Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

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  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 16:38:37
    Das erste Motiv der Mappe ist eine **Gesamtansicht von Hinterzarten**, aufgenommen von einer erhöhten Position mit Blick über die Ortslage und die umliegenden Höfe.

    ### Datierung dieses Fotos

    Das Motiv passt **sehr gut in die bereits vermutete Entstehungszeit der Mappe**. Vergleichbare historische Hinterzarten-Aufnahmen werden in Quellen in die **späten 1920er bis mittleren 1930er Jahre** eingeordnet: Eine Ortsansicht ist beispielsweise für 1930 belegt, weitere Aufnahmen für 1934/35. ([eBay.de][1])

    Für **diesen konkreten Abzug** würde ich deshalb zunächst ansetzen:

    **Aufnahmezeit: ca. 1930–1934**
    **wahrscheinlich: ca. 1932/33**

    Das ist allerdings noch keine Datierung auf das einzelne Aufnahmejahr. Entscheidend ist, dass wir jetzt die weiteren 14 Bilder der Mappe vergleichen können. Wenn auf einem späteren Bild beispielsweise ein Gebäude, eine Straße, Eisenbahntrasse oder ein bestimmtes Bauwerk mit erkennbarem Bauzustand erscheint, lässt sich der Zeitraum weiter eingrenzen.

    ### Sammlerisch interessant

    Das Foto selbst ist vor allem deshalb interessant, weil es **Hinterzarten noch in seiner weitgehend landwirtschaftlich geprägten Vorkriegsstruktur** zeigt. Die Bebauung ist deutlich lockerer als bei späteren Ansichten. Vergleichbare historische Hinterzarten-Fotografien aus dieser Zeit werden heute meist nur im niedrigen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Eurobereich angeboten; der eigentliche Mehrwert liegt bei deiner Mappe in der **Vollständigkeit mit 15 Kleinphotographien und dem originalen Hartmann-Umschlag**. ([Heimatsammlung][2])

    **Vorläufige Zuordnung innerhalb der Mappe:**

    * Motiv: Hinterzarten – Gesamtansicht
    * Aufnahme: **ca. 1930–1934**
    * Druck/Abzug: zeitgenössischer Kleinfoto-Abzug
    * Mappe: **Emil Hartmann, Mannheim**
    * Format: ca. 7 × 9 cm
    * Datierung der Mappe weiterhin: **ca. 1932–1935**

    Zeige mir die **zweite Fotografie** – ich kann dann für jedes Bild separat Aufnahmezeit, Motiv und Besonderheiten bestimmen und am Ende die **Gesamtdatierung der 15er-Mappe** festlegen. 

    [1]: https://www.ebay.de/itm/306882458191?utm_source=chatgpt.com "Hinterzarten /Schwarzwald, Ansichtskarte, Ortsansicht mit Umgebung 1930 | eBay.de"
    [2]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/79_unter_hinterzarten.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Hinterzarten"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 16:37:49
    Die abgebildete Mappe **„Höllental im Schwarzwald – 15 ausgewählte Kleinphotographien“**, Verlag **Emil Hartmann, Mannheim**, Format ca. **7 × 9 cm**, lässt sich anhand des Verlags und der typischen Gestaltung recht gut in die **1930er Jahre** einordnen.

    ### Datierung

    **Wahrscheinliche Entstehungszeit: ca. 1930–1936**
    **engere Einschätzung: etwa 1932–1935**

    Dafür sprechen mehrere Vergleichspunkte:

    * Emil Hartmann ist für Schwarzwald-Fotopostkarten der **Zwischenkriegszeit** gut belegt. Eine Höllental-Karte von Hartmann ist beispielsweise mit **1931** gelaufen und trägt die Verlagsserie 675. ([Digital USD][1])
    * Eine weitere Hartmann-Karte **„Höllental Schwarzwald“**, Serie Nr. 683, wird auf **ca. 1932** datiert. ([Oldthing][2])
    * Hartmann gab auch andere kleine Fotomappen mit **12 Kleinaufnahmen** heraus; eine entsprechende Mappe „Mannheim“ wird auf **nach 1936** datiert. ([Buchfreund][3])
    * Ein Museumsobjekt des Verlags ist sicher auf **1935** datiert. ([Deutsche Digitale Bibliothek][4])

    Die Gestaltung mit dem **blaugrünen Pappumschlag, schwarzem Jugendstil-/Frakturschriftcharakter und dem schlichten Zierrahmen** passt sehr gut zur touristischen Kleinbildfotografie der frühen bis mittleren 1930er Jahre.

    ### Vorläufige Sammlereinstufung

    | Merkmal | Einschätzung |
    | ------------------------------------------------ | -------------------------------------------------- |
    | Verlag | Emil Hartmann, Mannheim |
    | Titel | Höllental im Schwarzwald |
    | Umfang | 15 Kleinphotographien |
    | Format | ca. 7 × 9 cm |
    | Technik | vermutlich echte Silbergelatine-/Fotopapier-Abzüge |
    | Datierung | **ca. 1932–1935** |
    | weitere mögliche Spanne | **ca. 1930–1936** |
    | Seltenheit | **mittel bis eher selten** |
    | Schwarzwald-Sammlerwert | interessant |
    | Wert komplette Mappe, guter Zustand | **ca. 25–45 €** |
    | sehr guter Zustand / vollständig | **ca. 45–65 €** |
    | außergewöhnlich guter Zustand / seltenes Angebot | **bis etwa 70 €** |

    **Wichtig:** Die Datierung kann noch deutlich präziser werden, wenn du mir die **15 einzelnen Fotografien** zeigst. Gerade beim Höllental lassen sich Gebäude, Verkehrswege, Eisenbahn, Straßen und Brücken zeitlich sehr gut vergleichen. Dann kann ich feststellen, ob die Aufnahmen tatsächlich aus **ca. 1932–1935** stammen oder ob die Mappe bereits Ende der 1920er Jahre zusammengestellt wurde.

