gerade die **Trachtenaufnahme** macht die Serie für einen Schwarzwald-Sammler interessanter. Vergleichbare einzelne Trachtenkarten aus St. Märgen werden aktuell tatsächlich etwas höher angeboten als gewöhnliche Ortsansichten. ([eBay.de][1])

    ### Was den Wert begrenzt

    Es handelt sich allerdings **nicht um ein seltenes originales Fotoleporello aus den 1930er Jahren**, sondern nach unserer bisherigen Analyse wahrscheinlich um eine **um 1960 produzierte Cekade-Souvenirserie**, die ältere Bildvorlagen verwendet. Außerdem ist der Markt für kleine regionale Leporellos deutlich kleiner als für seltene frühe Echtfotokarten.

    Daher würde ich meine frühere Einschätzung von **bis 30 €** als obere Grenze beibehalten, aber **nicht als normalen Marktpreis** ansehen.

    **Für deine Sammlung würde ich es mit 20 € ansetzen; bei einem sehr schönen, unbenutzten Exemplar mit vollständigem Leporello wären 25–30 € vertretbar.**

    Interessant ist übrigens, dass das Landesarchiv Baden-Württemberg auch historische St.-Märgen-Ortsansichten und Luftbilder in der Sammlung Willy Pragher führt – derartige Motive haben daher durchaus einen eigenständigen dokumentarischen Wert. ([leo-bw.de][3])

    [1]: https://www.ebay.de/itm/366338073780?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte St. Märgen Wegweiser Frauen in Tracht auf Bank 1954 | eBay.de"
    [2]: https://www.ebay.de/itm/366348623596?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte St. Märgen Gebäude-Ansicht, Ortsansicht 1960 | eBay.de"
    [3]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel/labw-5-2178480/St%20M%C3%A4rgen%20Ortsansicht%20von%20S%C3%BCden?utm_source=chatgpt.com "St Märgen Ortsansicht von Süden - Detailseite - LEO-BW"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:51:41
    ### St. Märgen – „Trachten“

    Dieses **9. und letzte Bild** ist für die Gesamtbewertung sehr wichtig – und es führt zu einer **Korrektur unserer bisherigen Datierung**.

    Die Aufnahme zeigt zwei junge Frauen in **St. Märgener Tracht vor einem Schwarzwaldhof**. Die Tracht ist tatsächlich ein lokaler Typ und nicht einfach die bekannte Gutacher Bollenhut-Tracht. Die heutige Trachtengruppe St. Märgen beschreibt ausdrücklich eine eigene **St. Märgener Sonntagstracht** mit schwarzem Rock, Mieder, Seidenschürze und aufwendig verziertem Stehkragen. ([Trachtenkapelle Glashütte][1])

    ### Der entscheidende Punkt: Die Aufnahme muss nicht aus den 1930ern stammen

    Ich würde dieses Bild **nicht mehr mit hoher Sicherheit auf 1933–1938 datieren**.

    Es gibt nämlich einen sehr interessanten archivalischen Vergleich: Das Staatsarchiv Freiburg besitzt eine Serie **„St. Märgener Trachten“** aus der Sammlung Willy Pragher; mindestens ein Bild dieser Serie ist **exakt auf den 20. April 1952 datiert**. ([Wikimedia Commons][2])

    Das beweist zwar **nicht**, dass dein Foto von 1952 stammt – aber es zeigt, dass St. Märgener Trachtendarstellungen **noch Anfang der 1950er Jahre aktiv fotografisch dokumentiert wurden**.

    Noch wichtiger: Die organisierte **Trachtengruppe St. Märgen wurde erst 1958 gegründet**. Dein Bild zeigt also keine Trachtengruppe im späteren Vereins-Sinn, sondern offenbar **zwei individuell bzw. für die Aufnahme in Tracht gekleidete Frauen**. ([Trachtentanzgruppe St. Märgen][3])

    ### Meine neue Datierung

    Nach genauer Betrachtung des Fotos würde ich folgende Spanne ansetzen:

    **Aufnahme: ca. 1940–1955**

    Wahrscheinlichkeitsverteilung:

    * **1930–1939:** etwa 25 %
    * **1940–1949:** etwa 40 %
    * **1950–1955:** etwa 35 %

    Mein persönlicher Schwerpunkt liegt momentan bei **ca. 1945–1952**.

