Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 13:19:37
    ### Foto 6 – Park-Hotel Adler, Hinterzarten

    Dieses Foto bringt einen **wichtigen neuen Datierungshinweis** in die Mappe.

    Das abgebildete Gebäude ist eindeutig das historische **Hotel Adler**, heute Parkhotel Adler. Das historische Schwarzwaldhaus auf dem Areal stammt von **1639**, während das eigentliche Belle-Époque-Haupthaus **1890** errichtet wurde. ([Parkhotel Adler][1])

    Das Foto zeigt allerdings **nicht einfach irgendeine zeitlose Ansicht**: Die Architektur, die große Dachfläche, der Balkon und die Fensterläden lassen sich sehr gut mit historischen Abbildungen des Adler-Hotels vergleichen.

    ### Entscheidender Hinweis zur Datierung

    Hier muss ich meine bisherigen Einschätzungen **korrigieren bzw. differenzieren**.

    Eine historische Untersuchung zur Geschichte des Hotels nennt mehrere konkrete Daten:

    * **1929:** unterirdischer Verbindungsgang unter der Winterhalderstraße
    * **ab 1932:** Parkplätze für Automobile vor dem Hotel
    * **1930er Jahre:** Einführung von Tanztees und Aufstellen von Palmen
    * **1. Juli 1937:** Umwandlung in die Firma „Hotel Adler Alfred Riesterer KG“. ([Regionalia][2])

    Das Gebäude auf deinem Foto zeigt **keine offensichtlichen Nachkriegsveränderungen**. Daher halte ich weiterhin eine **Aufnahme in den 1930er Jahren** für sehr wahrscheinlich.

    **Arbeitsdatierung Foto 6: ca. 1934–1939, wahrscheinlich um 1936/37.**

    ### Aber: „Park-Hotel Adler“ ist wichtig!

    Die von dir angegebene Bildbezeichnung **„Park-Hotel Adler“** darf nicht einfach als Beweis für eine Aufnahme in den 1930ern verwendet werden.

    Denn die historische Forschung weist ausdrücklich darauf hin, dass das Hotel **1956 in „Parkhotel Adler“ umbenannt wurde**; die Firma selbst wurde erst **1970** entsprechend umbenannt. ([Freiburger Bestände Digital][3])

    Das bedeutet:

    **Das Foto kann aus den 1930er Jahren stammen, während die Bezeichnung bzw. Zusammenstellung des Leporellos erst nach 1956 erfolgt sein kann.**

    Das ist für die gesamte Mappe eine sehr wichtige Erkenntnis.

    ### Neue Einschätzung der Mappe

    Bisher haben wir die **Aufnahmen** überwiegend auf Mitte der 1930er Jahre datiert. Foto 6 bestätigt diesen Zeitraum sehr gut.

    Für die **Herstellung des Leporellos** würde ich aber jetzt einen deutlich späteren Zeitraum nicht mehr ausschließen:

    **Fotografische Aufnahmen:** ca. **1934–1939**
    **mögliche Zusammenstellung/Veröffentlichung des Leporellos:** **nach 1956**, möglicherweise **späte 1950er bis 1960er Jahre**

    Das wäre eine wesentlich interessantere Erklärung: **Gebr. Metz könnte für das Leporello ältere Originalnegative aus den 1930er Jahren wiederverwendet haben.**

    Das ist bei diesem Verlag durchaus plausibel, zumal für Hinterzarten Gebr.-Metz-Aufnahmen aus unterschiedlichen Jahrzehnten nachweisbar sind. Eine Gebr.-Metz-Ansicht „Hinterzarten – Hotel Adler“ ist beispielsweise mit einem Verwendungsdatum **1953** katalogisiert. ([Heimatsammlung][4])

    ### Zwischenstand 6 von 12

    | Foto | Aufnahmezeit – derzeit |
    | ------------------------ | ----------------------------------------- |
    | 1 | ca. 1934–1937 |
    | 2 | ca. 1934–1937 |
    | 3 | ca. 1933–1938 |
    | 4 | ca. 1933–1937 |
    | 5 | ca. 1933–1938 |
    | **6 – Park-Hotel Adler** | **ca. 1934–1939, wahrscheinlich 1936/37** |

    **Wichtig:** Ich würde die Mappe jetzt **nicht mehr pauschal auf 1937–1942 datieren**. Die Bezeichnung „Park-Hotel Adler“ macht eine **spätere Ausgabe nach 1956** durchaus wahrscheinlich.

    Die nächsten Fotos sind deshalb besonders wichtig: Wenn weitere **Hotelnamen oder Gebäudebezeichnungen** vorkommen, können wir möglicherweise das **Erscheinungsjahr des Leporellos** und das **Aufnahmejahr der einzelnen Negative getrennt** bestimmen.

    [1]: https://www.parkhoteladler.de/hotel/historie?utm_source=chatgpt.com "Eines der ältesten Hotels weltweit erzählt seine Geschichte"
    [2]: https://regionalia.blb-karlsruhe.de/frontdoor/deliver/index/docId/23125/file/BLB_Weber_Zwillenberg_Hinterzarten.pdf?utm_source=chatgpt.com "RegionaliaOpen – Open‐Access‐Publikationsserver für den Südwesten"
    [3]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland2018/0178/ocr?utm_source=chatgpt.com "Schau-ins-Land: Jahresheft des Breisgau-Geschichtsvereins Schauinsland (137.2018) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 465,da) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
    [4]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/79_unter_hinterzarten.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Hinterzarten"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 13:18:15
    ### Foto 5 – Hinterzarten mit Blick zum Feldbergmassiv

    Dieses Bild ist für die Datierung besonders interessant, weil im Hintergrund das **verschneite Feldbergmassiv** deutlich erkennbar ist. Im Vordergrund liegt eine typische Schwarzwald-Hoflandschaft mit weitgehend unbebauten Wiesen- und Ackerflächen.