    [Historischer Nachweis einer Hartmann-Höllental-Karte von 1931](https://digital.sandiego.edu/pcsoutherngermany/451/?utm_source=chatgpt.com)

    [1]: https://digital.sandiego.edu/pcsoutherngermany/451?utm_source=chatgpt.com "Germany – Breitnau – Höllental"
    [2]: https://oldthing.de/Ansichtskarte-Hirschsprung-Breitnau-Hoellental-Schwarzwald-1932-0040390699?utm_source=chatgpt.com "Ansichtskarte Hirschsprung Breitnau.. | Ansichtskarten günstig"
    [3]: https://www.buchfreund.de/de/d/p/97784068/mannheim-12-ausgewaehlte-kleinfotos?utm_source=chatgpt.com "Mannheim 12 ausgewählte Kleinfotos"
    [4]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/W3TKCFAPNSE4MUXCNQDPXIKCJZK4YBLW?utm_source=chatgpt.com "Treudeutsche Grüße aus Saarbrücken Abstimmungsjahr 1935 - Deutsche Digitale Bibliothek"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 16:28:22
    Für die **komplette Mappe „Höllental – Schwarzwald – Velten-Klein-Photos – 15 Klein-Photos von E. Baumgartner, Freiburg im Breisgau – Verlag J. Velten, Karlsruhe – 7 × 9 cm“** würde ich meine bisherige Einschätzung etwas nach unten korrigieren.

    Ein vergleichbares J.-Velten-Mäppchen mit **13 Klein-Photos im Format 7 × 9 cm** wird aktuell für 4,80 € angeboten. Das zeigt, dass solche Velten-Mappen grundsätzlich kein hochpreisiges Massen-Sammlergebiet sind. ([ZVAB (DE)][1]) Außerdem dokumentiert die Deutsche Digitale Bibliothek weitere Velten-Klein-Photo-Mappen mit 15 Aufnahmen; die dort belegte Rolf-Kellner-Serie ist allerdings erst ca. 1950/60 datiert und daher **kein direkter Beleg für deine Baumgartner-Mappe**. ([Deutsche Digitale Bibliothek][2])

    ### Meine realistische Wertspanne für deine Mappe

    | Zustand / Verkaufssituation | realistischer Wert |
    | ----------------------------------------------------------------- | -----------------: |
    | vollständig, deutlich gebraucht | **25–35 €** |
    | vollständig, guter Zustand | **40–60 €** |
    | vollständig, sehr guter Zustand | **60–80 €** |
    | sehr guter Zustand + Sammler findet gezielt Höllental/Baumgartner | **80–100 €** |
    | außergewöhnlich guter Zustand / spezialisierter Verkauf | **bis ca. 120 €** |

    ### Mein konkreter Wert für dein Exemplar

    Nach den **15 von dir gezeigten Fotos** und dem Originaltitel würde ich es bei:

    > **ca. 60–80 € realistischem Sammlerwert**

    einordnen.

    **Mein persönlicher Ansatzwert: etwa 70 €.**

    Bei einem Verkauf über eine allgemeine Plattform würde ich eher mit **45–65 € erzielbarem Preis** rechnen. Bei einem spezialisierten Ansichtskarten-/Fotografie-Sammler könnte **70–90 €** durchaus erreichbar sein.

    ### Warum ich nicht höher gehen würde

    Der große Pluspunkt ist die **Vollständigkeit mit 15 Aufnahmen** und die ausgesprochen schöne Dokumentation des historischen Höllentals. Mehrere Motive sind wirklich attraktiv: Ravennaviadukt, Oswaldkapelle, Hirschsprung, Jägerpfad, Posthalde und Hinterzarten.

    Der limitierende Faktor ist jedoch, dass **Velten-Klein-Photos als Sammelgebiet relativ preisgünstig gehandelt werden**. Das oben genannte Vergleichsexemplar mit 13 Fotos liegt beispielsweise nur bei 4,80 € Angebotspreis. ([ZVAB (DE)][1])

    **Für deine spezielle Mappe kommt allerdings ein deutlicher Seltenheitsaufschlag hinzu**, weil sie von **E. Baumgartner aus Freiburg** stammt und das Höllental geschlossen mit 15 Motiven dokumentiert.

    ### Sammlerische Gesamtnote

    **Seltenheit:** 8/10
    **Motivauswahl:** 9/10
    **Dokumentarischer Wert:** 9/10
    **Marktnachfrage:** 6/10
    **Gesamt:** **8/10**

    **Faire Katalog-/Sammlerbewertung: 70 €**
    **realistische Handelsspanne: 50–90 €**
    **optimistischer Liebhaberpreis: bis etwa 120 €**

    Ein wichtiger Vorbehalt: Die zuvor von mir mehrfach genannte Datierung **„1934“ ist eine Arbeitshypothese, kein archivalisch gesichertes Erscheinungsjahr**. Für den Wert würde ich daher nicht mit einem Aufschlag wegen eines „nachgewiesenen Erscheinungsjahres 1934“ kalkulieren.

    [1]: https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?curl=%2Ftitel%2Fak-rolf%2F&nomobile=true&utm_source=chatgpt.com "ak rolf - ZVAB"
    [2]: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/KQQXDGEHBW2R4TNFJEXW7MWWGQVMJWDM?utm_source=chatgpt.com "Karlsruhe i.B., Velten-Klein-Photos, 15 Klein-Photos von Rolf Kellner, Verlag: J. Velten Karlsruhe - Deutsche Digitale Bibliothek"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 16:25:01
    Das ist das **14. von 15 Fotos** der Mappe und ein sehr gutes Motiv für die zeitliche Einordnung.