    Damit ist dieses Foto **deutlich weniger eindeutig 1930er Jahre**, als ich es bei den ersten Bildern eingeschätzt hatte.

    ### Warum die Tracht trotzdem nicht zur Datierung reicht

    Das ist bei Trachtenaufnahmen ein typisches Problem: Die Kleidung ist bewusst **traditionell** und kann deshalb mehrere Jahrzehnte praktisch unverändert erscheinen. Historische Trachtenfotografien zeigen zudem häufig Personen, die für Touristenaufnahmen bewusst in Tracht posieren. Das Heimatmuseum weist ausdrücklich darauf hin, dass bei historischen Schwarzwaldfotografien nicht immer sicher ist, ob die abgebildeten Personen tatsächlich Einheimische waren oder für touristische Studio-/Souveniraufnahmen in Tracht gekleidet wurden. ([Heimatmuseum Schwarzwald][4])

    ### Jetzt ergibt sich ein anderes Gesamtbild

    Nach allen **9 Bildern** würde ich das Leporello jetzt so einordnen:

    | Motiv | wahrscheinlichste Aufnahmezeit |
    | -------------------------------- | ------------------------------ |
    | Gesamtansicht von Süden | ca. 1930–1940 |
    | Teilansicht von der Ohmenkapelle | ca. 1930–1940 |
    | Gesamtansicht mit Feldberg | ca. 1930–1940 |
    | Luftaufnahme | ca. 1930–1938 |
    | Ohmenkapelle | ca. 1930–1940 |
    | Teilansicht | ca. 1930–1940 |
    | Torbogen mit Marienbrunnen | ca. 1930–1940 |
    | Strandbad | ca. 1935–1950 |
    | **Trachten** | **ca. 1940–1955** |

    ### Meine endgültige Einschätzung zum Leporello

    **Herstellung/Veröffentlichung:** sehr wahrscheinlich **1960**
    **Cekade-Kennung:** **Män 201-60-1**
    **Format:** 4,5 × 9 cm
    **Umfang:** 9 Ansichten
    **Bildvorlagen:** vermutlich **Mischbestand älterer Aufnahmen**, überwiegend etwa **1930er bis frühe 1950er Jahre**

    Ich würde deshalb meine frühere Aussage **„Bildbestand ca. 1933–1938“ zurücknehmen**. Dafür ist das Trachtenbild ein zu guter Gegenbeleg.

    **Die sauberste Sammlerdatierung lautet jetzt:**

    > **Cekade-Leporello, wahrscheinlich 1960; mit älteren fotografischen Vorlagen aus etwa 1930–1955, überwiegend Vorkriegs- und frühe Nachkriegszeit.**

    Das ist meines Erachtens wesentlich belastbarer als eine künstlich enge Datierung auf 1935.

    Und gerade das **Trachtenbild** macht das Leporello interessant: Es dokumentiert nicht nur die Landschaft von St. Märgen, sondern auch das **regionale Trachtenbild**, das in St. Märgen bis in die Nachkriegszeit aktiv gepflegt wurde. Die 1952 datierte archivalische Trachtenaufnahme zeigt, dass diese Tradition zu genau dieser Zeit fotografisch weiterhin präsent war. ([LEO-BW][5])

