Historische Leporellos & Foto-Mäppchen – Sammlung historischer Kleinbildfotografien.

Entdecke historische Leporellos, Foto-Mäppchen und Kleinbildfotografien aus Deutschland. Über 31.000 historische Aufnahmen nach Orten, Fotografen und Verlagen sortiert.

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  • admin - Donnerstag, 27. August 2026 um 22:13:45
    Das Bild zeigt den berühmten Dreischalenbrunnen im Brunnenhaus des Klosters Maulbronn, einem zentralen Bestandteil des Kreuzgangs. Das Brunnenhaus entstand in mehreren Bauphasen: Der erste Bau geht auf das 13. Jahrhundert zurück, die Maßwerkfenster und das Gewölbe wurden um 1340–1350 ergänzt. Kloster Maulbronn Der Brunnen diente den Zisterziensermönchen zum Händewaschen vor den Mahlzeiten, zur Körperpflege und zu rituellen Waschungen; das Wasser wurde über ein ausgeklügeltes Leitungssystem von Quellen nördlich des Klosters zugeführt. Kloster Maulbronn Bemerkenswert ist, dass der heute berühmte dreischalige Brunnen erst 1878 aus mittelalterlichen Resten und neu angefertigten Teilen zusammengesetzt wurde und somit teilweise eine historistische Rekonstruktion des 19. Jahrhunderts darstellt. Kloster Maulbronn Die Aufnahme selbst dürfte aufgrund ihrer Gestaltung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen; das genaue Aufnahmedatum und der Fotograf lassen sich anhand des Abzugs allein nicht sicher bestimmen.
  • admin - Donnerstag, 27. August 2026 um 22:13:25
    Das Bild zeigt das berühmte überlebensgroße Kruzifix in der Klosterkirche Maulbronn, das vor der romanischen Chorschranke im Bereich der ehemaligen Laienkirche steht. Das spätgotische Werk wurde 1473 geschaffen und ist auf der Rückseite mit „CVS“ signiert, was dem Bildhauer Conrad von Sinsheim zugeschrieben wird. Besonders außergewöhnlich ist, dass Kreuz und Christusfigur aus einem einzigen Sandsteinblock herausgearbeitet wurden, wobei sowohl die Haut Christi als auch die hölzerne Kreuzstruktur täuschend realistisch gestaltet sind. Kloster Maulbronn Die auf dem Foto sichtbare Gewölbedecke weist ebenfalls auf die kunstvolle Ausstattung der Klosterkirche hin; unter dem Kruzifix befand sich im 15. Jahrhundert die Grabstätte des Klosterstifters Walter von Lomersheim. Kloster Maulbronn Das Kruzifix gehört heute zu den bedeutendsten spätgotischen Kunstwerken des UNESCO-Welterbes Kloster Maulbronn. Kloster Maulbronn
  • admin - Donnerstag, 27. August 2026 um 22:13:06
    Das Bild zeigt erneut den Faustturm an der Südostecke des Klosters Maulbronn, diesmal aus größerer Entfernung und stark von Bäumen und Bewuchs eingerahmt. Der untere Teil des Turms entstand um 1300 als Wehrturm; 1604 erhielt er den charakteristischen Fachwerkaufsatz mit geschweiftem Dach sowie das kleine runde Treppentürmchen und wurde damit zu einem repräsentativen „Lustturm“ umgestaltet. SWR Der Name „Faustturm“ geht auf die Überlieferung zurück, dass der berühmte Alchemist Johann Georg Faust hier 1516 für Abt Johann Entenfuß gewohnt und Gold herstellen sollte – ein historisch nicht sicher belegter Aufenthalt. kloster-maulbronn.de Die Aufnahme dürfte eine historische Fotografie aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sein und zeigt den Turm noch besonders romantisch von dichtem Bewuchs umgeben; der Faustturm gehört zur rund 850 Meter langen mittelalterlichen Befestigung des Klosters. denkmalpflege-bw.de
  • admin - Donnerstag, 27. August 2026 um 22:12:47