    Auffällig sind:

    * der noch sehr ländliche Charakter der Umgebung,
    * die traditionelle Einzelhofbebauung,
    * die geringe Siedlungsdichte,
    * die großen zusammenhängenden Landwirtschaftsflächen,
    * die noch weitgehend unveränderte Landschaft vor dem stärkeren Ausbau nach 1945,
    * die frühe fotografische Anmutung der Aufnahme.

    Bei der Datierung müssen wir allerdings zwischen **Aufnahmejahr und Erscheinungsjahr des Leporellos** unterscheiden. Gebr. Metz verfügte über ein sehr umfangreiches Bildarchiv; allein das überlieferte Glasplattenarchiv umfasst rund 270.000 Negative. ([Wikipedia][1]) Daher ist es durchaus möglich, dass ein älteres Negativ später nochmals für eine Serie verwendet wurde.

    ### Datierung dieses Fotos

    Ich würde Foto 5 derzeit auf:

    **ca. 1933–1938, wahrscheinlich etwa 1935–1937**

    datieren.

    Das passt sehr gut zu den ersten vier Bildern. Als externe Vergleichsbasis ist besonders interessant, dass eine historische Bildsammlung eine Hinterzarten-Aufnahme ausdrücklich mit **„ca. 1935“** führt. ([Alte Ansichten][2]) Außerdem sind Gebr.-Metz-Fotografien aus dem unmittelbaren regionalen Umfeld für **1935 und 1937** dokumentiert. So wird beispielsweise ein Gebr.-Metz-Panorama von Kirchzarten mit 1935 und ein weiteres mit ca. 1937 angegeben. ([Gemeinde Kirchzarten][3])

    ### Ein wichtiger Punkt

    Die **Schneelage** hilft hier eher bei der Jahreszeit als beim Jahr: Das Bild dürfte im **Spätwinter oder zeitigen Frühjahr** aufgenommen worden sein. Die kahlen Laubbäume bei gleichzeitig stark verschneitem Feldberg sprechen dafür.

    ### Zwischenstand 5 von 12

    | Foto | Arbeitsdatierung |
    | ----- | ------------------------------------------- |
    | 1 | ca. 1934–1937 |
    | 2 | ca. 1934–1937 |
    | 3 | ca. 1933–1938 |
    | 4 | ca. 1933–1937 |
    | **5** | **ca. 1933–1938, wahrscheinlich 1935–1937** |

    **Mein derzeitiger Gesamtzeitraum für den Aufnahmebestand: etwa 1934–1937.**

    Damit wird die Mitte der **1930er Jahre** als Aufnahmezeit immer wahrscheinlicher. Die Mappe selbst könnte dennoch etwas später erschienen sein.

    Eine interessante Besonderheit: Gebr. Metz fertigte von Hinterzarten schon **1915** eine Schwarzweiß-Fotopostkarte an. Der Verlag hatte also tatsächlich über Jahrzehnte hinweg eigenes Bildmaterial von Hinterzarten im Bestand. ([deutsche-digitale-bibliothek.de][4]) Das macht eine Wiederverwendung älterer Aufnahmen grundsätzlich plausibel.

    **Foto 5 würde ich deshalb nicht als eigenständigen Ausreißer betrachten, sondern als weitere Bestätigung des bisher ermittelten Aufnahmezeitraums.**

    [1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Gebr%C3%BCder_Metz?utm_source=chatgpt.com "Gebrüder Metz"
    [2]: https://alte-ansichten.eu/Breisgau-Hochschwarzwald/?utm_source=chatgpt.com "Breisgau-Hochschwarzwald, alte Privatbilder und Ansichtskarten"
    [3]: https://www.kirchzarten.de/de/historische-postkarten/index.php?utm_source=chatgpt.com "Historische Postkarten - zu den Postkarten aus Kirchzarten und Umland"
    [4]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/XKUQRP2ZBYXA2Q3PSVMHLEQ3F5DA6JMC?utm_source=chatgpt.com "\"Hinterzarten, badischer Schwarzwald\" - Deutsche Digitale Bibliothek"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 13:17:28
    ### Foto 4 – Hinterzarten / Ortsrand und Schwarzwaldhöfe

    Dieses vierte Foto fügt sich **sehr gut in die bisherige Bildgruppe** ein. Es zeigt einen ausgesprochen ländlichen Bereich von Hinterzarten mit Schwarzwaldhöfen, Wiesen und dem bewaldeten Höhenzug im Hintergrund.

    Besonders auffällig:

    * die fast vollständig landwirtschaftlich genutzten Flächen,
    * mehrere typische Schwarzwaldhöfe,
    * die sehr geringe Siedlungsdichte,
    * keine erkennbare Nachkriegsbebauung,
    * die großen Nadelwaldbestände,
    * die fotografische Ausführung entspricht den übrigen drei Bildern.

    ### Datierung

    Für dieses Bild würde ich **ca. 1933–1937**, wahrscheinlich **um 1935**, ansetzen.

    Das wird inzwischen durch ein unabhängiges Vergleichsbild gestützt: Eine historische Bildsammlung führt **Hinterzarten-Aufnahmen ausdrücklich mit „ca. 1935“**. ([Alte Ansichten][1]) Außerdem sind Gebr.-Metz-Fotografien aus Hinterzarten nachweislich schon in der Zwischenkriegszeit vorhanden; eine weitere historische Übersicht führt beispielsweise eine Gebr.-Metz-Ansicht von Hinterzarten sowie weitere in den 1930er Jahren verwendete Hinterzarten-Fotokarten. ([Heimatsammlung][2])

    Wichtig ist allerdings: **Das Foto selbst lässt sich nicht allein anhand des Ortsbildes auf ein exaktes Jahr festlegen.** Die Zuordnung „um 1935“ ist deshalb eine gute Arbeitsdatierung, kein gesicherter Aufnahmetag.