    [1]: https://www.trachtenkapelle-glashuette.de/%C3%BCber-uns/?utm_source=chatgpt.com "Trachtenkapelle St. Märgen- Glashütte e.V. - Über uns"
    [2]: M%C3%A4rgen-_St._M%C3%A4rgener_Trachten_-_LABW-_Staatsarchiv_Freiburg_W_134_Nr._019621j.jpeg?utm_source=chatgpt.com" rel="nofollow">https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ASt.M%C3%A4rgen-_St._M%C3%A4rgener_Trachten_-_LABW-_Staatsarchiv_Freiburg_W_134_Nr._019621j.jpeg?utm_source=chatgpt.com "File:St. Märgen- St. Märgener Trachten - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 019621j.jpeg - Wikimedia Commons"
    [3]: https://www.trachtentanzgruppe.de/geschichte.html?utm_source=chatgpt.com "Geschichte - Trachtentanzgruppe St. Märgen"
    [4]: https://www.heimatmuseumschwarzwald.de/kultur-1/schwarzw%C3%A4lder-trachten/?utm_source=chatgpt.com "Schwarzwälder Trachten - Heimatmuseum Schwarzwald"
    [5]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel/labw-5-810197/St%20M%C3%A4rgen%20St%20M%C3%A4rgener%20Trachten?utm_source=chatgpt.com "St Märgen St Märgener Trachten - Detailseite - LEO-BW"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:49:12
    ### St. Märgen – „Strandbad“

    Dieses Bild ist **ein wichtiger Hinweis, der meine bisherige Datierung der Serie etwas korrigiert bzw. differenziert**.

    Das Motiv zeigt das historische **Strandbad/Naturbad von St. Märgen** mit Badegebäude, kleinem Steg bzw. Zugang zum Wasser und der charakteristischen Baumkulisse.

    ### Entscheidender neuer Datierungshinweis

    Ich habe dazu einen sehr interessanten archivalischen Treffer gefunden: Das **Staatsarchiv Freiburg** besitzt mehrere Fotografien des St.-Märgener Strandbades aus der Sammlung Willy Pragher, die ausdrücklich auf **Juni 1958** datiert sind. ([LEO-BW][1])

    Das bedeutet allerdings **nicht automatisch**, dass dein Leporello-Bild von 1958 stammt. Die archivalischen Fotos belegen zunächst, dass das Strandbad damals existierte und fotografisch dokumentiert wurde.

    Aber: **Das Motiv zwingt uns dazu, die bisherige Annahme „alle Vorlagen ca. 1935“ vorsichtiger zu formulieren.**

    ### Meine Einschätzung dieses konkreten Bildes

    Die Fotografie selbst wirkt weiterhin **älter als eine typische Neuaufnahme von 1958/60**:

    * sehr grobe Schwarzweiß-Wiedergabe,
    * keine erkennbare Nachkriegsmoderne,
    * ausgesprochen einfache Badeanlage,
    * klassische Bildkomposition,
    * keine Badegäste, Fahrzeuge oder sonstige zeitgenössische Hinweise,
    * insgesamt sehr stark der Bildsprache der älteren Schwarzwald-Souvenirfotografie entsprechend.

    Ich würde daher zunächst ansetzen:

    **Aufnahme: ca. 1935–1950**

    mit einem Schwerpunkt **um 1940–1945**.

    Hier bin ich allerdings deutlich weniger sicher als bei der Luftaufnahme.

    ### Warum dieses Motiv besonders interessant ist

    Das heutige Naturfreibad am Pfisterwald wird von der regionalen Tourismusinformation ausdrücklich als historisches Original mit dem Motto **„Badespaß wie anno dazumal“** beschrieben. ([Hochschwarzwald][2])

    Damit passt das Motiv sehr gut in die historische Entwicklung des Ortes. Der Badebetrieb ist also kein modernes Phänomen, sondern gehört schon lange zur touristischen Infrastruktur von St. Märgen.