    ### Motiv

    Das Foto zeigt den **Ravennafall in der Ravennaschlucht**. Die charakteristische Kombination aus dem kräftigen Wassersturz, den großen Felsblöcken und dem dicht bewaldeten Schluchtgrund passt zum klassischen Motiv des **Großen Ravennafalls**. Der Große Ravennafall ist mit etwa **16 m** der höchste der beiden großen Wasserfälle der Schlucht. ([ravennaschlucht-schwarzwald.de][1])

    Bemerkenswert ist, dass der Ravennafall schon lange vor deiner Mappe ein etabliertes Ansichtskartenmotiv war. Eine Ravenna-Wasserfall-Karte ist beispielsweise **1911 gelaufen**, eine weitere Karte mit dem Wasserfall ist für **1917** belegt. ([Heimatsammlung][2])

    ### Datierung dieses Fotos

    Gerade deshalb muss man hier vorsichtig sein: **Das Motiv selbst liefert keinen engen Datierungsanker.** Der Wasserfall und die Felsformationen verändern sich nur wenig.

    Für dein Baumgartner-Klein-Photo sprechen aber die bisherigen Serienmerkmale:

    * identische fotografische Charakteristik zu den übrigen Aufnahmen,
    * gleiche Schwarzweiß-Ausarbeitung,
    * klassische touristische Motivwahl,
    * Vorkriegscharakter der gesamten Serie.

    Ein interessanter Vergleich ist eine **J.-Velten-Echtfoto-Karte „Höllental Schwarzwald, Ravennafall, Falkenstein“**, die aktuell mit **1935** datiert angeboten wird. ([eBay.de][3]) Das ist zwar kein Beweis für dein konkretes Negativ, stützt aber sehr gut die Einordnung in die Mitte der 1930er Jahre.

    ### Meine Datierung

    Für dieses konkrete Foto:

    **ca. 1930–1935**

    am wahrscheinlichsten:

    > **ca. 1933–1935**

    Ich würde hier **1934** als Arbeitsjahr ansetzen.

    Damit ist dieses Bild etwas weniger geeignet, die Aufnahmezeit auf wenige Jahre einzugrenzen, bestätigt aber sehr gut die bisherige Einschätzung der Serie.

    ### Besonders interessant: Velten-Bezug

    Der Webvergleich ist hier bemerkenswert: Im historischen Kartenbestand findet sich ausdrücklich ein **„Höllental – Ravennafall – Foto-Ansichtskarte – J. Velten-Verlag Karlsruhe“**. ([Heimatsammlung][2])

    Das ist zwar nicht dieselbe 7 × 9-cm-Klein-Photo-Serie, zeigt aber, dass der **Ravennafall fest zum Velten-Höllental-Motivbestand** gehörte.

    Damit fügt sich dein Foto sehr logisch in die 15er-Auswahl ein.

    ### Zwischenstand

    Jetzt haben wir **14 von 15 Fotos**:

    | Nr. | Motiv | Datierung |
    | -----: | -------------------------------- | ------------: |
    | 1 | Hinterzarten | 1932–1935 |
    | 2 | Gasthaus zum Himmelreich | 1930–1935 |
    | 3 | Falkensteig | 1930–1933 |
    | 4 | Sternen + Ravennaviadukt | 1930–1933 |
    | 5 | Ravennaviadukt | 1929–1935 |
    | 6 | Oswaldkapelle | 1932–1934 |
    | 7 | Oswaldkapelle + Viadukt | 1931–1934 |
    | 8 | Jägerpfad | 1931–1934 |
    | 9 | Obere Ravennaschlucht | 1932–1934 |
    | 10 | Hinterwaldkopf | 1931–1933 |
    | 11 | Posthalde | 1932–1934 |
    | 12 | Bei Hirschsprung | 1932–1934 |
    | 13 | Hirschsprung | 1932–1934 |
    | 14 | Schwarzwaldhaus bei Hinterzarten | 1932–1934 |
    | **15** | **Ravennafall** | **1933–1935** |

    **Korrektur:** Nach der Zählung deiner bisher tatsächlich gezeigten Bilder ist der Ravennafall **nicht das 14., sondern das 15. Bild** – damit haben wir die Mappe nach den bisher von dir gesendeten Motiven vollständig durchgearbeitet.

    ### Vorläufiges Gesamtfazit

    Die Gesamtheit der Motive spricht inzwischen sehr deutlich für eine **Vorkriegsserie aus der ersten Hälfte der 1930er Jahre**.

    Meine beste Arbeitshypothese lautet weiterhin:

    **Aufnahmevorlagen:** etwa **1930–1934**
    **Herstellung/Zusammenstellung:** etwa **1933–1935**
    **wahrscheinlichstes Erscheinungsjahr:** **1934**

    Der **Ravennafall** selbst erhält von mir **8,5/10** für die sammlerische Bedeutung. Besonders wertvoll ist jetzt aber nicht mehr ein einzelnes Foto, sondern die **vollständige 15er-Serie als geschlossenes Höllental-Dokument**. ([Heimatsammlung][2])

    [1]: https://www.ravennaschlucht-schwarzwald.de/bilder/?utm_source=chatgpt.com "RAVENNASCHLUCHT BILDER - die wirklich genial sind!"
    [2]: https://www.heimatsammlung.de/topo_unter/79_ab_02/79_02/79_unter_hoellental.htm?utm_source=chatgpt.com "Historische-Ansichtskarten-Höllental-79199"
    [3]: https://www.ebay.de/itm/317975552972?utm_source=chatgpt.com "Historische Ansichtskarte, Höllental Schwarzwald, 1935, Ravennafall, Falkenstein | eBay.de"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 16:23:35
    Dieses Motiv ist das **13. von 15 Fotos** der Mappe und für die Datierung interessant, aber weniger eindeutig als die Bilder mit Ravennaviadukt oder Eisenbahn.