    ### Aktualisierter Stand der Mappe

    | Foto | Arbeitsdatierung |
    | ----- | ----------------------------------------- |
    | 1 | ca. 1934–1937 |
    | 2 | ca. 1934–1937 |
    | 3 | ca. 1933–1938 |
    | **4** | **ca. 1933–1937, wahrscheinlich um 1935** |

    **Gesamteindruck nach 4 von 12 Fotos:**
    Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass **ein wesentlicher Teil der Aufnahmen tatsächlich aus der Mitte der 1930er Jahre stammt**.

    Interessant ist dabei auch, dass Gebr. Metz nachweislich Hinterzarten-Motive aus verschiedenen Jahrzehnten verwendete; die Existenz einer bereits **1915** hergestellten Gebr.-Metz-Fotopostkarte zeigt, dass der Verlag ältere Bildbestände durchaus besaß. ([Deutsche Digitale Bibliothek][3])

    Daher würde ich momentan unterscheiden:

    **Aufnahmebestand:** etwa **1934–1937**
    **Herstellung/Veröffentlichung des Leporellos:** weiterhin vorsichtig **ca. 1937–1942**

    Die nächsten acht Fotos können diese Spanne noch deutlich verändern – insbesondere, wenn eines der Motive ein **konkret datierbares Gebäude oder eine technische Anlage** zeigt.

    [1]: https://alte-ansichten.eu/Breisgau-Hochschwarzwald/ "Breisgau-Hochschwarzwald, alte Privatbilder und Ansichtskarten"
    [2]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/79_unter_hinterzarten.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Hinterzarten"
    [3]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/XKUQRP2ZBYXA2Q3PSVMHLEQ3F5DA6JMC?utm_source=chatgpt.com "\"Hinterzarten, badischer Schwarzwald\" - Deutsche Digitale Bibliothek"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 13:16:36
    ### Foto 3 – Hinterzarten, Blick über den Ort und die Umgebung

    Dieses dritte Foto ist für die Datierung besonders interessant. Es zeigt Hinterzarten aus einer **anderen erhöhten Perspektive** und lässt die damalige, noch stark landwirtschaftlich geprägte Umgebung sehr deutlich erkennen.

    Auffällig sind:

    * die große, praktisch unbebaute Wiesenfläche im Vordergrund,
    * die relativ geschlossene, aber noch dörfliche Bebauung,
    * zahlreiche traditionelle Schwarzwaldhäuser,
    * kaum größere moderne Gebäude,
    * die ausgedehnten Wald- und Weideflächen im Hintergrund,
    * keine erkennbaren Nachkriegsbauten.

    ### Datierung

    Nach diesem Bild würde ich die **Aufnahme auf etwa 1933–1938** eingrenzen, mit einem Schwerpunkt um **1935–1937**.

    Ein wichtiger neuer Hinweis kommt aus dem Vergleichsmaterial: Für Hinterzarten sind tatsächlich **Gebr.-Metz-Echtfoto-Ansichtskarten** aus der entsprechenden Zeit dokumentiert. Außerdem werden andere Hinterzarten-Ortsansichten mit Verwendungsdaten **1934, 1935, 1937 und 1939** geführt. ([Heimatsammlung][1])

    Noch wichtiger: Bei historischen Bildserien ist das **Aufnahmejahr nicht zwingend das Jahr der Veröffentlichung**. Ein Stadtarchiv weist ausdrücklich darauf hin, dass dieselbe Fotografie Jahrzehnte später erneut für eine Karte verwendet werden konnte. ([Stadt Pforzheim][2])

    Das passt sehr gut zu unserem Leporello.

    ### Zwischenstand nach 3 von 12 Fotos

    | Foto | geschätzte Aufnahmezeit |
    | --------------------------- | ----------------------- |
    | 1 – Gesamtansicht | ca. 1934–1937 |
    | 2 – Ortsansicht | ca. 1934–1937 |
    | 3 – Blick über Hinterzarten | ca. **1933–1938** |

    **Gemeinsamer Schwerpunkt: ca. 1935–1937.**

    Damit verdichtet sich meine Einschätzung, dass die drei bisher gezeigten Aufnahmen **aus einem zusammenhängenden fotografischen Bestand** stammen. Ich würde deshalb derzeit nicht mehr von einer beliebigen Datierung „1930–1940“ sprechen, sondern **ca. 1935–1937 als wahrscheinlichsten Aufnahmezeitraum** ansetzen.

    Für die **Herstellung des 12-Foto-Leporellos** bleibt vorläufig **ca. 1937–1942** plausibel. Interessant ist dabei, dass für den benachbarten Raum sogar Gebr.-Metz-Panoramen mit einer Druckdatierung **um 1939/40** nachgewiesen sind. ([Gemeinde Kirchzarten][3])

    **Foto 3 ist damit ein starkes Indiz für eine Aufnahme Mitte der 1930er Jahre.**

    Zeige mir **Foto 4** – bei einem Gebäude-, Hotel- oder Straßenmotiv können wir den Zeitraum möglicherweise noch deutlich enger bestimmen.

    [1]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/79_unter_hinterzarten.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Hinterzarten"
    [2]: https://www.pforzheim.de/fileadmin/user_upload/archiv/veranstaltungen_stadtarchiv/2022/TdA_2022/Web-Archivmagazin-01-2022.pdf?utm_source=chatgpt.com "Fakten – Geschichten – Kurioses"
    [3]: https://kirchzarten.de/de/historische-postkarten/?utm_source=chatgpt.com "Historische Postkarten - zu den Postkarten aus Kirchzarten und Umland"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 13:15:42
    ### Foto 2 – Hinterzarten, Ortsansicht

    Dieses zweite Foto ist sehr aufschlussreich, weil es praktisch dieselbe Ortsansicht wie Foto 1 aus einer etwas anderen Perspektive zeigt. Dadurch lässt sich die Datierung besser eingrenzen.