    Das Bild zeigt die sogenannte Höllentreppe im östlichen Kreuzgangflügel des Klosters Maulbronn, einen spätmittelalterlichen Treppenaufgang zum Dormitorium, dem Schlafsaal der Mönche. Die Treppe entstand um 1340–1350 und führt vom Kreuzgang in das Obergeschoss; der Bereich gehört zur hochgotischen Erweiterung des östlichen Kreuzgangs. LEO-BW Besonders auffällig sind auf der Aufnahme das gotische Kreuzrippengewölbe, die Maßwerkrosette und das reich profilierte Steinwerk, die den repräsentativen Charakter des Zugangs zeigen. Die Bezeichnung „Höllentreppe“ ist eine überlieferte volkstümliche Bezeichnung für diesen Aufgang; in historischen Darstellungen wird sie auch als Aufgang zum Schlafsaal der Herrenmönche bezeichnet. ZUM Die Aufnahme stammt vermutlich aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gehört zu einer historischen Bilddokumentation des Klosters, das seit 1993 UNESCO-Welterbe ist. kloster-maulbronn.de
  • admin - Donnerstag, 27. August 2026 um 22:12:30
    Das Bild zeigt das Herrenrefektorium des Klosters Maulbronn, den Speisesaal der geweihten Zisterziensermönche, aus einer historischen Innenansicht. Der zweischiffige Saal wurde 1220–1225 im Zuge der frühgotischen Bauphase errichtet und besitzt ein siebenteiliges Kreuzrippengewölbe, das von einer Reihe unterschiedlich kräftiger Säulen getragen wird. Kloster Maulbronn Während der Mahlzeiten herrschte Schweigen; ein Mönch las von einer erhöhten Lesekanzel an der Ostwand aus religiösen Schriften vor, während die Speisen über eine Durchreiche aus der angrenzenden Klosterküche gereicht wurden. Kloster Maulbronn Das Herrenrefektorium gehört zu den bedeutendsten frühgotischen Räumen Maulbronns und zeigt besonders deutlich den Übergang von der Romanik zur Gotik. Kloster Maulbronn Kloster Maulbronn wurde 1993 zum UNESCO-Welterbe erklärt und gilt als eine der am vollständigsten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen nördlich der Alpen. leo-bw.de
  • admin - Donnerstag, 27. August 2026 um 22:12:11
    Das Bild zeigt das historische Eingangstor zum Kloster Maulbronn, den westlichen Torturm und damit den ehemaligen Hauptzugang zur Klosteranlage. Der Torbau besitzt einen spätromanischen Kern aus dem 13. Jahrhundert; die heutige rundbogige Einfahrt stammt aus dem 15. Jahrhundert, während der markante barocke Dachaufbau 1751 aufgesetzt wurde. Kloster Maulbronn Auf der Außenseite waren ursprünglich eine Zugbrücke und Befestigungsanlagen vorhanden, deren Spuren am Torturm noch heute erkennbar sind; südlich schließt das um 1600 errichtete ehemalige Torwarthaus an. Kloster Maulbronn Eine besonders interessante Parallele zu deinem Foto ist eine im Landesmedienzentrum Baden-Württemberg auf den 1. Juli 1926 datierte Aufnahme, die ebenfalls die Einfahrt zum Klosterhof mit dem historischen Klostertor zeigt. leo-bw.de
  • admin - Donnerstag, 27. August 2026 um 22:11:50
    Das Bild zeigt die Vorderansicht des Klosters Maulbronn, genauer den Blick auf die Klosterkirche mit der vorgelagerten Vorhalle, dem sogenannten „Paradies“, sowie den angrenzenden Klausurgebäuden. Die Klosterkirche wurde 1147–1178 errichtet und 1178 geweiht; die Vorhalle entstand um 1220 und gilt als bedeutendes Meisterwerk der Frühgotik. Kloster Maulbronn Besonders gut erkennbar sind der schlanke Kirchturm bzw. Dachreiter und der markante Baukörper des Paradieses, das den Zugang zur Kirche bildet. Die historische Ansicht vermittelt zugleich die Geschlossenheit des mittelalterlichen Klosterensembles, das sich um den Klosterhof mit seinen Wirtschafts- und Klausurbauten gruppiert. Kloster Maulbronn Kloster Maulbronn wurde 1993 zum UNESCO-Welterbe erklärt und zählt zu den bedeutendsten und am vollständigsten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen nördlich der Alpen. Kloster Maulbronn