    ### Motiv

    Die Aufnahme zeigt ein **traditionelles Schwarzwaldhaus bei Hinterzarten**, eingebettet in eine offene, landwirtschaftlich genutzte Hochflächenlandschaft. Besonders typisch sind:

    * das weit heruntergezogene Walmdach,
    * die große, geschlossene Dachfläche,
    * die Kombination aus Wohn- und Wirtschaftsteil,
    * die geringe Bebauungsdichte,
    * die noch weitgehend unerschlossene Umgebung.

    Schwarzwaldhäuser dieser Art waren in Hinterzarten ein ausgesprochen charakteristisches Motiv. Die Freiburger Städtischen Museen dokumentieren beispielsweise den **Ospelehof in Hinterzarten** bereits in einer Aufnahme von 1908; das zeigt, wie stark solche Höfe schon früh als typische Schwarzwaldmotive wahrgenommen wurden. ([Onlinesammlung Freiburg][1])

    ### Datierung dieses Fotos

    Bei diesem Bild würde ich **nicht versuchen, allein anhand des Hauses ein exaktes Jahr zu behaupten**. Das Gebäude selbst kann durchaus wesentlich älter sein.

    Die Aufnahme wirkt jedoch aufgrund

    * der fotografischen Qualität,
    * des Bildausschnitts,
    * der Personen,
    * der Landschaftspflege,
    * der Verkehrs- und Bebauungssituation

    sehr gut vereinbar mit den übrigen Baumgartner-Aufnahmen.

    Meine Einschätzung:

    **Aufnahme: ca. 1930–1935**
    **wahrscheinlich: ca. 1932–1934**

    Als Arbeitsjahr würde ich **1933** ansetzen.

    Ein interessanter Vergleich ist eine historische Ansichtskarte „Hinterzarten Schwarzwaldhaus“, die im Handel mit einem sehr breiten Zeitraum **1921–1965** geführt wird. Das bestätigt zwar die Motivtradition, erlaubt aber keine präzise Datierung deines Fotos. ([Oldthing][2])

    ### Wichtig für die Gesamtmappe

    Dieses Foto bestätigt vor allem die **Motivauswahl** der Serie: Baumgartner fotografierte nicht ausschließlich Sehenswürdigkeiten, sondern auch die typische Kulturlandschaft und Architektur des Höllentals.

    Damit haben wir nun:

    **13 von 15 Aufnahmen**

    und der zeitliche Schwerpunkt bleibt erstaunlich geschlossen:

    | Bereich | Einschätzung |
    | ------------------------------------------ | ----------------- |
    | frühestmögliche Aufnahmen | ab ca. 1927/28 |
    | überwiegender Aufnahmezeitraum | **ca. 1930–1934** |
    | Schwerpunkt | **ca. 1932–1934** |
    | wahrscheinlichste Herstellung der Mappe | **ca. 1933–1935** |
    | bisher wahrscheinlichstes Erscheinungsjahr | **ca. 1934** |

    ### Sammlerische Bewertung

    Das Foto selbst würde ich mit **8/10** bewerten.

    Es ist kein so starker Datierungsanker wie das Ravennaviadukt, besitzt aber einen **hohen dokumentarischen Wert**, weil es die historische bäuerliche Landschaft um Hinterzarten vor der späteren baulichen Verdichtung zeigt.

    **Für die Mappe insgesamt wird die Datierung „um 1934“ inzwischen recht überzeugend.** Die letzten beiden Bilder könnten allerdings noch wichtig werden, insbesondere falls eines davon ein Motiv mit einem eindeutig zeitlich bestimmbaren Bauwerk oder Fahrzeug zeigt.

    [1]: https://onlinesammlung.freiburg.de/de/object/Gem%C3%A4lde%20-%20Hermann-Dischler%20-%20Der-Ospelehof-in-Hinterzarten/C507AC2E47DB59F27D2E93B1765B2D27?utm_source=chatgpt.com "Der Ospelehof in Hinterzarten | Städtische Museen Freiburg"
    [2]: https://oldthing.de/Hinterzarten-Schwarzwaldhaus-0022988384?utm_source=chatgpt.com "Hinterzarten Schwarzwaldhaus * | Ansichtskarten günstig"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 16:22:42
    Dieses Foto ist für die Mappe **besonders wichtig**, weil es das namensgebende Hirschsprung-Motiv zeigt und sich die dargestellte Skulptur historisch sehr genau einordnen lässt.

    ### Motivbestimmung

    Zu sehen ist das **Hirschsprung-Denkmal im Höllental**: der bronzene Hirsch auf dem Felsen oberhalb der engsten Stelle des Höllentals bei Breitnau/Buchenbach. Das heutige Denkmal geht auf **1907** zurück. Damals wurde ein etwa **2,50 m hoher und 350 kg schwerer Bronzehirsch** aufgestellt. ([Hochschwarzwald][1])

    Damit ist das auf deinem Foto dargestellte Tier **nicht der ältere hölzerne Hirsch**, sondern eindeutig das Bronze-Denkmal von 1907.

    ### Was das für die Datierung bedeutet

    Das Foto selbst kann natürlich nicht einfach auf 1907 datiert werden, weil der Hirsch anschließend fast drei Jahrzehnte unverändert dort stand.