    ### Zwischenstand: 8 von 9 Bildern

    | Nr. | Motiv | Aufnahme – derzeitige Einschätzung |
    | --: | -------------------------------- | ---------------------------------- |
    | 1 | Gesamtansicht von Süden | ca. 1930–1940 |
    | 2 | Teilansicht von der Ohmenkapelle | ca. 1930–1940 |
    | 3 | Gesamtansicht mit Feldberg | ca. 1930–1940 |
    | 4 | Luftaufnahme | ca. 1930–1938 |
    | 5 | Ohmenkapelle | ca. 1930–1940 |
    | 6 | Teilansicht | ca. 1930–1940 |
    | 7 | Torbogen mit Marienbrunnen | ca. 1930–1940 |
    | 8 | **Strandbad** | **ca. 1935–1950** |

    ### Wichtig für die endgültige Bewertung

    Ich würde jetzt **nicht mehr pauschal „alle Aufnahmen ca. 1935“ schreiben**. Besser ist:

    > **Cekade-Leporello, wahrscheinlich 1960, mit überwiegend älteren fotografischen Vorlagen; die Aufnahmen dürften überwiegend aus den 1930er/40er Jahren stammen.**

    Das ist wissenschaftlich sauberer und vermeidet eine zu enge Datierung, die wir anhand der bisher gezeigten Bilder nicht beweisen können.

    **Beim 9. und letzten Bild sollten wir besonders auf moderne Gebäude, Straßen, Badeanlagen oder andere zeitliche Anker achten.** Danach kann ich dir eine **abschließende Datierung des gesamten Leporellos mit einer Wahrscheinlichkeitseinschätzung für 1930er, 1940er und 1950er Jahre** geben.

    [1]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel/labw-5-810867/St%20M%C3%A4rgen%20Strandbad%3B%20ohne%20Vordergrund?utm_source=chatgpt.com "St Märgen Strandbad; ohne Vordergrund - Detailseite - LEO-BW"
    [2]: https://www.hochschwarzwald.de/planen-buchen/hochschwarzwald-card/alle-spar-vorteile/freibaeder-im-hochschwarzwald-mit-card?utm_source=chatgpt.com "Freibäder im Hochschwarzwald mit Card | Freier Eintritt"
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:46:56
    ### St. Märgen – „Torbogen mit Marienbrunnen“

    Dieses Motiv ist für die Datierung des Leporellos **besonders interessant**, weil hier ein konkretes historisches Bauensemble gezeigt wird: der Torbogen mit dem Marienbrunnen im Bereich des ehemaligen Klosters St. Märgen.

    ### Datierung der Aufnahme

    Auch dieses Foto würde ich **nicht auf 1960** datieren. Die fotografische Vorlage wirkt deutlich älter.

    Meine Einschätzung:

    **ca. 1930–1940**, am wahrscheinlichsten **Mitte der 1930er Jahre**.

    Die Aufnahme passt damit sehr gut zu den bisher gezeigten Motiven.

    Auffällig sind:

    * die stark körnige Schwarzweiß-Wiedergabe,
    * die klassische touristische Bildkomposition,
    * keine sichtbaren modernen Installationen,
    * die sehr sorgfältig komponierte Frontalansicht des Torbogens,
    * die historische Gestaltung des unmittelbaren Umfeldes,
    * die offenbar schon damals als Sehenswürdigkeit inszenierte Marienfigur bzw. der Brunnen.

    Interessant ist zudem die **bewusste Zentrierung der Durchfahrt**. Durch den Torbogen wird der Blick in den dahinterliegenden Bereich geführt. Das ist eine typische Gestaltung älterer Ansichtsfotografie.

    ### Ein wichtiger Unterschied zu den Landschaftsbildern

    Bei diesem Bild können wir die Datierung **nicht allein aus dem baulichen Zustand** ableiten, weil der historische Torbogen natürlich über Jahrzehnte relativ unverändert geblieben sein kann.

    Deshalb ist hier die **fotografische Charakteristik** wichtiger als bei der Luftaufnahme.