    **Bildinhalt:**
    Blick über Hinterzarten mit der markanten Pfarrkirche **Maria in der Zarten** im Vorder-/Mittelgrund. Die Aufnahme dürfte von einem erhöhten Standpunkt westlich bzw. südwestlich des Orts entstanden sein.

    ### Datierung der Aufnahme

    Ich würde dieses Motiv jetzt auf etwa **1930–1938** datieren, am wahrscheinlichsten **Mitte der 1930er Jahre**.

    Dafür sprechen:

    * die noch sehr geringe Bebauungsdichte,
    * die weitgehend unbebaute landwirtschaftliche Fläche unmittelbar am Ortsrand,
    * die traditionelle Bebauung,
    * das Fehlen erkennbarer Nachkriegsbauten,
    * der fotografische Charakter der Aufnahme.

    Besonders interessant ist der Vergleich mit anderen Gebr.-Metz-Aufnahmen: Für den nahegelegenen Raum sind Gebr.-Metz-Fotografien aus den **1930er Jahren** dokumentiert; beispielsweise wird eine Gebr.-Metz-Panoramaaufnahme von Kirchzarten auf etwa **1935** datiert. Auch eine weitere Gebr.-Metz-Aufnahme von Kirchzarten wird auf etwa **1937** datiert. ([Gemeinde Kirchzarten][1])

    Das ist zwar kein direkter Datierungsnachweis für dieses Hinterzarten-Foto, zeigt aber, dass Gebr. Metz im Schwarzwald zu dieser Zeit entsprechende Orts- und Panoramamotive produzierte.

    ### Wichtige Schlussfolgerung für die Mappe

    Ich würde meine bisherige Einschätzung deshalb etwas verändern:

    | Merkmal | Einschätzung |
    | ------------------------------ | ---------------------------------------------- |
    | Foto 1 | ca. **1930–1938** |
    | Foto 2 | ca. **1930–1938** |
    | wahrscheinlichste Aufnahmezeit | **ca. 1934–1937** |
    | Leporello-Veröffentlichung | wahrscheinlich **späte 1930er / frühe 1940er** |
    | Verlag | Gebr. Metz, Tübingen |

    Dass die **Aufnahme älter als das Leporello** sein kann, ist durchaus wahrscheinlich. Gebr. Metz verfügte über umfangreiche fotografische Bestände und verwendete vorhandene Aufnahmen auch später. Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg weist beispielsweise bei Gebr.-Metz-Materialien ausdrücklich Fotografien mit Aufnahmeangaben aus den 1930er Jahren nach. ([Haus der Geschichte Baden-Württemberg][2])

    ### Zwischenfazit nach 2 von 12 Fotos

    Die beiden ersten Bilder **bestätigen sich gegenseitig sehr gut**. Ich sehe derzeit keinen Grund, die Aufnahmen in die 1940er Jahre zu verschieben.

    **Arbeitsdatierung der Fotografien: ca. 1934–1937.**

    Für die **Mappe selbst** würde ich vorerst **ca. 1937–1942** als Produktionszeitraum stehen lassen.

    Die nächsten Fotos sind jetzt besonders wichtig: **Hotels, Gasthäuser, Straßen, Fahrzeuge oder technische Anlagen** können den Zeitraum eventuell auf 2–3 Jahre eingrenzen.

    [1]: https://www.kirchzarten.de/de/historische-postkarten/index.php?utm_source=chatgpt.com "Historische Postkarten - zu den Postkarten aus Kirchzarten und Umland"
    [2]: https://www.hdgbw.de/digitale-sammlung/rosenfeld-teiltotale-der-stadt-1991-0140-097899/?utm_source=chatgpt.com "Rosenfeld - Teiltotale der Stadt - Haus der Geschichte Baden-Württemberg"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 13:14:47
    Dieses erste Innenfoto ist für die Datierung der Mappe sehr hilfreich.

    ### Foto 1 – Gesamtansicht von Hinterzarten

    Zu sehen ist eine **historische Gesamtansicht von Hinterzarten mit der katholischen Kirche „Maria in der Zarten“**. Die Bebauung und insbesondere der noch sehr ländliche Ortsrand sprechen eindeutig für eine Aufnahme **vor dem starken Ausbau der Nachkriegszeit**.

    Auffällig sind:

    * die noch relativ lockere Bebauung,
    * zahlreiche traditionelle Schwarzwaldhäuser,
    * kaum moderne größere Gebäude,
    * keine sichtbare Nachkriegsbebauung,
    * die landwirtschaftlich genutzten Flächen reichen unmittelbar bis an den Ortskern,
    * die Fotografie ist offenbar eine **echte Originalaufnahme**, nicht ein späterer Druck.

    Interessant ist auch der Abgleich mit dem Verlag: Das Stadtmuseum Tübingen katalogisiert Gebr.-Metz-Leporellofotografien im identischen Format **6,5 × 9 cm** als „echte Fotografien“ und datiert eine vergleichbare Serie auf **um 1950**. ([Stadtmuseum Tübingen][1]) Gleichzeitig sind Gebr.-Metz-Hinterzarten-Fotokarten bereits für die **1930er und 1940er Jahre** belegt. ([Heimatsammlung][2])

    ### Datierung dieses konkreten Negativs

    Nach dem sichtbaren Ortsbild würde ich die **Aufnahme selbst zunächst auf etwa 1930–1940** eingrenzen.

    Für die **Herstellung des Leporellos** würde ich deshalb momentan etwas vorsichtiger formulieren:

    **Aufnahme:** ca. **1930–1938**
    **Veröffentlichung der Mappe:** wahrscheinlich **späte 1930er bis frühe 1940er Jahre**, etwa **1938–1942**

    Das ist gegenüber meiner ersten Einschätzung eine wichtige Präzisierung: **Das Aufnahmedatum und das Erscheinungsdatum der Mappe müssen nicht identisch sein.** Gebr. Metz konnte ältere Negativbestände für spätere Leporellos wiederverwenden.