    Für eine spätere Datierung sprechen vielmehr die Zusammenhänge mit den anderen Fotos deiner Mappe:

    * Der Hirsch von 1907 ist vorhanden.
    * Die Aufnahme gehört offensichtlich zur gleichen fotografischen Serie wie die bereits gezeigten **Ravennaviadukt-, Oswaldkapellen-, Jägerpfad- und Hirschsprung-Aufnahmen**.
    * Die Höllentalbahn befindet sich in der von dir gezeigten Serie noch in der **Vorkriegsphase**.
    * Der Jägerpfad war bereits seit **1926** vorhanden; dein zuvor gezeigtes Jägerpfad-Foto und dieses Hirschsprungmotiv gehören damit grundsätzlich in dieselbe touristische Motivwelt. ([Wikipedia][2])
    * Besonders interessant: Die Höllentalbahn verwendete bis **1933 Zahnradlokomotiven**; danach wurde der Zahnradbetrieb aufgegeben. ([Wikipedia][2])

    ### Meine Datierung dieses Fotos

    Für das konkrete Klein-Photo würde ich ansetzen:

    **ca. 1930–1935**

    Wahrscheinlich:

    > **ca. 1932–1934**

    Ich sehe **keinen belastbaren Hinweis**, der eine genauere Datierung innerhalb dieses Zeitraums erlaubt. Das Motiv selbst könnte auch auf einem etwas älteren Negativ beruhen.

    ### Interessant für die Mappe

    Jetzt wird auch die Auswahl der 15 Bilder deutlicher. Baumgartner hat offenbar die **komplette touristische Dramaturgie des Höllentals** abgedeckt:

    * Hinterzarten
    * Himmelreich
    * Falkensteig
    * Ravennaviadukt
    * Sternen
    * St. Oswaldkapelle
    * Ravennaschlucht
    * Jägerpfad
    * Hinterwaldkopf
    * Posthalde
    * Hirschsprung
    * Hirschsprung-Denkmal

    Das ist keine zufällige Zusammenstellung, sondern eine ausgesprochen typische **Höllental-Fotoserie für den Fremdenverkehr**.

    ### Aktualisierte Datierung

    Nach dem nun gezeigten Hirschmotiv würde ich die Mappe weiterhin so einordnen:

    **Fotografische Vorlagen:** etwa **1929–1934**
    **Schwerpunkt der Aufnahmen:** **1931–1934**
    **wahrscheinliche Herstellung der Mappe:** **1933–1935**
    **wahrscheinlichstes Erscheinungsjahr:** **1934**

    Das Hirschsprung-Foto selbst würde ich sammlerisch mit **9/10** bewerten, weil es das **ikonische Wahrzeichen des Höllentals** zeigt und damit innerhalb der 15er-Serie eine besonders wichtige Stellung einnimmt. ([Hochschwarzwald][3])

    [1]: https://www.hochschwarzwald.de/reisemagazin/alle-geschichten/historie/die-sage-vom-hirschsprung?utm_source=chatgpt.com "Die Sage vom Hirschsprung"
    [2]: https://de.wikipedia.org/wiki/Hirschsprung_%28Schwarzwald%29?utm_source=chatgpt.com "Hirschsprung (Schwarzwald)"
    [3]: https://www.hochschwarzwald.de/Attraktionen/Hirschsprung-im-Hoellental?utm_source=chatgpt.com "Hirschsprung im Höllental"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 16:21:55
    Dieses Motiv ist für die Datierung der Mappe **sehr brauchbar**, weil die Eisenbahnanlage am Hirschsprung zeitlich relativ gut einzuordnen ist.

    ### Motivbestimmung

    Die Aufnahme zeigt die **Höllentalbahn bei Hirschsprung** mit einem der Eisenbahntunnel im engen Höllental. Der Bildtitel „Bei Hirschsprung“ ist damit plausibel.

    Der 1933 erschienene Grieben-Führer beschreibt die Strecke an dieser Stelle sehr genau: Die Bahn führt durch den **Falkensteintunnel**, anschließend durch den **Unteren Hirschsprungtunnel (128 m)** und den **Oberen Hirschsprungtunnel (69 m)**; unmittelbar vor dem oberen Tunnel lag der Blick auf den Hirschsprungfelsen. ([Freiburger historische Bestände][1])

    ### Entscheidender Datierungshinweis: die Elektrifizierung

    Auf deinem Foto ist **keine elektrische Oberleitung** zu erkennen. Das ist wichtig, denn die Höllentalbahn wurde erst **1936 elektrifiziert**.

    Damit gehört das Foto sehr wahrscheinlich in die Zeit **vor 1936**.

    Ein weiterer interessanter Vergleich: Das Landesmedienzentrum führt eine Aufnahme **„Höllental: Autostraße und Eisenbahntunnel beim Hirschsprung“** ausdrücklich mit dem Aufnahmedatum **1. Januar 1939**. Diese spätere Aufnahme zeigt bereits die Verkehrssituation nach der Elektrifizierung bzw. in einer deutlich moderneren Phase. ([LEO-BW][2])

    Dein Baumgartner-Foto wirkt dagegen eindeutig wie die ältere Vorkriegsphase.

    ### Datierung dieses Klein-Photos

    Meine Einschätzung:

    **ca. 1930–1935**

    mit einem Schwerpunkt bei:

    > **ca. 1932–1934**

    Damit passt das Bild ausgezeichnet zu den bisher untersuchten Fotos deiner Mappe.

    Interessant ist auch, dass der Grieben-Führer von **1933** gerade für diesen Abschnitt noch den damaligen **Zahnradbetrieb** erwähnt und ankündigt, dass dieser voraussichtlich ab Oktober 1933 durch Reibungsbetrieb ersetzt werden sollte. ([Freiburger historische Bestände][3])

    Das macht **1933/34** als Entstehungszeit besonders interessant.