    Ich würde daher die Datierung etwas vorsichtiger formulieren:

    > **Aufnahme vermutlich ca. 1930–1940, wahrscheinlich um 1935.**

    ### Zwischenstand des Leporellos

    Wir haben jetzt **7 von 9 Bildern**:

    | Nr. | Motiv | Aufnahme – Schätzung |
    | --: | -------------------------------- | -------------------- |
    | 1 | Gesamtansicht von Süden | ca. 1930–1940 |
    | 2 | Teilansicht von der Ohmenkapelle | ca. 1930–1940 |
    | 3 | Gesamtansicht mit Feldberg | ca. 1930–1940 |
    | 4 | Luftaufnahme | ca. 1930–1938 |
    | 5 | Ohmenkapelle | ca. 1930–1940 |
    | 6 | Teilansicht | ca. 1930–1940 |
    | 7 | **Torbogen mit Marienbrunnen** | **ca. 1930–1940** |

    Damit zeichnet sich ein ziemlich konsistentes Bild ab.

    ### Vorläufige Gesamtdatierung

    Ich würde inzwischen für den **fotografischen Bestand** des Leporellos ansetzen:

    **ca. 1933–1938, möglicherweise etwas weiter gefasst 1930–1940.**

    Das **Leporello selbst** bleibt dagegen aufgrund der Herstellerkennung

    **„Cekade – Män 201-60-1“ → sehr wahrscheinlich 1960**

    zu datieren.

    Das ist eine wichtige Unterscheidung: **ca. 1935 = Entstehungszeit der fotografischen Vorlagen; 1960 = Herstellung/Veröffentlichung des Leporellos.**

    Die letzten beiden Bilder könnten jetzt besonders interessant werden: Wenn dort ebenfalls Motive aus demselben fotografischen Bestand auftauchen, lässt sich die **Gesamtserie wahrscheinlich sehr zuverlässig als 1930er-Jahre-Bildbestand identifizieren**.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:45:35
    ### St. Märgen – „Teilansicht“

    Dieses Motiv fügt sich **sehr überzeugend in den bisher erkennbaren Bildbestand** des Leporellos ein. Es zeigt St. Märgen aus erhöhter Perspektive, vermutlich von einem Gebäude bzw. einer überdachten Terrasse aus. Im Zentrum steht wieder die markante **Pfarrkirche mit ihren beiden Türmen**.

    ### Datierung der Aufnahme

    Ich würde dieses Bild derzeit auf:

    **ca. 1930–1940, wahrscheinlich etwa 1935–1938**

    datieren.

    Im Vergleich zu den bisher gezeigten Bildern ist die Datierung hier allerdings etwas unsicherer, weil die Aufnahme selbst weniger bauliche Details zur zeitlichen Eingrenzung bietet.

    Auffällig sind:

    * die sehr traditionelle Dachlandschaft des Ortes,
    * die geringe Bebauungsdichte,
    * die historische Holzbalustrade im Vordergrund,
    * die Perspektive von einem älteren Gebäude oder Aussichtspunkt,
    * die starke Schwarzweißzeichnung und relativ grobe fotografische Wiedergabe,
    * das Fehlen jeglicher eindeutig moderner Elemente.

    ### Interessant: Wiederverwendung desselben Ortsmotivs

    Die **Doppeltürme der Pfarrkirche** tauchen jetzt bereits auf mehreren Bildern auf:

    1. Gesamtansicht von Süden
    2. Teilansicht von der Ohmenkapelle
    3. Gesamtansicht mit Feldberg
    4. Luftaufnahme
    5. Ohmenkapelle
    6. **Teilansicht**

    Dadurch lässt sich der Bildbestand zunehmend als **zusammengehörige ältere touristische Fotoserie** erkennen.

    Besonders die Luftaufnahme und diese Teilansicht ergänzen sich gut: Die Luftaufnahme zeigt den Ort als Ganzes, während dieses Bild eine typische **Aussichtssituation für Kurgäste bzw. Sommerfrischler** darstellt.