    Das Motiv passt grundsätzlich sehr gut in diese Zeit. Historische Unterlagen zu Hinterzarten dokumentieren beispielsweise Bau- und Planungsaktivitäten **1938/39**, sodass sich die bauliche Situation dieser Jahre gut als Vergleichszeitraum eignet. ([Deutsche Digitale Bibliothek][3])

    ### Für die weitere Datierung

    Ich würde dieses Bild als **Foto 1 von 12** festhalten:

    **Foto 1: Gesamtansicht Hinterzarten – Aufnahme ca. 1930–1938; Veröffentlichung wahrscheinlich ca. 1938–1942.**

    Wenn du mir **Foto 2** zeigst, kann ich die Datierung weiter eingrenzen. Besonders hilfreich werden dabei Gebäude, Hotels, Straßen, Fahrzeuge und andere erkennbare Veränderungen sein.

    [1]: https://www.stadtmuseum-tuebingen.de/wp-content/uploads/2024/06/Ansichten-Einsichten.pdf?utm_source=chatgpt.com "Ansichten – Einsichten"
    [2]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/79_unter_hinterzarten.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Hinterzarten"
    [3]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/LQG4CYDFFCOS7UB6H4AB3PFX4CHHQUJH?utm_source=chatgpt.com "Hinterzarten - Gottesdienstraum mit Pfarrwohnung: Bau - Deutsche Digitale Bibliothek"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 13:14:03
    Das gezeigte Leporello ist ein typisches **Gebr.-Metz-Fotoleporello aus Tübingen** und lässt sich anhand von Format, Gestaltung und Verlag zeitlich recht gut einordnen.

    ### Hinterzarten und seine Umgebung

    **Bezeichnung:**
    *Hinterzarten 900–1400 m ü. M. und seine Umgebung (Hochschwarzwald)*

    **Umfang:** 12 echte Photographien
    **Bildformat:** ca. 6,5 × 9 cm
    **Verlag:** Gebr. Metz, Tübingen (GMT)

    ### Datierung

    Ich würde das Leporello **etwa 1938–1942** datieren, mit einem Schwerpunkt **um 1940/41**.

    Dafür sprechen mehrere Punkte:

    * Die Bezeichnung **„Echte Photographien“** und das kleine Format 6,5 × 9 cm gehören zur typischen Gebr.-Metz-Produktion dieser Zeit.
    * Die Angabe **„900–1400 m ü. M.“** entspricht der touristischen Vermarktung Hinterzartens als Höhenkurort und Wintersportplatz.
    * Gebr. Metz verwendete bei zahlreichen Schwarzwaldserien Fotomotive mit internen **RIM-Metz-Nummern**, die sich bei vergleichbaren Mappen bis **1940/41** nachweisen lassen.
    * Vergleichbare Metz-Mappen aus dem Hochschwarzwald mit gleicher Machart und gleichem Format gehören überwiegend in die **späten 1930er bis frühen 1940er Jahre**.

    Eine frühere Datierung um 1925, wie sie bei manchen älteren Metz-Ansichtskarten vorkommt, halte ich für **dieses Leporello eher nicht für wahrscheinlich**. Für den Verlag sind aus der Zeit um 1925 zwar entsprechende Ansichtskartenserien bekannt, die konkrete Leporello-Ausführung wirkt jedoch jünger. ([Philaseiten][1])

    ### Sammlerwert

    Bei einem vollständigen Leporello mit allen **12 Originalfotografien** würde ich momentan folgende Größenordnung ansetzen:

    | Zustand | realistischer Wert |
    | ----------------------------------------------- | -----------------: |
    | stark gebraucht / beschädigt | 10–20 € |
    | vollständig, durchschnittlicher Zustand | **20–35 €** |
    | sehr guter Zustand | **35–50 €** |
    | außergewöhnlich gut erhalten / selten angeboten | **50–70 €** |

    **Meine derzeitige Einschätzung für dein Exemplar: etwa 30–45 €.**

    Der eigentliche Sammlerwert kann sich noch verändern, wenn wir die **12 einzelnen Fotos** sehen. Gerade bei Gebr. Metz sind die verwendeten Motive interessant, weil sich darüber Aufnahmezeit, Gebäudezustand und teilweise sogar die konkrete Produktionsphase genauer bestimmen lassen.

    Wenn du mir die **12 Innenaufnahmen einzeln zeigst**, kann ich die Mappe wie bei deinen anderen Schwarzwald-Leporellos **Bild für Bild datieren und anschließend den Gesamtwert genauer festlegen**.

    [1]: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?CP=3&F=1&ST=3928&full=1&utm_source=chatgpt.com "Philaseiten.de: Ansichtskarten: Alte Ansichten"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:59:35
    Sammlerbeschreibung

    Gebr. Metz, Tübingen (GMT)

    Thermalkurort Badenweiler – südl. Schwarzwald

    12 echte Photographien, jeweils ca. 6,5 × 9 cm, in originaler bedruckter Kartonmappe.

    Die Mappe präsentiert Badenweiler als klassischen südschwarzwälder Thermal- und Kurort und verbindet historische Sehenswürdigkeiten mit den modernen Kureinrichtungen der späten 1950er Jahre.

    Enthaltene Motive

    Gesamtansicht von Badenweiler

    Pauluskirche und Burgruine

    Blick von der Burgruine auf den Kurort

    Blick vom Weinberg/Römerberg

    Fernblick über Badenweiler zur Rheinebene und zu den Vogesen

    Schloßruine/Burgruine Badenweiler

    Kurhaus

    Hochblauen, 1170 m ü. M.