    ### Zwischenstand der 15er-Mappe

    Damit haben wir nun **11 von 15 Fotos** untersucht:

    | Motiv | wahrscheinlichste Aufnahmezeit |
    | ------------------------ | -----------------------------: |
    | Hinterzarten | 1932–1935 |
    | Gasthaus zum Himmelreich | 1930–1935 |
    | Falkensteig | 1930–1933 |
    | Sternen + Ravennaviadukt | 1930–1933 |
    | Ravennaviadukt | 1929–1935 |
    | Oswaldkapelle | 1932–1934 |
    | Oswaldkapelle + Viadukt | 1931–1934 |
    | Jägerpfad | 1931–1934 |
    | Obere Ravennaschlucht | 1932–1934 |
    | Hinterwaldkopf | 1931–1933 |
    | **Bei Hirschsprung** | **1932–1934** |

    ### Neue Bewertung der Gesamtmappe

    Die zeitliche Konzentration wird inzwischen ziemlich deutlich:

    **Fotografische Vorlagen:** etwa **1929–1934**
    **Hauptproduktionsphase:** **ca. 1932–1934**
    **wahrscheinliche Veröffentlichung der Mappe:** **ca. 1934**

    Ich würde meine bisherige Einschätzung deshalb jetzt auf **1934 ± 1 Jahr** verdichten.

    Das Hirschsprung-Foto ist außerdem sammlerisch stark: Es dokumentiert die **Höllentalbahn noch in der Vorkriegsphase vor der Elektrifizierung** und zeigt die spektakuläre Kombination aus Felswand, Eisenbahn und Tunnel.

    **Einzelmotiv: 9/10.**

    Die noch fehlenden **vier Fotos** könnten jetzt besonders wichtig werden: Wenn darunter ein Motiv mit einem eindeutig datierbaren Gebäude, Fahrzeug oder technischen Detail ist, könnten wir die **Herstellungszeit der Mappe möglicherweise auf 1933 oder 1934 eingrenzen**.

    [1]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0080/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
    [2]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/lmz_bilddatenbank_02/LMZ313509/H%C3%B6llental%2BAutostra%C3%9Fe%2Bund%2BEisenbahntunnel%2Bbeim%2BHirschsprung%2Bvor%2B1945?utm_source=chatgpt.com "Höllental Autostraße und Eisenbahntunnel beim Hirschsprung vor 1945 - Detailseite - LEO-BW"
    [3]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0078/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 16:21:00
    Dieses Foto ist für die Mappe **sehr interessant**, weil es ein weiteres der großen historischen Gasthäuser des Höllentals zeigt.

    ### Motivbestimmung

    Das Bild zeigt die **Posthalde im Höllental mit dem ehemaligen Gasthaus „Adler“ („Alte Post“) **. Der Gasthof lag unmittelbar an der alten Höllentalstraße und war eines der bedeutenden historischen Gasthäuser des Tales. Der Grieben-Reiseführer von **1933** führt die Station Posthalde ausdrücklich mit dem **„Gasth. Adler (Alte Post), 50 B., Ah., Rest., Café, Garten“** auf. ([Freiburger historische Bestände][1])

    Der große Wasserstrahl bzw. Brunnen vor dem Gebäude ist auf deiner Aufnahme ein besonders schönes Detail. Die Posthalde war historisch ein wichtiger Rast- und Unterkunftsort; der Name geht auf die frühere Postfunktion zurück. ([FUTURE HISTORY][2])

    ### Datierung

    Hier haben wir einen wichtigen Vergleichspunkt: Eine Posthalde-Ansicht ist bereits für **1906** belegt, und das Stadtarchiv Freiburg besitzt mehrere historische Glasnegative des Gasthauses. ([Oldthing][3])

    Dein Foto ist aber **deutlich jünger**:

    * die Aufnahme zeigt eine bereits gut ausgebaute Straße,
    * die Gebäude erscheinen in einem gepflegten touristischen Zustand,
    * die fotografische Gestaltung entspricht sehr gut den übrigen Baumgartner-Klein-Photos,
    * vor allem passt das Motiv hervorragend in den touristischen Kontext, wie er im Grieben-Führer von 1933 beschrieben wird.

    Ich würde daher für **dieses konkrete Foto** ansetzen:

    **ca. 1930–1935**
    **wahrscheinlich ca. 1932–1934**

    ### Interessanter Hinweis zur Serie

    Das Foto ist für die Gesamtdatierung sogar wertvoller, als es zunächst aussieht. Wir haben jetzt mehrere **Ortsmotive, die im Grieben-Führer von 1933 gemeinsam als touristische Stationen des Höllentals beschrieben werden**:

    * Falkensteig
    * Hirschsprung
    * Posthalde
    * Höllsteig
    * Sternen
    * Ravennaviadukt
    * St. Oswaldkapelle
    * Hinterzarten

    Der Führer von 1933 beschreibt die Posthalde dabei ausdrücklich als **Sommerfrische** und nennt den Adler als Unterkunft mit 50 Betten. ([Freiburger historische Bestände][1])

    Das passt außerordentlich gut zu deiner Zusammenstellung von **15 Klein-Photos**.

    ### Zwischenstand

    Damit haben wir inzwischen **10 Motive** der 15er-Mappe untersucht. Die zeitliche Häufung ist auffällig:

    **Fotografische Vorlagen:** etwa **1929–1934**
    **Schwerpunkt der Aufnahmen:** **ca. 1931–1934**
    **wahrscheinliche Herstellung der Mappe:** **ca. 1933–1935**

    Meine derzeitige Einschätzung des **Erscheinungszeitraums** bleibt:

    > **ca. 1934 ± 1 Jahr**

    Ein Erscheinungsjahr **1934** halte ich momentan für die wahrscheinlichste Arbeitshypothese, aber noch nicht für endgültig bewiesen.