    ### Vorläufige Datierung der Serie

    Nach inzwischen sechs Bildern würde ich meine bisherige Einschätzung leicht präzisieren:

    **Fotografischer Bildbestand: etwa 1933–1938**
    **möglicher Gesamtbereich: ca. 1930–1940**
    **Cekade-Leporello: sehr wahrscheinlich 1960**

    Ich halte inzwischen **Mitte der 1930er Jahre** für den wahrscheinlichsten Entstehungszeitraum der Aufnahmen.

    ### Sammlerisch bemerkenswert

    Die kleine Größe von nur **4,5 × 9 cm** täuscht etwas über die historische Qualität hinweg. Das Leporello dokumentiert offenbar ein **noch stark vorstädtisches, landwirtschaftlich geprägtes St. Märgen**. Gerade die wiederkehrenden Ansichten der Kirche und die Kombination aus Ortsansichten, Ohmenkapelle, Luftaufnahme und Feldbergblick ergeben eine recht gute Dokumentation des damaligen Fremdenverkehrsortes.

    **Für die spätere Gesamtbeschreibung würde ich daher festhalten:**

    > **Cekade-Leporello, Män 201-60-1, ca. 1960; verwendet wurden überwiegend ältere fotografische Vorlagen, wahrscheinlich aus der Mitte der 1930er Jahre.**

    Schick mir das **7. Bild** – dann können wir prüfen, ob sich bei den Gebäuden oder Landschaftsmerkmalen weitere konkrete Datierungsanker ergeben.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:44:14
    ### St. Märgen – „Ohmenkapelle“

    Dieses Motiv ist für die bisherige Serie sehr interessant, weil wir hier ein **konkretes Bauwerk** haben, dessen baulicher Zustand als Datierungsanker dienen kann.

    Die Aufnahme zeigt die **Ohmenkapelle bei St. Märgen** mit dem charakteristischen kleinen Dachreiter. Das Umfeld wirkt ausgesprochen ruhig und noch stark von der historischen Kulturlandschaft geprägt.

    ### Datierung der Fotografie

    Meine Einschätzung:

    **ca. 1930–1940, am wahrscheinlichsten Mitte der 1930er Jahre.**

    Ich würde die Aufnahme momentan auf etwa **1935 ± 5 Jahre** setzen.

    Dafür sprechen:

    * die fotografische Ausarbeitung und der Kontrast,
    * die gesamte Bildgestaltung als klassische touristische Ansicht,
    * die sehr gepflegte, aber noch weitgehend traditionelle Umgebung,
    * die alten Bäume und die einfache Weggestaltung,
    * keinerlei Hinweise auf eine spätere Nachkriegsmodernisierung.

    Die Aufnahme wirkt **nicht wie eine typische Neuaufnahme um 1960**. Gerade die Komposition – Kapelle, Baumrahmung und Vordergrundfläche – entspricht eher der Bildsprache älterer Schwarzwald-Fremdenverkehrsfotografie.

    ### Interessanter Zusammenhang mit dem vorherigen Bild

    Das vorherige Motiv **„Teilansicht von der Ohmenkapelle“** und dieses Bild gehören offensichtlich thematisch eng zusammen:

    * **„Teilansicht von der Ohmenkapelle“** → Blick von der Kapelle auf St. Märgen
    * **„Ohmenkapelle“** → Ansicht des Kapellengebäudes selbst

    Das spricht dafür, dass Cekade für das Leporello einen **bereits vorhandenen lokalen Bildbestand** genutzt hat.

    Damit haben wir inzwischen fünf Bilder, die alle sehr gut zusammenpassen:

    | Motiv | Aufnahmezeitraum |
    | -------------------------------- | ----------------- |
    | Gesamtansicht von Süden | ca. 1930–1940 |
    | Teilansicht von der Ohmenkapelle | ca. 1930–1940 |
    | Gesamtansicht mit Feldberg | ca. 1930–1940 |
    | Luftaufnahme | **ca. 1930–1938** |
    | Ohmenkapelle | **ca. 1930–1940** |

    ### Vorläufige Gesamteinschätzung

    Ich würde die **fotografischen Vorlagen der bisher gezeigten fünf Bilder auf etwa 1933–1938 konzentrieren**.