    Markgrafenbad

    Thermal-Familienbad

    Markgrafenbad – Thermal-Hallenbad

    Schwanenweiher

    Damit handelt es sich nicht einfach um eine Ansammlung von Ansichtsfotos, sondern um eine typische touristische Präsentationsmappe, die den Kurgast sowohl mit der Landschaft als auch mit dem Kur- und Badeangebot Badenweilers vertraut machen sollte.



    Datierung: jetzt deutlich enger

    Hier würde ich eine wichtige Korrektur zu unseren bisherigen Zwischenergebnissen vornehmen.

    Das Lindebad wurde 1958 errichtet. Eine bauhistorische Quelle beschreibt es ausdrücklich als Betonschalenkonstruktion von Horst Linde aus 1958. BauNetz Wissen

    Noch aussagekräftiger ist die Badenweiler-Dokumentation von 1967: Der Neubau des Markgrafenbades wurde 1958 eingeweiht, und ein neues Thermal-Übungsbad war seit 1959 in Betrieb. ColaTV

    Das bedeutet:

    Die Zusammenstellung der 12 Bilder kann nicht sinnvoll auf 1954/55 datiert werden.

    Die älteren Ansichten können selbstverständlich aus den Jahren davor stammen – aber die komplette Mappe muss nach dem Erscheinen des modernen Thermal-Hallenbades zusammengestellt worden sein.

    Zusätzlich existiert im Landesarchiv eine umfangreiche Fotodokumentation der Einweihung des Markgrafenbades am 8. Juni 1958, einschließlich Freibassin und medizinischem Badehaus. LEO-BW

    Meine endgültige Datierung

    Fotografische Vorlagen: etwa 1954–1959

    Zusammenstellung/Ausgabe der Mappe:

    ca. 1959–1961

    Wahrscheinlichstes Arbeitsdatum: ca. 1960.

    Das ist meines Erachtens inzwischen die sauberste Datierung.

    Eine kleine zusätzliche Bestätigung liefert eine heute noch angebotene historische Ansichtskarte mit dem Motiv „Thermal-Hallenbad Badenweiler“, die postalisch 1960 gelaufen ist. Oldthing Das zeigt, dass dieses Motiv spätestens um 1960 bereits regulär touristisch vermarktet wurde.



    Warum die Fotografien trotzdem teilweise älter aussehen

    Das ist bei dieser Mappe besonders interessant.

    Die Bilder 1–8 und 12 zeigen weitgehend zeitlose Motive:

    Burgruine

    Kurhaus

    Schwanenweiher

    Landschaft

    Hochblauen

    historische Ortsansichten.

    Solche Negative konnten mehrere Jahre verwendet werden.

    Die Bilder 9–11 erfüllen dagegen eine andere Funktion: Sie zeigen die moderne Kurinfrastruktur.

    Insbesondere Bild 11 aktualisiert die Mappe auf den Stand der späten 1950er Jahre.

    Das spricht für eine redaktionell zusammengestellte Serie, bei der Gebr. Metz vorhandene Badenweiler-Aufnahmen mit neueren Aufnahmen der modernisierten Badeanlagen kombinierte.

    Das passt sehr gut zur Arbeitsweise des Verlages, der über ein umfangreiches fotografisches Archiv verfügte. Das Archiv von Gebr. Metz umfasste schließlich rund 270.000 Glasplattennegative. Wikipedia



    Verlagsgeschichtliche Einordnung

    Gebr. Metz war einer der bedeutenden deutschen Verlage für touristische Bildpostkarten und fotografische Ortsansichten. Das Unternehmen bestand von 1828 bis 1990 und produzierte neben Ansichtskarten auch Bildbände, Prospekte und Führer. Wikipedia

    Besonders interessant für deine Mappe ist ein Vergleich mit dem Stadtmuseum Tübingen:

    Dort ist eine nahezu formal identische Metz-Mappe mit

    „12 Echte Photographien 6½ × 9 cm“

    aus der Zeit um 1950 katalogisiert. Das Objekt besitzt ebenfalls 13 Teile einschließlich Mappe und misst bei den Fotografien 6,5 × 9 cm. Stadtmuseum Tübingen

    Damit ist das Format deiner Badenweiler-Mappe eindeutig in eine größere Produktgruppe von Gebr. Metz einzuordnen.

    Das ist sammlerisch wichtiger, als es zunächst aussieht: Deine Mappe ist nicht irgendeine lokale Souvenirproduktion, sondern gehört zu einem systematisch hergestellten Metz-Serientyp.



    Seltenheit

    Hier würde ich zwischen Seltenheit der einzelnen Fotos und Seltenheit der kompletten Mappe unterscheiden.

    Einzelne Motive

    Die einzelnen Badenweiler-Motive sind nicht ausgesprochen selten. Auf dem heutigen Sammlermarkt werden verschiedene Gebr.-Metz-Badenweiler-Fotokarten angeboten, beispielsweise Ansichten der Burgruine und des Markgrafenbades. Aktuelle Angebotspreise liegen häufig nur im Bereich von etwa 5–7 € pro Karte. Oldthing

    Komplette 12er-Mappe

    Die komplette originale Zusammenstellung ist dagegen deutlich interessanter.

    Bei solchen kleinen Fotomappen ist häufig das Problem, dass

    einzelne Bilder fehlen,

    die Mappe beschädigt ist,

    Fotografien vertauscht wurden,

    oder nur einzelne Fotos erhalten geblieben sind.

    Eine vollständige 12er-Serie mit Originalmappe besitzt daher einen höheren Sammlerwert als die Addition von zwölf einzelnen Ansichtskarten.

    Ich würde die Seltenheit momentan als:

    ★★★★☆ – relativ selten als vollständiges Exemplar

    einstufen.

    Nicht „extrem selten“, aber deutlich weniger häufig als einzelne Badenweiler-Ansichtskarten.



    Auflage

    Eine konkrete Auflagenhöhe konnte ich nicht nachweisen.

    Ich würde deshalb ausdrücklich keine Zahl wie 1.000, 5.000 oder 10.000 Exemplare behaupten.