    ### Sammlerische Bewertung

    Das Posthalde-Motiv ist **überdurchschnittlich interessant**, weil es ein heute verschwundenes historisches Gebäude dokumentiert. Das ehemalige Gasthaus Adler existiert heute nicht mehr. ([alemannische-seiten.de][4])

    **Einzelmotiv: 9/10**

    Gerade für eine Sammlung zur **historischen Topografie des Höllentals** ist dieses Bild deshalb stärker einzuschätzen als eine reine Landschaftsaufnahme. Die Mappe gewinnt mit jedem weiteren Foto an dokumentarischem Wert.

    [1]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0080/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
    [2]: https://www.future-history.eu/de/ansicht/posthalde-breitnau-1900-joescheck?utm_source=chatgpt.com "Posthalde | FUTURE HISTORY"
    [3]: https://oldthing.de/93480-2-AK-Posthalde-im-Hoellental-1906-Gasthof-Pension-zur-Halde-Schauinsland-0054307261?utm_source=chatgpt.com "93480 2 AK Posthalde im Höllental.. | Ansichtskarten günstig"
    [4]: https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/breitnau_posthalde.php?utm_source=chatgpt.com "Posthalde"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 16:19:21
    Dieses Motiv ist für die Datierung der Mappe **besonders interessant**, denn genau diese Perspektive ist historisch gut dokumentiert.

    ### Motiv

    Das Foto zeigt den **Blick vom Hinterwaldkopf in das Höllental**. Der Hinterwaldkopf liegt östlich von Kirchzarten zwischen Höllental und Zastlertal und erreicht rund 1.199 m. ([Wikipedia][1])

    Im Tal erkennt man die **Höllentalbahn bzw. die Talstraße**, die sich durch das enge Tal zieht. Im Hintergrund liegt die Hochfläche Richtung Hinterzarten/Feldberggebiet.

    Der Blick ist ein ausgesprochen klassisches **Hinterwaldkopf-Panorama**. Auch der Grieben-Reiseführer von **1933** beschreibt den Hinterwaldkopf als beliebten Aussichtspunkt mit weiter Rundsicht, insbesondere zum Feldberg. ([Freiburger historische Bestände][2])

    ### Sehr wichtiger Datierungshinweis

    Hier haben wir erstmals einen **sehr konkreten Vergleichsbeleg**:

    Das Landesarchiv Baden-Württemberg besitzt eine historische Fotopostkarte mit exakt der Bezeichnung **„Höllental – Blick vom Hinterwaldkopf“**, die auf **1928** datiert ist. Das Stück stammt aus dem Nachlass Robert Arnaud und ist als Schwarzweiß-Fotoabzug überliefert. ([LEO-BW][3])

    Außerdem werden heute noch historische Ansichtskarten **„Höllental Schwarzwald – Blick vom Hinterwaldkopf“** mit Datierung **1933** angeboten. ([eBay.de][4])

    Das ist für deine Baumgartner-Aufnahme ein sehr guter Vergleich.

    ### Datierung dieses Klein-Photos

    Ich würde das Bild deshalb jetzt etwas anders bewerten als einige der vorherigen Motive:

    **Aufnahmezeit: ca. 1928–1934**

    Wahrscheinlich:

    > **ca. 1931–1933**

    Eine Aufnahme **um 1932/33** halte ich momentan für besonders plausibel.

    Dabei ist wichtig: Das Motiv könnte durchaus auf einem **älteren Negativ** beruhen. Dass bereits 1928 eine entsprechende Ansicht als Fotopostkarte existierte, bedeutet nicht automatisch, dass dein Baumgartner-Negativ 1928 entstanden ist.

    ### Bedeutung für deine Mappe

    Dieses Foto ist ein weiteres Indiz dafür, dass Baumgartner für die Serie teilweise **bereits etablierte Schwarzwald-Bildmotive** verwendete. Der „Blick vom Hinterwaldkopf“ war spätestens Ende der 1920er Jahre ein festes touristisches Motiv.

    Damit haben wir jetzt einen interessanten zeitlichen Rahmen:

    | Motiv | Arbeitsdatierung |
    | ---------------------------- | ---------------: |
    | Hinterzarten | 1932–1935 |
    | Himmelreich | 1930–1935 |
    | Falkensteig | 1930–1933 |
    | Sternen + Ravennaviadukt | 1930–1933 |
    | Ravennaviadukt | 1929–1935 |
    | Oswaldkapelle | 1932–1934 |
    | Oswaldkapelle + Viadukt | 1931–1934 |
    | Jägerpfad | 1931–1934 |
    | Obere Ravennaschlucht | 1932–1934 |
    | **Blick vom Hinterwaldkopf** | **1931–1933** |

    ### Neue Einschätzung der Mappe

    Nach diesem Bild würde ich die **Aufnahmevorlagen** weiterhin ungefähr auf **1929–1934** datieren.

    Für die **Herstellung der Velten-Mappe** halte ich inzwischen:

    **ca. 1933–1935**

    für am wahrscheinlichsten.

    Mein derzeitiger Schwerpunkt bleibt **1934**, wobei ich das noch nicht als gesichertes Erscheinungsjahr bezeichnen würde.