  • admin - Donnerstag, 27. August 2026 um 22:11:30
    Das Foto zeigt eine historische Gesamtansicht von Maulbronn mit dem Kloster und der umgebenden Landschaft, aufgenommen vermutlich von einem erhöhten Standpunkt westlich bzw. südwestlich des Ortes. Deutlich zu erkennen sind der markante Turmhelm der Klosterkirche, die Dächer der ehemaligen Kloster- und Stadtbebauung sowie im Hintergrund die bewaldeten Höhen des Strombergs; Maulbronn liegt am südwestlichen Rand dieses Mittelgebirgszuges. Kloster Maulbronn Im Vordergrund ist ein Teil der von Wasserläufen und Teichen geprägten Klosterlandschaft zu erkennen; insbesondere der Tiefe See war ein wichtiges Wasserreservoir des ehemaligen Zisterzienserklosters. Kuladig Die historische Bebauung und die Landschaft sind eng mit der Entwicklung der Zisterzienserabtei verbunden, die ab 1147 errichtet wurde und deren Klosteranlage seit 1993 UNESCO-Welterbe ist. Kloster Maulbronn Die Aufnahme dürfte aufgrund von Bildqualität und Motivgestaltung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen; eine exakte Datierung oder ein bestimmter Fotograf lässt sich bei diesem Abzug ohne Rückseitenangabe nicht sicher bestimmen. LEO-BW
  • admin - Donnerstag, 27. August 2026 um 22:11:11
    Das Bild zeigt die ehemalige Abtswohnung, das sogenannte Herrenhaus, im Kloster Maulbronn, mit dem markanten spätgotischen Steinerker und dem angrenzenden Klausurbereich. Das Gebäude geht im Kern auf das romanische Krankenhaus- und Gästehaus des späten 12. Jahrhunderts zurück und wurde unter Abt Johannes Entenfuß (1512–1518) umfassend zum Herrenhaus umgebaut; der charakteristische Erker entstand um 1512. Kloster Maulbronn Im Inneren befanden sich repräsentative Räume für den Abt und hochrangige Gäste, darunter ein großer Saal mit spätgotischer Ausstattung; die Anlage zeigt damit den Übergang vom mittelalterlichen Klosterbau zu einer repräsentativeren Wohnarchitektur. Wikisource Nach der Auflösung des Zisterzienserklosters wurde das Herrenhaus unter anderem als Sitz des evangelischen Prälaten und später des Ephorus der Maulbronner Klosterschule genutzt. Kloster Maulbronn Die Aufnahme dürfte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen und dokumentiert das Gebäude noch in seiner historischen, von der heutigen Nutzungsgeschichte geprägten Umgebung; Kloster Maulbronn gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Kloster Maulbronn
  • admin - Donnerstag, 27. August 2026 um 22:10:49
    Das Bild zeigt das Laienrefektorium des ehemaligen Zisterzienserklosters Maulbronn, den historischen Speisesaal der Laienbrüder (Konversen). Der zweischiffige, langgestreckte Raum gehört zu den frühen Bauten des 13. Jahrhunderts und besitzt eine charakteristische Reihe schlanker Doppelsäulen; das heute sichtbare Kreuzgratgewölbe wurde allerdings erst 1869 eingezogen. Kloster Maulbronn Die Laienbrüder hatten im mittelalterlichen Kloster einen eigenen Bereich, da ihre Lebens- und Arbeitsbereiche von denen der geweihten Mönche getrennt waren. Kloster Maulbronn Bemerkenswert ist, dass der Bau im 19. Jahrhundert historisierend ergänzt wurde: Das Obergeschoss des Laienrefektoriums entstand in den 1890er-Jahren und orientiert sich an romanischen Vorbildern. Kloster Maulbronn Das Kloster Maulbronn ist seit 1993 UNESCO-Welterbe und gilt als eine der am vollständigsten erhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen nördlich der Alpen. unesco.de