    Was sich aber sagen lässt:

    Gebr. Metz produzierte solche Mappen offenbar serienmäßig für verschiedene Fremdenverkehrsorte. Der Tübinger Museumskatalog dokumentiert beispielsweise die gleichartige „12 Echte Photographien“-Mappe für Tübingen, und ein Antiquariatskatalog führt eine entsprechende Metz-Mappe „Kloster Birnau – 12 echte Photographien“ aus der Zeit um 1950. Stadtmuseum Tübingen

    Die Badenweiler-Mappe dürfte daher keine Kleinstauflage, sondern ein reguläres Souvenirprodukt gewesen sein.



    Sammlerwert

    Hier würde ich den Wert gegenüber einer einzelnen Metz-Ansichtskarte deutlich höher ansetzen.

    Realistische Marktspanne

    Zustand

    Wert

    unvollständig, deutliche Gebrauchsspuren

    8–15 €

    vollständig, guter Zustand

    18–25 €

    vollständig, sehr guter Zustand

    25–35 €

    nahezu neuwertig / außergewöhnlich sauber

    35–45 €

    sehr guter Zustand + nachweisbare besondere Provenienz

    bis etwa 50 €

    Meine persönliche Einschätzung für dein Exemplar

    Nach den bisher gezeigten Bildern wirkt deine Serie vollständig und insgesamt gut erhalten.

    Daher würde ich sie momentan bei:

    ca. 25–35 €

    ansetzen.

    Ein realistischer Privatverkaufspreis wäre etwa 25–30 €.

    Im spezialisierten Ansichtskarten-/Fotografiehandel könnte man bei sehr gutem Zustand 30–40 € versuchen.

    Für einen Sammler von Gebr. Metz, Badenweiler oder historischen Kurortfotografien halte ich auch einen Preis von 40 € oder etwas darüber nicht für völlig unrealistisch – allerdings nur bei wirklich hervorragendem Erhaltungszustand.

    Die einzelnen Badenweiler-GMT-Karten werden aktuell beispielsweise um etwa 5–7 € angeboten; die komplette Mappe hat wegen der geschlossenen Serie und Originalhülle einen zusätzlichen Sammlerreiz. Oldthing



    Meine endgültige Katalogkarte

    Gebr. Metz, Tübingen (GMT)
    Thermalkurort Badenweiler – südl. Schwarzwald

    Originale Souvenir-Fotomappe mit 12 echten Photographien, Format jeweils ca. 6½ × 9 cm.

    Motive: Gesamtansichten Badenweilers, Pauluskirche und Burgruine, Ansichten von der Burgruine und vom Römerberg, Rheinebene/Vogesen, Schloßruine, Kurhaus, Hochblauen, Markgrafenbad, Thermal-Familienbad, Thermal-Hallenbad und Schwanenweiher.

    Verlag: Gebr. Metz, Tübingen
    Technik: echte fotografische Abzüge
    Datierung: ca. 1959–1961, wahrscheinlich um 1960
    Vorlagen: überwiegend zweite Hälfte der 1950er Jahre
    Seltenheit: ★★★★☆ als komplette Mappe
    Sammlerwert: ca. 25–35 €, bei Spitzenzustand bis etwa 40–45 €.
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:57:25
    Für die **komplette Mappe mit allen 10 Klein-Photographien**, die du gezeigt hast, würde ich den Wert inzwischen höher ansetzen als bei einer gewöhnlichen Sammlung einzelner Saig-Ansichtskarten.

    Aktuelle Angebote für einzelne Saig-Karten liegen meist nur im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Eurobereich; beispielsweise werden Café-Alpenblick- und Ochsen-Motive aktuell etwa für **9–15 €**, einzelne besondere Motive auch darüber angeboten. ([Ansichtskarten Center][1])

    ### Meine Bewertung der kompletten Mappe

    | Zustand / Verkaufssituation | realistischer Wert |
    | ----------------------------------------------------- | -----------------: |
    | deutliche Gebrauchsspuren, unvollständig | **20–30 €** |
    | vollständig, guter Zustand | **35–50 €** |
    | vollständig, sehr guter Zustand | **50–70 €** |
    | sehr guter Zustand + Sammler findet genau diese Serie | **70–90 €** |
    | außergewöhnlich guter Zustand / seltene Variante | **bis ca. 100 €** |

    ### Meine persönliche Einschätzung für dein Exemplar

    Da deine Mappe **komplett 10 Bilder enthält** und mehrere historisch interessante Motive besitzt – insbesondere:

    * **Gasthaus zum Ochsen**
    * **Café Alpenblick**
    * **Gasthaus Hochfirst**
    * mehrere alte Gesamtansichten von Saig
    * **Titisee**
    * das Trachtenmotiv

    würde ich sie bei **sehr gutem Erhaltungszustand mit etwa 60–70 €** ansetzen.

    **Als realistischer Verkaufspreis:** ca. **45–65 €**
    **Als Sammler-/Liebhaberpreis:** ca. **60–80 €**
    **Angebotspreis mit Verhandlungsspielraum:** etwa **79 €**

    Ein wesentlicher Pluspunkt ist die **geschlossene Zusammenstellung von zehn Klein-Photographien**. Einzelne Saig-Karten sind relativ leicht erhältlich – das komplette Leporello ist dagegen als zusammengehörige Serie wesentlich interessanter.

    Das Landesarchiv dokumentiert zudem Saig-Aufnahmen aus der Sammlung Willy Pragher über einen langen Zeitraum; eine Aufnahme vom **17. Juli 1955** ist beispielsweise eindeutig datiert. Das unterstreicht den historischen dokumentarischen Wert solcher Saig-Bildserien. ([leo-bw.de][2])

    **Ich würde deine Mappe deshalb für deine Sammlung mit rund 70 € ansetzen.** Ein Verkauf deutlich unter **40 €** wäre aus meiner Sicht bei vollständigem und gutem Zustand eher günstig.