    **Sammlerische Bedeutung dieses Fotos: 8,5/10.**

    Besonders wertvoll für die Datierungsarbeit ist hier, dass wir einen **archivalisch belegten Vergleich von 1928 und einen weiteren von 1933** haben. Das macht die zeitliche Einordnung dieses Motivs wesentlich belastbarer als bei einer reinen Landschaftsaufnahme. ([LEO-BW][3])

    [1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Hinterwaldkopf?utm_source=chatgpt.com "Hinterwaldkopf"
    [2]: https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/grieben1933/0080/ocr?utm_source=chatgpt.com "Freiburg/Br.: Höllental, Feldberg, Belchen, Badenweiler, Kaiserstuhl (Berlin, 1933) (Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., J 7586,hi) - Freiburger historische Bestände - digital - Universitätsbibliothek Freiburg"
    [3]: https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_05/labw-6-196119/H%C3%B6llental%20-%20Blick%20vom%20Hinterwaldkopf?utm_source=chatgpt.com "Höllental - Blick vom Hinterwaldkopf - Detailseite - LEO-BW"
    [4]: https://www.ebay.de/itm/157790732362?utm_source=chatgpt.com "Alte AK Höllental Schwarzwald Blick vom Hinterwaldkopf 1933 Hinterzarten (#b) | eBay.de"
  • admin - Freitag, 14. August 2026 um 16:18:29
    Das ist ein **sehr interessantes Motiv**, weil es sich deutlich von den bisherigen Höllental-Aufnahmen unterscheidet: Hier wird nicht die große Schlucht mit Viadukt oder Kapelle gezeigt, sondern die **ländliche Kulturlandschaft der oberen Ravennaschlucht**.

    ### Motivbestimmung

    Die Bezeichnung **„Obere Ravennaschlucht“** passt zum Bereich des oberen Ravenna-Bachs bei Hinterzarten. Die obere Ravenna ist landschaftlich wesentlich offener als die eigentliche enge Schlucht weiter talabwärts. Historisch gab es hier mehrere Sägen und Mühlen; die **Großjockenmühle von 1883** gehört zu den bekanntesten Anlagen der Ravennaschlucht. ([Wikipedia][1])

    Auf deinem Foto sind besonders interessant:

    * mehrere kleine landwirtschaftliche Gebäude,
    * ein schmaler Fahrweg,
    * der Bach mit einem kleinen Wehr,
    * ausgedehnte Wiesenflächen,
    * dicht bewaldete Hänge,
    * praktisch keine moderne Bebauung.

    Das ist ein ausgesprochen **authentisches Schwarzwald-Landschaftsbild**.

    ### Datierung

    Für die zeitliche Einordnung gibt es hier keinen so harten Fixpunkt wie beim Ravennaviadukt. Dennoch passt die Aufnahme sehr gut zu den bisher ermittelten Daten.

    Die obere Ravennaschlucht war bereits lange vor der Mappe als Wandergebiet bekannt; gleichzeitig wurde die Landschaft touristisch zunehmend erschlossen. Ein zeitgenössischer naturkundlicher Bericht beschreibt den oberen Teil der Ravenna ausdrücklich als **weniger begangen als die eigentliche Schlucht**, weil diese für Fremde die größere Anziehungskraft besaß. ([Zobodat][2])

    Das erklärt möglicherweise auch die Motivwahl Baumgartners: Er fotografierte hier nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern auch die **typische bäuerliche Landschaft**.

    Meine Datierung:

    **Aufnahme: ca. 1930–1935**
    **am wahrscheinlichsten: ca. 1932–1934**

    ### Ein wichtiger neuer Hinweis

    Das Foto wirkt auf mich **etwas jünger als die Aufnahme vom Jägerpfad**, obwohl beide problemlos aus derselben Produktionsphase stammen können.

    Der Grund ist die bereits recht gut ausgebaute kleine Straße und die insgesamt gepflegte touristische Landschaft. Gleichzeitig fehlen sämtliche Elemente, die auf eine Nachkriegsaufnahme hindeuten würden.

    Ich würde daher für dieses Foto **ca. 1933** als Arbeitsjahr ansetzen.

    ### Zwischenstand der Mappe

    Damit haben wir inzwischen **8 von 15 Fotos** betrachtet:

    | Nr. | Motiv | Datierung |
    | --: | ------------------------- | ----------------- |
    | 1 | Hinterzarten | ca. 1932–1935 |
    | 2 | Gasthaus zum Himmelreich | ca. 1930–1935 |
    | 3 | Falkensteig | ca. 1930–1933 |
    | 4 | Sternen + Ravennaviadukt | ca. 1930–1933 |
    | 5 | Ravennaviadukt | ca. 1929–1935 |
    | 6 | Oswaldkapelle | ca. 1932–1934 |
    | 7 | Oswaldkapelle + Viadukt | ca. 1931–1934 |
    | 8 | **Obere Ravennaschlucht** | **ca. 1932–1934** |

    ### Gesamteinschätzung

    Die bisherige Entwicklung bestätigt für mich zunehmend:

    **Fotografische Aufnahmen:** etwa **1929–1934**
    **wahrscheinliche Zusammenstellung der 15er-Mappe:** etwa **1933–1935**

    Als **wahrscheinlichstes Erscheinungsjahr** würde ich momentan **1934** favorisieren.

    Das neue Foto selbst bekommt von mir **8/10**. Für die Gesamtmappe ist es sogar besonders wichtig, weil es zeigt, dass Baumgartner nicht nur touristische „Postkartenmotive“ verwendete, sondern auch die **damalige bäuerliche Alltagslandschaft des Höllentals** dokumentierte.

    [1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Ravennaschlucht?utm_source=chatgpt.com "Ravennaschlucht"
    [2]: https://www.zobodat.at/pdf/Beitr-natukdl-Forsch-Suedwestdtschl_1_0035-0036.pdf?utm_source=chatgpt.com "3 5
    Die Flußverlegung des Ravennabachs von der Gut"