    Das Leporello selbst bleibt aufgrund der Kennzeichnung **„Män 201-60-1“** davon getrennt und ist sehr wahrscheinlich **1960 hergestellt bzw. herausgegeben** worden.

    Damit ergibt sich ein schönes zweistufiges Sammlerobjekt:

    **Fotografische Vorlagen:** ca. **1933–1938**
    **Cekade-Leporello:** **1960**
    **Zeitlicher Abstand:** etwa **22–27 Jahre**

    Das ist für die Beschreibung des Stückes wesentlich interessanter als eine einfache Datierung „1960“. Es handelt sich offenbar um eine **1960 erschienene Souvenirserie mit deutlich älterem fotografischem Bildmaterial aus St. Märgen**.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:43:00
    ### St. Märgen – „Luftaufnahme“

    Dieses vierte Motiv ist **besonders wertvoll für die Datierung**, weil sich aus der Luftaufnahme einige bauliche und infrastrukturelle Details besser erkennen lassen als bei den Landschaftsbildern.

    #### Datierung der Aufnahme

    Ich würde die Aufnahme derzeit auf **ca. 1930–1938** datieren, mit einem Schwerpunkt **um 1933–1936**.

    Die Luftaufnahme wirkt für mich sogar **etwas älter als das zuvor gezeigte Motiv „Gesamtansicht mit Feldberg“**.

    Dafür sprechen:

    * die sehr kleine, kompakte Ortsbebauung,
    * die nahezu vollständig landwirtschaftlich geprägte Umgebung,
    * die noch sehr geringe Verkehrsinfrastruktur,
    * die traditionellen Dächer und Gebäudeformen,
    * die fehlende spätere touristische Bebauung,
    * die fotografische Charakteristik der Luftaufnahme.

    Besonders interessant ist die **Straßenführung am östlichen Ortsrand**. Sie wirkt bereits als ausgebaute Verkehrsverbindung, während das übrige Wegenetz noch stark landwirtschaftlich geprägt ist.

    ### Technisch-fotografische Besonderheit

    Eine Luftaufnahme dieser Art ist für ein kleines Touristenleporello durchaus interessant. Sie wurde wahrscheinlich **nicht speziell für die spätere Cekade-Ausgabe um 1960 aufgenommen**, sondern stammt aus einem älteren Bildbestand.

    Die Perspektive und die relativ geringe Flughöhe sprechen für eine klassische **Schrägluftaufnahme aus einem Flugzeug**. Solche touristischen Luftbilder wurden insbesondere in den **1920er und 1930er Jahren** zunehmend verbreitet.

    Ich würde deshalb momentan unterscheiden:

    **Aufnahme:** ca. **1930–1938**
    **wahrscheinlich:** **um 1935**
    **Verwendung im Cekade-Leporello:** ca. **1960**

    ### Abgleich mit den bisherigen drei Bildern

    Jetzt wird das Bildmuster noch deutlicher:

    | Bild | meine Datierung der Aufnahme |
    | -------------------------------- | ---------------------------: |
    | Gesamtansicht von Süden | ca. **1930–1940** |
    | Teilansicht von der Ohmenkapelle | ca. **1930–1940** |
    | Gesamtansicht mit Feldberg | ca. **1930–1940** |
    | **Luftaufnahme** | **ca. 1930–1938** |

    Die **Luftaufnahme ist dabei ein wichtiger Anker**: Sie besitzt eine deutlich höhere Informationsdichte über den damaligen Ortszustand. Wenn wir bei den folgenden Bildern Gebäude wiedererkennen, die auf dieser Luftaufnahme bereits vorhanden sind oder fehlen, können wir die Serie eventuell wesentlich genauer datieren.