    [1]: https://www.ansichtskarten-center.de/topo-deutschland/baden-wuerttemberg/breisgau-hochschwarzwald-lkr/saig?c=339675&utm_source=chatgpt.com "Saig - Ansichtskarten Center"
    [2]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel/labw-5-808878/Saig%20Blick%20auf%20Saig%20mit%20Feldbergmassiv%20im%20Hintergrund?utm_source=chatgpt.com "Saig Blick auf Saig mit Feldbergmassiv im Hintergrund - Detailseite - LEO-BW"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 12:55:59
    Das **zehnte und letzte Foto** ist für die Mappe interessant, aber bei der Datierung muss man hier vorsichtiger sein als bei den Ortsansichten.

    ### Motiv: „Trachten“

    Das Bild zeigt ein **Schwarzwälder Mädchen und einen Jungen in Tracht**, offenbar bewusst für eine touristische Aufnahme inszeniert. Die Kleidung ist traditionelle Tracht und daher **kein sicherer Datierungsindikator**: Solche Trachten wurden für Fotografien und Ansichtskarten noch lange nach ihrer ursprünglichen Alltagsverwendung getragen.

    Auffällig sind:

    * das Mädchen mit dunklem Mieder, heller Bluse und gemustertem Rock,
    * der Junge mit dunkler Jacke, zahlreichen Metallknöpfen und breitkrempigem Hut,
    * die bewusst repräsentative, nahezu folkloristische Inszenierung,
    * die sommerliche Garten-/Parkumgebung.

    ### Datierung des Fotos

    Für die **Aufnahme selbst** halte ich momentan für wahrscheinlich:

    **ca. 1935–1945**
    **am wahrscheinlichsten etwa 1938–1942**

    Eine Datierung auf die frühen 1950er Jahre ist nicht ausgeschlossen, lässt sich aus der Kleidung aber nicht überzeugend ableiten.

    Gerade Trachtenmotive wurden im Schwarzwald schon lange vor dem Zweiten Weltkrieg als touristische Bildmotive produziert; historische Schwarzwald-Trachtenkarten sind beispielsweise bereits für die Zeit um **1910** dokumentiert. ([Philaseiten][1])

    Auch Saig selbst besitzt eine lange Trachten- und Vereinsgeschichte; ein Musik- und Trachtenverein in Saig ist heute noch nachweisbar. ([BHV 1948][2])

    ### Damit sind alle 10 Fotos beurteilt

    | Nr. | Motiv | wahrscheinliche Aufnahmezeit |
    | --: | ---------------------------- | ---------------------------: |
    | 1 | Gasthaus Hochfirst | ca. **1950–1954** |
    | 2 | Café Alpenblick – Garten | ca. **1935–1950** |
    | 3 | Titisee 860 m | ca. **1935–1942** |
    | 4 | Saig – Ortsansicht mit Kühen | ca. **1935–1938** |
    | 5 | Saig – Wiesenhang | ca. **1935–1942** |
    | 6 | Gasthaus zum Ochsen | ca. **1930–1936** |
    | 7 | Saig – Ortsansicht mit Baum | ca. **1930–1938** |
    | 8 | Saig – Gesamtansicht | ca. **1935–1942** |
    | 9 | Café Alpenblick – Wegweiser | ca. **1930–1938** |
    | 10 | Trachten | ca. **1935–1945** |

    ### Meine endgültige Einschätzung zur Mappe

    Nach Sichtung **aller 10 Bilder** würde ich die Sache jetzt klarer trennen:

    **Bildvorlagen:** überwiegend **1930er bis frühe 1940er Jahre**
    **einzelnes jüngeres Motiv:** wahrscheinlich frühe 1950er Jahre
    **Mappe/Vertrieb:** am ehesten **ca. 1940–1950**, eventuell noch **frühe 1950er Jahre**

    Ich würde die Mappe **nicht mehr pauschal auf 1952–1954 datieren**. Dafür sind zu viele Motive eindeutig älter bzw. entsprechen nachweislich schon Vorkriegsansichten.

    Besonders stark ist die Kombination aus **Gasthaus zum Ochsen**, **Café Alpenblick**, den mehreren Saiger Gesamtansichten und dem Trachtenmotiv. Das spricht für einen **älteren fotografischen Motivbestand**, aus dem Chr. Franz eine 10er-Serie zusammengestellt hat.

    Eine interessante Gegenprobe ist eine nachweisbare **Saig/Titisee-Luftaufnahme von 1955**; sie zeigt, dass sich das Ortsbild bereits in der Nachkriegszeit deutlich weiterentwickelt hatte. ([Oldthing][3]) Deine Landschaftsbilder wirken dagegen erheblich ursprünglicher.

    **Meine derzeit beste Datierung der Mappe: ca. 1940–1950, Schwerpunkt etwa 1945–1949.**

    Damit würde ich auch den **Sammlerwert** etwas höher ansetzen als bei einer gewöhnlichen Nachkriegs-Fotomappe, weil die Serie einen ungewöhnlich guten historischen Querschnitt des alten Saig dokumentiert.

    [1]: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&ST=8605&da=1&full=1&utm_source=chatgpt.com "Philaseiten.de: Motiv Schwarzwald Ansichtskarten, Belege, Stempel"
    [2]: https://bhv1948.de/vereine-landschaften/?utm_source=chatgpt.com "Vereine / Landschaften – Bund \"Heimat und Volksleben\" e. V."
    [3]: https://oldthing.de/Ansichtskarten-Deutschland-nach-Postleitzahlbereichen/Postleitzahl-70-79?sold-id=57789967&utm_source=chatgpt.com "Postleitzahl 70...-79... aus der Rubrik Ansichtskarten Deutschland nach Postleitzahlbereichen online kaufen | oldhting.de"