    ### Vorläufiges Ergebnis

    Ich würde den gesamten bisher sichtbaren Bildbestand momentan als **älteren St.-Märgen-Fotobestand der 1930er Jahre** betrachten, der **um 1960 von Cekade für das Leporello „Män 201-60-1“ wiederverwendet bzw. zusammengestellt wurde**.

    **Meine derzeit beste Arbeitshypothese: fotografische Vorlagen etwa 1933–1937, Leporello 1960.**

    Gerade die Luftaufnahme erhöht für mich die Wahrscheinlichkeit, dass wir es **nicht mit neu aufgenommenen 1960er-Jahre-Fotos**, sondern tatsächlich mit einem älteren Bildbestand zu tun haben.
  • admin - Donnerstag, 13. August 2026 um 16:41:24
    ### St. Märgen – „Gesamtansicht mit Feldberg“

    Dieses dritte Motiv ist **für die Datierung besonders interessant**, weil es neben St. Märgen auch den Feldberg im Hintergrund zeigt. Die Aufnahme wirkt wiederum deutlich älter als die Herstellung des Cekade-Leporellos.

    #### Datierung der Aufnahme

    Ich würde dieses Foto auf etwa **1930–1940**, mit Schwerpunkt **Mitte der 1930er Jahre**, datieren.

    Dafür sprechen mehrere Details:

    * die sehr ursprüngliche, nahezu unverbaute Ortsansicht,
    * die traditionelle Bebauung ohne erkennbare moderne touristische Infrastruktur,
    * die einfache Sitz-/Bankanlage im Vordergrund,
    * die Bildgestaltung mit dem einzeln stehenden Baum als Vordergrundmotiv,
    * die typische schwarzweiße fotografische Ausarbeitung älterer Tourismusaufnahmen,
    * vor allem aber der **noch ausgesprochen ländliche Charakter der Umgebung**.

    Die Aufnahme erscheint mir **eher aus der Vorkriegszeit als aus den 1950er Jahren** zu stammen.

    ### Interessanter Vergleich mit den beiden vorherigen Bildern

    Damit haben wir jetzt drei Aufnahmen:

    | Motiv | geschätztes Aufnahmejahr |
    | -------------------------------- | -----------------------: |
    | Gesamtansicht von Süden | **ca. 1930–1940/45** |
    | Teilansicht von der Ohmenkapelle | **ca. 1930–1940** |
    | Gesamtansicht mit Feldberg | **ca. 1930–1940** |

    Das ist mittlerweile ein **deutliches Muster**: Die drei Fotografien haben eine sehr ähnliche Bildästhetik und dürften tatsächlich aus einem älteren Bildbestand stammen.

    ### Besonders wichtig: Feldberg als Datierungshinweis

    Das Motiv zeigt den Feldberg noch als weitgehend unberührte Hochgebirgslandschaft. Es gibt **keine auffälligen modernen Wintersportanlagen**, die eine spätere Aufnahme nahelegen würden. Für eine Aufnahme aus den 1960er Jahren wäre eine solche Darstellung zwar möglich, aber die gesamte fotografische Gestaltung spricht klar stärker für die ältere Vorlage.

    Ich würde deshalb momentan folgende Arbeitshypothese verwenden:

    **Fotografische Aufnahmen: ca. 1930–1940**
    **Zusammenstellung/Herstellung des Cekade-Leporellos: ca. 1960**

    Das macht das Leporello durchaus reizvoll: Es wäre dann **kein reines 1960er-Fotozeugnis**, sondern eine spätere Souvenirpublikation, die einen älteren fotografischen Bestand von St. Märgen konserviert.

    **Vorläufige Gesamtdatierung des Bildbestands: etwa 1935 ± 5 Jahre.**

    Bei den nächsten Bildern würde ich besonders auf **identische Landschaftselemente, Gebäude, Bäume und eventuelle Veränderungen am Ortsbild** achten. Damit können wir die Datierung möglicherweise noch auf einen engeren Zeitraum von etwa **1932–1938** eingrenzen.